Cover von: Alles was ich dir geben will
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Alles was ich dir geben will

Roman
Buch
Gebundene Ausgabe, 608 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3442757657

ISBN-13: 

9783442757657

Erscheinungsdatum: 

25.03.2019

Preis: 

22,00 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 23.882
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3442757657

Beschreibung von Bücher.de: 

Der preisgekrönte, internationale Bestseller.

»Er hatte den Verdacht, dass sein ganzes Leben auf einer Lüge aufgebaut war.«

Als der Schriftsteller Manuel Ortigosa erfährt, dass sein Mann Álvaro bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, eilt er sofort nach Galicien. Dort ist das Unglück passiert. Dort ist die Polizei auffallend schnell dabei, die Akte zu schließen. Dort stellt sich heraus, dass Álvaro ihn seit Jahren getäuscht und ein Doppelleben geführt hat. Doch was suchte Álvaro in jener Nacht auf einer einsamen Landstraße? Zusammen mit einem eigensinnigen Polizisten der Guardía Civil und Álvaros Beichtvater stellt Manuel Nachforschungen an. Eine Suche, die ihn in uralte Klöster und vornehme Herrenhäuser führt. In eine Welt voller eigenwilliger Traditionen - und in die Abgründe einer Familie, für die Ansehen wichtiger ist als das Leben der eigenen Nachkommen.

Kriminetz-Rezensionen

Dunkle Familiengeschichte

Klappentext:
Als der Schriftsteller Manuel Ortigosa erfährt, dass sein Mann Álvaro bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, eilt er sofort nach Galicien. Dort ist das Unglück passiert. Dort ist die Polizei auffallend schnell dabei, die Akte zu schließen. Dort stellt sich heraus, dass Álvaro ihn seit Jahren getäuscht und ein Doppelleben geführt hat. Doch was suchte Álvaro in jener Nacht auf einer einsamen Landstraße?

Zusammen mit einem eigensinnigen Polizisten der Guardia Civil und Álvaros Beichtvater stellt Manuel Nachforschungen an. Eine Suche, die ihn in uralte Klöster und vornehme Herrenhäuser führt. In eine Welt voller eigenwilliger Traditionen – und in die Abgründe einer Familie, für die Ansehen wichtiger ist als das Leben der eigenen Nachkommen.

Meine Meinung:
Die mir bis dahin unbekannte Autorin hat mich von Anfang an in die Geschichte hinein gezogen. In einem eindrucksvollen, aber völlig unaufgeregten Schreibstil, entwickelt sie eine Familiengeschichte, die ihresgleichen sucht.

Der Roman ist eine Mischung aus Familiengeschichte und Krimi, letzterer entbehrt jedoch der reißerischen Affekte, ohne an Spannung zu verlieren. Vielmehr sind es die psychologischen Aspekte, die mich dazu brachten, dem Buch atemlos zu folgen. Stück für Stück blättert die Autorin eine Familiengeschichte auf, in der keine Handlung zu schmutzig ist, wenn sie dazu dient, das Ansehen hochzuhalten.

Obwohl ich zwischendurch immer einige Lösungsideen hatte, wurde ich zum Schluss noch einmal überrascht.

Fazit:
Ein Buch, das ich sehr gerne gelesen habe und dem ich sehr verdiente fünf Sterne gebe. In Zukunft werde ich nach weiteren Büchern dieser Autorin Ausschau halten.

Überraschende Einblicke in die Abgründe einer Adelsfamilie

Als der Schriftsteller Manuel Ortigosa erfährt, dass sein Mann Álvaro bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, eilt er sofort nach Galicien. Dort ist das Unglück passiert. Dort ist die Polizei auffallend schnell dabei, die Akte zu schließen. Dort stellt sich heraus, dass Álvaro ihn seit Jahren getäuscht und ein Doppelleben geführt hat. Doch was suchte Álvaro in jener Nacht auf einer einsamen Landstraße? Zusammen mit einem eigensinnigen Polizisten der Guardía Civil und Álvaros Beichtvater stellt Manuel Nachforschungen an. Eine Suche, die ihn in uralte Klöster und vornehme Herrenhäuser führt. In eine Welt voller eigenwilliger Traditionen – und in die Abgründe einer Familie, für die Ansehen wichtiger ist als das Leben der eigenen Nachkommen.

Dieser Roman lässt bild- und wortgewaltig die Geschichte Manuels entstehen, der nach dem Tod seines Mannes entdecken muss, dass er diesen gar nicht vollständig kannte. Er muss nun eine völlig überraschende Seite an ihm entdecken. Sehr überzeugend sind die Emotionen, die Manuel überschwemmen, seine Gedanken und Überlegungen. Wie Manuel ist auch der Leser beim Mitraten voll dabei und muss sich durch das Dickicht der vielen Schichten um das Leben von Álvaro hindurchwühlen, um zum Kern der Geschehnisse durchzudringen.

Die Geschichte des schwulen Schriftstellers, der notgedrungen auf die Suche nach dem Mörder seines Mannes gerät und dabei die Abgründe um eine Adelsfamilie entdecken muss, hat mich sehr schnell in ihren Bann gezogen, sehr gerne empfehle ich sie weiter.