Cover von: Der Blutkünstler
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Der Blutkünstler

Thriller
Buch
Taschenbuch, 368 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3548063764

ISBN-13: 

9783548063768

Erscheinungsdatum: 

31.05.2021

Preis: 

10,99 EUR
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3548063764

Beschreibung von Bücher.de: 

Dieser Thriller schickt Sie in die schwärzesten Abgründe des Bösen.

Tom Bachmann seziert Seelen - von Mördern, Psychopathen, Sadisten. Dabei geht er akribisch vor, um das Böse, das diese Menschen in sich tragen, zu verstehen. Tom Bachmann ist ohne Zweifel der beste Profiler seiner Generation. Doch nun bekommt er es mit einem Killer zu tun, der dem Wort Grausamkeit eine neue Dimension verleiht: dem Blutkünstler.

Der Blutkünstler foltert seine Opfer lange und ausgiebig, ehe er ihre Körper dazu benutzt, um etwas Großes zu erschaffen. Ein Kunstwerk. Ein Vermächtnis. Ein Farbenspiel aus Fleisch und Blut.

Tom Bachmann, der »Seelenleser« des BKA, setzt alles daran, den Blutkünstler zur Strecke zu bringen. Dabei muss er sich einer verstörenden Wahrheit stellen, einer Wahrheit, die erklärt, warum er der Einzige ist, der den Killer aufhalten kann.

Kriminetz-Rezensionen

Die dunkelsten Abgründe der Seele

Als das BKA auf die Dienste des Profilers Tom Bachmann zurückgreift, um einem Psychopathen das Handwerk zu legen, gibt es schon mehrere Opfer. Tom hat in seiner Kindheit schlimme Dinge erlebt, die ihn geprägt haben. Er kann sich in die Seelen von psychopathischen Tätern hineindenken, weshalb man ihm den Spitznamen »Seelenleser« gegeben hat.

Zuerst tappen er und sein Team ziemlich im Dunkeln, dann jedoch ergeben sich immer mehr Hinweise, die es ermöglichen, den Täter nach und nach einzukreisen und schließlich zum Erfolg führen.

Neben der Ermittlungsarbeit gab es immer wieder Einblicke in das Leben und die kranke Seele des Täters. Seine Handlungen waren so brutal genau beschrieben, dass mir beim Lesen manchmal der Atem stockte.

Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit förmlich verschlungen, es brachte mich mehr als einmal an die Grenze des Erträglichen.

Fazit:
Ein spannender Thriller mit hohem Gruselfaktor, definitiv nicht für Leser mit schwachen Nerven geeignet.

Grausamer, blutiger, spannender Thriller

Bereits nach den ersten Seiten wird man damit konfrontiert, dass dieses Buch kein Zuckerschlecken wird, man wird in eine grausame, blutige, aber durchaus spannende Geschichte verwickelt, bei der man sich nicht mehr entziehen kann. Die Geschichte war wirklich teilweise sehr blutig und grausam.

Man kann in die großen Tiefen der menschlichen Abgründe blicken und die sind nicht gerade angenehm, sie sind beunruhigend, grausam und abartig und  das ist wirklich nichts für schwache Nerven, aber gut, es hat mich gefesselt und es war im höchsten Masse fesselnd. Ich konnte meine Finger nicht von dem Buch lassen, Seite um Seite hab ich gefiebert, wer bist du Blutkünstler, du Mörder der ganzen Frauen, die eines gemeinsam haben, sie tragen ein gelbes Kleid und haben die blonden Haare zu zwei Zöpfen geflochten.

Viel zu spät haben sie den Profiler Tom Bachmann, der einen ausgezeichneten Ruf hat, angefordert. Man nennt ihn den Seelenleser, er versetzt sich in den jeweiligen Täter und er muss sich auch noch seiner schrecklichen und brutalen Vergangenheit stellen.

Ich habe mich oft verschätzt, was den Täter anging, ich lag oft daneben. Den wahren Täter erfährt man erst zum Schluss. Als es endlich gelöst wurde, war ich wirklich sehr erstaunt. Das war seit Langem wieder ein echter grausamer Thriller, der mich geflasht hat. Einfach perfekt.

