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DEAR AMY

Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest. Psychothriller
Buch
Broschiert, 400 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3426654202

ISBN-13: 

9783426654200

Erscheinungsdatum: 

02.01.2017

Preis: 

14,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 14.041
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3426654202

Beschreibung von Bücher.de: 

Die Opfer: 15 Jahre jung und verschwunden, für immer Der Täter: zu allem fähig und niemals zufrieden Die Erzählerin: psychisch labil und höchst unzuverlässig ...

Die Lehrerin Margot Lewis ist extrem beunruhigt, als ein 15-jähriges Mädchen aus ihrer Klasse verschwindet. Sie ist überzeugt, dass Katie entführt wurde, auch wenn die Polizei dafür noch keinerlei Beweise hat. Dann erhält Margot, die nebenbei die Ratgeber-Kolumne »Dear Amy« führt, einen unheimlichen Brief: Darin fleht ein Mädchen um Hilfe, das vor 15 Jahren spurlos verschwand. Ein Graphologe bestätigt die Echtheit des Briefes - und dass er nagelneu ist. Margot, deren Gemütszustand sich rapide verschlechtert, verbeißt sich regelrecht in die Fälle, will unbedingt helfen. Doch was verschweigt sie selbst?

Beklemmende psychologische Spannung um zwei Entführungsopfer - ein packendes Debüt, das in England sofort die Bestsellerlisten stürmte!

"Ein Wirbelwind von einem Psychothriller!" Daily Mail

Kriminetz-Rezensionen

Dear Boredom

Ein Wirbelwind von einem Psychothriller, steht hinten auf der Klappentextseite. Dieser Wirbelwind konnte mich nicht beeindrucken, kam er doch in Slow Motion daher. Und auch bei einem "Psycho"-Thriller wäre es cool, wenn es ein bisschen Thrill geben würde. Doch hier? Nichts. Doch zum Inhalt:

Dear Amy ist eine Kolumne, die Margot Lewis, die eigentlich Lehrerin ist, in der hiesigen Tageszeitung führt. Meistens bekommt sie Post, die in etwa so langweilig ist wie sie selbst, doch eines Tages verschwindet eine ihrer Schülerinnen, Katie. Und nur kurz darauf bekommt Margot den Hilferuf eines Mädchens mit Namen Bethan Avery. Dumm nur, dass Bethan vor siebzehn Jahren verschwand und selbst wenn sie noch leben sollte, mittlerweile kein Mädchen mehr sein kann, sondern eine Frau ist. Warum also schreibt jemand unter diesem Namen? Margot wendet sich an die Polizei, doch es ist ein Kriminologe, der sie ernst nimmt und sich mit ihr auf eine Spurensuche begibt, die fast zwei Jahrzehnte zurückführt.

Vielleicht hatte ich zu viel erwartet. Ganz sicher hatte ich das, denn die inhaltlichen Vorgaben finde ich eigentlich spannend. Das Problem bestand eigentlich aus mehreren. 1. Die langatmige Schreibweise und die Konzentration auf Sachen, die nichts mit dem Fall zu tun haben (Freundin-Gelaber, Ex-Mann-Gelaber). 2. Die mir übelst unsympathische Protagonistin. Ich konnte Margot nicht ausstehen. Ihre Art (ständig säuft sie ganze Weinflaschen am Abend), ihre Ansichten (sie ist dauergeil auf ihren Ex, obwohl der sie betrogen hat, kann aber auch nicht ihre Augen von dem gutaussehenden Kriminologen lassen), ihre saudummen Ansichten über Leute (z.B. die Neue ihres Ex-Mannes: huh, die ist viel schlauer als ich, aber sieh mal, ich kann schwierige Worte aussprechen und kenne mich mit Literatur aus, was ich bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit beweise).

