Kriminetz Krimi Rezensionen zu Leipzig

Rezension zu: Eisige Tage

In Leipzig wird die Leiche eines heruntergekommenen Anwalts gefunden. Der zunächst nach einem Routine-Fall aussehende Mord entwickelt sich aber für die beiden Ermittler Hannah Seiler und Milo Novic als ein sehr vielschichtiges Verbrechen. Die Spur führt in die dunklen Bezirke der Leipziger Kriminalität, wo Menschenhandel und Prostitution auf der Tagesordnung stehen. Können die beiden die richtigen Schlüsse in dem Milieu ziehen, ohne selbst zwischen die Fronten...

Rezension zu: Eisige Tage

Mit »Eisige Tage« legt der Autor Alex Pohl den Beginn seiner neuen, in Leipzig spielenden Krimi-Serie vor. Ich war sehr gespannt, da mir seine Bücher unter dem Namen L.C. Fey eigentlich gut gefallen haben.

Doch wie es im Moment »in« zu sein scheint, beginnt der Plot erst einmal auf verschiedenen Erzählebenen, die für mich so gar nicht auf irgendeinen Zusammenhang schließen ließen. Nun war ich angefixt von der Geschichte, denn wie wird am Ende wohl alles...

Rezension zu: Eisige Tage

Meine Meinung und Fazit:

Mit »Eisige Tage« legt Axel Pohl einen rasanten, spannungsreichen und an einigen Stellen auch ziemlich brutalen blutigen Kriminalroman vor. Verschwundene Kinder und eine mögliche Spur ihres Verbleibs sind ein interessantes (obwohl bei dem Thema das Wort unpassend ist) Thema. Es ist auch erschreckend, wie skrupellos, ja gefühlskalt, Menschen sein können. Sie gehen über Gefühle hinweg, wie andere über Steine auf einem Feldweg. Ein...

Rezension zu: Eisige Tage

Es ist eisig kalt in Leipzig. Am Elster-Saale-Kanal wird eine Leiche in einem Auto gefunden. Bei dem Toten handelt es sich um einen Anwalt, der mit einer alten Makarow erschossen wurde. Brisant ist das Material, das sich im Besitz des Anwalts befindet, es zeigt Bilder und Filme von halbnackten jungen Mädchen. Kein einfacher Fall für die Kommissare Hanna Seiler und Milo Novic, denn sie stoßen auf Dickicht krimineller Verstrickungen.

Bisher kenne ich nur...

Rezension zu: Eisige Tage

Dieser Roman hat alles, was einen guten Krimi auszeichnet: Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, eine vielschichtige facettenreiche Geschichte und ein Ermittler-Team das aneckt, und bissig der Wahrheit auf den Grund geht, absolut gelungen!

Die Kriminalbeamten Seiler und Novic ermitteln in einem brisanten Mordfall um einen Anwalt, der nicht nur Verbindungen zur russischen Mafia unterhält, sondern auch in mysteriöse Vorfälle mit minderjährigen...

Rezension zu: Der Augenmacher

Nach 15 Jahre scheint er plötzlich wieder da zu sein: „Der Augenmacher“, ein grausamer Killer, der seinen Opfern die Augen durch Steine ersetzt. Dabei gilt der damalige Mörder eigentlich schon lange als tot, hat er sich doch selbst das Leben genommen!

Nun ist eine ähnlich zugerichtete blonde Frauenleiche in Leipzig gefunden worden. Gibt es etwa einen Nachahmer!?

Die Kriminalhauptkommissarin Klara Frost weiß einiges über den „Augenmacher“ und kommt...

Cover von: Rachewinter
Rezension zu: Rachewinter

Zwei Kriminalfälle werden in »Rachewinter« parallel erzählt. Da ist auf der einen Seite der Mord an einem schwulen Mann, der von zwei Arbeitern, die auf dem Dach des gegenüberliegenden Gebäudes beschäftigt waren, beobachtet und mit dem Smartphone gefilmt wird. Aufgrund dieser Aufnahme wird der mutmaßliche Täter, ein Transgender, der gerade dabei ist, sich in eine Frau zu verwandeln, schnell ermittelt. Seine Verteidigung übernimmt die Wiener Anwältin Evelyn...

