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Schwarzblende

Roman
Buch
Taschenbuch, 416 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3453410432

ISBN-13: 

9783453410435

Erscheinungsdatum: 

09.03.2015

Preis: 

9,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 260.536
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3453410432

Beschreibung von Bücher.de: 

Ein grausamer Mord an einem Soldaten erschüttert London und der junge Kameramann Niall gerät als Zeuge zwischen die Fronten.

London. Der Kameramann Niall Stuart ist auf dem Weg zum Supermarkt, als vor seinen Augen zwei junge Männer einen Soldaten in zivil grundlos angreifen und töten. Niall nimmt die Szene mit seinem Handy auf. Einer der Täter kommt zu ihm, das blutige Messer noch in der Hand, und bekennt seelenruhig, warum er den Mord begangen hat. Mit einem Schlag ist Niall berühmt. Als er wenig später den Auftrag erhält, eine Dokumentation über den Fall zu drehen, ahnt er nicht, dass er mit grausamer Absicht für diese besondere Aufgabe ausgewählt wurde ...

Kriminetz-Rezensionen

Wie ein Dokumentarfilm

Schwarzblende ist mein 2. Roman von Zoe Beck. Die Autorin schreibt sehr nüchtern, fast sachlich. Sie beschreibt akribisch die von ihr geschaffenen Szenen, was mir teilweise zu langatmig geriet.

Die Handlung des Krimis spielt in London. Niall ist ein mäßig erfolgreicher Kameramann, der sich mit Landschaftsfilmen über Wasser hält. Unterwegs in einem Londoner Park wird er Zeuge, wie zwei junge Männer einen weiteren jungen Mann scheinbar grundlos angreifen und brutal ermorden. Niall filmt alles mit seiner Handy-Kamera. Unmittelbar nach dem Mord bekennt sich einer der Täter gegenüber Niall zu seiner Tat.

Niall wird verhaftet und vom englischen Staat sehr übel behandelt, bis er beweisen kann, dass er nichts mit dem Mord zu tun hat.

Er soll nun im Auftrag eines Fernsehsenders eine Dokumentation über die Hintergründe der Tat drehen und ist plötzlich berühmt. Er soll beleuchten, wie normale junge Männer islamisiert und radikalisiert und so zu Mördern gemacht werden. Niall recherchiert und gerät in einen Sumpf aus manipulierten Medien, manipulierter Öffentlichkeit und weiteren, vor allem politischen, Abgründen.

Zoe Beck schreibt, als würde der Leser einen Dokumentarfilm ansehen, wirklich fesselnd fand ich dieses Buch nicht.

Ab der zweiten Hälfte des Buches fand ich alles sehr konstruiert, weit hergeholt und aufgesetzt. Ich habe das Buch zwar zu Ende gelesen, war aber zunehmend genervt.

Ich hatte mir, nachdem ich von Zoe Beck "Das alte Kind" gelesen hatte und begeistert war, mehr von "Schwarzblende" erwartet.