Cover von: Blutblume
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Blutblume

Thriller
Buch
Broschiert, 504 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3958902413

ISBN-13: 

9783958902411

Auflage: 

1 (15.08.2019)

Preis: 

18,00 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3958902413

Beschreibung von Bücher.de: 

Als Saras Vater bei einem rätselhaften Brand zu Tode kommt, zieht sie von der schwedischen Kleinstadt Örebro nach Stockholm. Dort läuft zunächst alles glatt für die 25 Jährige: Aus ihrem Job als Kellnerin wird eine Anstellung bei einer angesehenen PR-Agentur, und von der schäbigen Vorortwohnung geht es in ein luxuriöses Apartment im Nobelstadtteil Östermalm. Sara ist glücklich, dass sich in ihrem Leben endlich alles zum Guten gewendet hat.

Doch schon bald muss Sara erkennen, dass nichts so ist, wie es scheint. Beängstigende Dinge geschehen, für die sie keine Erklärung findet. Immer größer wird ihr Misstrauen gegenüber ihrem Umfeld, bis sie schließlich an ihrem eigenen Verstand zu zweifeln beginnt. Bildet sie sich all diese seltsamen Ereignisse nur ein? Oder kann sie tatsächlich niemandem mehr trauen?

Packend und erschreckend realistisch erzählt, stellt Louise Boije af Gennäs den Kampf einer jungen Frau gegen anonyme Kräfte ins Zentrum ihrer Widerstandstrilogie. In drei Bänden mischt sich das psychologische Verwirrspiel von »Girl on the train« mit den verschwörungstheoretischen Ansätzen der »Millennium«-Trilogie und macht Louise Boije af Gennäs’ Werk zu einer einzigartigen Suspense-Reihe, die man erst dann aus der Hand legen kann, wenn Sara erfahren hat, was wirklich hinter all den seltsamen Ereignissen steckt.

Kriminetz-Rezensionen

Intrigen, Täuschungen und Manipulationen

Inhalt:
Sara, die ihren Vater bei einem rätselhaften Brand verlor, will in Stockholm ein neues Leben beginnen. Sie hat eine militärische Ausbildung und findet als Quereinsteiger einen Job in einer PR-Agentur. Doch schon bald geschehen seltsame Dinge und sie beginnt schon an ihrem eigenen Verstand zu zweifeln. Haben ihre Nachforschungen zum Tod ihres Vaters etwas damit zu tun?

Meinung:
Bei diesem Erstlingswerk von Louise Boije af Gennäs handelt es sich um den Beginn einer Trilogie um Intrigen, Täuschungen und Manipulationen. Anfangs hat dieses Buch wenig mit einem Thriller zu tun, mehr ein Schicksalsroman um das Leben von Sara. Der Vorteil einer mehrteiligen Serie ist wohl die genaue Beschreibung von Charakteren und deren Lebensumständen. Das Cover ist düster, aber durch die rote Schrift und die roten Kanten ein Eye-Catcher. Die seltsamen Dinge die Linda passieren, regen den Leser zum Nachdenken und Miträtseln an.

Die Autorin hat einen tollen Schreibstil, der mich durchaus fellen konnte, allerdings fiel der Spannungsbogen in der Mitte des Buches meiner Meinung nach zusammen.

Fazit:
Für die Folgebände blieben einige Dinge ungeklärt. Ich wünsche mir für die nächsten Teile mehr Spannung und weniger Längen, deshalb hier nur 3 Sterne.

Gelungener Auftakt

Saras Vater ist bei einem tragischen Unfall verstorben. Sie selbst war zu dieser Zeit sehr angeschlagen und so muss sie sehr mit seinem Verlust kämpfen. Sara zieht von Örebro nach Stockholm und fängt bald einen Job in einer Werbeagentur an. Neue Freunde, guter Job, tolles Leben. Alles könnte so schön sein, würden nicht seltsame Dinge geschehen, die sie langsam an ihrem Verstand zweifeln lassen.

