Image of Backfischalarm: Ein Inselkrimi (Thies Detlefsen & Nicole Stappenbek)
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Bücher.de Preis: EUR 9.95

Backfischalarm

Der fünfte Fall für Thies Detlefsen. Ein Küsten-Krimi
Buch
Taschenbuch, 288 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3423216727

ISBN-13: 

9783423216722

Erscheinungsdatum: 

10.03.2017

Preis: 

9,95 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 70.480
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3423216727

Beschreibung von Bücher.de: 

Schräg, skurril, liebenswert und typisch norddeutsch Thies Detlefsens Zwillinge Telje und Tadje setzen mit der 10a des Theodor-Storm-Gymnasiums zur herbstlichen Klassenfahrt nach Amrum über. Mit an Bord sind Junglehrerin Vanessa Loebell, der "voll süße" Referendar Manuel Scholz mit modischem Piratentuch um den Kopf und Klassenlehrer Dr. Niggemeier. Die Überfahrt ist äußerst stürmisch, doch die Schüler machen unzählige Selfies und wackelige Filmaufnahmen – bis einer von ihnen den Toten entdeckt: Jungreeder Bent Blankenhorn sitzt ermordet auf dem Oberdeck. Alarmstufe Rot für Thies und KHK Nicole Stappenbek, die umgehend die Ermittlungen auf der von Herbstnebel umwaberten Insel aufnehmen.

Kriminetz-Rezensionen

Backfischalarm

Als "Kuhblick-Thies-Fan" habe ich den "Backfischalarm" herbeigesehnt, nun ist er endlich da, und ich habe ihn regelrecht verschlungen ... Das Buch lässt sich, einmal angefangen zu lesen, nicht mehr aus den Händen legen.

Man kann den "Backfischalarm" sehr gut lesen, ohne die Vorgänger zu kennen, denn es sind alles in sich abgeschlossene Fälle, die Charaktere entwickeln sich aber natürlich weiter. Dennoch kann ich die Vorgänger "Rote Grütze mit Schuss", "Mordseekrabben", "Rollmopskommando" und auch "Dreimal Tote Tante" nur empfehlen, sie sind herrlich humorvoll und spannend zugleich.

Hierrum geht's:
Thies Detlefsens Zwillinge Telje und Tadje setzen mit der 10a des Theodor-Storm-Gymnasiums zur herbstlichen Klassenfahrt nach Amrum über. Mit an Bord sind Junglehrerin Vanessa Loebell, der "voll süße" Referendar Manuel Scholz mit modischem Piratentuch um den Kopf und Klassenlehrer Dr. Niggemeier. Die Überfahrt ist äußerst stürmisch, doch die Schüler machen unzählige Selfies und wackelige Filmaufnahmen – bis einer von ihnen den Toten entdeckt: Jungreeder Bent Blankenhorn sitzt ermordet auf dem Oberdeck. Alarmstufe Rot für Thies und KHK Nicole Stappenbek, die umgehend die Ermittlungen auf der von Herbstnebel umwaberten Insel aufnehmen.

In diesem Teil kommt Kuhblick-Thies kaum dazu, seinen Kuhblick aufzusetzen, denn er und Nicole stehen ganz schön unter Strom, eine Leiche, ein Mörder und dann noch die Klassenfahrt von den Zwillingen ... was für ein Timing *gg*. Da die Klasse der Zwillinge ja irgendwie "mittendrin" steckt, bekommen wir von den Teenies auch einiges zu lesen. Sie Verhalten sich eben teenie-typisch und sprechen demnach auch im Teenie-Slang, an den man sich aber schnell gewöhnt.

Miträtseln über das "Wer war's" und "Warum das alles" können wir mit Thies und Nicole, wer aufpasst steigt früher dahinter als die beiden Ermittler ;) Den Showdown fand ich sehr gelungen, spannende und gruselige Stimmung, ich habe richtig Gänsehaut bekommen dort mit ****** im nebligen ****.

Das Wiedersehen mit den bekannten Charakteren hat mich gefreut, sie haben sich jeder weiterentwickelt, der eine mehr, der andere etwas weniger, vor allem aber haben die Zwillinge einen Sprung gemacht ... und der kleine Finn, das ist ja ein süßer kleiner Fratz *gg*. Neben den bekannten Gesichtern lernen wir auch einige neue Leute kennen, diese werden uns sehr gut beschrieben, so viele sind es auch gar nicht, man behält ganz gut den Überblick.

