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Anglermord in Altfunnixsiel

Bert Linnig und Nina Jürgens ermitteln zum sechzehnten Mal. Ostfrieslandkrimi
Buch
Taschenbuch, 200 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3965867024

ISBN-13: 

9783965867024

Auflage: 

1 (16.12.2022)

Preis: 

12,99 EUR
Schauplätze: 

Krimitags: 

Amazon-Bestseller-Rang: 486.471
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3965867024
Beschreibung von KonGeorgiou

»Bent hatte einen dicken Fisch an der Angel.«

Doch zum Herausziehen der Schnur aus dem Wasser kommt der Angler Bent Eekhoff nicht mehr. Am Ufer der Harle beim Campingplatz Altfunnixsiel wird er von hinten tödlich niedergeschlagen!

Bent Eekhoff war auf Kurzurlaub in seiner alten ostfriesischen Heimat. Hatte der hilfsbereite Handwerker, der beim anderen Geschlecht gut ankam, den Groll eines eifersüchtigen Ostfriesen auf sich gezogen? Oder geht es um längst zurückliegende Geschehnisse aus der tragischen Vergangenheit des Ermordeten?

Während die Kommissare Nina Jürgens und Bert Linnig von der Kripo Wittmund verschiedenen Spuren nachgehen, macht eine Einbruchsserie Ostfriesland unsicher. Die überaus professionell vorgehenden Diebe haben es auf wohlhabende Opfer abgesehen. Plötzlich laufen die Ermittlungen der beiden Fälle überraschend zusammen: Ist ein zur Fahndung ausgeschriebenes Mitglied der Einbrecherbande etwa auch Bent Eekhoffs Mörder?

Kriminetz-Rezensionen

Möderisches Angeln in Altfunnixsiel

Auf dem Campingplatz von Altfunnixsiel wird Bent Eckhoff beim Angeln ermordet.Sein Bruder mit dem er zum angeln verabredet war findet in tot am Wasser. Die Kommissare Nina Jürgens und Bert Linnig ermitteln.Gleichzeitig werden sie auf ein Gaunerpärchen aufmerksam das Häuser ausräumt wo die Bewohner nicht da sind.Erst scheint es das Mord und die Überfälle zusammengehören ,aber nach den intensieven Ermittlungen der Kommissare und ihrem Team ist schnell klar es handelt sich um zwei verschiedene Fälle.Bent der schon einiges an Unglück in seinem Leben erfahren hat-er verlor Frau und Kind und seine Freundin Biene.An dem Tod seiner Freundin Sabiene hatte er MItschuld.Ist es jemand aus ihrer Vergangenheit gewesen,der sich an Bent rächen wollte.

Es ist bereits der 16.Fall der Kommissare Nina Jürgens und Bert Linnig,die der Autor Rolf Uliczka geschrieben hat.Und auch dieser ist wieder sehr gut recherchiert .Man erfährt so eniges über die Arbeit der Ermittler und ihrem Team.Der Schreibstil des Autors ist spannend und fließend -sehr gerne 5 Sterne.Ich bin shon sehr gespannt auf den nächsten Fall von Nina Jürgens und Bert Linnig.

Ermittlerarbeit kann so spannend sein

„Anglermord in Altfunnixsiel“ von Rolf Uliczka ist bereits der 16. Band dieser Reihe, die ich seit Band 12 mit Begeisterung verfolge.

Worum geht es?
Auf einem Campingplatz wird ein Angler getötet, ein allseits, auch bei den Frauen beliebter Handwerker. Was war das Motiv? Eifersucht? Oder war es einer der Einbrecher, die ebenfalls am Campingplatz logieren und von dort auf Raubzug gehen?

Schon nach wenigen Seiten war ich wieder heimisch in der Polizeistation Wittmund. Sind mir doch alle längst vertraut. Doch auch Neueinsteiger haben sicher kein Problem, in die Geschichte hineinzufinden. Zudem gibt es immer wieder Hinweise auf frühere Fälle bzw. auf die Vorgeschichte der Protagonisten.

