Kriminetz Krimi Rezensionen zu Wien

Cover von: Die edle Kunst des Mordens

Clara Annerson schreibt eigentlich Liebesromane, doch das soll jetzt der Vergangenheit angehören. Auf der Suche nach einer geeigneten Location stößt sie im Museum auf eine verrückte Truppe: den Rudolfsbund, Geschichtsinteressierte, die sich für Kaiser Rudolf interessieren. Einige von denen haben auch genügend Geld, um alles, was von dem Kaiser jemals angefasst wurde, zu erwerben. Ausgerechnet Clara schafft es, eine Einladung zu einem Dinner der Rudolfsbündler zu...

Cover von: Die edle Kunst des Mordens

Einen klassischen “Cosy Crime” legt Alex Wagner hier aufs Parkett des Kunsthistorischen Museums in Wien. Durch Zufall gerät Heldin Clara Annerson (die es hassen würde, so bezeichnet zu werden) in eben diesem Gebäude an den “Rudolfsbund”, eine Vereinigung von betuchten Kunstsammlern und allerlei illustren Charakteren (großteils toll ausgearbeitet), die gerne ein wenig so leben wie ihre historischen Vorbilder.

Clara, Autorin (ehemals Liebesromane, nun...

Cover von: Der Schatten
Rezension zu: Der Schatten

Die Journalistin Norah Richter hat sich von ihrem Freund getrennt und Berlin ziemlich überstürzt verlassen, um in Wien noch mal neu zu beginnen. Eine neue Wohnung und ein neuer Job ist schnell gefunden und Norah glaubt, dass sie die Vergangenheit hinter sich gelassen hat. Als sich kurz darauf eine Bettlerin mit folgenden Worten an sie richtet: „Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten, aus freien Stücken und mit gutem Grund“, weiß...

Rezension zu: Schönbrunner Finale

Wir schreiben das Jahr 1918. Die Lage in Wien ist katastrophal. Die Menschen hungern und obwohl es immer geleugnet wird, weiß doch jeder, dass der Krieg verloren ist. In der Nähe des Naschmarktes geschieht ein Mord und Polizeioberinspector Joseph Maria Nechyba übernimmt die Ermittlungen.

Dies ist nicht mein erster Krimi mit dem Ermittler Nechyba, der mir inzwischen ans Herz gewachsen ist. Jeder dieser Krimis ist problemlos für sich alleine zu lesen....

Cover von: Die rote Frau
Rezension zu: Die rote Frau

»Wien war eine Weltstadt – schon immer hatte es hier unzählige Delikte gegeben, doch seit dem Krieg war ihre Zahl sprunghaft gestiegen. Die Bevölkerung war verroht, Hunger und Not forderten ihren Tribut.« Zitat aus dem Buch, Seite 139

Zum Inhalt: Wien, im März 1920. Rayonsinspektor August Emmerich und sein junger Assistent Ferdinand Winter sind jetzt in der Abteilung »Leib und Leben«. Ihre Freude darüber ist allerdings schnell gesunken: Die anderen...

Rezension zu: Der Falter

"Wenn wir Probleme mit Gewalt zu lösen versuchen, lösen wir nur ein neues Leid, neuen Zorn aus." (Dalai Lama)

Privatdetektiv Falco Brunner erhält den Anruf seiner Exfrau, dass er seine Kinder übers Wochenende abholen soll. Auf dem Weg zu ihr überfährt er eine junge Frau und bricht danach zusammen. Als seine Exfrau, die Pathologin Caroline Brunner, zur Unfallstelle eilt, entdeckt sie an der Toten auffällige Merkmale, die darauf hinweisen,...

Cover von: Die rote Frau
Rezension zu: Die rote Frau

Wien gibt nach dem ersten Weltkrieg ein elendes Bild ab. Die Not ist allerorts zu spüren, aber es gibt auch Menschen, denen es so gut geht wie vor dem Krieg. Dann wird der beliebte Stadtrat Richard Fürst ermordet und die Abteilung „Leib und Leben“ unter der Leitung von Brühl hat schnell einen Schuldigen ausgemacht und ins Gefängnis gesteckt. Unterdessen müssen sich Kriminalinspektor August Emmerich und sein Assistent Winter mit Schreibarbeiten und einem Fluch...

