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Beth is dead
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Vier Schwestern: Eine ist tot. Aber alle haben etwas zu verbergen.
Als Beth March tot aufgefunden wird, ist für die Polizei sofort klar: Es war Mord. Schnell geraten ihre Schwestern unter Verdacht: Jo ist eine aufstrebende Autorin mit vielen Followern. Hat sie ihre Schwester für eine reißerische Geschichte umgebracht? Amy möchte unbedingt in Europa Kunst studieren, aber sie braucht Geld von ihrer Tante – Geld, das für Beth bestimmt war. Und Meg würde nicht im Traum daran denken, ihre Schwester zu verletzen, aber ihr Freund könnte es getan haben, und ihn würde sie um jeden Preis schützen.
Und der Kreis der Verdächtigen ist noch größer, denn vor Monaten wurden die Schwestern unfreiwillig ins Rampenlicht gezerrt, als ihr Vater einen umstrittenen Bestseller über seine Töchter veröffentlichte.
Doch die Wahrheit wird ans Licht kommen – und mit ihr viele dunkle Geheimnisse.
»Eine raffiniert konstruierte Geschichte voller Wärme und Schwesternliebe. Spannend bis zur letzten Seite und mit Charakteren, von denen man sich nicht trennen möchte.« Stephanie Garber, Bestsellerautorin von »Once Upon a Broken Heart«























Little Women Crime
Seit der Vater der Schwestern Meg, Jo, Beth und Amy ein Buch geschrieben hat, in dem er das Leben seiner Töchter beschreibt, ist deren Leben nicht mehr dasselbe. Die Menschen unterscheiden nicht zwischen literarischen Kunstfiguren und echten Menschen und so sehen sich die Schwestern gefangen zwischen Häme und Verehrung. Besonders Beth, die ihr Vater im Buch hat sterben lassen, leidet darunter. Und dann ... wird sie ermordet. War es eine von ihnen? Jo, die als Influencerin mehr Follower wünscht? Oder Amy, die Jüngste, die so gern auf die Kunstschule gehen will, die Beth finanziert wird? Da ihr Vater schon seit einem halben Jahr verschwunden ist, müssen die Schwestern mit ihrer Mutter allein klarkommen und herausfinden, was passiert ist.
Ich bin ehrlich, ohne den Bezug zu dem Klassiker von Louisa May Alcott hätte mich das Buch rein vom Klappentext her nicht interessiert, von daher war es ein gelungener Kniff, sich dieser Vorlage zu bedienen. Die Mädels sind dann auch gut in die Gegenwart übertragen worden. Und egal, was Meg am Ende sagt, es WAR übergriffig von ihrem Vater, ihre Leben zu beschreiben. Er hätte ja zumindest die Namen ändern können, sodass den Lesenden klar gewesen wäre, dass es sich um eine reine Geschichte handelt. Dafür gibt es keine Entschuldigung, das braucht man dann zum Schluss nicht abschwächen. Was mich gestört hat, waren die Rückblicke aus Beths Sicht. Da man weiß, dass das Mädchen ermordet wird, finde ich es eher unangenehm und gerade zum Schluss absichtlich tränenrührig, es so zu schreiben, wie es getan wird. Auch finde ich die verschiedenen falschen Fährten gut gemacht, allerdings gibt es einen ziemlichen Logikfehler. Es lag Schnee, was bedeutet, man hätte an dem schneebedeckten Hang, an dem Beth gefunden wurde, Dutzende und Aberdutzende Spuren finden müssen, die nicht von den Schwestern zertrampelt worden waren, denn nichts in der Geschichte deutet darauf hin, dass die Täterperson sie verwischt oder gar entfernt hat. Und selbst wenn - schon mal das Wort Kontaktspuren gehört, Frau Autorin? Was soll's. Als Jugendthriller funktioniert es ganz gut, obwohl es für mich auch ein bisschen straffer hätte sein können. Es zog sich in der Mitte schon ordentlich, zumal noch die Sache mit dem pädophilen Künstler ins Spiel gebracht wurde. 3.5/5 Punkten.
Gelungene Neuinterpretation eines Klassikers
Beth is death hat ein wunderbares und auffälliges Cover. Wenn man den Klappentext liest und das Original Little Women kennt, stellt man sofort den Zusammenhang her, auf den eher versteckt hingewiesen wird.
