Cover von: Murder Park
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Murder Park

Thriller
Buch
Broschiert, 416 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3453421760

ISBN-13: 

9783453421769

Erscheinungsdatum: 

13.06.2017

Preis: 

12,99 EUR
Schauplätze: 
USA
Amazon-Bestseller-Rang: 7.633
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3453421760

Beschreibung von Bücher.de: 

Zodiac Island vor der Ostküste der USA: ein beliebter Freizeitpark - bis dort ein Serienmörder drei junge Frauen auf bestialische Weise tötet. Der Täter Jeff Bohner wird schnell gefasst, der Park aber geschlossen. Die Schreie der Opfer scheinen vergessen zu sein. 20 Jahre später: Die Insel soll zur Heimat werden für den Murder Park - eine Vergnügungsstätte, die mit unseren Ängsten spielt. Paul Greenblatt wird zusammen mit elf weiteren Personen auf die Insel geladen. Und dann beginnen die Morde. Ein Killer ist auf der Insel ...keiner kann dem anderen trauen ...die nächste Fähre kommt erst in drei Tagen ...

Kriminetz-Rezensionen

Murderpark ein Abenteuerspielplatz für Mörder und Singles

"Jeder von uns ist fähig, einen anderen zu töten. Aber ich doch nicht, denkst du. Das haben die Täter auch einmal gedacht." (Petrus Ceelen)

An der Ostküste der USA liegt die Insel Zodiac Island. Vor Jahren war hier einmal ein Freizeitpark. Jedoch nachdem der Serienkiller Jeffrey Bohner drei junge alleinerziehende Frauen getötet hatte, wurde dieser geschlossen. Kurz darauf wurde Bohner gefasst und zum Tode verurteilt. Nun, 20 Jahre später, soll Zodiav Island wieder zum Leben erweckt werden: als Murderpark. Rupert Levin eröffnet einen Vergnügungspark für Singles, bei dem nebenbei auch noch mit den menschlichen Ängsten gespielt wird. Damit dieser Park gut ankommt, lädt er 12 Probanden für 3 Tage zum Testen auf die Insel ein. Doch vorab wird nichts dem Zufall überlassen, sondern alle Teilnehmer werden von dem Psychiater Sheldon Lazarus befragt, der ebenfalls bei dem Treffen teilnehmen wird. Einer der Probanden ist der Reporter Paul Greenblatt, dessen Mutter das letzte Opfer von Bohner war. Doch dann beginnen die Morde und immer mehr werden die Teilnehmer verunsichert, ist der Täter einer von ihnen oder kam er auf anderen Wegen auf die Insel. Keiner traut mehr dem anderen und die nächste Fähre kommt erst in drei Tagen ...

Meine Meinung:
Ich kenne den Autor Jonas Winner schon von seinem letzten Roman "Die Zelle", der mir damals schon sehr gut gefallen hat. Darum habe ich mich auch sehr gefreut, das ich vom Verlag dieses Buch vor ablesen durfte. Der neue Thriller, der im Stil von "Eine Leiche zum Dessert" spielt, hat mich sofort in den Bann gezogen. Der Schreibstil ist flüssig und spannend geschrieben, teils bekam ich sogar Gänsehaut. So rätselt man als Leser bis zum Ende es Buches mit, was mir sehr gut gefiel. Abwechselnd wandert der Leser zwischen den Interviews, bei denen man die einzelnen Protagonisten besser kennen lernt, und dem eigentlichen Ereignis auf der Insel hin und her. So wird dann auch nach und nach klar, warum ausgerechnet diese Personen eingeladen wurden. Bis zum Ende wird der Leser im Ungewissen gelassen, doch dann kommt eine überraschende Wendung. Vorstellen möchte ich mir selbst allerdings im wahren Leben keinen solchen Vergnügungspark, bei dem Utensilien von Serienmördern ausgestellt werden. Das dunkle Cover mit einer Ansicht auf den Murderpark gefällt mir sehr gut und macht einem Appetit auf das Buch. Von mir eine Leseempfehlung an alle Thriller-Leser und 5 von 5 Sternen.

