Cover von: Aisha
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Aisha

Der vierte Fall für Kommissar Steen. Thriller
Buch
Taschenbuch, 560 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3462050788

ISBN-13: 

9783462050783

Erscheinungsdatum: 

26.01.2018

Preis: 

9,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 31.788
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3462050788

Beschreibung von Bücher.de: 

Der neue Thriller der actiongeladenen Reihe um den toughen Kopenhagener Kommissar Axel Steen.

Kommissar Axel Steen kommt auch im 4. Band der erfolgreichen Krimi-Reihe nicht zur Ruhe. Kaum scheint etwas Normalität in sein Leben eingekehrt zu sein, da wird ein ehemaliger Mitarbeiter des dänischen Geheimdienstes PET brutal ermordet aufgefunden, und schon bald gibt es einen weiteren toten Ex-Kollegen. Axel nimmt die Ermittlungen auf und stößt auf einen groß angelegten Anti-Terror-Einsatz des PET vor einigen Jahren, der strengster Geheimhaltung unterlag. An diesem Einsatz waren seinerzeit nicht nur die beiden Mord-Opfer, sondern auch Steens Freundin Henriette und sein Rivale Jens Jessen beteiligt. Droht den beiden ebenfalls Gefahr? Und was hat es mit dem Mädchen Aisha auf sich, dessen Name in den alten Ermittlungsakten immer wieder auftaucht?

Atemlos spannend erzählt und mit einem Kommissar, der immer am Rande des Wahnsinns zu balancieren scheint - mit Aisha zementiert Bestseller-Autor Jesper Stein seinen Spitzenplatz am dänischen Krimihimmel.

»Spannend, unglaublich gut geschrieben und brillant geplotted. Kurz: Jesper Stein.« Berlingske Tidende

Kriminetz-Rezensionen

Für mich kein Thriller

„Aisha“ ist der 4. Mordfall, den Kommissar Axel Steen aufzuklären bekommt und für mich ist es der erste, den ich lese. Aufgrund der Bewertungen vorangegangener Bände war ich neugierig und wurde leider nicht überzeugt.

Kurz hintereinander werden zwei ehemalige Mitarbeiter des dänischen Geheimdienstes PET auf brutalste Weise ermordet aufgefunden. Axel Steen wird vom Geheimdienst in die Ermittlungen eingebunden und stößt auf merkwürdige Ungereimtheiten in der Vergangenheit, sowohl bei den Opfern, als auch im Verhalten und Vorgehen des Geheimdienstes. Selbst Mitarbeiter seines eigenen Teams, mit denen er zurzeit zusammenarbeitet, sind auf unerklärliche Weise mit den Begebenheiten verbunden. Doch wer ist diese Aisha eigentlich, die in den Geheimakten immer öfter auftaucht?

Meine Lesegeduld wurde bei „Aisha“ auf eine harte Probe gestellt. Erst in den allerletzten Kapiteln wurde die Handlung spannend und temporeich abgearbeitet. Bis dahin war keine Spannung bzw. Spannungsaufbau zu erkennen. Auch der im Titel erwähnte Name Aisha, wurde erst sehr spät in die Handlung aufgenommen. Die Vorabinformationen und der Aufbau bis zur eigentlichen Handlung zogen sich bis weit über die Hälfte des Thrillers hinaus, wobei ich weder Gänsehaut noch Kribbeln verspürte. Auch die Handlung hat mich im Nachhinein nicht komplett überzeugt oder beeindruckt. Aber ich kenne dafür jetzt Kopenhagen. Möglich, dass ich noch ein weiteres Buch von Jesper Stein lesen werde, denn der Schreibstil hat mir doch recht gut gefallen.

Axel Steen ringt mit dem PET und sich selbst

Zwar ist dieser Kopenhagen-Thriller Teil einer Serie, aber er lässt sich auch gut lesen, ohne dass man die Vorgänger kennt. Wer zu “kaputte” Charaktere nicht schätzt, wird vielleicht sogar am besten mit diesem Teil der Axel Steen-Reihe klarkommen.

Kommissar Steen musste eine berufliche und gesundheitliche Auszeit nehmen und kehrt wieder zu seinen Kollegen und Chefs zurück. Er will wieder der Mordermittler sein, der er vor diversen Zwischenfällen (die auch teilweise in diesem Band angedeutet und erklärt werden) war.

Doch das gestaltet sich für ihn schwer genug. Zudem soll er noch mit dem PET zusammenarbeiten, dem dänischen Geheimdienst. Polizei und Geheimdienst konnten sich noch nie richtig gut leiden. Nun ist ein ehemaliger PET-Mitarbeiter tot und natürlich ist naheliegend, dass es etwas mit seiner beruflichen Vergangenheit zu tun hat.

Der erste Teil des Buches kommt aufgrund des erwartbaren Kompetenzgerangels nicht so recht voran, für den Leser bleibt es in Summe aber durch die Rückblenden und privaten Einschüben zu Axel, seiner Familie und seiner aktuellen Freundin durchgehend spannend. Man bekommt genug Luft zum Mitermitteln und kann sich in die Charaktere mit der Zeit gut hineinversetzen.

Ebenso gekonnt wie Autor Jesper Stein am Ende einige Fäden auflöst und Ereignisse in Zusammenhang bringt, schafft er es, einen Cliffhanger nicht wie einen solchen wirken zu lassen. Der Fall ist gleichzeitig abgeschlossen und auch nicht abgeschlossen. Wie das geht? Bitte selbst lesen.