Cover von: Der blaue Tod
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Der blaue Tod

Der zweite Sara Konrad Thriller
Buch
Taschenbuch, 308 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3985958416

ISBN-13: 

9783985958412

Auflage: 

1 (26.11.2023)

Preis: 

13,90 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 447.890
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3985958416

Beschreibung von Bücher.de: 

Unerklärliche Todesfälle - Sara konfrontiert den blauen Tod.

In diesem Thriller von Marley Alexis Owen stellt sich die mittlerweile Jungmutter Sara in Hamburg einem Serienmörder in den Weg, der sich an den Schwächsten der Gesellschaft vergreift.

Ganz ihren Prinzipien und Werten treu, bekommt sie unverhofft Unterstützung im Kampf gegen diesen gesichtslosen Feind – und geht natürlich wieder aufs Ganze. Doch welchen Preis muss sie dafür zahlen und wer verbirgt sich wirklich hinter ihrem Back-up-Team?

Nach »Der Stalker« eine spannende Fortsetzung der Reihe um die Ex-Scharfschützin Sara Konrad. Und der erste Militär-Thriller dieser Reihe mit hoher Krimi-Spannung.

Kriminetz-Rezensionen

Beruf oder Berufung?

Sara Konrad, ehemalige Scharfschützin mit Ladehemmung, sucht nach einer neuen Erfüllung. Marley Alexis Owen trifft mit diesem Thriller voll. Ich habe absoluten Respekt vor Pflegerinnen und Pflegern in Pflegeheimen. Das ist schon eine anstrengende, anspruchsvolle Aufgabe. Immer nett und höflich bleiben, auch wenn sie sich manchmal wie kleine Kinder benehmen. Und man hat ja auch nicht nur eine PatientIn. Sara Konrad Ex-Bundeswehrsoldatin und jetzt im Mutterschaft für ein Säugling verantwortlich kann da ein „Lied singen“. Es ist beides in ihrem „grauen Alltag“, Über- und Unterforderung, da kommt der Hilferuf einer Freundin gerade zur richtigen Zeit. Deren Mutter ist plötzlich und unerwartet im Seniorenheim gestorben und braucht Hilfe beim auflösen des Zimmers. Eigentlich eine einfache, kurzweilige Aufgabe - wenn man nicht so sensibel wie Sara wäre. Ihr fallen Ungereimtheiten auf und mit Hilfe ihres nicht zu unterschätzenden Sparringpartners Max gehen sie der Sache nach. Max verfügt über ein faszinierendes Netzwerk. Der Suche nach dem „blauen Tod“, der Jagd nach Gerechtigkeit dürfte eigentlich nichts im Wege stehen und recht unkompliziert vonstatten gehen. Eigentlich, aber dieses Wort gibt es bei Marley Alexis Owen nicht :). Der 2. Thriller der Sara-Konrad-Reihe ist genau so spannend wie der 1. und man fiebert die ganze Zeit mit. Diese Reihe hat richtig Suchtpotenzial, hoffentlich gibt es noch viele weitere Bücher mit Sara.

spannung pur

ein ausdrucksstarkes Cover in Blautönen gehalten mit einem ebenso tollen Titel der einem einen kalten Schauer den Rücken hinterlaufen wird wenn er das Buch lesen wird.
Die Ex Bundeswehr Soldatin und Scharfschützin Sara Konrad ist jetzt in Mutterschutz und hat eine kleine Tochter, es ist zwar nicht langweilig aber sehr eintönig, und Sara ist daher nicht ausgelastet. Sie ist daher froh als eine Mit Mutter von der Kita Sara mit ins Pflegeheim nimmt, nachdem ihre Mutter gestorben ist um ihr Zimmer aufzuräumen, da kommen Ungereimtheiten auf und Sara wird hellhörig und misstrauisch. Sie vertraut sich ihren sehr ungewöhnlichen Sparringspartner Max an und der hilft ihr mit seinen sehr verbreiteten Netzwerk nach dem sogenannten blauen Tod. Auf der Suche nach der echten Gerechtigkeit erlebt Sara so manches und gibt sich auch in Gefahr aber Max ist der Retter in der Not. Wer Max in Wirklichkeit ist erfährt man am Ende der Geschichte und Sara ist mehr als überrascht, aber Sara
Schließt sich Max und seinem Team an, ich sag mal im Namen der Gerechtigkeit. Mir hat der Triller sehr gut gefallen und ich bin jetzt so angefixt und warte auf Teil 3. Definitiv empfehlenswert.

Instinkt oder Vernunft?

Sara ist gerade dabei, in die Mutterrolle hineinzuwachsen, als sie eine komische Situation miterlebt. Obwohl es als Zufall abgetan wird, fühlt es sich für sie falsch an und sie beginnt zu ermitteln. Doch niemand würde wehrlosen Menschen etwas antun, oder etwa doch? Und vor allem, warum?