Blutblume ist ein Buch, welches dem Leser sofort ins Auge sticht. Das Cover in schwarz-weiß, mit rotem Titel und rotem Buchschnitt macht neugierig und auch der Klappentext weckt Interesse. Ich habe mich voller Vorfreude auf die 500 Seiten gestürzt und war und bin absolut begeistert.

Das Buch beginnt, wie viele Schweden-Krimis und Thriller, eher leise. Man lernt die Protagonisten kennen und lieben und fühlt sich Seite für Seite immer wohler. Oft fragte ich mich beim Lesen, warum Sara so cool bleiben kann bei all dem, was ihr widerfährt, doch das konnte ich mir mit ihrer Militärausbildung erklären. Auch die anderen Protagonisten werden sehr gut beschrieben und so fragt man sich oft selbst, wem man trauen kann und wem nicht. Teilweise verwirrte mich sogar Sara und das fand ich außerordentlich gut. Die immer wieder eingeschobenen Zeitungsartikel, die Sara liest, waren zwar durchwegs interessant, aber ich habe immer ein Problem mit eingeschobenen Artikeln oder Rückblenden, da diese einfach meinen Lesefluss stören. Der Spannungsbogen blieb aber trotzdem immer gespannt, wenn auch nicht auf Anschlag. Aber gerade dieser nicht völlig gespannte Spannungsbogen macht das Buch so besonders. Man fragt sich immer, was wirklich passiert und was nicht doch nur Einbildung ist. Die Geschehnisse passen einfach nicht in das Leben, wirken aber doch so real und man möchte einfach wissen, was wirklich hinter allem steckt.

Alles in allem war der Auftakt der Widerstands-Trilogie sehr gut geschrieben, spannend, an vielen Stellen überraschend und macht Lust auf mehr. Es ist zwar in sich abgeschlossen, aber spannt natürlich einen Bogen zum zweiten Teil. Aber es handelt sich nicht um einen Cliffhanger, der den Leser unbefriedigt warten lässt.

Die Saat der Revolte

Saras Leben ist im letzten Jahr alles andere als gut verlaufen, nach einem traumatischen persönlichen Erlebnis verliert sie kurze Zeit später auch noch ihren geliebten Vater bei einem mysteriösen Unfall. Um wieder zu sich selbst zu finden, verlässt sie ihre ländliche Heimat und versucht einen Neuanfang in Stockholm. Zunächst arbeitet sie als Kellnerin, wird aber kurze Zeit später von einer Agentur angeworben, die Sara schnell in die oberen Schichten der Stadt katapultiert. Aber plötzlich geschehen auch merkwürdige Dinge um sie herum, für die sie keine Erklärung hat. Wem kann sie noch trauen?

»Blutblume« ist der erste Band der sogenannten Widerstands-Trilogie aus der Feder der erfolgreichen schwedischen Autorin Louise Boije af Gennäs. Ich bin mit hohen Erwartungen in das Buch gestartet und wusste im Verlauf lange nicht, wohin mich die Geschichte führen würde. Louise Boije af Gennäs erzählt dies in einem lebendigen und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil, der auch auf mich eine gewisse Sog-Wirkung erzielte. Dennoch schleppt sich die Geschichte am Anfang ein wenig. Viele Geschehnisse sind nur schwer einzuordnen und die Heranführung an den Kern des Buches gerät aus meiner Sicht zu ausführlich, was beim Lesen der ersten Hälfte zu einigen Längen führt. Nichtsdestotrotz entwickelt sich eine sehr komplexe und auch am Ende des ersten Teils nur schwer überschaubare Story, die sicherlich noch sehr viel Potential in den Folgebänden besitzt. Es werden brisante schwedische Themen, wie die niemals wirklich aufgeklärte Ermordung von Olof Palme eingebaut und zu einem verschwörerischen Gebilde konstruiert. Das Ende erzeugte bei mir direkt den Wunsch, weiterzulesen, aber da werde ich mich noch ein wenig gedulden müssen.