Die Handlungs- und Umgebungsbeschreibung sind detailliert, aber nicht zu ausschweifend, genau richtig um das Kopfkino laufen zu lassen.

Der Schreib- und Erzählstil ist klasse, genau wie alle Vorgänger, ist auch die Geschichte gespickt mit viel Witz und Spannung, lässt sich flüssig und gut in einem Rutsch lesen. Lesen tun wir aus verschiedenen Perspektiven, das steigert die Spannung. Die 285 Seiten sind in 49 recht unterschiedlich lange Kapitel unterteilt. Am Ende gibt es noch das ein und andere Rezept zum nachmachen ;)

"Backfischalarm" ist, wie seine Vorgänger, ein toller Küsten-Krimi in dem viel Witz und nordischer Charme steckt ... Einfach selber lesen, und sich von Kuhblick-Thies verzaubern lassen, es lohnt sich.

Ich freue mich wie jedes Jahr auf einen weiteren Teil, der hoffentlich auch kommen wird :)

Alarm auf Amrum

Wenn eine Klasse 10 auf Klassenfahrt geht, wird es meistens stürmisch. Deshalb sieht Polizist Thies Detlefsen seine Zwillingstöchter Telje und Tadje auch mit Sorgen ziehen. Nicht umsonst, wie sich bald herausstellt. Auf der Fähre nach Amrum geht es schon hoch her, es wird gegiggelt und geflirtet, schließlich ist mit Referendar Manuel ein „voll süßer“ Junglehrer dabei. Die Smartphones sind im Dauereinsatz, Selfies und Filmchen werden gemacht und dann sitzt da plötzlich ein Fahrgast erstochen auf dem Sonnendeck.

Zwar finden es Telje und Tadje voll peinlich, dass ihr Vater nun dienstlich auch auf Amrum weilt, Nicole Stappenbeck ist auch dabei, zusammen mit Finn, für den sie in der Eile keinen Babysitter fand. Gut, dass die übliche Stammbesetzung der „Hidde Kist“ einen Wettgewinn auf Amrum gemeinsam auf den Kopf hauen will, sie übernehmen nicht nur Hilfspolizeidienste, sondern auch den kleinen Finn.

Für alle Leser, die schon frühere Bücher von Krischan Koch kennen, ist das Wiedersehen mit den Figuren sehr vergnüglich, die anderen Leser werden gleich mit ihnen heimisch, es wird höchstens der Wunsch geweckt, die Lücken schnell zu schließen.

Wie immer macht es einen Riesenspaß, diesen vergnüglichen und schrägen Nordseekrimi zu lesen. Die Gag-Dichte und der Wortwitz sind hoch, es vergeht keine Szene, in der ich nicht schmunzeln oder sogar laut lachen musste. Zu den alten Bekannten hat sich der Autor wieder eine ganze Reihe kantiger und origineller Typen einfallen lassen. Ob es die Helikoptermama von Anna-Lena ist, die sogar Hausverbot im Landschulheim bekommt; der Referendar Manuel, der sich mit Piratentuch fast wie Jack Sparrow fühlt und dem Charme der Schülerinnen viel zu leicht erliegt; oder dem Esoteriker Rainer, der als Steineflüsterer seine Anhänger um sich schart. Einen ganz besonders gelungenen Auftritt hat Bootsmann Johnny Petersen mit seinem Holzbein, wie weiland Long John Silver.

Darüber hinaus ist der Krimi nicht nur witzig, sondern auch verzwickt und spannend aufgebaut. Der erste Tote war nur der Anfang und Thies und Nicole haben alle Hände voll zu tun, die Spuren zu sichten, Verdächtige ausfindig zu machen und immer mal wieder verschwundene Schüler zu suchen.

Wie immer hat mich Krischan Koch mit einer frischen Brise an die Nordseeküste entführt und diesen Kurzurlaub empfehle ich jedem, der gern Krimis mit Humor und Witz liest.

Eine Klassenfahrt der besonderen Art

Die Zwillinge von POM Thies Detlefsen sind mit ihrer Klassen unterwegs nach Amrum zur herbstlichen Klassenfahrt. Die Fähre kämpft sich durch den Sturm auf die Insel zu, aber dann entdecken die Schüler einen Toten auf dem Sonnendeck. Es handelt sich dabei um den Reeder Blankenhorn junior.