Rezension zu: Schönbrunner Finale

Wir schreiben in Wien das Jahr 1918 und Oberinspektor Joseph Nechyba bekommt es mit einem grausamen Mord zu tun. Ein älterer Mann wurde brutal erschlagen und die ersten Ermittlungen deuten auf zwei Untermieter hin, denen das Opfer verbotenerweise Unterschlupf gewährt hatte. Nechyba ermittelt, während der 1. Weltkrieg in den letzten Zügen liegt. Das Elend in der Stadt ist groß und der Hunger bestimmt mit aller Gewalt das Geschehen vor Ort. Wurde der Mann aus...

Rezension zu: Racheherbst

Zum Inhalt:
Walter Pulaski, zynischer Ermittler bei der Leipziger Polizei, bekommt es mit einem Mord an einer Prostituierten zu tun und merkt schnell, dass der Fall bei den Kollegen nicht an erste Stelle steht. Mit Mikaela, der Mutter der Ermordeten, machen sie sich auf die Suche nach Natalies Mörder. Die Spur bringt sie nach Wien, wo Anwältin Evelyn Meyers gerade einen neuen Fall angenommen hat. Hängen diese zwei Fälle etwa zusammen???

Meine...

Rezension zu: Schönbrunner Finale

Wieder ein erstklassiger Roman – wie auch die Vorgängerbände. Ich bin ein großer Fan von Loibelsberger, seinen besonderen Figuren und – nicht zu vergessen – des echten Wiener Schmäh. Auch der Einband dieses Buches ist in gewohnter Manier: Ein Gemälde von Gustav Klimt. Wieder herrlich anzuschauen.

Man schreibt das Jahr 1918/19. Das Ende der Donaumonarchie. Die Armee ist am Ende, italienische Flieger sind über Wien und werfen Flugzettel ab, man meint, es...

Es ist ein Buch wie ein Krimi und es behandelt ein Thema, das Krimiautoren und Filmemacher seit Jahrzehnten keine Ruhe lässt. Viele Bücher wurden darüber geschrieben – seltsamerweise offenbar keine Krimis. Der Film zum Fall bedeutete den künstlerischen Durchbruch des genialen jungen Schauspielers Mario Adorf. Die Rede ist von Bruno Lüdke, der als einer der schlimmsten Massenmörder der Kriminalgeschichte gilt. Oder galt. Oder bald nicht mehr gelten wird.

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Rezension zu: Die Unversehrten

Ein wunderbares Buch, das ich nicht mehr aus der Hand legen konnte und das in mir bis heute noch nachklingt. Trotz der nur 159 Seiten und der vielen sehr kurzen Kapiteln wurde inhaltlich kurz und präzise alles genannt und erzähl, ohne viel Drumherum, das zwar die Bücher dicker macht, den Inhalt um so langweiliger.

Martin ist in diesem Buch die Bezugsperson. Er studiert und promoviert dann als Augenarzt in Berlin. Mit Vio, die mit ihrer Familie lange Zeit...

Rezension zu: Patrioten

Julius Sessler, Vorsitzender der Patriotisch Sozialen in Österreich, wird ans Kreuz geschlagen, auf dem Hügel, Golgatha im Weinviertel, zwischen Rebzeilen und Sonnenblumenfeldern, Jesus zwei haben sie ihn genannt. Als Täter verdächtigt werden zuerst Islamisten und Flüchtlinge. Lotte Klein, 83 Jahre alt, glaubt daran nicht. Sie engagiert sich ehrenamtlich in ihrer Pfarrei für die dort untergekommenen Flüchtlinge. Besonders ans Herz gewachsen ist ihr die junge...

Cover von: Gottes rechte Hand
Rezension zu: Gottes rechte Hand

Michaela Baltzer vom LKA Wien hat es mit einem sehr grausamen Todesfall zu tun. Als ein Mann durch Wespenstiche stirbt, sieht zunächst alles nach natürlicher Todesursache aus, doch dann stellt sich heraus, dass er ermordet wurde. Doch bald gibt es noch einen weiteren Fall mit einem Brandopfer. Michaela hat intuitiv begriffen, dass die Fälle zusammenhängen. Doch was verbindet die Toten und was ist das Motiv des Täters? Das Team um Michaela tappt lange im Dunkeln...