»Blutblume« ist für mich ein gelungener Politthriller, der sich im Verlaufe des Buches immer mehr entwickelt und Lust auf seine beiden Nachfolgebände gemacht hat. Ich empfehle den Thriller daher sehr gerne weiter und bewerte ihn mit guten vier von fünf Sternen.

Irrungen und Wirrungen

Im Prolog wird ein Mann gefoltert und anschließend die Wohnung mit ihm abgefackelt.

Der Tod ihres Vaters ist Sara und ihrer Familie sehr nah gegangen. Die Polizei ist von einem Selbstmord ausgegangen, den keiner verstanden hat. Die Freunde ihres Vaters kümmern sich rührend um Sara und ihre Familie.

Doch Sara hat beschlossen nach Stockholm zu gehen und dort zu arbeiten und zu leben. Sie beginnt in einem Café und dort trifft sie auf die wunderschöne Bella, die sie mit in die PR Agentur nimmt, in der sie arbeitet. Langsam aber sicher entwickelt sich ein enges freundschaftliches Verhältnis zwischen Sara und Bella. Außerdem lernt sie Micke kennen und verliebt sich in ihn. Durch Bella lernt Sara das gesellschaftliche Leben in Stockholm kennen und sie zieht mit Bella zusammen in ihre Wohnung.

Bei einem ihrer Besuche findet Sara im Arbeitszimmer ihres Vaters eine ganze Menge an Heftern verschiedenen Inhalts. Sie nimmt diese mit und liest sich in die Sammlung ihres Vaters ein. In diesen Ordnern werden Ereignisse in der Politik Schwedens beleuchtet.

In der Zwischenzeit geschehen Dinge im Umfeld Saras, die sie an ihrer eigenen Wahrnehmung verzweifeln lassen. Es taucht z.B. ein Foto von ihr auf Instagram auf, das jemand von ihr gemacht haben muss, außerdem verschwindet ihre alte Wohnung, da das Haus abgerissen wurde. Diese Erfahrungen lassen sie das Vertrauen an die Menschen in ihrer Umgebung verlieren und sie weiß nicht mehr, wem sie vertrauen kann. Sie wird immer wieder an eine Vergewaltigung in ihrer Jugend erinnert und selbst der Tod des Vaters wird immer fragwürdiger. Die Fragezeichen in Sara werden immer größer und sie fragt sich immer wieder, ob es nur an ihr liegt, dass sie nicht mehr zwischen Realität und Traum unterscheiden kann. Aber es werden noch viele weitere Fragezeichen auftauchen bis Licht am Ende des Tunnels auftaucht.

Ich habe einige Zeit gebraucht bis ich mich in dem Thriller zurechtgefunden habe, aber dann konnte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen. Der Autorin gelingt es immer wieder neue spannende Handlungsstränge aufzubauen und durch den Einschub von gesammelten Fakten aus den Ordnern des Vaters, die Story in mehere spannende Wendungen zu führen. Es gibt viele spannende Ansätze, die ich in diesem Buch verfolgt habe, aber dennoch blieb die Spannung bis zum Ende erhalten.

Toller Thriller, sehr empfehlenswert.

Ein spannender Auftakt

Nach dem mysteriösen Tod ihres Vaters, der bei einem Brand ums Leben gekommen ist, will die 25-jährige Sara einfach nur raus aus dem kleinen Ort Örebro. Sie zieht in ein WG-Zimmer in Stockholm mit einer ätzenden Vermieterin und komischen Mitbewohnern. Trotz militärischer und akademischer Ausbildung bekommt sie keinen Job und jobbt erst mal in einem kleinen Café. Als sie Bella kennenlernt, scheint sich bei ihr alles zum Guten zu wenden. Dank ihrer neuen Freundin bekommt sie eine Stelle in einer PR-Agentur und ein luxuriöses Appartement im angesagten Stadtteil Östermalm. Sie lernt hochrangige Persönlichkeiten kennen, hetzt von einer angesagten Party zur nächsten. Nachdem aber immer öfter merkwürdige Dinge in ihrem Umfeld geschehen, weiß Sara bald nicht mehr, ist das Realität oder bildet sie sich das alles nur ein. Langsam fängt sie an, an ihrem Verstand zu zweifeln.

