Kriminetz Krimi Rezensionen zu Wien

Cover von: Mord im Balkanexpress
Rezension zu: Mord im Balkanexpress

Im Jahre 1895 wird in Wien der neue Burgtheaterdirektor eingeführt, was natürlich alle Adligen und Bürger von hohem Stand auf den Plan ruft. Selbst der Kaiser hat sich angekündigt, was allerdings auch das Interesse einer anarchistischen Bewegung im Land hervorruft. Lediglich einer Verspätung seitens des Kaisers ist es zu verdanken, dass der ausgeübte Terroranschlag sein Ziel verfehlt. Dennoch verlieren einige Bürger ihr Leben und die Neugier und Ermittlungslust...

Cover von: Mord im Balkanexpress
Rezension zu: Mord im Balkanexpress

Es brodelt auf dem Balkan und Wien feiert. Die Amtseinführung des neuen Direktors Ferdinand Hackenberg wird am Burgtheater ausgiebig gefeiert. Sogar Kaiser Franz Joseph hat sich angekündigt. Aber er hat sich verspätet, was sein Glück ist, denn es gibt im Burgtheater einen furchtbaren Anschlag, bei dem es Toten und viele Verletzte gibt. Die Schauspielerin Christine Mayberger überlebt den Anschlag.

Der deutsche Agent Albrecht Prinz von Schwarzburg-...

Cover von: Der Schatten
Rezension zu: Der Schatten

Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund.

Die Journalistin Norah Richter hat sich von ihrem Freund Alex getrennt. Sie bricht ihre Zelte in Berlin ab, ergreift ein Jobangebot und zieht nach Wien. Dort ist Norah anfangs ziemlich einsam, nur mit ein paar Freunden und ihren Kollegen hat sie Kontakt. Auch in ihrer noch nicht eingeräumten Wohnung fühlt sie sich nicht wohl. Dann beginnt das...

Cover von: Der Tod ist ein Wiener
Rezension zu: Der Tod ist ein Wiener

Die ehemalige Kunsthändlerin Adele ist in die Jahre gekommen und macht sich Gedanken, an wen ihr Vermögen gehen soll. Sie hat beschlossen, es der Tochter einer verstorbenen Freundin zu vermachen, obwohl es auch noch Verwandtschaft gibt, die ein Auge auf das Erbe geworfen hat. Aber die Frau muss erst gefunden werden und die Detektivin Magdalena Musil soll sie ausfindig machen. Sie erfährt, dass die verstorbene Freundin von Adele angeblich Selbstmord begangen hat...

Cover von: Die edle Kunst des Mordens

Die Autorin Clara Annerson möchte ins Krimifach wechseln. Um Anregungen und einen Schauplatz zu eruieren, besucht sie ein Museum und wird Zeugin einiger verdächtig aussehender Aktionen und seltsamer Besucher. Allerdings verhindert sie mit ihrem vollen körperlichen Einsatz keinen Kunstraub, sondern unterbricht die Schnitzeljagd einiger Anhänger vom „Rudolfsbund“. Geschickt lädt sie sich selbst zum nächsten Treffen dieser Gruppe ein. Die Mitglieder sind allesamt...

Rezension zu: Gnädig ist der Tod

"Gnädig ist der Tod" ist in neun große Kapitel unterteilt. Jedes Kapitel steht für einen Tag der Ermittlungen – also dauerte es neun Tage, bis Kommissar Winter den Fall gelöst hat. In diesen neun Tagen gab es reichlich Vernehmungen und Recherchearbeiten, aber gefühlt nur sehr wenig Ergebnisse. Allerdings kenne ich mich jetzt in Wien ganz gut aus, denn für seine Vernehmungen ist der Kommissar ganz schön viel unterwegs.

Wenig aufregend...

Cover von: Der Schatten
Rezension zu: Der Schatten

Kurz zum Inhalt:
Norah Richter zieht von Berlin nach Wien, um dort ihre neue Stelle als Journalistin anzutreten. Eines Tages sagt ihr eine alte Bettlerin, dass sie am 11. Februar im Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten wird. Aus freien Stücken und aus gutem Grund. Norah glaubt natürlich nicht an diesen Humbug – kennt sie doch nicht mal einen Arthur Grimm. Trotzdem geht ihr diese Frau nicht aus dem Kopf und sie macht sich auf die...

