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Schmitts Fall

Der erste Fall für Privatdetektiv Schmitt. Roman
Buch
Taschenbuch, 268 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3738639837

ISBN-13: 

9783738639834

Auflage: 

1 (02.09.2015)

Preis: 

9,99 EUR
Amazon-Bestseller-Rang: 1.525.231
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3738639837

Beschreibung von Bücher.de: 

Der Solo-Oboist des Sinfonieorchesters der fiktiven Stadt Ostratal wird wegen sexuellen Missbrauchs einer jungen, geistig zurückgebliebenen Frau erpresst. Der etwas heruntergekommene Privatdetektiv Heinz Schmitt soll den Erpresser ausfindig machen. Schmitt stößt bei seinen Ermittlungen auf eine Einrichtung, in der weitere junge Menschen mit geistiger Behinderung an ein Netzwerk von Musikern und Prominenten der Stadt verkuppelt werden. Bevor er jedoch Ergebnisse erzielt, geschieht bei der Geldübergabe ein Mord. Wegen eines weiteren Mordes muss Schmitt mit seinen Recherchen wieder bei null anfangen. Auch die Polizei tappt in Sachen Erpressung und Mord im Dunkeln. Die Spurenlage ist dünn. Durch einen Zufall kommt Schmitt der Aufklärung doch noch näher, gerät dabei allerdings selbst in höchste Lebensgefahr.

Kriminetz-Rezensionen

Schmitts Fall

Allein schon das Cover besticht durch seine Schnörkellosigkeit und Einfachheit.

Schmitt, ein Privatermittler, der mehr schlecht als recht von seinen geringen Einkünften lebt, bekommt ein neues Mandat. Ein Mitglied des ortsansässigen Symphonieorchesters wird erpresst. Es kursieren von ihm Fotos, die ihn in eindeutiger Pose beim Sex mit einer geistig behinderten Frau zeigen.

Schmitt beginnt seine Ermittlungen gleich und stellt schon bald fest, dass in dem Heim, in dem die Frau untertags untergebracht ist, Paten – alles höhere Persönlichkeiten dieser Stadt – sich mit Sex mit den Behinderten vergüten lassen. Doch dann geschehen zwei Morde und es gibt auch einen dritten Toten, alles Mitglieder des Ensembles. Schmitt gerät – insbesondere durch seine Tollpatschigkeit – des Öfteren in Bedrängnis. Sogar die Polizei hält ihn für den Mörder.

Der Autor führt in diesem Krimi den Leser gekonnt in die Irre. Meint man, einen Täter im Visier zu haben, kommt schon ein anderer Verdächtiger ins Feld. Gut gefällt mir auch, dass Schmitt nicht der strahlende, superschlaue Sunnyboy ist, sondern der ewige Looser. Geschieden, altes Auto, immer in Geldnöten, isst Fast Food. Die Lösung des Falles ist anderes als erwartet und hat mich total verwundert. Die Sprache ist gut verständlich, das Buch lässt sich leicht lesen und der Spannungsbogen bleibt gleichbleibend erhalten. Noch zu erwähnen ist die Schrift, sie ist für das Auge sehr angenehm und strengt überhaupt nicht an. Auf alle Fälle werde ich die Fortsetzung von Schmitt lesen.