Das Buch macht einen hochwertigen Eindruck, der durch den knallroten Buchschnitt, der sofort ins Auge fällt, noch verstärkt wird.

Es hat eine ganze Zeit gedauert, bis ich in dieser Geschichte und in Stockholm angekommen bin und mich wohlgefühlt habe. Das mag auch daran liegen, dass im ersten Drittel die Personen sehr detailliert beschrieben werden. Was ich sehr gut finde, da ich sie mir nun sehr gut vorstellen kann. Was ich aber gemerkt habe: Ich weiß nicht, ob ich allen trauen kann. Da geht es mir wie Sara, die zwar den meisten vertraut, dann aber nicht weiß, ob die ihr Vertrauen auch wert sind. Alles sehr mysteriös und vor allem sehr spannend.

Die Spannung schleicht sich langsam ein, hält sich aber sehr hoch bis zum Schluss. Was mich auch dazu veranlasst hat, das Buch kaum aus der Hand zu legen, weil immer etwas Neues passiert. Und ich unbedingt wissen will, was das mit Sara macht oder worauf das alles hinausläuft. Und am Ende weiß ich nur eines: Es geht mit Band 2 und 3 weiter, die ich auch unbedingt lesen will.

Endlich mal wieder ein Buch, an dem ich absolut nichts auszusetzen habe. Bei dem alles stimmig und rund ist, das auch noch toll aussieht und mich wunderbar unterhalten, aber auch aufgewühlt hat. Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung.

Interessanter Auftakt einer schwedischen Thriller-Trilogie, mit viel politischen Background

Saras Vater kommt bei einem schrecklichen Brandunglück im Sommerhaus der Familie ums Leben. Während Saras Mutter und ihre kleine Schwester Lina in der schwedischen Kleinstadt Örebro leben, zieht es Sara nach Stockholm, um dort ihr Leben neu zu regeln. Doch kaum ist Sara in einem kleinen Pensionszimmer dort gelandet, beginnen sich merkwürdige Dinge zu ereignen, auf die sich Sara keinen Reim machen kann!? Leidet Sara unter Verfolgungswahn oder hängen die Vorfälle mit dem Tod ihres Vaters zusammen …

Der Polit-Thriller „Blutblume“ ist der Auftakt zu einer Trilogie, aus der Feder der schwedischen Autorin Louise Boije af Gennäs. Das Buch selbst hat wirklich ein blendendes äußeres Erscheinen, mit seinem blutrot eingefärbten Buchschnitt und dem schwarz gestalteten düsteren Cover, ist es ein wahrer Hingucker!

Zu Beginn des Buches wurde ich allerdings erst gar nicht warm mit der Protagonistin Sara. Auf der einen Seite wird sie als ein unsicheres traumatisiertes Mädchen beschrieben, ist aber auch laut ihrer Vita beim Militär gewesen und als wehrhaft charakterisiert. Ihr Verhalten und ihre Ausbildung passen für mich in diesem Sinne nicht zusammen, da es auch um Missbrauch in ihrer nahen Vergangenheit geht.

Auch die Geschichte kommt zunächst etwas schwer in die Gänge, bevor es beim Leser zu ein paar Aha-Erlebnissen kommt. Die Unterbrechungen der Handlung durch die vom Vater gesammelten politischen Zeitungsartikel tragen auch nicht gerade zum Spannungsaufbau bei. Es dauert also ein wenig, bis man mit dem Buch warm wird. Erst zum Ende hin wird es dann spannender.

Während der Lektüre stellt man sich hauptsächlich die Frage, wer wohl hinter all den merkwürdigen Geschehnissen stecken könnte, die Sara da passieren, und warum das Ganze veranstaltet wird? Wer hat die Macht, so zu manipulieren!?