Mord im Murder Park

Rupert Levin will in Kürze eine ganz spezielle Attraktion eröffnen - „Murder Park“. Dafür nutzt er den ehemals beliebten Freizeitpark Zodiac Island vor der Ostküste der USA, der geschlossen wurde, nachdem Jeff Bohner dort drei junge Frauen bestialisch tötete. Der Reporter Paul Greenblatt wird mit einigen anderen Leuten zu einer Info-Veranstaltung dorthin eingeladen. Drei Tage auf der Insel, in denen dieser illustre Kreis schon mal erleben kann, wie mit den Ängsten der Menschen gespielt wird. Doch aus dem Spiel wird Ernst als es tatsächlich Morde gibt, denen niemand entfliehen kann, denn die Fähre wird erst in drei Tagen wiederkommen.

Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd. Unterbrochen wird die Geschichte immer wieder von Interviews, die der Psychiater Sheldon Lazarus mit jedem der Gäste im Auftrag von Levin führt. Dadurch lernt man den die Personen und ihre Beziehung zu Zodiac Island sehr gut kennen und so nach und nach erschließt sich, warum gerade sie zu dieser Veranstaltung eingeladen wurden. Ich fand es schon sehr bedenklich, wenn man, um an dieser Werbeveranstaltung teilnehmen zu können, sein Leben vor einem Psychiater ausbreiten muss. Aber keiner der Protagonisten scheint damit ein Problem zu haben. So lernte ich die Personen also kennen, aber kaum jemand war mir wirklich sympathisch. Damit aber konnte ich auch keinen als Täter ausschließen, als es zu den Morden kommt.

Ich fand die ganze Atmosphäre von Anfang an sehr düster und unbehaglich und könnte mir nicht vorstellen, einen solche Park mit dem eigenwilligen Konzept von Levin zu besuchen. Aber dieses bedrohliche Szenario wird von Mord zu Mord immer schlimmer und ich konnte die Ängste gut nachfühlen.

Der Spannungsbogen bleibt die ganze Zeit über erhalten und die Wendung zum Schluss ist dann wirklich ein Knaller, mit dem ich nie gerechnet hätte.

Ein sehr spannender Thriller mit Gruselfaktor.

Rummelplatz für einen Mörder

Mit seinem Thriller *Die Zelle* konnte mich der Autor Jonas Winner damals schon in seinen Bann ziehen und als ich den Klappentext zu *Murder Park* las, dachte ich, wow, das muss ich lesen, es klingt so spannend und "anders". Ich muss gestehen, dass ich so alte, verlassene Orte (Lost Places) eh sehr interessant und unheimlich faszinierend finde. Deswegen war ich gespannt, wie Jonas Winner das in seinem Thriller verarbeiten wird. Und genau von dieser unheimlichen und gruseligen Atmosphäre hätte, meiner Meinung nach, mehr vorhanden sein können. Spannung und Grusel kam schon auf, aber mir wurde zu viel vom Hotel und der Insel beschrieben, als vom Park direkt. Dies und viele Wiederholungen haben mich beim Lesen etwas gestoppt.
Wurde dann endlich einmal was vom Park direkt beschrieben, wie z.B. die alten eingerichteten Gäste-Bungalows und deren skurrile "Bewohner", da konnte mich der Autor wieder begeistern mit seinen Beschreibungen und detaillierten Hinweisen, so dass ich echt eine Gänsehaut bekam. Und das Ende? Da kann ich wieder meinen Hut ziehen, denn das war für mich völlig unvorhersehbar, so kaum vorstellbar und echt genial.

Fazit
Eine Story, die an einem ungewöhnlichen Ort spielt, der mehr Beachtung verdient hätte.

Leider hat das Buch mich nicht zu 100% überzeugen können, aber Spannungs- und Gruselmomente konnte mir der Autor trotzdem bescheren.

Ein Mörder, ein verlassener Park, eine ausgewählte Gruppe

Vor 20 Jahren wurden 3 alleinerziehende Mütter in einem beliebten Freizeitpark auf einer Insel ermordet. Der Täter Jeff Bohner wurde damals schnell gefasst und hingerichtet. Nun soll auf dieser Insel eine neuer Freizeitpark entstehen, der Murder Park. Eine Vergnügungsstätte, die sich den menschlichen Ängsten und berühmten Mördern widmet.

Der Reporter Paul Greenblatt wird mit 20 anderen Personen zu dieser Insel gebracht, um sich vorab eine Meinung zu bilden. Schnell kursieren Gerüchte über den Mörder Jeff Bohner. Eins davon ist, dass die ermordeten Frauen nach ihrem Sternzeichen ausgesucht wurden, ein anderes, dass Jeff Bohner gar nicht tot wäre. Schnell scheinen die Gerüchte zur tödlichen Realität zu werden.