Im MIttelpunkt stehen auch hier die vier March Schwestern und wie im Original stirbt Beth. Nur, dass wir hier jetzt die düstere Thriller Version haben, Beth wird ermordet und schnell ist klar, jeder könnte ein Motiv haben.
Wir tauchen als Leser abwechselnd in die Perspektive der vier Schwestern ein und bewegen uns parallel auf den Zeitebenen vorher und heute. Das ist sehr clever gemacht, da es dem Leser einen tieferen Einblick in die Ereignisse bietet.
Man rätselt von Anfang an mit und ist gefangen in den plötzlichen Wendungen, die zu immer neuen Verdächtigungen führen und das nicht nur bei den Lesern, sondern auch bei den Charakteren.
Diese sind erfrischend in die Gegenwart versetzt worden und könnten unterschiedlicher nicht sein. Die Familiendynamik der Schwestern untereinander ist nachvollziehbar und der Gedanke, ja so könnte es gewesen sein, ist schnell gegenwärtig. Wichtige Themen der Gegenwart, wie zum Beispiel Fluch und Segen von Social Media werden geschickt in Handlung eingefügt.
Der Spannungsbogen hält sich wirklich bis zum Schluss, der für mich die losen Fäden zusammenführt und für mich plausibel ist.
Für mich ist dies eine sehr gelungene Neuinterpretation, die keineswegs nur für Jugendliche geeignet ist.
Hochspannend und abwechslungsreich bis zum Schluss
Am Neujahrsmorgen wird Beth, eine der aus dem gerade recht populären Roman ihres Vaters bekannten March-Schwestern tot aufgefunden. Beth ist schon zuvor im Buch ihres Vaters zu Tode gekommen und nun hat sich diese Fiktion letztendlich bewahrheitet. Die Polizei geht von einem Mord aus und plötzlich gibt es eine große Anzahl an Verdächtigen, auch ihre verbliebenen Schwestern gehören dazu!
Dem Roman mit dem Titel „Beth is dead“ verfasst von Autorin Katie Bernet, liegt die amerikanische Romanfassung „Little Women“ von 1868 zugrunde. Bernet versetzt die vier Schwestern allerdings in unsere Zeit und konstruiert eine spektakuläre Mordgeschichte um Beth March. Gelesen habe ich diesen Kriminalroman leider, ohne das historische Pendant zu kennen, finde aber die Idee dahinter absolut faszinierend.
Die Autorin benutzt die historischen Charaktere und versieht ihre Handlung mit spannungsvollen Wendungen und Verdächtigungen bis zum Schluss.
Es war sehr unterhaltsam den Erlebnissen der Schwestern auf den Grund zu gehen und sich in ihre Rolle zu versetzen. Auch wenn es sich hier eigentlich um ein Jugendbuch handelt, fand ich die ganze Handlung durchaus interessant und fesselnd.
Das auffallend pinke Cover und die ganze Aufmachung des Buches mit passendem Lesezeichen im Umschlag ist sehr gut gelungen und hat sofort meine Aufmerksamkeit erregt.
Mein Fazit:
Ein sehr spannungsreicher Krimi, mit vielen überraschenden Wendungen. Auch die dahinter liegende Idee finde ich äußerst gelungen! Leseempfehlung auch für junggebliebene ältere Leser;).
Wer hat Beth getötet?
"Beth is dead" ist ein sehr unterhaltsamer Krimi, der vor allem durch die unterschiedlichen Charaktere besticht. Hauptpersonen sind vier Schwestern, wobei eine - Beth - ermordet aufgefunden wird. Verdächtig sind nicht nur die Schwestern, die alle ihre Geheimnisse haben, sondern auch das (nahe) Umfeld. Dass der Vater dann noch ein Buch über seine Kinder veröffentlicht hat und sich die halbe Welt ein Bild der Schwestern gemacht hat, tritt auch erschwerend hinzu.
Die Geschichte wird in der Gegenwart und in Rückblenden aus Sicht jeweils einer der Schwestern erzählt. Dadurch erfährt man als Leser viele Infos, die den Protagonisten im Buch fehlen. Die abwechslungsreiche Erzählebene sorgt für Spannung und eine große Vielschichtigkeit, was mir besonders gefallen hat.
Das Ende kam für mich nicht wirklich überraschend, hat sich aber gut aufgebaut und war sehr nachvollziehbar.
Das Cover - die Diskrepanz zwischen dem Titel und der zuckerlrosa Farbgestaltung - gefällt mir sehr gut. Auch toll fand ich, dass ich Buch selbst darauf Bezug genommen wurde.