Die Lösung des Falles kam mir an den Haaren herbeigezogen vor, und warum sich der Kriminologe mit der Frau abgeben wollte, die abwechselnd hysterisch oder nervig reagiert, blieb mir ein Rätsel. Richtig gut fand ich nur die zwei Seiten am Schluss, als Margot endlich mal die Initiative ergreift und kämpft. Mehr als 1,5/5 Punkten kann es so nicht geben.

Leider nicht durchgehend fesselnd

Margot Lewis ist mit Eddy verheiratet und arbeitet als Lehrerin. Als die 15-jährige Katie Browne nach einem Streit mit ihren Eltern von zu Hause ausreißt und seitdem verschwunden ist, macht sie sich große Sorgen. Laut Aussage der Polizei gab es in der Vergangenheit mehrere ähnlich gelagerte Fälle. Obwohl Margot genügend eigene Probleme hat, ihre Ehe steht kurz vor dem Scheitern, kümmert sie sich neben ihrer Lehrtätigkeit um die Kolumne "Dear Amy". Dann erhält sie mehrere Briefe, in welchen ein Mädchen mit Namen Bethan Avery um Hilfe bittet. Sie würde mit dem Tod bedroht und nur Margot könne sie retten. Obwohl die Entführung fast 20 Jahre zurückliegt, bestätigt ein Graphologe, dass die Briefe echt sind und außerdem neu. Margots Spürsinn ist geweckt und mit Hilfe von Martin Forrester, dem Leiter des Instituts für historische Analysen, beginnt sie, Nachforschungen anzustellen und taucht dabei tief in ihre eigene Vergangenheit.

Die Geschichte begann sehr spannend, im weiteren Verlauf erschöpfte sie sich jedoch in Banalitäten, wodurch die Spannung leider deutlich abnahm. Erst zur Mitte des Buches hin nahm die Geschichte wieder Fahrt auf und endete mit einem, wenn auch etwas vorhersehbaren, außergewöhnlichen Schluss.

Bei der Bewertung bin ich etwas zwiegespalten. Einerseits fand ich das Thema äußerst interessant, andererseits fehlte mir über größere Strecken die Spannung. Daher von mir leider nur drei von fünf Sternen.

Fesselndes Debüt der Königsklasse!

Die Lehrerin Margot Lewis ist nebenbei noch Kummerkastentante. Als „Amy“ beantwortet sie Leserbriefe. Ab und an erlauben sich ihre Schüler einen Scherz unsd schreiben gefakete Leserbriefe. Deshalb ist Margot verunsichert, als sie mehrere Briefe von Bethan Avery bekommt – dem Mädchen, das vor fast 20 Jahren verschwunden ist und von dem man annimmt, dass es ermordet wurde, da man nur ein Nachthemd mit ihrem Blut gefunden hat. Zeitgleich verschwindet eine ihrer Schülerinnen und Margot glaubt nicht, dass diese einfach davongelaufen ist. Sie hat das Gefühl, die beiden Ereignisse sind miteinander verbunden. Deshalb macht sie sich auf die Suche nach Antworten und gerät in einen Strudel von Ereignissen, der sie an den Rand des Wahnsinns treibt …

Die Figur der Margot ist sehr gut aufgebaut. Man mag sie anfangs sofort, wird dann aber immer misstrauischer. Sie verdeckt so viele Geheimnisse und Lügen, dass man nicht mehr weiß, was man ihr glauben soll und wem man überhaupt in dieser Story vertrauen kann. Die Scheidung von ihrem Mann Eddy macht Margot zusätzlich zu schaffen. Da ist ihr Martin Forrester, der ihr bei der Suche nach dem Briefeschreiber helfen möchte, eine willkommene Ablenkung. Er ist das pure Gegenteil von Eddy. Margots Zurückgezogenheit erscheint immer wieder in einem anderen Licht – mal versteht man sie, mal macht sie stutzig. Wie ehrlich ist Lily, Margots einzige Freundin, zu ihr?

