Cover von: Der Fluch der Kartenlegerin
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Der Fluch der Kartenlegerin

Der zweite Fall für Christian Vulpius. Ein historischer Weimar-Krimi
Buch
Taschenbuch, 400 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3746633354

ISBN-13: 

9783746633350

Auflage: 

1 (15.09.2017)

Preis: 

12,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 131.743
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3746633354

Beschreibung von Bücher.de: 

Ein mörderisches Komplott Weimar im Winter 1798. Christian Vulpius hat es geschafft: Sein Räuberroman Rinaldo Rinaldini wird endlich gedruckt. Da wird er in einen neuen mysteriösen Fall verwickelt. In den Räumen der altehrwürdigen Bibliothek findet die Hebamme Josefina Bleichwein den Tod - erschlagen von einem Bücherregal. Bevor die Frau ihren Verletzungen erliegt, vertraut sie Vulpius jedoch an, dass sie sich von der französischen Wahrsagerin Madame Europe, die momentan Weimar besucht, die Karten habe legen lassen. Dabei habe sie von einem langsam aufziehenden Sturm erfahren, der die Stadt mitsamt ihrem Herrscherhaus bedrohe. Ist der Herzog von Weimar in Gefahr? Das klassische Weimar als Kulisse für einen spannenden Mordfall

Kriminetz-Rezensionen

Mysteriöse Mordfälle im historischen Weimar

Weimar 1798: Christian Vulpius, Goethes Schwager in spe und inzwischen erfolgreicher Romanautor, befindet sich in den Räumen der Herzoglichen Bibliothek als sich die stadtbekannte Hebamme Josefina Bleichwein vor seinen Augen erhängt. Wenig später wird ihr Bruder, der Tabakhändler Erasmus Bleichwein, grausam ermordet. Christian glaubt nicht an einen Zufall. Bald mehren sich die Hinweise, dass die berühmte Kartenlegerin Madame Europe, die gerade in Weimar weilt, mehr weiß als sie sagt, denn immerhin hat sie eine Reihe rätselhafter Todesfälle angekündigt. Und welche Geheimnisse hütet das Tabakskolleg, bei dem Erasmus Bleichwein Mitglied war?

"Der Fluch der Kartenlegerin" ist der zweite Roman von Guido Dieckmann, in dem Christian Vulpius in einen Mordfall verwickelt wird. Man muss allerdings nicht "Das Geheimnis des Poeten" gelesen haben, um sich in den Krimi hineinzufinden. Die Handlung beginnt mit einem knackigen Prolog. Schnell wird man von der Handlung gefangen genommen und taucht ins historische Weimar zur Goethezeit ein. Der Roman ist atmosphärisch dicht und liest sich, dank des flüssigen Schreibstils des Autors, flott. Dabei gelingt es ihm, den Spannungsbogen bis zum Schluss hoch zu halten. Ein gelungener Krimi, der viel Lesevergnügen bereitet, und dem hoffentlich noch ein dritter Band folgt.