Während dieses ersten Teils bekommt man leider nur einen vagen Eindruck, wer und was hinter all dem stecken könnte. Es hat viel mit alten Männern und jungen Mädchen, Macht und natürlich Politik zu tun. Leider kenne ich mich nicht besonders gut mit schwedischer Politikgeschichte aus … dabei helfen auch die Zeitungsartikel wenig. Welchem Geheimnis ihr Vater auf der Spur war und was seine Freunde damit zu tun hatten, hat sich mir nicht gänzlich erschlossen. Warum passiert das alles gerade Sara und weshalb eigentlich, welches Detail fehlt dabei noch? Noch ist nicht viel geklärt, nur Schnipsel der Geschichte sind ans Licht gekommen. Eine komplette Auflösung habe ich natürlich auch nicht erwartet, ist ja ein Mehrteiler;) und es scheint noch viel mehr im Verborgenen zu stecken! Der zweite Teil wird hoffentlich mehr Licht in die ganze Verschwörung bringen;) das bleibt auf alle Fälle spannend!

Mein Fazit: Wer sich für Politik, Schweden und Verschwörungstheorien interessiert ist hier genau richtig. Wenn man sich mal eingelesen hat, flutscht es auch, aber wer Action und Spannung sucht, wird enttäuscht sein, sie ist eher spärlich vertreten. Bewundernswert ist Saras Hartnäckigkeit und ihre Durchhaltevermögen. Geduld ist auch nötig, denn wer mehr über die Umstände und die Gründe zu erfahren will, muss wohl auf die nächsten Teile warten!

3,5 Sterne von mir, der Auftakt ist gemacht, interessant finde ich die Story auf alle Fälle und ich bin gespannt wie Sara sich weiter entwickeln wird …

Vielversprechender Auftakt

Nach einem traumatischen Erlebnis und dem Tod ihres Vaters zieht Sara von der schwedischen Kleinstadt Örebro nach Stockholm, um sich dort ein neues Leben aufzubauen. Nach einem harten Start, bei dem sie zunächst in einem Café kellnert und zur Untermiete bei einer unfreundlichen Frau wohnt, scheint sich das Blatt zu wenden, als die gutaussehende Bella ihr einen Job als ihre Assistentin in einer PR-Agentur anbietet. Die beiden freunden sich schnell an und ziehen zusammen in Bellas Wohnung. Alles wäre perfekt, wenn sich nicht auch einige seltsame Geschehnisse und Begegnungen häufen würden …

Der lebendige Schreibstil der Autorin hat mir den Einstieg in die Geschichte leicht gemacht und von Anfang an war ich gespannt darauf, was passieren wird. Man erfährt viel über Sara und kann sich so gut in sie einfühlen, auch wenn ihre Zeit beim Militär vielleicht etwas oft erwähnt wird. Allerdings habe zumindest ich ihren Wahrnehmungen nicht ganz trauen können und oft angezweifelt, ob die merkwürdigen Dinge wirklich passieren oder ihrer Einbildung zuzuschreiben sind, was den Reiz und die Spannung nur vergrößert hat. Auch Saras Umfeld ist nicht richtig einschätzbar – wem kann sie überhaupt trauen?

Gut gefallen hat mir außerdem der gewisse Lokalkolorit von Stockholm durch die verschiedenen Schauplätze. Die Unterbrechungen durch die Zeitungsausschnitte haben mich allerdings immer wieder im Lesefluss gestört, auch wenn die einzelnen Artikel durchaus spannend waren und mich immer mehr fesseln konnten – insbesondere, da die Artikel real sind und wirklich fragwürdige Geschehnisse in der schwedischen Politik thematisieren.

Zum Ende hin ergibt sich zwar ein diffuses Bild, was hinter alldem stecken könnte, doch man hat noch überhaupt keine Ahnung, warum Sara das alles passiert und was damit bezweckt werden soll. Für mich ein vielversprechender Auftakt, der Lust auf die Nachfolgebände macht.