Für mich war jede Seite fesselnd und spannend. Obwohl ich recht viele Thriller gelesen habe und mich inzwischen nicht mehr viel überraschen kann, steckt „Dear Amy“ voller guter Ideen und Überraschungen. Immer wieder tauchen kleine Wendungen auf, die den Spannungsbogen oben halten. Sogar wenn man eine Ahnung hat, worauf ein Kapitel hinausläuft, packt es und geht unter die Haut.

Der Schreibstil von Callaghan liest sich sehr flüssig und leicht, da die Story relativ geradlinig von Margot erzählt wird. Hin und wieder gibt es kleinere Kapitel aus der Warte des Täters, die die Spannung noch einmal erhöhen. Doch sind es nicht unzählige Fäden, die nur mühsam zusammenfinden, sondern alles passt nahtlos ineinander und ermöglicht so einen ungestörten Lesefluss. Ich konnte das Buch kaum weglegen; jede freie Minute musste ich weiterlesen – ich musste einfach wissen, ob Bethan gerettet werden kann.

Besonders schön finde ich die versteckte Erklärung recht weit am Ende des Buches, wieso die Kolumne von Margot ausgerechnet „Dear Amy“ heißt.

Das Buch hebt sich vom Einheitsbrei der Thriller deutlich ab. Die bildhafte Beschreibung der Umgebung von Cambridge ist nicht zu stark ausgeprägt, dennoch kann man sich sehr gut ein Bild von den Örtlichkeiten machen. Die Geschichte ist atmosphärisch dicht und meisterhaft konzipiert. Helen Callaghan hat das Versprechen, das der Hype um dieses Buch gegeben hat, eindeutig gehalten. Ich bin begeistert und kann jedem Psychothriller-Fan „Dear Amy“ wärmstens empfehlen. Ganz klar, dass ich hier fünf Sterne gebe.

Ein interessanter Psycho-Thriller

Die Lehrerin Margot Lewis betätigt sich nebenbei noch als Ratgeberin in der Kolumne "Dear Amy". Als ein Mädchen aus ihrer Klasse verschwindet, ist sie sehr besorgt und vermutet eine Entführung, denn sie erhält plötzlich einen Brief von der seit Jahren verschwundenen Bethan Avery. Erst hält sie diesen Hilferuf für einen dummen Streich, doch trotzdem gibt sie diesen Brief sowie einen weiteren an die Polizei. Die Briefe sind authentisch, denn sie erhalten Informationen, die von der Polizei nie öffentlich gemacht wurden. Auch Margot will diese Fälle klären und bringt sich damit in Gefahr.

Von Anfang an wurde ich von dieser Geschichte gefesselt. Sie ist komplex und immer wieder gibt es Wendungen, die einen von den Fährten, die man gerade verfolgt, wegbringen. Es ist sehr schwer, das Buch beiseite zu legen, denn man will unbedingt wissen, wie sich die Sache weiterentwickelt. Der Schreibstil lässt sich sehr gut und flüssig lesen.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Die zentrale Rolle Kommt Margot Lewis zu, die mit persönlichen Problemen zu kämpfen hat und ihre Vergangenheit im Verborgenen lassen möchte. Eigentlich braucht sie selbst Unterstützung, aber mit ihrer Kolumne versucht sie, anderen zu helfen. Sie ist eine unergründliche Person, kämpft mit ihren Ängsten und als sie sich in diesen Fall hineinkniet, verschlimmert sich ihr Zustand. Sehr sympathisch war sie mir nicht, da ich ihr Verhalten lange nicht verstand. Wir lernen aber auch Katies Sicht kennen, die nach Streitigkeiten im Elternhaus abhaut. Gerade als sie erkennt, dass Weglaufen nichts bringt und umkehren will, wird sie überfallen und entführt. Für sie beginnt ein Albtraum. Sehr verstörend sind die Gedankengänge des Täters. Die Motive für seine Taten können nur einem psychisch kranken Geist entstammen. Es ist absolut grausam, was er mit seinen Opfern macht.

