Wenn Du über einen Link auf dieser Website kaufst, unterstützt Du Kriminetz, da wir dann eine kleine Provision erhalten.
Amalfi Mortale. Kein Urlaub ohne Mord
Verlag:
ISBN-10:
ISBN-13:
Auflage:
Preis:
Beschreibung:
Bestsellerautorin Eleanor Dash will einfach nur ihre Lesereise an der Amalfiküste gut überstehen und endlich ankündigen, dass sie ihre Hauptfigur Connor Smith im nächsten Band umbringen wird. Ist das zu viel verlangt?
Anscheinend ja, denn als ein Attentat auf den echten Connor verübt wird, der sie auf der Reise begleitet, wird wie selbstverständlich auch Eleanor zu Hilfe gerufen, um den Fall zu lösen.
Unter der mediterranen Sonne und umringt von literarischen Konkurrenten, fanatischen Fans, einem Stalker und ihrem Ex Oliver, der unerwartet in Amalfi auftaucht, ahnt Eleanor schon bald, dass der Täter ganz in ihrer Nähe sein muss …





















Für zwischendurch ganz nett
„Ich werde ihn umbringen.“ Wenn das mal keine Aussage ist! Sie – das ist die Bestsellerautorin Eleanor Dash. Und auf ihn, Connor Smith, der in doppelter Ausführung um sie herumschwirrt, hat sie es abgesehen. Doppelt, ja. Das sollte schon näher ausgeführt werden, denn Connor ist sehr lebendig, mit ihm verbindet Eleanor so einiges im wahren Leben und auch als Romanfigur ist er nicht mehr wegzudenken. Zumindest bis jetzt, denn sie will ihn killen. Ihr zehnter Band um Connor, ihren Romanhelden, sollte ihr letzter sein. Genug ist genug, wie sie findet. Ihre Pläne sehen eine neue Romanreihe vor, in dem für Connor kein Platz ist. Zunächst jedoch hat ihr Verlag eine Italienreise vorbereitet - von LA nach Rom, Pompeji, Capri bis hin zur Amalfiküste mit all ihren bezaubernden Orten.
Als Italien- und Krimifan hat mich hier alles angezogen, angefangen von dem einladenden Cover über den aussagekräftigen Titel bis hin zur Buchbeschreibung. Alles passt. Zumindest auf den ersten Blick. Denn kaum angefangen, war ich ernüchtert ob der nicht enden wollenden Fußnoten, die mehrfach auf gefühlt jeder Seite den Lesefluss stoppen. Dabei sind es eher Belanglosigkeiten ohne Mehrwert für die Story, weder witzig-spritzig noch vergnüglich. Diese Einwürfe, so sie denn aus Autorensicht sein müssen, wären direkt im Text besser aufgehoben. Man könnte schriftbildlich variieren, sodass diese Infos ein flüssiges Lesen gewährleisten. Gut, dem ist nicht so, also habe ich diese insgesamt 234 Randnotizen überflogen, quergelesen, ignoriert. Je nachdem, wie die Story an sich mich angesprochen hat. Im ersten Drittel des Buches denkt sie sich aus, wie sie ihn um die Ecke bringt, um ihre neue Heldin einzuführen, denn es sollte eine Polizistin sein, die idealerweise den Mord dann aufklärt. Ein durchaus hoffnungsvoller Gedanke, aber es kommt anders…
Meine Erwartungen waren zu hoch geschraubt, nicht nur wegen den zuvor beschriebenen Details. Auch habe ich es vermisst, von all den kurz angerissenen Reisezielen von Rom bis zur Amalfiküste, ein wenig mehr zu erfahren. Da ist schon Sylvie, die von der Agentur gebuchte Reiseleiterin, die ihren spärlichen Text herunterleiert – das wars dann aber auch schon. Die mitreisende Fangruppe, die BookFace Ladys, kommen zwischendurch zum Zuge, es geschieht ein Mord und dann noch einer, ein Banküberfall wird erwähnt, die Verwirrung ist groß, verdächtigt ist jeder, allen voran einer der Hauptakteure, die örtliche Polizei spielt ihre Rolle und – der Alkohol ist allgegenwärtig. Am Morgen, am Mittag, am Abend und zwischendurch. Es wird gebechert, was das Zeug hält. Dass dabei die Ermittlungen, die selbstredend die Autorin anführt, arg vernebelt daherkommen, ist klar, auch wenn es ihre Sinne so gar nicht klar sind.
