Amazon Preis: 5,69 €
Bücher.de Preis: EUR 9.99

Die Augen der Finsternis

Thriller
Buch
Taschenbuch, 368 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3548064140

ISBN-13: 

9783548064147

Erscheinungsdatum: 

21.05.2020

Preis: 

9,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3548064140

Beschreibung von Bücher.de: 

»Hat Dean Koontz in diesem Thriller aus dem Jahr 1981 den Ausbruch des Coronavirus vorausgesagt?« Daily Mail

»Dean Koontz ist nicht nur der Meister unserer dunkelsten Träume, sondern auch ein literarischer Jongleur.« The Times

Die Augen der Finsternis von Bestsellerautor Dean Koontz ist ein packender Thriller um die Suche einer Mutter nach ihrem Sohn - eine Reise, die eine tödliche Bedrohung für die ganze Welt offenbart.

Ein Jahr ist vergangen, seit Tina Evans ihren Sohn Danny bei einem tragischen Unfall verloren hat. Als sie eines Morgens sein altes Kinderzimmer betritt, wartet an Dannys Kreidetafel eine Nachricht auf sie: NICHT TOT. Hat sich jemand einen makaberen Scherz erlaubt? Oder steckt ein anderer, ein unheimlicherer Grund dahinter? Die Suche nach der Antwort führt Tina von Las Vegas' hell erleuchteten Straßen durch staubige Wüsten bis zu den schneebedeckten Bergen der Sierra Nevada. Dabei stößt sie auf eine schreckliche Wahrheit, die das Leben aller bedroht - das Lebenjedes Mannes, jeder Frau und jedes Kindes.

Dieser Thriller erschien 1988 unter dem Titel »Die Augen der Dunkelheit«.

Kriminetz-Rezensionen

Viel Action - wenig Handlung

Vorab sollte man als Leser auf jeden Fall bedenken, dass dieses Buch bereits 1981 das erste Mal erschienen ist. Damals, mitten im »kalten Krieg«, hieß das Virus, um das es in dieser Geschichte geht, »Gorki-400«. Zu der Zeit kam generell alles Böse aus Russland – später wurde China das neue Feindbild und so wurde 1989 aus dem Virus einfach mal »Wuhan-400« – schließlich begann seinerzeit »Gorbis« Karriere und mündete in Glasnost und Perestroika.

Schwammige Hinweise
Jedenfalls macht sich Christina Evans gemeinsam mit Elliot Stryker, einem Freund der Familie, daran, Licht ins Dunkel der Ereignisse zu bringen. Mit sehr viel Tamtam und Action wühlen sie sich durch bergeweise schwammige Hinweise und entkommen immer wieder gut ausgebildeten, abgebrühten Agenten diverser Regierungsorganisationen. In sehr vielen actiongeladenen Szenen schaffen die beiden es, immer wieder ihren Häschern zu entkommen und landen schließlich beim Militär.

Nicht spoilern
Alles was anschließend kommt, würde auf jeden Fall als Spoiler gewertet werden – das möchte ich natürlich nicht. Aber es gibt auch noch einige »Randerscheinungen« bei diesem Buch :-) Ich denke ja nicht, dass ausgerechnet ein wahnsinnig produktiver Bestsellerautor ein Verschwörungstheoretiker ist – aber er hätte sicherlich alle Voraussetzungen dafür. All die Logiklöcher in »Die Augen der Finsternis« sprechen schon irgendwie dafür, oder?

Mutterliebe
Hochrangige Überläufer aus China, die auf einer Disketten (das war früher mal der große, aber magere Vorläufer des Speichersticks) wichtige Daten mitbrachten, eine biologische Superwaffe, die in einem chinesischen Labor entwickelt wurde, jede Menge schießwütige Geheimdienste, ein unschuldiges Kind und Mutterliebe, die alles überwindet – so einfach schreibt man offenbar einen Bestseller und bedient Verschwörungstheoretiker.

Krisengewinnler
Dank der aktuellen Pandemie erfreut sich dieses Buch nun offenbar wieder großer Beliebtheit, weshalb es dann noch einmal neu aufgelegt wurde. Nennt man sowas eigentlich »Krisengewinnler«? Jedenfalls ist das Buch als solches eher mittelmäßig, weder besonders spannend, noch besonders intelligent ausgedacht – aber dafür mit viel Action, Schießereien und einem wenig überraschenden Ende. Meins war es jedenfalls nicht.

Mein Fazit
»Die Augen der Dunkelheit« von Dean Koontz ist ein Buch, das mit viel Action fehlende Ideen überspielt. Viel Spektakel, wenig Handlung.

Eine verzweifelte Suche

Tina Evans lebt und arbeitet in Las Vegas. Vor über einem Jahr ist ihr Sohn Danny bei einem Pfadfinderausflug verunglückt und gestorben. Jetzt fühlt sich Tina von Geistern verfolgt bzw. nur von einem Geist – Danny. In seinem ehemaligen Kinderzimmer und überall dort, wo Tina gerade ist, passieren komische Dinge. Als sie dann eines Morgens sein Kinderzimmer betritt, steht auf einer Kreidetafel die Nachricht: »NICHT TOT«. Ist das einfach nur ein Scherz oder hat es was mit Danny zu tun und er lebt doch noch? Gemeinsam mit Elliot Stryker macht sie sich auf eine nicht ungefährliche Suche durch die Straßen von Las Vegas, durch staubige Wüsten bis hin zu schneebedeckten Bergen.

Bei »Die Augen der Finsternis« handelt es sich um eine Neuauflage des 1988 erschienen Thrillers »Die Augen der Dunkelheit«, den Dean Koontz unter Pseudonym »Leigh Nichols« veröffentlicht hat.

Auf dem Cover ist das Werbeversprechen »Hat dieser Thriller den Ausbruch des Coronavirus vorhergesagt?« von Daily Mail abgedruckt. Ich bin erst einmal völlig unvoreingenommen an das Buch dran gegangen und muss sagen: Dss ist ein klassischer Fall von falschem Werbeversprechen. Fast über das gesamte Buch hinweg hat die Handlung nichts mit dieser Thematik zu tun. Erst ganz zum Schluss wird mal der Virus »Wuhan-400« erwähnt.

Den Schreibstil des Autors finde ich gut. Lässt sich schön leicht und flüssig weglesen. Den Anfang fand ich etwas langatmig, da viel drum rumgeredet wurde und die Handlung nur an ganz wenigen Stellen spannend wurde und die Spannung auch ganz schnell wieder vorbei war. Doch hinten raus ist es dann spannender geworden.

Der Plot ist richtig interessant, eine tolle Idee des Autors. Doch was mich total gestört hat, dass die Handlung sehr paranormal war, mehr schon Science Fiction statt Thriller. Das ging auch leider aus dem Klappentext nicht hervor. Nach dem Lesen des Klappentextes hatte ich eine ganz andere Erwartung an das Buch. Wenn es da schon draus hervorgegangen wäre, dass die Handlung paranormal ist, hätte ich das Buch ehrlich gesagt gar nicht erst gelesen, weil dieses Übernatürliche so gar nicht meins ist.

Fazit:
Meine Erwartungen hat es leider nicht erfüllt, deswegen nur 3 Sterne. Trotzdem kann ich dem Buch eine Leseempfehlung geben. Für all diejenigen die Thriller mit viel Science Fiction mögen, sind hier genau richtig.