Rezension zu: Diabellis Inferno

Ein Klasse-Psychothriller aus Wien, der Stadt Sigmund Freuds.

Vordergründig geht es in diesem Thriller um zwei Fragen, die sich der Grazer Chefinspektor Behringer stellt: Ist Luc Diabelli sein leiblicher Sohn? Und ist er tatsächlich der Mörder, der vor 16 Jahren einen Klosterbruder ermordet hat und auf den viele Indizien hinweisen? Doch allmählich erfährt man auch von Ängsten und Albträumen, die diesen Luc Diabelli plagen. Man ahnt, dass mehr...

Rezension zu: Die verlorenen Kinder

Nachdem Falco Brunner aus dem Polizeidienst ausgestiegen ist, ermittelt er in Wien als Privatdetektiv. Eines Tages kommt die gut aussehende und wohlbetuchte Susanne Markhoff zu ihm. Sie bittet ihn, die Hintergründe zum Tod ihres Mannes herauszufinden. Ihr Mann war etliche Jahre älter als sie und starb in einem Pflegeheim. Falco findet heraus, dass es vor kurzer Zeit noch einen weiteren solchen Todesfall gab. Alles weist auf einen Pflegeheimskandal hin.

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Cover von: Die unbekannte Schwester
Rezension zu: Die unbekannte Schwester

Wunderbar leisen, humorvollen Lokalkolorit lässt Theresa Prammer in ihren Wien-Krimi, den dritten der Reihe um Carlotta Fiore, einfließen. Angefangen von herrlich typischen Namen, über den guten alten Schilling bis zu spontanen Ausdrücken („ma!“) bietet das Buch eine schöne Atmosphäre, in die der Leser eintauchen darf. Passend zu Prammers eigener Theater-Vergangenheit ist auch Carlotta, Tochter einer berühmten Opern-Diva, die Bühne nicht fremd. Wenngleich die...

Cover von: Die unbekannte Schwester
Rezension zu: Die unbekannte Schwester

Es handelt sich hier um den dritten Teil der Serie um Carlotta Fiore, die vermeintliche Tochter einer bekannten Opernsängerin.

Nach einer gescheiterten Karriere als Opernsängerin und der zwischenzeitlichen Arbeit als Kaufhausdetektivin, ist Carlotta nun bei der Polizei gelandet. Zusammen mit ihrem Vater Konrad Fürst tritt sie ihre Stelle an. Ihre Kollegen behandeln sie misstrauisch und versuchen, ihr Steine in den Weg zu legen.

Ihr erster Fall ist...

Cover von: Die unbekannte Schwester
Rezension zu: Die unbekannte Schwester

Lotta Fiore hat ihren ersten Arbeitstag bei der Kriminalpolizei, der leider gar nicht gut verläuft – und dann gibt es auch noch einen Toten, dessen Tod offenbar etwas mit ihr zu tun hat, denn am Tatort findet sie ihren Namen. Leider darf sie in dem Fall nicht offiziell ermitteln, aber das hält Lotta nicht davon ab, der Sache trotzdem nachzugehen.

Im dritten Band um Lotta Fiore wird es sehr persönlich und die Protagonistin hat nicht nur mit den aktuellen...

Cover von: Die Schnitzel-Jagd
Rezension zu: Die Schnitzel-Jagd

Molly Preston arbeitet als Ermittlerin in einer EU-Behörde, die auch mit Computerkriminalität befasst ist. Nach Wien fliegt sie aber in halboffizieller Mission. Ein alter Freund ihres Chefs – aus wilden Hackertagen – hat um Rat gefragt. Er leitet nun in seiner Freizeit einen Computer-Club für junge Leute und ein Mitglied, Karl Buchinger, hat ihm von einem Rätsel erzählt, das ihm viel Geld einbringen könnte. Nun ist Karl tot, ein Unfall wie die Polizei glaubt,...

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