Nur fast wie ein echter brutaler US-Thriller …

Oh, was hatte ich mich auf dieses Buch gefreut, ein richtig blutrünstiger Thriller von einem deutschen Autor, das gibt es ja nicht so oft!

Und obwohl ich das Buch an einem Wochenende durchgelesen habe und mich auch durchaus gut unterhalten gefühlt habe, konnte es mich leider nicht hundertprozentig überzeugen – an einen echten amerikanischen blutig-brutalen Thriller kam es dann eben doch nicht ran …

Woran das lag? Zum einen war es mir zu brutal – und dass obwohl ich z.B. mit Chris Carter und ähnlichen Thrillern gar keine Probleme habe. Hier kam mir das aber irgendwie gekünstelt vor. Liegt das an mir? Vielleicht – kann sein, dass ich solche brutalen Geschichten nicht mit mir bekannten Orten in Verbindung bringen möchte, oder vielleicht finde ich es einfach unrealistisch, weil es das bei uns hier halt nicht wirklich gibt oder zumindest nicht so häufig? Gänzlich unpassend fand ich auch die vielen Passagen aus der FBI-Profiler-Vergangenheit der Hauptperson. Das hat sich für mich so gelesen, als wollte der Autor uns beweisen, dass er sich damit gut auskennt, für mich hat es aber dazu geführt, dass ich stellenweise den Eindruck hatte, ein Sachbuch zu lesen …

Was mich aber noch erschreckender finde, ist die Tatsache, dass ich heute, also 3 Tage, nachdem ich das Buch ausgelesen habe, gar nicht mehr weiß, wie es eigentlich ausging. Und das liegt bestimmt nicht an meinem Alter oder meinem mentalen Zustand! Sondern daran, dass es mich letztlich wohl einfach nicht wirklich packen konnte.

Schade, ich weiß nicht, ob ich einen 2. Band um den »Seelenleser« Tom Bachmann lesen muss …

Ein sehr gelungener Auftakt

Chris Meyer hat mit seinem ersten Thriller um Tom Bachmann ein echtes Schmuckstück aufs Papier gezaubert. Das optisch sehr schön und ansprechend gestaltete Cover sowie die dazu passenden roten Seitenränder gefallen mir gut und ziehen die Blicke eines jeden auf sich.

So gut wie die Hülle ist jedoch auch dieses Buch.

Der Protagonist Tom Bachmann ist sympathisch und authentisch. Sein Charakter passt zu seiner bewegten Vergangenheit. Der Schreibstil des Autors hat mich sehr angesprochen und bewegte mich dazu, das Buch innerhalb kürzester Zeit durchzulesen. Für mich ist Chris Meyer schon jetzt ein neues Sternchen am Thriller-Autoren-Himmel. Ich freue mich schon darauf, weitere Bücher von ihm zu lesen.

Eine klare Kauf- und Leseempfehlung für alle unter euch, die die psychologischen Hintergründe eines Serienkillers interessant finden.

Der Seelenleser

Der Titel, das Cover und die roten Seitenschnitte fallen sofort ins Auge. Sie deuten auf einen blutigen Thriller hin. Und das fließt schon auf den ersten Seiten.

In immer kürzeren Abständen schlägt der Blutkünstler zu. Bestialisch quält und verstümmelt er junge Frauen. Er benutzt ihre Körper, um daraus Kunstwerke herzustellen. Tom Bachmann soll dem BKA helfen, diesen Wahnsinnigen zu stoppen.

Ich habe ja schon viele Thriller gelesen, aber bei diesen Grausamkeiten musste auch ich ein ums andere Mal schlucken. Zu Tom, aufgewachsen mit einem sadistischen Vater, finde ich nicht so recht Zugang. Er kam als ziemlich einsamer Wolf rüber. Keiner der Protagonisten war mir sehr sympathisch.

Interessant fand ich das psychologische Hintergrundwissen. Nicht so gut fand ich, dass bei der zweiten Mordserie der Täter ziemlich schnell feststand. Der Schluss hätte noch spannender sein können.

Trotz kleiner Makel ein gut zu lesender und spannender Thriller, der mich bestens unterhalten hat. Durch die grausamen Szenen nichts für empfindsame Leser.

Ein richtig spannender, künstlerischer, gut durchdachter und vor allem blutiger Thriller!

