Cover von: Beste Freundin
Amazon Preis: 13,00 €
Bücher.de Preis: 13,00 €

Beste Freundin

Niemand lügt so gut wie du. Thriller
Buch
Broschiert, 496 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3328105476

ISBN-13: 

9783328105473

Auflage: 

1 (13.04.2021)

Preis: 

13,00 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 3.658
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3328105476

Beschreibung von Bücher.de: 

Sie war deine beste Freundin. Jetzt ist sie eine Mörderin.

Als Kinder waren Jess und Heather die allerbesten Freundinnen. Sie teilten alles miteinander. Bis ein einziger Tag ihre Freundschaft unwiderruflich zerstörte.

Jahre später kehrt Jess in ihre idyllische Heimatstadt an der Küste Englands zurück. Dort soll sie die Berichterstattung zu einem brutalen Doppelmord übernehmen. Doch als Jess erfährt, dass Heather die Hauptverdächtige ist, ist sie fassungslos. Kann ihre beste Freundin von damals eine eiskalte Mörderin sein? Jess beginnt zu recherchieren und stellt mit Grauen fest, dass alle Hinweise zu dem Tag führen, den sie für immer aus ihrem Leben streichen wollte. Der Tag, an dem Heathers Schwester spurlos verschwand und sie alle ins Unglück stürzte …

Der sensationelle neue Thriller von Bestsellerautorin Claire Douglas.

Kriminetz-Rezensionen

Ein nervenaufreibender Thriller, der bis zum Schluss spannend und unvorhersehbar bleibt

»Beste Freundin – Niemand lügt so gut wie du« von Claire Douglas aus dem Penguin Verlag ist ein gelungener Thriller, der 13. April 2021 erschienen ist. Dies ist mein erster und definitiv auch nicht der letzte Thriller der Autorin, denn ich wurde vom Klappentext und vom Cover nicht enttäuscht, welche mich auf Anhieb neugierig gemacht haben. Dies ist für mich ein großartiger Pageturner, der alles beinhaltet, was einen guten Thriller ausmacht.

Sie war deine beste Freundin. Jetzt ist sie eine Mörderin.

Als Kinder waren Jess und Heather die allerbesten Freundinnen. Sie teilten alles miteinander. Bis ein einziger Tag ihre Freundschaft unwiderruflich zerstörte. Jahre später kehrt Jess in ihre idyllische Heimatstadt an der Küste Englands zurück. Dort soll sie die Berichterstattung zu einem brutalen Doppelmord übernehmen. Doch als Jess erfährt, dass Heather die Hauptverdächtige ist, ist sie fassungslos. Kann ihre beste Freundin von damals eine eiskalte Mörderin sein? Jess beginnt zu recherchieren und stellt mit Grauen fest, dass alle Hinweise zu dem Tag führen, den sie für immer aus ihrem Leben streichen wollte. Der Tag, an dem Heathers Schwester spurlos verschwand und sie alle ins Unglück stürzte …

Der Plot des Thrillers ist rundum gelungen, spannend mit einer spürbar angespannten und düsteren Atmosphäre, der mit einem genialen Ende überrascht. Bis dahin wusste ich wirklich nicht, wie sich alles entwickeln wird. Denn die Autorin hat geschickt immer wieder überraschende Wendungen eingebaut, aber das Finale war dann das absolute Sahnehäubchen. Die Geschichte besitzt eine Spannung, die sich langsam aufbaut und verdichtet. Nach und nach wird die bittere Wahrheit offengelegt, wo Unfassbares ans Licht kommt. Durch Andeutungen und Informationen wollte ich unbedingt wissen, was Sache ist. Somit habe ich mich unheimlich schwergetan, das Buch an die Seite zu legen.

Der Schreibstil ist super zu lesen, sehr flüssig, authentisch und detailliert. Aber nicht zu detailliert, sodass die Handlung in den Hintergrund gedrängt wird. Kurze Kapitel, die sich aus der Ich-Perspektive von Jess und Heathers Mutter Margot abwechseln und regelmäßig eingebaute Zeitungsartikel über den Doppelmord sorgen für reichlich Abwechslung. Cliffhanger an den richtigen Stellen haben mich immer wieder in den Bann gezogen. Die Protagonisten, deren Handlungen und Gedanken ich sehr gut nachvollziehen konnte,  werden tiefgründig beschrieben.