Sara hat mir als Protagonistin gut gefallen. Im Verlauf des Buches lernt sie, dass sie eine gute Mutter sein und ihren Wünschen und ihrer Intuition nachgehen kann.
Max als Nebencharakter hat mir ebenfalls gut gefallen. Max hält auf jeden Fall die ein oder andere Überraschung für einen bereit.
Die Handlung ist spannend. Man hat neben alltäglichen "Problemen" eine interessante Ermittlung am laufen, bei der man mitfiebert, da es nicht immer so läuft, wie man es sich wünschen würde. Das man neben der Sicht von Sara auch noch die der Täter mitbekommt, finde ich eine gute Abwechslung und auch gelungen umgesetzt. Dadurch bekommt man die Skrupellosigkeit, aber auch die Zerrissenheit der Täter aufgezeigt.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich konnte das Buch flüssig lesen und habe es innerhalb weniger Stunden durchgelesen, weil es mich so gepackt hat.
Das Cover hat mit den Blautönen meinen Blick auf sich gezogen und ich finde es für dieses Buch gut gewählt.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne Thriller mag, aber auch denen, die nicht so oft zu welchen greifen. Sara ist ein spannender Charakter, die ihren Instinkten nachgeht und sich für die Schwachen einsetzt. Dafür schreckt sie vor nichts zurück, weshalb es nicht an Action fehlt.

Schwester Tod

Sara Konrad begibt sich durch Zufall auf ihre zweite Mission.
Eigentlich sollte sie als Ex-Bundeswehr Scharfschützin ihr Elternzeit genießen, doch als sie ihrer Freundin hilft, das Zimmer der verstorbenen Mutter im Pflegeheim auszuräumen, stellen sich ihre Nackenhaare auf.
Der blaue Tod… nur etwas dahingesagtes einer dementen Frau oder eine ernstzunehmende Gefahr? Sara vertraut ihrem Bauchgefühl und forscht gemeinsam mit ihrem Trainingspartner Max…
Eine fesselnde und spannende Story, die einen nicht mehr loslässt, ein immer wieder aktuelles Thema und eine tolle Hauptprostagoniston machen diesen Thriller zu einem absoluten Lesehighlight.

Ich hoffe sehr, das da noch viele Sara Bücher folgen!

Eine überzeugende Hauptperson und ein erschreckender Fall

Die ehemalige Scharfschützin Sara Konrad ist in Elternzeit mit ihrer 4 Monaten alten Tochter und einem verständnisvollem Ehemann, die sie beide von Herzen liebt. Doch Sara ist nicht wirklich glücklich. Ihr fehlt die frühere Arbeit im Team und das Gefühl, eine Herausforderung zu meistern. Ich konnte das sehr gut nachvollziehen und habe Saras Frustration, auf die Mutter - und Hausfrauenrolle reduziert zu werden, gut verstanden. Als sie einer befreundeten Mutter hilft, das Zimmer deren Mutter im Seniorenheim auszuräumen, trifft sie auf dem Flur die demente Beatrice. Durch die kurze Begegnung berührt, entschließt sich Sara die Frau zu besuchen und erfährt, dass Beatrice noch in der selben Nacht verstorben ist. Das weckt Saras Argwohn und sie erzählt Max davon, they im selben Sportstudio trainiert. Max forscht nach und versorgt Sara mit besorgniserregenden Fakten. Der Verdacht, dass Beatrice eines unnatürlichen Todes gestorben ist, verstärkt sich und möglicherweise nicht nur sie.

Endlich hat Sara wieder eine Aufgabe, die sie glücklich macht. Sie beginnt sogar , eine mögliche Täterin zu beschatten . Dieser Alleingang bringt sie in Lebensgefahr. Hilfe kommt von unerwarteter Seite und eröffnet Sara, die Möglichkeit, ihrem Leben eine neue Wendung zu geben.

Sara war mir von Anfang an sympathisch. Ich konnte ihren Zwiespalt und auch die Schuldgefühle nachvollziehen, die sie hat, weil ihr das Mutterdasein nicht genügt. Deshalb war es für mich völlig logisch, dass sie sich Gedanken wegen Beatrice Tod macht und beginnt, sich für das Thema Pflege zu interessieren. Meine Schwierigkeiten hatte ich mit Max. Nicht wegen seines undefinierten Geschlechts, sondern wegen seines Verhaltens. Er unterstützt Sara mit wichtigen Informationen. Mit Max kann sich Sara offen austauschen. Mich hat seine Geheimniskrämerei um seine Person und Lebensumstände gestört und damit verbunden ihre Machtposition.

Für mich verständlich war auch, dass Sara versucht, den normalen Weg einzuhalten und die Todesfälle durch die zuständigen Stellen untersuchen zu lassen. Erst als dies nicht funktioniert, nimmt sie die Dinge selbst in die Hand. Schließlich hat sie gelernt, Situationen einzuschätzen und Entscheidungen zu treffen. Der Schluss war eine echte Überraschung und hat mir sehr gut gefallen. Was mir außer der fesselnden Handlung gut gefallen hat, die Autorin zeigt Sara immer wieder in Situationen, die zum Ausdruck bringen, wie viel ihr ihre Tochter und ihr Mann bedeuten. Genau das macht Sara so lebendig, dass es mir leicht gefallen ist, mich mit ihr zu identifizieren.