Tom Bachmann seziert Seelen – von Mördern, Psychopathen, Sadisten. Dabei geht er akribisch vor, um das Böse, das diese Menschen in sich tragen, zu verstehen. Tom Bachmann ist ohne Zweifel der beste Profiler seiner Generation. Doch nun bekommt er es mit einem Killer zu tun, der dem Wort Grausamkeit eine neue Dimension verleiht: dem Blutkünstler.

Der Blutkünstler foltert seine Opfer lange und ausgiebig, ehe er ihre Körper dazu benutzt, um etwas Großes zu erschaffen. Ein Kunstwerk. Ein Vermächtnis. Ein Farbenspiel aus Fleisch und Blut.

Tom Bachmann, der »Seelenleser« des BKA, setzt alles daran, den Blutkünstler zur Strecke zu bringen. Dabei muss er sich einer verstörenden Wahrheit stellen. Einer Wahrheit, die erklärt, warum er der Einzige ist, der den Killer aufhalten kann.

»Der Blutkünstler« von Chris Meyer aus dem Ullstein-Verlag ist ein spannender, packender und harter Thriller, der am 31. Mai 2021 erschienen ist. Dies ist der erste Band der Tom-Bachmann-Reihe. Mir hat dieser Serienmörder-Thriller sehr gut gefallen, denn wie das Cover auf den ersten Blick vermuten lässt, ist dies eine blutige und vor allem verstörende Geschichte, die nichts für schwache Nerven ist. Die Themen Folter und Kindesmissbrauch werden in einen gut durchdachten, dennoch grausamen Plot verarbeitet, dessen Inhalt zartbesaitete mit Sicherheit vor Ekel würgen lässt.

Obwohl ich recht abgehärtet bin, fand ich einige Szenen schon richtig krass. Grausame Morde werden hier bildlich beschrieben, sodass ich sehr klare Bilder vor Augen hatte. Besonders die »Kunstwerke« des Blutkünstlers werden während des Lesens zu Blutbildern. Obwohl dieser grausame und extrem gestörte Psychopath immer wieder zu Wort kommt und Einblicke in dessen kranke Psyche gewährt, sind seine Gründe bis zum Schluss nicht zu erahnen.

Zwar ist die Konstellation Profiler-Psychopath nicht neu, trotzdem gefiel mir diese Handlung von der ersten Seite an sehr gut. Fans von Chris Carter werden mit Sicherheit auf ihre Kosten kommen. Dass alles auf deutschem Boden stattfindet, ist ebenfalls ein großer Pluspunkt.

Der Thriller beinhaltet vier Handlungsstränge, wovon einer aus der Vergangenheit erzählt. Dies macht den Inhalt unheimlich spannend und abwechslungsreich. Schnell wurde mir klar, dass ich es hier nicht nur mit einem Psychopathen zu tun hatte, denn eine weitere kranke Seele, deren Gründe nach und nach ans Licht kommen, treibt hier im Geheimen sein Unwesen. Obwohl dieser Strang nicht weniger brutal ist, hatte diese Erzählperspektive eine leichte Prise schwarzen Humor. Im Gegensatz zum Blutkünstler konnte ich die Gedanken des Täters eher nachvollziehen. Alle Handlungsstränge ergeben am Ende einen logischen und zusammenhängenden Sinn, sodass keine weiteren Fragen offenbleiben. Das Ende hätte ein paar Seiten mehr haben können, jedoch freue ich mich so umso mehr auf eine schnelle Fortsetzung.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig, authentisch und schonungslos offen. Hier wird kein Blatt vor den Mund genommen, was bei mir für einen schnellen Lesefluss gesorgt hat. Auch die kurzen und abwechslungsreichen Kapitel haben dazu beigetragen.