Cover von: Der Schatten
Rezension zu: Der Schatten

Die Journalistin Norah wollte ihrem Leben nach der Trennung von ihrem Freund eine neue Richtung geben und ist daher gerade von Berlin nach Wien gezogen. Auf der Straße wird sie von einer Bettlerin angesprochen, die ihr prophezeit, dass Norah am 11. Februar am Prater einen Mann namens Arthur Grimm ermorden wird. Norah ist irritiert. Sie kennt niemanden mit dem Namen und schon gar nicht ist sie eine Mörderin. Allerdings gab es da vor vielen Jahren einen...

Cover von: Die edle Kunst des Mordens

Autorin Clara Annerson beabsichtigt das Genre zu wechseln, bisher schrieb sie Liebesromane, aber dafür fühlt sie sich nicht mehr kompetent genug, da sie selbst eher Pech in der Liebe hat. Kriminalromane sollen es nun sein. Als sie auf Recherchetour im Museum ist, lernt sie einige Mitglieder des illustren Rudolf-Bundes kennen, die sie bald schon in ihren ersten Fall hineinziehen – die Leiche allerdings gibt es nicht nur auf dem Papier.

Nachdem ich die...

Cover von: Die edle Kunst des Mordens

Clara Annerson schreibt eigentlich Liebesromane, doch das soll jetzt der Vergangenheit angehören. Auf der Suche nach einer geeigneten Location stößt sie im Museum auf eine verrückte Truppe: den Rudolfsbund, Geschichtsinteressierte, die sich für Kaiser Rudolf interessieren. Einige von denen haben auch genügend Geld, um alles, was von dem Kaiser jemals angefasst wurde, zu erwerben. Ausgerechnet Clara schafft es, eine Einladung zu einem Dinner der Rudolfsbündler zu...

Cover von: Die edle Kunst des Mordens

Einen klassischen “Cosy Crime” legt Alex Wagner hier aufs Parkett des Kunsthistorischen Museums in Wien. Durch Zufall gerät Heldin Clara Annerson (die es hassen würde, so bezeichnet zu werden) in eben diesem Gebäude an den “Rudolfsbund”, eine Vereinigung von betuchten Kunstsammlern und allerlei illustren Charakteren (großteils toll ausgearbeitet), die gerne ein wenig so leben wie ihre historischen Vorbilder.

Clara, Autorin (ehemals Liebesromane, nun...

Cover von: Der Schatten
Rezension zu: Der Schatten

Die Journalistin Norah Richter hat sich von ihrem Freund getrennt und Berlin ziemlich überstürzt verlassen, um in Wien noch mal neu zu beginnen. Eine neue Wohnung und ein neuer Job ist schnell gefunden und Norah glaubt, dass sie die Vergangenheit hinter sich gelassen hat. Als sich kurz darauf eine Bettlerin mit folgenden Worten an sie richtet: „Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten, aus freien Stücken und mit gutem Grund“, weiß...

Rezension zu: Schönbrunner Finale

Wir schreiben das Jahr 1918. Die Lage in Wien ist katastrophal. Die Menschen hungern und obwohl es immer geleugnet wird, weiß doch jeder, dass der Krieg verloren ist. In der Nähe des Naschmarktes geschieht ein Mord und Polizeioberinspector Joseph Maria Nechyba übernimmt die Ermittlungen.

Dies ist nicht mein erster Krimi mit dem Ermittler Nechyba, der mir inzwischen ans Herz gewachsen ist. Jeder dieser Krimis ist problemlos für sich alleine zu lesen....

