Cover von: aufgebockt und abgemurkst
Amazon Preis: EUR 10,95
Bücher.de Preis: EUR 9.90
Regine Kölpin (Hrsg.)

aufgebockt und abgemurkst

Kurzkrimis für Campingfreunde
Buch

Mit Beiträgen von: 

Broschiert, 312 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3942446421

ISBN-13: 

9783942446426

Auflage: 

1 (05.2012)

Preis: 

9,90 EUR
Schauplätze: 

Krimitags: 

Amazon-Bestseller-Rang: 216.108
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3942446421
Beschreibung von J-B-Wind

Auf der Suche nach Erholung packen Jahr für Jahr Tausende von Campingfreunden das Hauszelt ein, bestücken den Wohnwagen mit Konserven, polieren das Wohnmobil auf Hochglanz und machen sich auf die Reise. Sie rotten sich auf großen Plätzen zusammen, bevölkern Wälder, Wiesen und Küsten dem Campingfreund scheint keine Grenze gesetzt. Und doch wartet in diesen 25 höchst unterhaltsamen Kriminalstorys auf all jene, die mit Esbitkocher und Mobilklo losgezogen sind niemand Geringeres als Gevatter Tod!
Bernd Stelter, Tatjana Kruse, Thomas Kastura, Jürgen und Marita Alberts, Klaus-Peter Wolf und viele andere Krimigrößen haben sich auf Einladung von Regine Kölpin auf eine mörderische Survival-Tour begeben und den Häring zur Tatwaffe erkoren.

Kriminetz-Rezensionen

Lesevergnügen nicht nur für Campingfreunde

Als ich den Titel las „aufgebockt und abgemurkst“ wollte ich das Buch unbedingt lesen. Ich musste mit meiner Schwester und meinen Eltern als Kind Campingferien machen. Ich habe viel erlebt und gesehen, aber ich habe diesen engen Raum auch manchmal gehasst.
Ein Buch mit 24 Kurzkrimis für Campingfreunde das hörte sich wirklich interessant an.
Verschiedene Autoren haben kurze Geschichten geschrieben, die sowohl, spannend und erschreckend als auch heiter und amüsant sind. So sollte eigentlich für jeden Geschmack was dabei sein.
Lustig fand ich die Geschichte von Jan Schröter „Abenteuer-Urlaub“. Zwei Dumme und ein Gedanke, der für einen nicht so lustig ausging. Sie träumt von Wellness-Urlaub und er davon ein Held zu sein. Aber auch „Boskoop“ von Bernd Stelter ist unheimlich amüsant.
Sehr nachdenklich machten die Geschichten „Mamis Held“ von Klaus-Peter Wolf und „Im Sterben gefangen“ von Jobst Schlennstedt. Mamis Held ist ein kleiner, eifersüchtiger Junge, der seine Mutter vor Enttäuschungen durch einen Mann schützen will. „Im Sterben gefangen“ da sagt der Titel schon, dass es um einen jungen Mann geht, der – nein, ich sage nichts, nachher verrate ich doch zu viel.
Gruselig fand ich „Stille Wasser“ von Jennifer B. Wind. Es ist nicht ungefährlich als junge Frau einen romantisch aber abgelegenen Campingwagen zu kaufen, wenn man vor dem Ex davon laufen will.
Aber auch die anderen Geschichten sind es wert gelesen zu werden. Jeder Autor bringt seinen eigenen Schreibstil, Perspektive oder Camping-Ansicht mit, so dass es für den Leser ein abwechslungsreiches Lesen ist.
Ich gebe dem Buch meine volle Leseempfehlung.