Bereits das Cover vermittelt einen Eindruck von dem an einem Fluss gelegenen Campingplatz und von der Weite des Umlandes. Der Schreibstil ist flüssig, die Kapitel haben eine angenehme Länge, sind allerdings weder mit Orts- noch mit Zeitangaben versehen. Dass es sich um einen „Ostfrieslandkrimi“ handelt, wird durch einige im ostfriesischen Dialekt geführte Dialoge unterstrichen, was problemlos verständlich ist. Das Buch erschien 2022. Die Handlung spielt in der nicht näher bestimmten Gegenwart. Corona wird nicht erwähnt.

Szenen-, Orts- und Perspektivenwechsel gestalten die Handlung abwechslungsreich. Im Mittelpunkt stehen die aufwendigen, akribischen Ermittlungsarbeiten, deren Ablauf sehr detailliert geschildert wird. Es wird sehr deutlich veranschaulicht, wie sehr die Polizeiarbeit heutzutage von den technischen Hilfsmitteln profitiert, vom Fingerabdruck- und DNA-Abgleich angefangen, über Internetrecherchen, GPS-Tracking und Auswertung von Handy- oder PC-Daten. Allerdings arbeiten auch die Täter damit. Auch die Aktionen der Verdächtigen oder Tätern kann man mitverfolgen, hat somit einen Wissensvorsprung gegenüber der Polizei.

Das sympathische Ermittler-Duo Nina und Bert ist mit Leib und Seele dem Beruf verbunden, die beiden wirken authentisch und bestechen auch durch ihre Art und Weise, wie sie mit ihren KollegInnen umgehen. Mir gefällt dieses harmonisch zusammenarbeitende Team. Da sich die Ermittlungen nur über wenige Tage erstrecken, ist diesmal wenig Raum für das Privatleben.

Dadurch, dass mit dem Mordfall auch noch eine Einbruchserie verwoben ist, sich immer wieder neue Verdächtige und mögliche Mordmotive herauskristallisieren, ergeben sich viele Möglichkeiten zum Miträtseln. Die mühsame Ermittlungstätigkeit wird so detailliert geschildert, dass man sich richtig integriert fühlt. Man verfolgt wie die Kriminalisten immer wieder in die Irre führende Spuren, wird von neuen Erkenntnissen überrascht, bis der Fall schließlich eine völlig unerwartete Wendung nimmt, sich fast alles schlüssig löst – sehr realistisch wird auch aufgezeigt, wo die Grenzen der Ermittler bzw. der Gerichtsbarkeit liegen, dass man manchen Tätern ihre Taten leider nicht nachweisen kann und sie damit ungeschoren davonkommen, oder durch „geschickte“ Anwälte ein geringeres Strafmaß erzielt wird.

„Anglermord in Alfunnixsiel“ hat mir wieder einmal äußerst fesselnde Lesestunden beschert. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Fall!

ein einfacher Fall, oder ???