Es brauchte eine ganze Weile bis sich die Zusammenhänge zu einem Bild fügen. Die Spannung war trotzdem von Anfang an da und steigerte sich bis zum Ende, das ich so nicht erwartet habe.

Ein sehr interessanter Psycho-Thriller mit einem Blick auf die Folgen für die Opfer.

Kummerkastentante mit eigenen Problemen

Zum Inhalt:
Die Lehrerin Margot Lewis ist unter dem Namen „Amy“ die Kummerkastentante der örtlichen Zeitung. Als ihre Schülerin Katie verschwindet und die Ermittlungen mehr oder weniger eingestellt werden, erhält ihr Alter Ego einen Brief von einer gewissen Bethany, welche um Hilfe bittet. Aber dieses Mädchen gilt als tot – und das schon seit 15 Jahren.

Mein Eindruck:
„Ein Wirbelwind von einem Psychothriller“ – das sagt laut Klappentext die Daily Mail zu diesem Buch. Von den Zwischenteilen mit Katies Martyrium abgesehen, handelt es sich jedoch eher um ein laues Lüftchen. Schön gelingt der Autorin die Darstellung von Gedanken- und Gefühlswelt dieses Opfers, man leidet und hofft mit ihr und das Kino im Kopf zeigt HD-Qualität. Leider befasst sich das Buch jedoch zum größten Teil mit Margot/Amy und ihren Ent- und Verwicklungen und hier spielt sich das Geschehen eher in behäbigem Super 8 ab, welches zusätzlich noch in der Glaubwürdigkeits-Spule arg ruckelt. Einerseits zeigt der Charakter der Hauptperson Anzeichen einer bipolaren Störung, an anderer Stelle wirkt Margot trutschig und langweilig. Vielleicht wollte die Autorin eine vielschichtige Person erstellen, auf mich wirkt der ganze Charakter aber nicht echt, sondern aufgesetzt. Der Rest des Personals bleibt blass oder absolut eindimensional. Der Killer beispielsweise ist so gestört, dass man sich schon fragt, warum er trotz Augenzeugen und vieler Opfer so lange unbehelligt vor sich hin morden konnte. Dazu ein Ende, in dem ein Zufall den nächsten rechts überholt; das sollte wohl Dramatik erzeugen, mir persönlich überspannt es den Bogen jedoch zu sehr.

Mein Fazit:
An Klappentexte, die mit einem Lob der Daily Mail enden, glaube ich nicht mehr.

Entführt

Die Lehrerin Margot Lewis ist sehr beunruhigt, da eine 15-jährige Schülerin ihrer Klasse bereits seit längerer Zeit vermisst wird. Margot ist sich sicher, dass Katie entführt wurde, doch die Polizei findet keinerlei Anhaltspunkte. Nebenbei schreibt Margot für eine Kolumne einer ortsansässigen Zeitung. Sie genießt das Vertrauen der Leser und viele suchen über dies Kolumne Rat bei ihr.

Eines Tages erhält Margot einen Brief eines seit Jahren vermissten Mädchens, welches ebenfalls entführt wurde und bei dem kaum noch Hoffnung besteht, dass sie noch lebt. Konnte sie nach so vielen Jahren ihrem Entführer entkommen? Schreibt sie aus ihrer Gefangenschaft? Braucht sie wirklich dringend Hilfe, wie sie in den Briefen schreibt? Besteht ein Zusammenhang zum Verschwinden der Schülerin Katie? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt und Margot beschließt, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen.

Helen Callaghan hat mit "Dear Amy" einen packenden und äußerst spannenden Triller geschrieben. Die lebendige und atmosphärische Schreibweise hat mich schnell an die Geschichte gefesselt. Die Hauptprotagonistin Margot wird gut beschrieben und interessant charakterisiert. Die Geschichte wird aus ihrer Perspektive erzählt und sie verstrickt sich selber im Verlaufe des Buches immer mehr in das Geschehen. Es ist spannend, genau dieser Entwicklung, welche immer wieder durch neue Wendungen angereichert wird, zu verfolgen. Der Spannungsfaktor ist zu jeder Zeit auf sehr hohem Niveau und es fiel mir zunehmend schwerer, das Buch aus der Hand zu geben. Der Plot der Geschichte war aus meiner Sicht überraschend und sehr clever konzipiert, so dass "Dear Amy" als ein rundum gelungener Thriller bezeichnet werden kann.