Cover von: Rachewinter
Rezension zu: Rachewinter

Mehrere Männer an verschiedenen Orten sind auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen, scheinbar war es immer ein natürlicher Tod. Doch Kommissar Walter Pulaski in Leipzig und Anwältin Evelyn Meyers in Wien entdecken, dass da mehr dahinterstecken muss. Und bald müssen sie feststellen, dass nichts so ist, wie es scheint.

Der dritte Band um den Leipziger Kommissar und die Wiener Anwältin wirft den Leser schnell in die Geschichte hinein. Überhaupt lässt der...

Cover von: Rachewinter
Rezension zu: Rachewinter

Kurz zum Inhalt:
In Wien beobachten zwei Arbeiter auf dem Dach eines Hotels einen Schwulenmord im Penthouse nebenan und filmen die Tat. Der vermeintliche Mörder, der Sohn eines reichen Unternehmers, will mithilfe der Anwältin Evelyn Meyers eine Anklage verhindern. Am nächsten Tag kommt in Leipzig der Manager eines Glücksspielunternehmens auf mysteriöse Weise ums Leben. Kommissar Walter Pulaski glaubt nicht an einen Unfall und ermittelt.

Jeden Tag...

Cover von: Rachewinter
Rezension zu: Rachewinter

Inhalt:
In Wien filmt ein Dachdecker zufällig mit seinem Handy einen Mord. Evelyn Meyers und ihr Assistent Flo übernehmen die Verteidigung des potentiellen Täters. In Leipzig wird in einem Hotel eine Leiche gefunden. Es sieht nach einem Unfall aus, was Walter Pulaski allerdings nicht recht glauben mag. Es passieren noch mehr Unfälle / Morde, die Kripo tappt im Dunkeln.

Meine Meinung:
Nach „Racheherbst“ und „Rachesommer“ ist „Rachewinter“ der...

Cover von: Rachewinter
Rezension zu: Rachewinter

In Wien beobachten zwei Arbeiter vom Dach eines Hauses aus ein Paar beim Sex. Doch bald weicht ihre Belustigung dem Entsetzen, denn der Mann wird getötet und sie haben den vermeintlichen Täter mit ihrem Handy gefilmt. Der Verdächtige will von Evelyn Meyers anwaltlich vertreten werden. Als Evelyn Akteneinsicht bekommt, erkennt sie, dass die Ermittlungen sehr schlampig durchgeführt wurden und sie beginnt, unterstützt von ihrem Assistenten Florian Zock, eigene...

Rezension zu: Der Todesschöpfer

Ein Thriller, der an Brutalität, Skrupel, Grausamkeit und Ekel kaum zu überbieten ist. Leute mit schwachen Nerven sollten dieses Buch nicht zur Hand nehmen. Schon das Cover zeigt uns ein Glas mit einem Knochen darin. Etwas bizarr. Klara Forst ermittelt hier in ihrem zweiten Fall. Ein Kommissarin, die ganz aus der Rolle fällt. Exzentrisch, tätowiert. Sie nennt sich ja selbst oftmals den Exorzisten. Als das Auto des bekannten Rockstars Ketzer gestohlen wird,...

Rezension zu: Drei Meter unter Null

Die erste Begebenheit, an die man sich gewöhnen muss, ist, dass die Hauptprotagonistin niemals namentlich erwähnt wird. Der Plot wird zwar aus ihrer Sicht erzählt, aber sie bleibt immer namenlos. Das tut der Tatsache, dass man ihr und ihren Gedanken ziemlich nahe kommt, keinen Abbruch. Marina Heib hat eine besondere Ausdrucksweise, die diese Geschichte zu einem kleinen Erlebnis werden lässt. Der Beginn ist zwar etwas wirr, aber so nach und nach dröselt sich das...

