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Agamemnon

Der dritte Fall für Hauptkommissar Richard Tackert. Kriminalroman
Buch
Taschenbuch, 182 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3737587590

ISBN-13: 

9783737587594

Auflage: 

4 (12.02.2016)

Preis: 

8,99 EUR
Schauplätze: 

Krimitags: 

Amazon-Bestseller-Rang: 2.861.269
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3737587590
Beschreibung von ichopa

Mitten in Hannover wird auf der Alten Bult die Leiche eines Mannes gefunden. Obwohl die Identität schnell geklärt ist, scheint die Vergangenheit des Opfers aus einem großen Rätsel zu bestehen. Welches Geheimnis umgab ihn? Wer war der Mann? Hauptkommissar Richard Tackert macht sich auf die Suche ... und gewinnt völlig unerwartet die Freundschaft eines ganz besonderen Altersgenossen.

Kriminetz-Rezensionen

Ein richtiger Teamplayer als sympathischer Ermittler

.
Dies ist einmal ein Krimi, der nicht mit unzähligen Leichen, grausamen blutrünstigen Gewalttaten in Folge daherkommt, sondern in einer anderen angenehmen Art und Weise den Leser unterhält, was aber beileibe nicht zu Lasten der Spannung geht, denn die ist von Anfang bis Ende vorhanden.

Es beginnt mit einem Mord, natürlich, und recht schnell ist die Identität des Toten geklärt. Richard Tackert, der sympathische Leiter des Ermittlerteams überzeugt durch seine Teamfähigkeit und die Art, Menschen zu führen. Er ist einfühlsam gegenüber seinen Mitmenschen und zeigt menschliche, glaubhafte Charaktereigenschaften die den Leser sofort für ihn einnehmen.

Umso enttäuschender ist es, dass man lange Zeit weder ein Mordmotiv noch eine Spur des Täters findet. Nach und nach zeigt sich aber, dass der Tote beileibe kein unbeschriebenes Blatt war und es melden sich Zeugen, allerdings mit der Wirkung, dass es plötzliche jede Menge Motive und auch Verdächtige gibt.

Unvorhergesehene Wendungen, humorige Szenen und ein locker-leichter Schreibstil machen das ganze Lesen zu einem Vergnügen und werden gekonnt miteinander verknüpft. Bald hat man eine Ahnung, wie sich das ganze Puzzle zusammensetzen könnte, und wird am Ende doch eines Besseren belehrt. Es gibt einen Täter, den man fast bis zum Schluss nicht auf dem Plan hatte. Und dennoch ist dieses Ende logisch nachvollziehbar und auch der Bezug zum Titel ist sehr geschickt eingearbeitet.

Alle Zutaten für ein spannendes und unterhaltsames Krimivergnügen sind hier vorhanden und ich kann dieses Buch nur ausdrücklich empfehlen für jeden Leser, der in einem Krimi nicht nur unzählige Leichen sondern auch ein wenig Humor sucht.

Ein ausgesprochener Lesespaß für den ich sehr gerne 5 Sterne vergebe.

Ein geheimnisvoller Toter

Mitten in Hannover wird die Leiche eines Mannes gefunden und es ist auch schnell klar, um wen es sich bei dem Toten handelt. Niemand scheint ihm eine Träne nachzuweinen, da er nicht einfach war. Allerdings ist seine Vergangenheit auch ziemlich rätselhaft. Hauptkommissar Tackert versucht zu ergründen, welche Geheimnisse den Toten umgeben. Das ist aber anfangs gar nicht so leicht, doch dann gibt es Hinweise auf eine Reihe von Verbrechen und immer ist der Tote Clemens Hinrichs das Bindeglied.

Dies ist mein erstes Buch aus der Reihe um Hauptkommissar Richard Tackert und es ist auch problemlos zu lesen, ohne die Vorgängerbände zu kennen. Der Schreibstil von Wolfgang Glagla lässt sich sehr angenehm lesen. Richard Tackert ist ein sympathischer und humorvoller Mensch und ein Kommissar, wie man ihn sich im realen Leben vorstellt. Er ist auch ein Vorgesetzter, der für seine Mitarbeiter einsteht. Aber auch die anderen Charaktere sind gut und individuell ausgearbeitet.

Der Leser kann die Ermittler sehr schön bei ihrer Arbeit begleiten und wird dadurch immer wieder verleitet, eigene Überlegungen anzustellen. Man würde ja allzu gerne besser dastehen als die Polizisten. Aber es gibt auch immer wieder Wendungen, die nicht nur die Polizisten in die Irre leiten. Es gibt dabei einige Verdächtige. Neben den Ermittlungen erfahren wir auch einiges über Tackerts Privatleben, aber das nimmt nicht überhand.

Die Spannung ist immer gegeben und die Lösung konnte mich am Ende sogar überraschen. Ein empfehlenswerter Krimi.

Kurz, knackig, spannend

„Agamemnon“ von Wolfgang Glagla, Verlag epubli, habe ich als Taschenbuch mit 184 Seiten gelesen. Es ist der 3. Teil der Richard-Tackert-Reihe.
Auf der Alten Bult in Hannover wird ein Toter gefunden, der schnell identifiziert werden konnte. Das war aber auch schon alles, was schnell ging. Hauptkommissar Tackert und sein Team konnten kaum etwas über das Leben des Toten in Erfahrung bringen, er hatte anscheinend keine Sozialkontakte, es gab keine persönlichen oder privaten Einträge in seinem Handy oder Laptop und auch sein Arbeitgeber wusste nichts über ihn. Daher gestaltete sich die Aufklärung des Mordes sehr schwierig.
Erst nachdem einige Ansatzpunkte gefunden wurden, ging es voran und es gab immer wieder neue Verdächtige.
Was dann an Licht kommt, ist einfach nur grausam und ich konnte einige Teile nicht lesen. Das ging mir einfach zu nahe.
Tackert ist ein sympathischer Kommissar, der auch Humor hat. Er hat einen guten Umgang zu seinen Kollegen und scheint ein gemütlicher Typ zu sein. Sein Privatleben gestaltet sich gerade auch sehr gut und er ist zufrieden. Das Kennenlernen der Mutter seiner Partnerin war höchst amüsant. Nebenbei sucht er einen Ausgleich zum Job und findet eine neuen Freund.
Auch die anderen Charaktere sind gut dargestellt. Über Sven und seine oft schlechten Witze musste ich trotzdem immer wieder lachen.
Nach aufwendigen Ermittlungen und vielen Verdächtigen war ich am Ende doch sehr überrascht.
Obwohl das Buch mit seinen 184 Seiten recht kurz ist, ist alles Wichtige enthalten. Es ist facettenreich, spannend, knackig, ohne Abschweifungen geschrieben. Der Fall ist in sich abgeschlossen. Aber es wäre trotzdem ratsam, auch die Vorgängerbücher zu kennen, damit man auch das Privatleben nachvollziehen kann.