Die Protagonisten kommen alle gut zur Geltung, sodass ich schnell einen guten Überblick über deren Charaktere hatte. Tom Bachmann ist Profiler beim BKA, dessen Vergangenheit ihn geprägt hat. Das erklärt seinen speziellen Charakter, der mir nicht sympathisch war, jedoch auch nicht wirklich unsympathisch. Nach und nach erfuhr ich von seinem Trauma, was eine dunkle Seite in ihm geweckt hat. Aber dank seiner Arbeit und seiner Sucht »Joggen« hat er diese jedoch unter Kontrolle. Er ist empathielos und sachlich, was er auch nicht zu verstecken versucht. Er kann sich in die brutalsten Täter einfühlen, erkennt ihre Emotionen und Motive. Sein Verständnis für die Psychologie der Mörder macht ihn so erfolgreich. Mit seinem Team hat er eine gute Partie gemacht, denn zusammen harmoniert er mit Ira Sokolow, Nina Brinkhaus und Philipp Herbst recht gut. Sie gehören einer Sondereinheit des BKA an, die sich auf die Jagd auf Serienkiller spezialisiert hat. Die Suche nach dem Blutkünstler ist ihr erster gemeinsamer Fall.

Mich haben schockierende Wendungen erwartet, die mich auf jeden Fall überrascht haben. Von Anfang bis Ende garantiert dieser blutige Thriller für einige Gänsehautmomente. Ich freue mich auf jeden Fall wahnsinnig auf die Fortsetzung.

Fesselnder Thriller – spannend bis zum Schluss

Tom Bachmann ist Profiler und kehrt aus den USA nach Deutschland zurück – aus persönlichen Gründen – und ist deshalb nicht an einer Tätigkeit für das BKA interessiert, bis der »Seelenleser«, wie er von seinen Kollegen genannt wird, zu einer besonders brutalen Mordermittlung gebeten wird. Der Täter ist ein echter Psychopath. Er quält und foltert seine Opfer,  bevor er sie tötet, um dann mit ihrem Blut ein Gemälde zu erschaffen. Tom Bachmann ist gefordert, diesem mörderischen Sadisten das Handwerk zu legen.

Dieser Thriller von Chris Meyer führt den Leser in die Welt eines äußerst brutalen Mörders, der sich selbst als Künstler sieht. Obwohl die Opfer wirklich brutal zugerichtet werden und man als Leser diese Taten als Beobachter erlebt, kann man Abstand halten und gleichzeitig gefesselt werden von der Beschreibung. Unterschiedliche Handlungsstränge, Rückblicke in die Jugend und Kindheit des Protagonisten und verschiedene Handlungsorte sorgen für einen hohen Spannungsbogen, der mit dem ersten Kapitel beginnt und bis zum Ende konstant hoch ist. Der Schreibstil ist angenehm und bildhaft. Der Autor lässt den Leser in die Gedankenwelt des Serienkillers blicken und beschreibt auch die Facetten der Ermittlungsarbeit sowie die zwischenmenschlichen Probleme des Protagonisten. Es gelingt ihm, die Gedanken des Lesers durch das Verweben der Handlungsstränge in die richtige Richtung zu lenken und ihn am Schluss dennoch zu überraschen. Chris Meyer bringt mit diesem Thriller auf knapp dreihundert Seiten eine echt fesselnde Story. Ich habe das Buch nicht aus der Hand gelegt und gebe daher 5 Sterne.

Kunstmorde

Tom Bachmann ist der beste Profiler, den es aktuell gibt. Er seziert die Psyche von Mördern und Psychopathen. Dabei geht er sehr akribisch vor, um das Verhalten zu verstehen. Nun bekommt er es mit einem neuen Psychopathen, den Blutkünstler, zu tun. Der Blutkünstler foltert seine Opfer zunächst, um dann im Anschluss mit ihnen ein Kunstwerk zu erschaffen. Tom Bachmann vom BKA setzt alles dran, um den Blutkünstler zur Strecke zu bringen.

»Der Blutkünstler« ist der Auftakt in eine neue Reihe mit dem BKA-Profiler Tom Bachmann.

Der fesselnde Schreibstil hat mich sofort in seinen Bann gezogen und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Handlungsorte sowie die Handlungen selbst sind schön detailliert beschreiben. An manchen Stellen ist es aber nichts für Zartbesaitete, weil auch beschrieben wird, wie der Blutkünstler seine Opfer auseinandernimmt und was er mit deren Körperteilen anstellt. Dem einen oder anderen kann sich dann auch schon mal der Magen umdrehen.