Wieder darf der Leser die Kommissare Bert Linning und Nina Jürgens bei ihren Ermittlungen in Ostfriesland begleiten. Mir gefällt immer sehr gut, dass man außer den bekannten Protagonisten natürlich, immer wieder tief in die Orte und Landschaften mitsamt Traditionen in Ostfriesland eintaucht. Der Kriminafall steht natürlich an erster Stelle und dieses Mal ist es besonders verzwickt. Es wird ein Angler tot auf einem Campingplatz beim Nachtangeln aufgefunden und dazu gibt es passend seltsame Gäste eines Ferienhauses auf dem gleichen Platz. Als unsere Ermittler eintreffen, können sie ihr Glück kaum fassen. Diese Ermittlungen scheinen einfach zu werden - Opfer und Täter auf dem gleichen Platz. Und alles läuft auch sehr gut für die Polizei ab, aber dann stößt man nicht nur auf zu clevere Anwälte, sondern auch auf andere Ungereimtheiten. Mir hat dieser Fall sehr gut gefallen, denn man bleibt eigentlich bis zum Schluß im Dunklen über den Täter. Es gibt einige gute Hinweise und Möglichkeiten, aber so einfach wird es dann doch nicht. Es ist sehr interessant den verschiedenen Ermittlungswegen zu folgen und dabei auch die Schwierigkeiten für die Ermittler durch die Gesetzgebung zu erleben. Es gibt clevere Anwälte und Angeklagte, die durch Winkelzüge die Ermittlungen stocken lassen oder gar ganz verhindern können. Und da das rechtliche Tatsachen sind, hat mir das beim Lesen echt Sorgen bereitet. Wie muss es dann erst den Polizisten im realen Leben gehen? Eine frustrierende Tatsache. Aber hier in unserem Fall lässt es zwar die Ermittlungen etwas langsamer vorankommen, aber im Endeffekt können Beweise dann doch die Wahrheit ans Tageslicht bringen. Und es kommt klar und deutlich raus, dass die heutige Technik manchen Verbrechern doch noch zu Fall bringen. Auch wenn die Technik manchmal Straftaten vereinfachen kann. Alles hat eben zwei Seiten. Die Schilderungen dazu finde ich hier sehr gelungen und auch für Laien verständlich und nachvollziehbar. Ein Pluspunkt sind für mich immer die Orte des Geschehens. Altfunnixsiel kenne ich vom Vorbeifahren, aber ich habe es mir noch nicht näher angeschaut. Allein der Name ist schon interessant. Und so erhält man auch Tipps fürs Campen an der Harle (es wird ja dann dort hoffentlich kein Mord geschehen). Aber auch die Menschen werden authentisch dargestellt. Die geschilderten Personen und die Situationen, in denen sie vorkommen, sind lebensnah und manchmal erkennt man Charakterzüge und Handlungen aus der eigenen Erfahrung wieder. Nachbarn und ihre Beobachtungsgabe sind dafür ein gutes Beispiel. Es sind eben oft sehr realistische Ereignisse aus dem Leben, die dort geschildert werden. Und alle möglichen Konstellationen kommen vor - von den Morden vielleicht mal abgesehen, denn die erlebt der Normalbürger ja nicht so oft. Zum Glück! Mir hat jedenfalls das Wiedersehen mit dem Team um Bert wieder gut gefallen, auch wenn diesmal das Privatleben kein großes Thema war. Und das Buch hat mich wieder die ganze Zeit unter Spannung gehalten, denn es war so vieles doch unklar oder erwies sich als Sackgasse. Der Schluß hat mich jedenfalls total überrascht. Eine Besonderheit ist für mich auch immer wichtig: am Ende des Buches wird das Strafmaß für die Verurteilten bekannt gegeben. Das ist immer interessant und fehlt mir bei manchen Krimis. Aber hier kann man mit dem aktuellen Fall dann gut abschließen und sich dann schon auf die nächsten Ermittlungen mit Nina und Bert freuen.

Mord in Altfunnixsiel

Bent Eekhoff war mit seinem Bruder Ragnar zum Angeln verabredet. Doch der hatte noch auf seinem Hof zu tun und war daher spät dran. Als er endlich ankommt, findet er seinen Bruder am Ufer der Harle tot auf. Bent wurde erschlagen und hat die Angelschnur um den Hals gewickelt. Die Kommissare Nina Jürgens und Bert Linnig von der Kripo Wittmund nehmen die Ermittlung auf. Der Tote hatte in der Vergangenheit einige Schicksalsschläge hinnehmen müssen und lebte seither zurückgezogen. Wer könnte ein Interesse daran haben, ihn zu töten? Dann bekommen es die Kommissare auch noch mit einer Einbruchserie zu tun, bei der die Täter sehr planvoll und professionell vorgegangen sind. Haben die beiden Verbrechen eventuell etwas miteinander zu tun?
Dies ist bereits der 16. Fall, in dem die Kommissare Nina Jürgens und Bert Linnig von der Kripo Wittmund ermitteln.
Der tote Bent Eekhoff hat schon einiges einstecken müssen, doch nach Aussage seines Bruders Ragnar schien es so, als hätte er ein neues Glück gefunden. Allerdings hat Bent nicht darüber reden wollen. Aber auch bei Bert Linnig und Nina Jürgens, die nicht nur Kollegen, sondern auch verheiratet sind, hat das Schicksal schon zugeschlagen. Sie sind sympathisch, gute Polizisten und ein eingespieltes Team, die sich gerne auch mal auf ihr Bauchgefühl verlassen.
Dieser Fall ist wieder spannend und bietet überraschende Wendungen. Am Ende löst sich alles schlüssig auf und es können mit Hilfe von Kollegen gleich mehrere Verbrechen aufgeklärt werden.
Mir hat dieser spannende Ostfriesland-Krimi wieder gut gefallen.