Die Autorin konnte mir mit dem Buch einige äußerst spannende Lesestunden bescheren, so dass ich den Thriller sehr gerne weiterempfehle und mit völlig verdienten fünf von fünf Sternen bewerte!!!

Die Entführung - ein spannungsgeladener Psychothriller!

DEAR AMY - ein Psychothriller von Helen Callaghan mit 397 Seiten und 31 Kapiteln. Gut lesbare Schrift, flüssiger Schreibstil.

Das Cover zeigt eine gespenstige Dunkelheit, die einem Angst bereitet, sowie das Entführungsauto...

Zum Inhalt:
Die 15-jährige Katie verschwindet plötzlich spurlos. Ihr Umfeld glaubt, dass sie aufgrund häuslicher Schwierigkeiten mit ihrem Stiefvater ausgerissen ist. Aber ihre Lehrerin, Margot Lewis, glaubt an eine Entführung. Sie schreibt nebenberuflich für eine Zeitung den Kummerkasten "Dear Amy". Eines Tages erhält die Lehrerin einen Brief von Bethan Avery, die vor vielen Jahren entführt, aber nie gefunden wurde.

In diesem Brief bittet sie um Hilfe. Margot gibt den Brief der Polizei. Ein Graphologe bestätigt seine Echtheit.
Doch, wie kann es sein, dass da vielleicht in beiden Fällen Zusammenhänge bestehen?

Die Geschichte nimmt ihren Lauf. Nach Informationen der Polizei geben die Briefe Dinge bekannt, die nie so veröffentlicht wurden. Auch die Lehrerin will die Fälle klären und bringt sich in Gefahr. Zu erfahren ist, dass der Täter psychisch krank ist und grausam mit seinen Opfern umgeht. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit...

Können Polizei und Margot gemeinsam von Opfern helfen?

Fazit:
Das Buch hat mich gefesselt. Es beginnt langsam aber die Ereignisse werden immer schneller interessant und mega-spannend. Gänsehautfeeling stellt sich ein. Ich kann den Thriller wirklich als sehr lesenswert empfehlen! Von mir vier von fünf Sternen!

Solider Brit-Thriller im winterlichen Cambridge

Auch wenn sich während des Lesens Teile und Wendungen der Story (teilweise) voraussehen lassen, ist dieser Thriller doch ein sehr spannendes Lesevergnügen. Die Autorin ist sichtlich bemüht, aus einem doch oft genutzten Thema (Psychopath entführt junges Mädchen zu seinem persönlichen „Zeitvertreib“) mit ein paar Kniffen und psychologischen Tricks eine Geschichte zu formen, die sich dann doch wieder von anderen Büchern abhebt, die sich des Hauptthemas ebenfalls bedienen.

Neben der Sorgen Margots und der Spannung, ob das entführte Mädchen denn überleben wird, lernt man als Leser auch die britische Stadt Cambridge und ihre Umgebung ein wenig kennen. Zudem geht die Autorin sehr behutsam und grundsätzlich glaubwürdig vor, als sie die Lehrerin Margot, die um ihre ehemalige Schülerin Angst hat, aus ihrem Alltag herausreißt und sie in eine Ermittlung verwickelt, die auch ihr eigenes Leben gehörig durcheinanderwirbelt.

Ein paar wenige Punkte bleiben leider offen und Kleinigkeiten, die im Strudel der Ereignisse wohl vergessen wurden, lassen den Leser kurz stutzen. Alles in allem kann ein Spannungsfan mit diesem Buch aber wohl zufrieden sein und wird gut unterhalten.