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Ahrenshooper Todholz

Der erste Fall für Robert Aaron Zimmermann. Ostseekrimi
Buch
Taschenbuch, 400 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3356022482

ISBN-13: 

9783356022483

Erscheinungsdatum: 

27.02.2019

Preis: 

12,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3356022482

Beschreibung von Bücher.de: 

Maler und Mörder zwischen Wustrow und Zingst.

Als Robert Aaron Zimmermann, hochbetagter Kanadier mit deutsch-jüdischen Wurzeln, nach 80 Jahren an den Ort seiner Kindheit auf den Darß zurückkehrt, begegnen ihm gar eigentümliche Einwohner, kuriose Künstler und auch recht unheimliche Feriengäste.

Sein Auftrag: Er muss die Todesumstände des Landschaftsmalers und Kunstprofessors Alfred Partikel aufklären, der im Herbst 1945 beim Pilzesammeln im Ahrenshooper Holz spurlos verschwand. Ein reicher Kunstmäzen will dem Künstlerort ein großes neues Museum finanzieren. Und so motiviert Zimmermann gleich eine ganze Reihe von Einheimischen, denn es winken Millionen. Allmählich dämmert ihm, dass hier mehr dahintersteckt.

Mit seiner Ankunft in Ahrenshoop beginnt eine Mordserie an den Beteiligten der Untersuchung. Der Serienkiller injiziert seinen Opfern Gift der Stechpalme. Alle Verbrechen haben offenbar miteinander zu tun ...

Kriminetz-Rezensionen

Mörderisch gestern und heute

Nach 80 Jahren kommt Robert Aaron Zimmermann zurück nach Ahrenshoop, dem Ort seiner Kindheit. Der betagte Mann hat deutsch-jüdische Wurzeln und will herausfinden, was mit Alfred Partikel passiert ist. Alfred ist 1945 beim Pilzesammeln im Ahrenshooper Holz spurlos verschwunden. Aber Robert Zimmermann sucht nicht alleine, sondern stellt eine Gruppe zusammen aus Künstlern und Kunstmäzen aus Ahrenshoop, die gemeinsam in 3 Gruppen herausfinden sollen, was passiert ist. Allerdings verstehen sich die Gruppenmitglieder teilweise gar nicht gut und arbeiten eher gegeneinander als miteinander. Für einige Gruppenmitglieder wird es eine tödliche Suche. Was haben die Todesfälle in der Gegenwart mit dem Verschwinden von Alfred Partikel zu tun?

»Ahrenshooper Todholz« von Tilman Thiemig ist ein Ostseekrimi. Der Erzählstil ist anfangs etwas langatmig, altertümlich und verwirrend. Die vielen Charaktere werden ausführlich vorgestellt und die Zusammenhänge sind komplex. Langsam kommt man in die Geschichte rein und ist fasziniert von den Zusammenhängen und Geschehnissen rund um den Maler Alfred Partikel. Der Leser wird beim Lesen ins anschauliche Fischland-Darß entführt und lernt nebenbei etwas über die Künstlerkolonie.

Es lohnt sich also auf jeden Fall über die anfänglichen langen Strecken weiterzulesen. Vielleicht hätte ein kurzes Namensregister am Anfang geholfen.