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Bevor die Nacht kommt

Buch
Taschenbuch, 448 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3499268531

ISBN-13: 

9783499268533

Erscheinungsdatum: 

24.10.2014

Preis: 

9,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 880.298
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Beschreibung von Bücher.de: 

In einer Stadt ohne Gesetze kämpft jeder für sich allein. Über der Reichshauptstadt türmen sich schwere Wolken. Inmitten der schlimmsten Hitzewelle sucht die Berliner Polizei nach einem Serienmörder: Vier junge Frauen verschwanden bisher, alle wurden erdrosselt aufgefunden. Nun hat der Täter erneut zugeschlagen.

Die Reichskriminalpolizei glaubt, in Wilhelm Legner den Täter gefunden zu haben. Der junge Psychiater Dalus hegt jedoch Zweifel. Sein ehemaliger Patient ist zwar im Rotlichtmilieu bestens bekannt - aber ein Serienmörder?

Oberkommissar Mohrfels gerät immer stärker unter Druck. Auch Dalus rückt der Fall plötzlich schrecklich nah: Seine Schwester Marie ist wie vom Erdboden verschluckt. Ist sie ein weiteres Opfer dieser Stadt der korrupten Politiker, gierigen Finanziers und skrupellosen Gangsterbanden?

Kriminetz-Rezensionen

Konnte mich nicht voll überzeugen

Schauplatz Berlin Sommer 1920

Ein Serienmörder ist im glutheißen Berlin unterwegs. Der Schlitzer, wie er aufgrund seiner bestialischen Vorgehensweise genannt wird, hat bereits vier Frauen ermordet. Und die Reichskriminalpolizei mit Oberkommissar Ernst Mohrfels, hat schon einen Verdächtigen.

Dr. Dalus, ein junger Psychiater, der den Beschuldigten Legner kennt, soll dazu ein Gutachten abfassen, aber er bezweifelt dessen Schuld. Als dann auch noch die Schwester von Dalus spurlos verschwindet, stehen die beiden unter großem Druck. So verschieden wie Mohrfels und Dalus sind, so gehen sie auch den Fall getrennt an und erst am Ende entsteht eine Zusammenarbeit.

In diesem sehr komplexen Fall ist auch die aktuelle, politische Situation eine Woche von der Reichstagswahl Thema. Zusätzlich kommen noch politische Verflechtungen aus der Vergangenheit zutage.

Den Plot dieses Kriminalromans fand ich sehr gut und spannend. Durch die Perspektivenwechsel und auch Zeitsprünge muss man als Leser konzentriert dabeibleiben. Es ist kein Krimi, den man so nebenbei schmökert. Mir persönlich kam aber die Atmosphäre im Buch zu kurz. Ich tauche sehr gerne ein in das Geschehen und „lebe“ mit den Figuren. Das war mir in dem vorliegenden Buch leider nicht möglich. Ich fühlte mich als Beobachter und habe alles distanziert von außen gesehen. Das Jahr 1920 wurde für mich lediglich durch die Politik vermittelt, aber ich konnte z. B. die große Hitze nicht spüren und das tatsächliche Leben des Volkes – die Sprache, die Kleidung, die Wohnverhältnisse – das Feeling haben mir gefehlt.