Rezension zu: Racheherbst

Zum Inhalt:
Walter Pulaski, zynischer Ermittler bei der Leipziger Polizei, bekommt es mit einem Mord an einer Prostituierten zu tun und merkt schnell, dass der Fall bei den Kollegen nicht an erste Stelle steht. Mit Mikaela, der Mutter der Ermordeten, machen sie sich auf die Suche nach Natalies Mörder. Die Spur bringt sie nach Wien, wo Anwältin Evelyn Meyers gerade einen neuen Fall angenommen hat. Hängen diese zwei Fälle etwa zusammen???

Meine...

Rezension zu: Drei Meter unter Null

Schon im Prolog erfährt der Leser in groben Zügen, worum es in diesem Buch geht: In ihrer geradezu idyllischen Kindheit mit liebevollen Eltern lebt die Ich-Erzählerin in einer Phantasiwelt, will Pippi Langstrumpf, Tarzan und Winnetou werden und wird darin insb. von ihrem Vater unterstützt, der ihr Zimmer in die Villa Kunterbunt verwandelt, ein Tipi baut und Lianen installiert, an denen sie sich durchs Zimmer schwingen kann. Außerdem versorgt er sie mit Büchern,...

Rezension zu: Drei Meter unter Null

Zum Inhalt:
Eine Frau erfährt ein furchtbares Geheimnis und beschließt, die verantwortlichen Personen zur ultimativen Rechenschaft zu ziehen. Sie lässt sich zur Kampfmaschine ausbilden und verfolgt kaltblütig ihren Plan.

Mein Eindruck:
Eine Ich-Erzählerin, die sehr lange das Motiv für ihr Tun für sich behält und damit das Page-Turning forciert. So sitzt man und liest und wundert sich, wie ein so geliebtes Kind in ein Raubtier mutieren kann....

Rezension zu: Drei Meter unter Null

Eigentlich war sie immer auf der Suche nach einem normalen Leben. Schon als Kind war es ihr unverständlich, warum die Welt keine Pipi Langstrumpf oder einen Tarzan bräuchte. Immer wieder eckt sie mit ihren teilweise naiven aber auch träumerischen Vorstellungen an und wird so zu Außenseiterin. In ihrer eigenen Welt ist sie über sich selbst erschrocken, zu welchen gewalttätigen Reaktionen sie fähig ist. Ohne eine Erklärung für ihre Gedanken und Taten zu haben...

Rezension zu: Ich breche Dich

"Er beobachtet das Haus schon seit über einer Woche." Mit diesem Anfangssatz kamen meine Gedanken gleich ins Rotieren. L.C. Frey hat die Gabe, finde ich, mich gleich an die Geschichte zu fesseln und bis zum Ende nicht mehr los zulassen.

Schreibstil, Plot und Charaktere haben mich wieder überzeugen können, allen voran natürlich Kommissar Karl Sauer. Er ist, zum Glück, kein Superbulle, sondern hat hart daran zu knabbern, dass er im Fall des "Rosenkillers"...

Rezension zu: Die Schuld der Engel

Von der ersten Seite an haben mich Schreibstil und Story begeistern können.

Gleich zu Beginn passiert etwas furchtbares und ich dachte, wo könnte das bloß hinführen und wie hängt das mit dem eigentlichen Rest der Story zusammen? Alles erschien mir bis dahin zusammenhanglos und unlogisch. Hier ist es L.C. Frey sehr gut gelungen, den Bogen zu spannen, von Seite eins bis zur allerletzten Seite. Der Anfang hat es eh in sich, von 0 auf 100 in 30 Seiten, da kam...

Rezension zu: Ich breche Dich

Jan Chernik ist ein Autor, der einen Thriller schreiben könnte, wenn er sich nicht gerade dem Trunk ergeben würde. Aber seit es zwischen ihm und seiner Freundin Katrina nicht mehr so rund läuft, werden seine Alkoholexzesse immer häufiger und als er sie auch noch betrügt und dies im besoffenen Zustand auch noch beichtet, ist es endgültig aus. Sie verlässt ihn und nach einer Weile erhält er einen Anruf. Der Anrufer teilt ihm mit, sie habe Selbstmord begangen....

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