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Blutrezension

Kriminalroman

Seiten: 

395

Verlag: 

Erscheinungsdatum: 

30.09.2021

Preis: 

2,69 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 10.616
Amazon Bestellnummer (ASIN): B09DX96WP9
Kurzbeschreibung Amazon: 

Kriminalistin Ricarda Antonini verfolgt einen Serienmörder rund um den Gardasee … Aber wer jagt hier eigentlich wen?

Gardasee: Nach einer Scheidung und einem beruflichen Burnout hängt die mailändische Kriminalistin Ricarda Antonini ihren Beruf an den Nagel und zieht mit ihrer dreizehnjährigen Tochter zurück in ihre Heimat an den Gardasee. Doch leider hat sie die Rechnung ohne den Serienmörder gemacht, der die Gegend in Angst und Schrecken versetzt. Ihr Bruder, Kommissar in Brescia, wird mit der Aufklärung der Denkmal-Morde beauftragt, und im Handumdrehen wird Ricarda von den Geschehnissen regelrecht mitgerissen. Schon bald stellt sie entsetzt fest, dass die Vorgehensweise des Täters fast haargenau mit der ihres letzten Falles übereinstimmt. Handelt es sich bei ihm nur um einen Trittbrettfahrer? Oder hat Ricardas eigene Vergangenheit etwas mit den Morden zu tun? Nicht ahnend, dass sie selbst in großer Gefahr schwebt, nimmt sie sich der Fälle an …

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Kriminetz-Rezensionen

Eine neue Profilerin erobert Italien

Meine Meinung
Sibylle Baillon hat einen sehr spannungsgeladenen, dramatischen und fesselnden Kriminalroman geschrieben. Wir lernen die sympathische Ricarda und ihre Tochter Mia schnell kennen. Doch schon beim ersten Ausflug mit Mia wird sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, die Ricarda aber nicht an sich ranlassen möchte. Der Schauplatz am Gardasee bietet den Lesern eine traumhafte Landschaft mit malerischen Städtchen. Und auch das italienische Flair, Sprache und Gastfreundlichkeit und die gute südländische Küche springt einem aus dem Buch entgegen. Die Leser*in geht mit der Kriminalistin auf Spurensuche und analysieren den Tathergang. Doch der Täter/die Täterin ist immer ein paar Seiten voraus. Dramatisch spitzen sich die Ereignisse zu und Ricarda und ihr Bruder Andrea müssen handeln. Gelingt es ihnen, den Täter/die Täterin zu fassen?

Fazit
Der erste Kriminalroman von Sibylle Baillon hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in Atem gehalten. Die Story ist fesselnd und atemberaubend. Die Rolle der Ricarda Antonini – zwischen Kriminalistin und Mutter – ist authentisch ausgearbeitet, und auch Mias Entwicklung ist interessant. Besonders gut gefallen hat mir der Bezug zur Schriftstellerei und das spannungsreiche Ende.

Ich vergebe 5 Sterne ⭐⭐⭐⭐⭐ und würde mich sehr freuen, noch mehr kriminalistische Fälle mit Ricarda Antonini lösen zu dürfen. Sie sind für meinen Geschmack perfekt, viel Krimi und ein bisschen Psycho.

Ricarda auf Mördersuche

Nach einigen Tiefschlägen zieht es die Kriminalistin Ricarda zurück in ihre Heimat: Am beschaulichen Gardasee will sie zur Ruhe kommen und auch die Beziehung zu ihrer Teenager-Tochter neu beleben. Statt der ersehnten Ruhe wartet vor Ort jedoch ein neuer Fall, der erstaunliche Parallelen zu ihrem letzten Fall aufweist …

Die Geschichte wird spannend und fesselnd erzählt und zieht den Leser sofort in ihren Bann. Authentisch dargestellte, detailliert ausgearbeitete Figuren, ein tolles Setting und viel Spannung lassen den Leser das Buch kaum aus der Hand legen – ein Krimi zum Miträtseln und Mitbangen. Im Lauf der Handlung begleitet man die sympathische Ermittlerin durch Verwicklungen, Irrungen und Wirrungen, die dann Stück für Stück aufgelöst werden. Der gelungen aufgebaute Spannungsbogen garantiert Spannung bis zur letzten Seite.

Fünf Sterne für einen tollen Auftakt, ich bin auf weitere Fälle für Ricarda gespannt!

Nervenkitzel pur

Nach ihrem Burnout möchte die Profilerin Ricarda eigentlich ein ruhiges Leben mit ihrer Tochter am Gardasee führen. Doch schnell holt sie der brutale Alltag wieder ein: Ein Serienkiller schlägt zu und bald steht Ricardas Leben Kopf.