Natürlich ist Thies sofort bereit, nach Amrum überzusetzen um zusammen mit der Kieler Kommissarin den Fall zu bearbeiten. Seine Zwillinge finden dies „Voll peinlich“ aber sie fügen sich in ihr Schicksal.

Dies ist inzwischen schon der fünfte Kriminalfall um den Dorfpolizisten Thies Detlefesen, den der Autor Krischan Koch geschrieben hat. Wer jetzt auf einen ganz normalen Regionalkrimi gehofft hat, der könnte enttäuscht oder auch positiv überrascht werden, je nachdem wie man zu dem Genre Comedy steht. Ich würde den Krimi unter dem Begriff „Krimödie“ einordnen, da er doch sehr große Anteile Comedy hat und doch einiges überzogen dargestellt wird und man eher lachen muss und es jetzt nicht gerade blutrünstig zur Sache geht.

Ich bin zuerst nur recht schleppend ins Buch reingekommen und es hat gut 70-80 Seiten gebraucht, bis ich richtig in der Handlung drin war, aber dann kam ich recht zügig voran.

Insgesamt gab es mehr als 5 Erzählstränge und hier habe ich auch etwas gebraucht, bis ich alles den richtigen Personen zugeordnet hatte und ja, auch ob es eine Verbindung zum Opfer gab. Die Handlung an sich war nicht immer sehr übersichtlich und so hatte ich ab und zu auch Probleme der Handlung folgen zu können.

Der Spannungsbogen war aber wirklich bis zum Schluss erhalten und so konnte man sich sehr gut seine Gedanken machen, wer wohl der oder die Täter sind bzw. ist und was wohl die Beweggründe sind. Ich muss gestehen, den Täter hatte ich nur recht kurz auf dem Radar, aber ich dachte vor mich hin, der kann es eigentlich nicht sein.

Da man die meisten Figuren aus den vorherigen Teilen kennt, hatte man keinerlei Probleme, sich diese während des Lesens vorzustellen. Auch die Handlungsorte waren sehr anschaulich beschrieben, hier merkt man eben der Autor erzählt von etwas, war er kennt, man konnte sie gut vor dem inneren Auge während des Lesens entstehen lassen.

Alles in allem habe ich unterhaltsame Lesestunden mit dem Buch verbracht, auch wenn es mir ein paar Mal doch zu sehr in den Comedybereich abgerutscht ist, aber das ist ja Ansichtssache.

Für den Krimi vergebe ich vier von fünf Sternen.

Eine mörderische Klassenfahrt

Die Zwillinge von Kommissar Thies Detlefsens sind auf den Weg nach Amrum. Die langersehnte Klassenfahrt der Klasse 10a des Theodor-Storm-Gymnasiums steht an. Die Schüler und Schülerinnen werden begleitet von Klassenlehrer Dr. Niggemeier, Referendar Manuel Scholz und der jungen Lehrerin Vanessa Loebell. Die Überfahrt zur Insel ist stürmisch, trotzdem machen die Teenies viele Selfies an Deck. Da entdecken sie einen Toten.

Thies Detlefsens nimmt mit seiner Kollegin Nicole Stappenbek die Ermittlungen auf. Für die Klasse 10 a beginnen mörderisch spannende Tage auf der Insel

„Backfischalarm“ von Krischan Koch ist mittlerweile der 5. Inselkrimi. Diesmal spielt die Geschichte auf der Insel Amrum. Wer den Autor und seine Bücher kennt, weiß, dass man beim Lesen auch mal Fünfe gerade sein lassen muss. Überspitzt und mit jeder Menge Humor und Klischees wird der Leser durch die Geschichte geführt.

Der lebendige und lockere Schreibstil lässt sich zügig lesen. Trotzdem muss man beim Lesen gut aufpassen, dass man bei den vielen Charakteren nicht durcheinander kommt. Denn es ermitteln nicht nur die beiden Kommissare und die Schüler, sondern auch noch die Stammgäste der Imbissbude „Hidden Kist“.

Die Charaktere sind oirginell und jeder bringt seine eigene Biografie mit, die viel Raum einnimmt. Es ist nicht verwunderlich, dass der Täter aus den Reihen der bekannten Personen kommt und auch sein Motiv recht schnell zu durchschauen war. Der erfahrene Krimileser wird hier nicht sehr kriminalistisch herausgefordert.

„Backfischalarm“ von Krischan Koch ist ein Inselkrimi, der überspitzte und humorvolle Unterhaltung für Zwischendurch bietet.