Schon der Klappentext macht neugierig und setzt die Erwartungen sehr hoch.

Ein leerstehender Freizeitpark, in dem gemordet wurde, soll zum Leben erweckt werden. Das neue Motto des Parks: Singles, die sich ihren Ängsten stellen sollen. 12 Personen dürfen 3 Tage auf dieser Insel verbringen. Erst nach Ablauf der Zeit kommt die Fähre wieder. Ein Psychiater hat vorher intensive Gespräche mit den Ausgewählten für den Murder Park geführt, denn jeder hat eine Verbindung zu dieser Insel und den damaligen Morden.

Davon erfährt der Leser in den Gesprächsprotokollen, die in die Geschichte stückchenweise eingeschoben werden. Anfangs ist diese Unterbrechung in den Lauf der Story, die aus Pauls Sicht erzählt wird, befremdlich, im weiteren Verlauf stört es nicht mehr so sehr.

Der Schreibstil ist an einigen Stellen zu knapp und sprunghaft. Hier hätte der Autor ruhig mehr ausführliche Beschreibungen und Szenenwechsel machen können. Toll wäre auch eine Karte des Parks am Anfang oder Ende des Buches gewesen.

Trotz dieser Kritik ist „Murder Park“ packend. Besonders die Verknüpfung der aktuellen Ereignisse und der Rückblicke ist reizvoll. Diese Spannung steigert sich kontinuierlich und dreht sich um folgende Fragen „Wer von den 12 Leuten ist der Mörder?“, „Gibt es eine weitere Person auf der Insel?“ „Wer wird die Insel lebend verlassen?“

Jedes Mal, wenn die Lösung zum Greifen nah erscheint, überrascht der Autor Jonas Winner mit einer unvorhergesehenen Wendung. Gerade das Ende ist überraschend, imposant inszeniert und verblüffend.

„Murder Park“ von Jonas Winner bietet mörderisch gute Unterhaltung mit einem unerwarteten Ende.

Willkommen im Murder Park

Achtung, ich habe das Hörbuch gehört und bewerte daher hier das Hörbuch!

Eine Reise in die Vergangenheit in einem Freizeitpark inkl. Serienmörder. Ein tolles Cover im Negativ gehalten und eine absolut grandiose Website des Heyne Verlags zum Buch, haben mich richtig neugierig gemacht, wie denn wohl das neue Buch von Jonas Winner sein wird.

Eine spannende Idee steckt hinter "Murder Park". Ein Lostplace, der wieder zum Leben erweckt werden soll. 12 Freiwillige, die sich dem Abenteuer aussetzen wollen, und Mörder, der bereits vor über 20 Jahren auf der Insel gemordet hat. In diesem Plot schlummert jede Menge Potential. Leider wird es nicht in dem Maße ausgeschöpft, wie erhofft.

Schreibstil/Vortragsweise:
Zum Schreibstil sei zu sagen, Jonas Winner hat Zeitsprünge geschickt in die Handlung eingewoben. Er springt zwischen dem Aufenthalt auf der Insel und den "Eignungstests" der 12 Probanden hin und her. So erfährt der Hörer sehr viel über die einzelnen Figuren. Teilweise ist allerdings die Beschreibung sehr abgedroschen und unglaubwürdig, worunter dann im Endeffekt auch die Spannung leidet. Streckenweise wirken die Morde wie reine Effekthascherei.

Die Vortragsweise hat mir extrem gut gefallen. Es hatte durch die 4 verschiedenen Stimmen fast schon Hörspiel-Charakter und hat das Lauschen zu einem echten Vergnügen gemacht.

Charaktere:
Sie sind toll gezeichnet. Man erfährt sehr viel von ihnen, gerade durch die Videointerviews, die immer wieder mit eingestreut werden. Man überlegt bis zum Schluss, was es mit dem Mörder auf sich hat und wer es sein könnte. Das finde ich wirklich gut, an diesem Buch/Hörbuch.

Fazit:
Eine wirklich tolle Idee mit einem wirklich guten Ende, allerdings mit für meinen Geschmack dann doch zu vielen effekthaschenden Stellen, die leider zu platt daherkommen. Wenn mehr Spannung und Grusel und weniger Ekel in der Geschichte vorgekommen wäre, dann wäre es wirklich ein tolles Hörbuch geworden. So kann ich leider nur ein "mittelmäßig" geben, da mich diese Ekelszenen nicht überzeugt haben.