Gut, ein Cosy Crime lebt auch von Überspitzungen, das schon. Und doch sollte es ein wenig mehr als das Stochern im Nebel sein, angereichert mit Mord und Mordversuchen und solch Situationen, die den Anschein einer Straftat vermitteln. Gar chaotisch geht es zu bei der ganzen Truppe um die Autorin, die dann zu guter Letzt dann doch den Durchblick hat. Die anfangs zähe Erzählweise hat sich gegen Ende dann schon gebessert. Ein Buch - für zwischendurch ganz nett, mehr aber auch nicht.
Nette Unterhaltung
Eleanor Dash ist eine sehr erfolgreiche Autorin. Mit ihrer
Vacation-Mystery-Reihe hat sie viele Fans erreicht.
Mit einigen geht sie sogar auf Lesereise.
Der 10. Band ist bereits geplant. Eleanor möchte nicht nur neue Eindrücke
gewinnen, sondern ihren Anhängern schonend beibringen, dass sie den
beliebten Hauptdarsteller Connor Smith im neuen Buch umbringen will.
Dumm ist nur, dass auf Connor, der Eleanor auf dieser Reise begleitet,
ein Attentat geplant ist.
Die Ich-Erzählerin Eleanor nimmt uns mit an die wunderschöne Amalfi Küste.
Als Leser ist man sofort drin im Geschehen. Die Art der Schreibweise ist
nicht nur sehr spritzig und direkt, sie wird durch die Fußnoten auch sehr
persönlich. Als ob man vor Ort ist und alles selbst miterlebt.
Leider wird Italien mit seinen wunderschönen Landschaften total ausgeblendet.
Es gibt sehr viele Verdächtige, die in diese anfänglich vergnügliche Tätersuche involviert sind. Einfach ist es nicht, den Überblick zu behalten.
Eleanor ist eine taffe Frau mit viel Humor und Selbstironie.
Bedauerlicherweise bleibt aber alles sehr oberflächlich.
Spätestens ab Mitte des Buches sind die Fußnoten einfach zu viel, zu anstrengend.
Ohne sie liest es sich viel einfacher, der Lesefluss ist nicht so gestört.
Aufgrund des Covers und der Leseprobe habe ich mehr Italienflair erwartet.
Wer einen leichten, etwas anderen Cosy Crime erwartet, wird hier aber nicht enttäuscht.
Amalfi mit Fußnoten
Ein spritziger Sommerkrimi, so wird das Buch beworben. Cosy Crime an der Amalfi Küste. Im Zentrum steht Eleanor Dash, erfolgreiche Autorin, die im Auftrag des Verlags eine Lesereise durch Italien macht. Begleitet von ihrer Schwester und diversen anderen Protagonisten. Unter anderem Connor, der auch eine zentrale Rolle in ihren Krimis spielt. Was niemand weiß, er erpresst sie und deshalb soll er im letzten Buch sterben oder vielleicht auch im richtigen Leben?
Es beginnt ein munteres Hin und Her, denn wie sich herausstellt, scheint irgendjemand Connor wirklich umbringen zu wollen.
Der Schreibstil ist flott, die Autorin lässt Eleanor auch direkt mit dem Leser kommunizieren. Es sind teilweise Dialoge, die in der Länge etwas überstrapaziert werden und die Beziehungen der Personen untereinander lassen einen schon mal verwirrt zurück.
Was unglaublich stört, sind die über 200 !! Fußnoten, die dazu noch viel zu klein geschrieben sind. Ob es humorvoll sein sollte oder der besondere Pfiff, wer weiß. Es war nur nervig.
Insgesamt aber eine nette Urlaubslektüre, die auch ein bisschen mehr Atmosphäre von den besuchten Orten hätte vertragen können.