Cover von: Die rote Frau
Rezension zu: Die rote Frau

»Wien war eine Weltstadt – schon immer hatte es hier unzählige Delikte gegeben, doch seit dem Krieg war ihre Zahl sprunghaft gestiegen. Die Bevölkerung war verroht, Hunger und Not forderten ihren Tribut.« Zitat aus dem Buch, Seite 139

Zum Inhalt: Wien, im März 1920. Rayonsinspektor August Emmerich und sein junger Assistent Ferdinand Winter sind jetzt in der Abteilung »Leib und Leben«. Ihre Freude darüber ist allerdings schnell gesunken: Die anderen...

Rezension zu: Der Falter

"Wenn wir Probleme mit Gewalt zu lösen versuchen, lösen wir nur ein neues Leid, neuen Zorn aus." (Dalai Lama)

Privatdetektiv Falco Brunner erhält den Anruf seiner Exfrau, dass er seine Kinder übers Wochenende abholen soll. Auf dem Weg zu ihr überfährt er eine junge Frau und bricht danach zusammen. Als seine Exfrau, die Pathologin Caroline Brunner, zur Unfallstelle eilt, entdeckt sie an der Toten auffällige Merkmale, die darauf hinweisen,...

Cover von: Die rote Frau
Rezension zu: Die rote Frau

Wien gibt nach dem ersten Weltkrieg ein elendes Bild ab. Die Not ist allerorts zu spüren, aber es gibt auch Menschen, denen es so gut geht wie vor dem Krieg. Dann wird der beliebte Stadtrat Richard Fürst ermordet und die Abteilung „Leib und Leben“ unter der Leitung von Brühl hat schnell einen Schuldigen ausgemacht und ins Gefängnis gesteckt. Unterdessen müssen sich Kriminalinspektor August Emmerich und sein Assistent Winter mit Schreibarbeiten und einem Fluch...

Rezension zu: Schönbrunner Finale

Wir schreiben in Wien das Jahr 1918 und Oberinspektor Joseph Nechyba bekommt es mit einem grausamen Mord zu tun. Ein älterer Mann wurde brutal erschlagen und die ersten Ermittlungen deuten auf zwei Untermieter hin, denen das Opfer verbotenerweise Unterschlupf gewährt hatte. Nechyba ermittelt, während der 1. Weltkrieg in den letzten Zügen liegt. Das Elend in der Stadt ist groß und der Hunger bestimmt mit aller Gewalt das Geschehen vor Ort. Wurde der Mann aus...

Rezension zu: Racheherbst

Zum Inhalt:
Walter Pulaski, zynischer Ermittler bei der Leipziger Polizei, bekommt es mit einem Mord an einer Prostituierten zu tun und merkt schnell, dass der Fall bei den Kollegen nicht an erste Stelle steht. Mit Mikaela, der Mutter der Ermordeten, machen sie sich auf die Suche nach Natalies Mörder. Die Spur bringt sie nach Wien, wo Anwältin Evelyn Meyers gerade einen neuen Fall angenommen hat. Hängen diese zwei Fälle etwa zusammen???

Meine...

Rezension zu: Schönbrunner Finale

Wieder ein erstklassiger Roman – wie auch die Vorgängerbände. Ich bin ein großer Fan von Loibelsberger, seinen besonderen Figuren und – nicht zu vergessen – des echten Wiener Schmäh. Auch der Einband dieses Buches ist in gewohnter Manier: Ein Gemälde von Gustav Klimt. Wieder herrlich anzuschauen.

Man schreibt das Jahr 1918/19. Das Ende der Donaumonarchie. Die Armee ist am Ende, italienische Flieger sind über Wien und werfen Flugzettel ab, man meint, es...

Es ist ein Buch wie ein Krimi und es behandelt ein Thema, das Krimiautoren und Filmemacher seit Jahrzehnten keine Ruhe lässt. Viele Bücher wurden darüber geschrieben – seltsamerweise offenbar keine Krimis. Der Film zum Fall bedeutete den künstlerischen Durchbruch des genialen jungen Schauspielers Mario Adorf. Die Rede ist von Bruno Lüdke, der als einer der schlimmsten Massenmörder der Kriminalgeschichte gilt. Oder galt. Oder bald nicht mehr gelten wird.

...

Seiten