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Alles ihre Schuld
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Ein verschwundener Junge und eine Nachbarschaft voller Geheimnisse …
Hochspannung für Fans von Freida McFadden und Claire Douglas.
»Die Adresse ist Tudor Grove 14 – sollte ich noch nicht zu Hause sein, wenn du Milo abholst, passt unsere Nanny auf ihn und Jacob auf.«
Doch als Marissa Irvine zur vereinbarten Adresse kommt, wo ihr kleiner Sohn zum Playdate eingeladen war, erwartet sie ein Schock: Ihr öffnet nicht Jenny, die Mutter von Jacob. Auch kein Kindermädchen. Und von Milo hat die Frau, die dort wohnt, noch nie gehört.
Eine fieberhafte Suche beginnt, doch der vierjährige Junge bleibt spurlos verschwunden. Wer hat Marissa und ihrem Mann diese Falle gestellt?
Bald machen böse Gerüchte in der Idylle des Dubliner Vororts die Runde, und eine junge Frau gerät ins Visier der Polizei. Die Wahrheit verbirgt sich hinter abgründigen Geheimnissen, die nun Schicht um Schicht freigelegt werden …
»Andrea Mara ist ein Star.« Lee Child
»Ein Thriller, bei dem einem fast Herz stehenbleibt – und der einen bis zuletzt überrascht.« Sunday Times (Crime Book of the Month)
Der Thriller wird als Miniserie mit Sarah Snook (»Succession«) in der Hauptrolle verfilmt. Außerdem dabei: Dakota Fanning, Jake Lacey (»White Lotus«) und Abbey Elliot (»The Bear«).





















Was für ein Schluss
Als Marissa Irvine ihren Sohn Milo von einem Playdate bei seinem Schulfreund Jacob abholen will,erwartet sie eine böse Überraschung.Ihr wird nicht von Jenny, Jacobs Mutter, geöffnet, sondern von einer fremden Frau, die weder Milo noch Jacob oder Jenny kennt.Wer hat Marissa und ihrem Mann Peter diese Falle gestellt und wo ist Milo?Eine verzweifelte Suche beginnt,an der sich auch etliche Nachbarn beteiligen. Doch alle Spuren laufen erst einmal ins Leere, die Polizei ist ratlos, die Eltern verzweifelt.
Stück für Stück kommen dunkle Geheimnisse ans Tageslicht, die man in dieser Umgebung, in welcher nur gut betuchte Leute wohnen, nicht erwartet hätte.
Der Roman beginnt äußerst spannend, was auch für eine ganze Weile so bleibt. Die Geschichte wird nun in kurzen Kapiteln,jeweils aus Sicht einer Person,weitererzählt.Dabei verliert sie sich immer wieder in Belanglosigkeiten,die zu Lasten der Spannung gehen.Es werden zuviele Nebenschauplätze errichtet,wodurch sich immer mehr Unübersichtlichkeit breitmacht.
Zum Schluss wird alles auf den Kopf gestellt und die Autorin wartet mit einem völlig unerwarteten Ende auf.
Obwohl sich der Roman durch völlig andere Ansätze von der breiten Masse abhebt,kann ich aufgrund des zähen Mittelteils leider nur drei Sterne vergeben
Der Albtraum schlechthin!
Marissa Irvine will ihren 4jährigen Sohn Milo von einem Playdate abholen. Sie klingelt an der ihr vorgegebenen Adresse, eine ihr unbekannte Frau öffnet ihr. Schnell wird klar, dass die Adresse nicht stimmt – ein Irrtum? Aber wo ist Milo? In der Schule wird ihr gesagt, dass er von dem Kindermädchen abgeholt wurde. Aber - Ana, sein Kindermädchen, hat frei, sie ist auch nicht zu erreichen, Milo bleibt verschwunden. Ein Horrorszenario!
Viele bieten ihre Hilfe bei der Suche nach Milo an, wenige sind wirklich engagiert. Und wie es so ist, sind die Hater und die Neider unterwegs, man spürt die Vorurteile, die süffisant verbreitet werden, wundert sich über jene, die an ihrem eigenen Vorteil interessiert sind. Unterschwellig hört man Anklagen, die unter dem Mantel des Mitgefühls direkt an der verlogenen Oberfläche wabern.
Milos Verschwinden und die Suche nach ihm ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Wobei Zeit und Orte wechseln, die Kapitel gehen Monate zurück, andere zählen die Tage, die seitdem vergangen sind. Dabei birgt jedes Kapitel ganz neue Erkenntnisse, die im nächsten schon wieder infrage gestellt werden, die wie Versatzstücke, wie Puzzleseine, in Position geschoben werden, dabei nicht immer passen, ausgetauscht werden und dann, so nach und nach, ein klareres Bild ergeben. „Jeder ist verdächtig. Niemand unschuldig.“ Die Polizei ermittelt, ihr entgeht so einiges, als Leser weiß man mehr. Und doch fehlt auch hier der Durchblick. Auch die Charaktere sind nicht zu durchschauen – kein einziger.
Wenn man meint, man hätte eine Richtung, wird man bald wieder eines Besseren belehrt. Nichts ist vorhersehbar, die raffiniert konstruierte Story bietet Spannung und Verwirrung bis zuletzt. Mich hat es sofort ins Geschehen gezogen, die beklemmende Atmosphäre zieht sich durchs Buch. Die knapp 450 Seiten lesen sich weg wie nix, man vergisst Zeit und Raum, ist voll und ganz im Geschehen.
Entsetzliche Lügen
Mit "Alles ihre Schuld" hat die irische Bestsellerautorin Andrea Mara einen Psychothriller verfasst, der seinem Namen alle Ehre macht.
Alles beginnt mit dem entsetzlichsten Albtraum jeder Mutter, deren vierjähriger Junge plötzlich spurlos verschwindet und sich bald die entsetzliche Gewissheit durchsetzt, dass er von ihrem Kindermädchen entführt wurde. Je intensiver die Suche wird, desto mehr abgründige Geheimnisse kommen ans Tageslicht.
Der Autorin gelingt es nach und nach, mit immer neuen, genialen Wendungen aufwarteten. Es entwickelt sich ein hochspannender Thriller, bei dem der Leser die tiefste Verzweiflung hautnah erlebt und mit schockierenden, unerwarteten, cleveren Entwicklungen konfrontiert wird.
Die Charaktere sind tiefgründig und brillant herausgearbeitet. Die Handlung wirkt beklemmend. Das ganze Szenario wird dennoch glaubwürdig und real widergespiegelt. Zahlreiche Nebenprotagonisten beleben das Geschehen. Bis zum überraschendem Ende gibt es ständig neue, nicht erwartete Plots, die buchstäblich bis zur letzten Zeile in Atem halten.
Dieser flüssig lesbare und packende Thriller überzeugte mich auf der ganzen Linie und ist ein wunderbares Beispiel für meisterhafte und fesselnde Unterhaltung und gleichzeitig eine geniale Leseempfehlung!