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Blue Eyes
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Manfred »Blue Eyes« Coen ist blauäugiger Frauenmagnet und leidenschaftlicher Ping-Pong-Spieler. Als jüdischer Cop in Manhattan war er die rechte Hand eines knallharten Chiefs: Isaac Sidel. Doch der ist in Ungnade gefallen und hält Winterschlaf in der Bronx. Und Coen ist als Isaacs Maulwurf auf den Spuren eines peruanischen Zuhälterrings auf sich allein gestellt. Weitere Zutaten: eine männermordende Schönheit, ein tödlich beleidigter Chinese mit roter Perücke, alte Bekannte, ungeklärte Familiengeheimnisse - und das Unheil nimmt seinen Lauf.























Abgefahrene 70er Jahre in NYC
„Blue Eyes“ von Jerome Charyn ist im Diaphanes Verlag erschienen und bildet den ersten von zwölf Isaac-Sidel Romanen.
Manfred „Blue Eyes“ Coen räumt als harter jüdischer Cop im New York der 70er Jahre auf. In seinem Revier Manhattan ist kein Bösewicht vor ihm sicher, bis Manfred bei seinen Vorgesetzten in Ungnade fällt. Doch er agiert weiter als Maulwurf für seinen direkten Vorgesetzten Isaac Sidel. Manfred räumt in einem peruanischen Zuhälterring auf, bringt einen verrückten Chinesen mit roter Perücke zu Fall und dennoch nimmt das Unheil seinen Lauf ...
Wer auf außergewöhnliche Kriminalromane steht, ist mit „Blue Eyes“ bestens bedient. „Blue Eyes“ gibt als historisches, sozialkritisches Zeitdokument den „Groove“ und die „Vibes“ der 70er aus Manhattan in einer unnachahmlichen Art wider. Wer NYC und die 70er kennt, weiß, was für eine hochexplosive Mischung das ist. Da stört auch wenig das manchmal surrealistisch anmutende Geschehen, das Charyn vor den Leserinnen und Lesern ausbreitet. Denn im New York der beginnenden Post-Hippie-Ära ist eben alles möglich. Auch wenn das Buch schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, dennoch unbedingt lesen!