Mit »Blutrezension« hat Sibylle Baillon einen fesselnden Kriminalroman geschaffen, bei dem man unweigerlich mitfiebern muss. Ein brutaler Serienkiller treibt sein Unwesen – sicherlich nichts für schwache Nerven, aber für mich genau das Richtige. Durch die kontinuierliche Spannung, die aufgebaut wird, und immer neue Verdächtige, die präsentiert werden, konnte ich den Roman kaum beiseitelegen.

Hinzukommen unerwartete Wendungen, die mich begeisterten – ein absehbares Ende gibt es bei diesem Krimi nicht! Und auch das Flair des Gardasees kommt nicht zu kurz. Gerade dieses »Urlaubssetting« sorgte bei mir dafür, dass ich die Taten als noch grausamer empfand. Wer rechnet schon mit brutalen Morden an einem Urlaubsort?

Fazit: Nervenkitzel pur – hier kommen Krimifans auf jeden Fall auf ihre Kosten!

Die packende Suche nach dem Serienmörder

Wie war das? Ruhe nach dem Burnout und endlich um die Tochter kümmern, die in den letzten Jahren von der Mutter vernachlässigt wurde? Das geht gründlich daneben, denn ehe Ricarda Nein sagen kann, steckt sie schon mitten in den Ermittlungen. Am Gardasee geht ein Serienmörder um, der die Opfer grausam verstümmelt und Ricarda an ihren letzten Fall erinnert, den sie lieber aus ihrem Gedächtnis löschen möchte. Was haben die Fälle gemeinsam und was hat Ricarda mit ihnen zu tun? Das verrate ich natürlich nicht, das müsst ihr leider selbst lesen, es lohnt sich.

Bisher kannte ich nur historische Romane der Autorin und war erstaunt, dass sie dieses Mal einen Krimi geschrieben hat. Ich war natürlich gespannt, ob ihr dieser Krimi genauso gut gelungen ist.

Ich war schon auf den ersten Seiten gepackt und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Auch wenn Ricarda den Ermittlungen aus dem Weg gehen möchte, lässt sie sich von ihrem Bruder überreden, ihn zu unterstützen. Das war es dann wohl mit den guten Vorsätzen und ich konnte Ricarda sogar verstehen, allerdings fand ich ihren Umgang mit ihrer Tochter zeitweise recht fragwürdig, zum Glück änderte sich dies im Verlaufe der Handlung. Dadurch konnte Ricarda die verlorenen Sympathiepunkte wieder zurückholen.

Ricardas Tochter war mir recht schnell ans Herz gewachsen und ich konnte ihre Gedanken und Taten gut nachvollziehen. Allerdings blieb ich dann doch geschockt zurück, da sich nach vielen Wendungen am Ende ein recht seltsames Bild ergibt. Sie ist nicht die Täterin, keine Angst, das würde ich auch nicht verraten. Allerdings musste ich doch tief Luft holen. Warum? Das lest bitte selbst.

Natürlich gibt es auch in den Nebenrollen einige Charaktere, die sehr authentisch und lebendig dargestellt wurden. Durch die fortlaufenden Ermittlungen wandeln sich immer wieder die Sympathien in Antipathie und umgekehrt. Hatte ich gerade einen Täter im Visier, musste ich schnell erkennen, dass ich auf dem Holzweg war. Dadurch bleibt die hohe Spannung erhalten und steigert sich im Verlauf des Krimis in ungeahnte Höhen bis zum furiosen Finale.

Sibylle Baillon hat einen fesselnden Kriminalroman geschaffen, bei dem ich unweigerlich mitfiebern konnte. Durch geschickte Wendungen ließ sie mich immer wieder im Dunkeln tappen und ich musste an der Seite von Ricarda und ihrem Bruder von vorne beginnen und die verworrenen Fäden neu entwirren. Natürlich war ich den Ermittlern immer mal einen Schritt voraus, da die Gedanken des Täters in die Handlung verwoben waren. Doch auch dadurch kam ich ihm nicht wirklich auf die Schliche, auch wenn ich einen ganz bestimmten Verdacht hatte. Die gesamte Geschichte blieb bis zum Ende undurchsichtig und mit dem Ende habe ich so nicht gerechnet.

Der Schreibstil ist – wie gewohnt – angenehm flüssig und ich flog regelrecht durch die Seiten. Die Orte der Handlung waren bildgewaltig beschrieben und mein Kopfkino lieferte mir die passenden Bilder dazu.

Mich hat dieser Krimi begeistert und mir teilweise den Atem genommen. Er war gut durchdacht, spannend und konnte mich mit den Wendungen und Wirrungen überzeugen. Hut ab.

Ich freue mich jetzt auf weitere spannende Fälle mit dieser Ermittlerin und vergebe für diesen eine absolut überzeugte Leseempfehlung an alle mit starken Nerven.