Den Charakter Tom Bachmann fand ich sehr interessant. Er kämpft gegen seine eigenen Dämonen an und hier bin ich auch schon auf die Fortsetzung gespannt, denn seine Geschichte ist noch nicht zu Ende. Er kommt durch seine Vergangenheit und sein jetziges Verhalten sehr authentisch und verständlich rüber. Dadurch wurde er lebendig. Aber auch die anderen Charaktere hatten ihre Ecken und Kanten und blieben nicht unnahbar. Jeder hatte auf seine eigene Geschichte, die ich sehr interessant fand.

Die Kapitel waren durch die Perspektivwechsel abwechslungsreich gestaltet. Man hat Tom bei seinen Ermittlungen begleitet, aber man hat auch etwas über seine Vergangenheit erfahren, was ihn dazu gemacht hat, was er heute ist. Und dann gab es da noch die Sicht des Blutkünstlers.

Immer wieder gab es unerwartete Wendungen und Überraschungen, die das Buch spannend gemacht haben. Ich habe immer mitgerätselt, wer denn der Blutkünstler sein könnte, aber ich bin nicht drauf gekommen. Super Leistung.

Mein Fazit:
Ein Thriller genau nach meinem Geschmack. So richtig schön blutig, eklig und fesselnd. Klare Leseempfehlung, aber Achtung nichts für Zartbesaitete. 5 von 5 Sternen.

Der Killer in dir

Tom Bachmann bekommt es in seinem neuen Fall mit einem äußerst brutalen und kaltblütigen Serientäter zu tun. Der »Seelenleser«, wie er von seinen Kollegen im BKA auch genannt wird, hat ein Talent dafür, in die Psyche der Täter einzutauchen und sie so zu überführen. Hier scheint er es mit einem Killer zu tun zu haben, der die vermutlich schweren Traumata seiner Kindheit mit seinen blutrünstigen Taten zu überwinden versucht. Bei den Ermittlungen muss Tom Bachmann in die tiefsten Abgründe der menschlichen Psyche sowie in seine eigene Vergangenheit abtauchen, um eine Chance gegen den »Blutkünstler« zu haben …

Mit seinem Thriller »Blutkünstler« hat der Autor Chris Meyer ein aus meiner Sicht gelungenes Debüt veröffentlicht. Er erzählt die Geschichte dieses harten Thrillers in einem schonungslosen und zugleich temperamentvollen Schreibstil, der mich schnell in den Bann ziehen konnte. Der Spannungsbogen wird mit der spektakulär drapierten Leiche einer jungen Frau makaber aufgebaut und über die ereignisreichen Ermittlungsarbeiten auf einem hohen Niveau gehalten. Chris Meyer arbeitet hier mit vielen kürzeren Kapiteln und verleiht dem Buch so mit den begleitenden Perspektivwechseln ein zusätzliches Tempo. Der Hauptprotagonist Tom Bachmann wird interessant und nicht unbedingt sympathisch beschrieben, seine nicht unbelastete Vergangenheit gibt dem Thriller eine angenehme Tiefe. Definitiv ist der Thriller aber nichts für Zartbesaitete, da der Autor mit seinen Schilderungen oftmals an die Grenzen geht, ohne sie aber aus meiner Sicht zu überschreiten.

Insgesamt konnte mich »Der Blutkünstler« packen und in den Bann ziehen. Der außergewöhnliche Hauptprotagonist mit seiner zweifelhaften Vergangenheit lässt den Thriller für mich aus der Masse des Genres hervorstechen und auf weitere Fälle hoffen. Wem auch durchaus härtere und blutige Passagen nicht stören, sei das Werk ans Herz gelegt. Ich bewerte das Debüt von Chris Meyer mit den vollen fünf von fünf Sternen.

Thriller bei Wish bestellt

Ein Serienkiller geht in Deutschland um. Er hat es auf Frauen abgesehen, die irgendwas mit Kunst zu tun haben, und er schlachtet sie brutal ab, nachdem er sie gefoltert hat, zieht ihnen ein gelbes Kleid an und stellt sie dann an relativ öffentlichen Plätzen aus. Nur ein einziger Mann kann ihn stoppen: Tom Bachmann, der Seelenklempner … Verzeihung. Der Seelenleser. Er hat lange für das FBI als Profiler gearbeitet und kann sich am besten in die Gehirne von brutalen Killern versetzen. Trotzdem gelingt es dem Mörder, weiterhin seine Taten auszuführen, doch Tom hat eine Vergangenheit, die ihm in der Gegenwart noch gute Dienste leistet.