Rückblenden aus der Vergangenheit haben dafür gesorgt, dass ich die damals plötzlich verschwundene Schwester von Heather kennenlernen konnte. Die Ungewissheit, was damals mit der 16-jährigen Flora geschah und der aktuelle Mordvorwurf gegen Heather sind für Margot schwer zu ertragen, trotzdem gibt ihr starker Charakter nicht auf und sie lässt sich auf Jess ein, die ebenfalls im Zwiespalt steht. Denn auf der einen Seite kann sie nicht glauben, dass ihre ehemalige beste Freundin eine brutale Killerin sein soll, allerdings muss sie auf der anderen Seite ihren Job als Journalistin gewissenhaft nachgehen. Diese Zerrissenheit hat Jess sehr sympathisch rüberkommen lassen und die Frage, ob es einen Zusammenhang zwischen Heather und den Opfern gibt, lässt sie und Margot nicht zur Ruhe kommen. Nach und nach kommt ein weiteres schreckliches Familiengeheimnis ans Licht, der starke Familienzusammenhalt wird sehr deutlich.

Insgesamt ist »Beste Freundin – Niemand lügt so gut wie du« ein spannender Thriller mit geschickten Zeit- und Perspektivenwechseln, der ohne blutige Szenen hervorragend gelungen ist.

Verdrehte Wahrheit

Jess’  frühere beste Freundin soll jetzt eine Mörderin sein. Als Kind waren Jess und Heather unzertrennbar – bis zu dem Tag, der alles zerstörte. Als Jess Jahre später in ihre idyllische Heimatstadt an der Küste Englands zurückgeht, soll sie die Berichterstattung eines brutalen Doppelmordes übernehmen. Sie ist fassungslos, als sie erfährt, dass ihre ehemals beste Freundin die sogenannte Küsten-Killerin sein soll. Jess beginnt zu recherchieren und muss feststellen, dass die Hinweise zu dem Tag führen, den sie eigentlich für immer aus ihrem Gedächtnis streichen wollte. Es ist der Tag, an dem Heathers ältere Schwester spurlos verschwand und nie gefunden wurde …

Die Story wird aus drei unterschiedlichen Perspektiven im Wechsel erzählt. Da ist zu einem die Perspektive von Jess, die ihre Recherchen zu dem Mord anstellt. Diese Perspektive wird als ICH-Erzähler erzählt, sodass man als Leser die Gefühle von Jess mitbekommt. So wirklich warm wurde ich mit Jess aber nicht wirklich. Irgendwie blieb sie dennoch recht unnahbar.

Dann gibt es noch die Perspektive von Margot, der Mutter von Heather. Hier wird in der dritten Person erzählt.

Und die dritte Perspektive ist die Vergangenheit. Hier erfährt man als Leser Stück für Stück, was an dem Tag passiert ist, als Heathers Schwester verschwunden ist.

Für einen Thriller war hier sehr wenig Spannung. Ehrlich gesagt habe ich den Thriller suchen müssen, aber nicht wirklich gefunden. Ich habe hier leider den Nervenkitzel und ein packendes Finale sehr vermisst. Es ist mehr so vor sich hingeplätschert und vieles hat sich wiederholt. Weniger Seiten und ohne Wiederholungen hätten dem Buch besser getan.

Wer ein geübter Leser ist, kann hier schon früh vermuten, wo die Reise hingehen könnte. Bis auf ein paar kleine Überraschungen war es für mich recht vorhersehbar.

Trotz des Dahingeplätschers der Handlung ließ es sich sehr gut lesen. Der Schreibstil war angenehm und flüssig. Die bereits erwähnten unterschiedlichen Erzählperspektiven haben für Abwechslung beim Lesen gesorgt. Ganz langweilig wurde es dann doch nicht.

Mein Fazit:
Ein Thriller mit so gut wie keinem Thrill. Für mich hat der Nervenkitzel gefehlt. Ich kann keine klare Leseempfehlung aussprechen, aber es ist Geschmackssache. 3 Sterne.

Die Küsten-Killerin

Die Journalistin Jess kehrt in ihre Heimatstadt an die malerische englische Küste zurück, um dort zu einem brutalen Doppelmord einen Bericht zu verfassen. Als sie erfährt, dass die Hauptverdächtige ihre beste Freundin aus Kindertagen sein soll, ist sie fassungslos. Jess beginnt mit der Recherche, doch alle Spuren und Hinweise führen sie zu Heather und dem schicksalhaften Tag aus ihrer Vergangenheit.

»Beste Freundin« ist bereits der vierte Thriller der Autorin, alle Cover sind ähnlich gestaltet und haben daher einen Wiedererkennungswert.

Die Charaktere sind schön gezeichnet, ich hatte beim Lesen sofort ein Bild der Personen vor Augen. Die unterschiedlichen Perspektiven wurden sehr gut ausgearbeitet und fügen sich nach und nach auch durch unerwartete Wendungen zu einem stimmigen Ende zusammen.

Die Polizeiermittlungen blieben mir hier leider zu schwach und unprofessionell. Die Handlungen waren teilweise etwas unglaubwürdig und auch vorhersehbar.

Die Story hätte etwas mehr Spannung vertragen können, so aber bleibt sie nicht lange im Gedächtnis. Ich vergebe hierfür 3,5 Sterne.