Hier haben wir mal ein Buch, das sich überhaupt keine Mühe gibt zu verbergen, wie sehr hier ordentlich kopiert wurde. Das Cover, das gefühlt so oder ähnlich schon bei Dutzenden anderen Thrillern gesehen wurde, der Autorenname, bei dem man natürlich überhaupt nicht an einen sehr erfolgreichen amerikanischen Thrillerautor denken soll, selbst der Name des Protagonisten wurde zusammengewürfelt aus Klang und An-Klang, sprich Suggestion. Die Handlung ist so oft schon gelesen worden, dass man schwer ein Gähnen unterdrücken kann. Der Ermittler, der ein bisschen der kleine Bruder von Dexter sein könnte, die Rückblicke in seine Vergangenheit, die stereotypen Beschreibungen aus Sicht des Killers, das gebetsmühlenartige Aufzählen aller bekannten Dinge, die Serienkiller tun oder auch nicht, wie sie 1:1 auch in Wiki oder diversen True Crimes zu finden sind. Ich habe nicht einmal das Gefühl gehabt, dass hier tatsächlich ein echter Mensch eine echte Geschichte erzählt hat, sondern dass ein Bot willkürlich alle erfolgversprechenden Zutaten für einen Thriller zusammenpuzzelte und auf Bot-Art zusammenfügte. So etwas, stelle ich mir vor, kommt heraus, wenn man Thriller bei Wish bestellt. Billig und ohne jeden (Wiedererkennungs-/Mehr)Wert.

Brutaler Serienauftakt

Tom Bachmann ist Profiler beim BKA und bekommt es mit einem besonders grausamen Psychopathen zu tun, der seine Opfer foltert, verstümmelt und deren Körper dazu benutzt, aus Fleisch und Blut seine »Kunstwerke« zu kreieren.

Dieser Thriller ist der brutale und schockierende Auftakt zu einer neuen Reihe um den Ermittler Tom Bachmann und ist definitiv nichts für schwache Nerven.

Die Story ist spannend und flüssig zu lesen, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Auch die Handlungsorte wurden ausreichend und bildlich beschrieben.

Der Charakter des Ermittlers kam anfangs hart und unnachgiebig rüber, im Laufe der Story erfährt der Leser aber mehr und mehr aus der Vergangenheit von Tom und versteht, warum er mit ganz schwerem Gepäck unterwegs ist. Für die hoffentlich bald folgenden Teile wünsche ich mir mehr Informationen über sein Team, denn dies erscheint sehr vielversprechend.

Insgesamt war mir das Ganze etwas too much und mir fehlte das gewisse Etwas im Schreibstil, trotzdem werde ich gern die Entwicklung von Tom und seinem Team weiterverfolgen.

Der Blutkünstler

Der Blutkünstler setzt seine Opfer in Szene. Dabei geht er sehr grausam vor, denn ihm gefällt es, wenn die Opfer leiden, bevor sie sterben. Tom Bachmann kann sich besonders gut in solche Psychopathen hineinversetzen und will sie zur Strecke bringen. Doch der Blutkünstler macht es ihm besonders schwer. Es ist eine Mordserie, die sich über Jahre hinzieht, doch die Abstände werden kürzer.

Dieser Thriller ist wahrlich nichts für schwache Nerven, denn es geht sehr grausam und blutig zu.

Tom Bachmann hat eine schwere Kindheit gehabt und er selbst hat eine Dunkelheit in sich, die er nur unter Kontrolle halten kann, wenn er Psychopathen jagt. Seine eigene Biografie trägt dazu bei, dass er sich in diese Täter so gut hineindenken kann. Er hat Erfahrungen beim FBI gesammelt und arbeitet nun als Profiler für das BKA. Er ist ein interessanter Typ, aber sympathisch war er mir nicht. Das Ermittlerteam kommt hier nicht ganz so zur Geltung, weil es im Wesentlichen um Tom geht. Dass auch der Täter eine schwere Vergangenheit hatte, ist nicht weiter überraschend.

Auch wenn es einige Wendungen gab, war ich doch im Großen und Ganzen auf der richtigen Spur. Trotzdem hat es Spaß gemacht, diesen spannenden Thriller zu lesen.