Cover von: Als das Böse kam
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Bücher.de Preis: 15,95 €

Als das Böse kam

Thriller
Buch
Broschiert, 320 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3423263393

ISBN-13: 

9783423263399

Auflage: 

1 (20.07.2022)

Preis: 

15,95 EUR
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3423263393

Beschreibung von Bücher.de: 

Das Böse ist näher, als du glaubst.

Sie leben in völliger Isolation tief in den Wäldern einer kleinen Insel: Mutter, Vater und zwei heranwachsende Kinder in einer Blockhütte, das Festland ist in der Ferne kaum sichtbar. Die 16-jährige Juno und ihr Bruder verbringen die Zeit mit Fischfang, Kuchenbacken und sonntäglichen Gesellschaftsspielen. Und in ständiger Angst. Denn schon auf der anderen Uferseite lauert das Böse. Fremde können jederzeit auftauchen. Und die wollen Rache nehmen für etwas, das der Vater ihnen vor langer Zeit angetan haben soll. Die Fremden werden kommen, um die ganze Familie auszulöschen. Aus diesem Grund hat der Vater einen geheimen Schutzraum gegraben. Dort können sie sich sicher fühlen. Noch …

Kriminetz-Rezensionen

Solider Thriller für den Anfang

Vom Autor habe ich bislang noch nie etwas gehört, da stellt sich mir die Frage, warum der Verlag das Buch als Spitzentitel bewirbt und andere nicht …

Wer oder was macht den Unterschied? Überhaupt nicht umgehen kann ich mit Sprüchen wie: »Ich schreibe Geschichten, die ins Herz gehen. Bis es stehen bleibt.«

Einen größeren Blödsinn habe ich noch nicht gelesen, ausgerechnet von einem Darmstädter Autor. Da ich in Darmstadt geboren bin, ärgere ich mich noch mehr … Ist aber zum Glück die einzige größere Kritik an diesem Roman.

Geschichte: Mutter, Vater, Juno und Boy leben in Nordland auf einer kleinen Insel. Auf dem Festland leben die Wächter, die auf Sie aufpassen und 1 x pro Woche die Post bringen. Es gibt noch die Fremdlinge, vor denen sie sich auf der Insel verstecken, da diese sie alle umbringen wollen. So ist der Tagesablauf von Juno und Ihrem Bruder mit Testalarmen, Übungen zum Verstecken, schnelles Töten mit dem Messer etc. festgelegt. Als Juno 16 Jahre wird, regt sich naturgemäß die rebellische Ader und auch die Neugier und so ist es kaum verwunderlich, dass Juno Entdeckungen macht, die ihre Eltern lieber geheim gehalten hätten …

Meinung: Der Autor kommt aus dem Jugendbereich und legt seinen ersten Roman für Erwachsene vor. Es tut dem Buch gut, da es spannend geschrieben ist, detailliert und trotzdem weiß der Leser schnell, wo das alles hinführen wird. Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass es mir nicht gefallen würde.

Juno hat meine volle Sympathie und ist eine wunderbare Alltagsheldin. Natürlich ist es immer schwer, etwas Neues zu erfinden, aber es ist sehr gute Unterhaltung. Eine Mischung aus Krimi/Thriller/ Fantasy und Horroranteilen und Realität, wobei auch ein paar logistische Probleme auftauchen, doch sehen wir darüber hinweg …

Fazit: Ein durchaus gelungener Roman, der jetzt eher gemächlich beginnt und auch nicht wirklich mit Speed gesegnet ist, aber zum Ende dann doch noch Fahrt aufnimmt und in einen Showdown mündet. 4 Sterne für gute Unterhaltung.

Überall Gefahr

Die 16-jährige Juno und ihr jüngerer Bruder Boy leben mit ihren Eltern in den Wäldern auf einer kleinen Insel. Das Festland ist zwar zu sehen, aber weit entfernt. Dort lauert große Gefahr. Sie werden unterrichtet, gehen fischen, backen Kuchen und spielen Gesellschaftsspiele. Es gibt Gebote, die unbedingt befolgt werden müssen, sonst werden die Kinder hart bestraft. Niemand darf wissen, dass die Kinder auf der Insel sind. Wenn montags Onkel Ole auf die Insel kommt, müssen sich Juno und Boy in einem Schutzraum verstecken. Die Angst, dass Fremdlinge auf sie stoßen, ist ständig präsent, denn sie wollen Rache für etwas, was der Vater vor langer Zeit getan hat. Doch dann begegnet Juno Luca auf der Insel und damit wird sich alles ändern.

Der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen und die Geschichte macht neugierig. Anfang konnte mich dieser Thriller noch packen, denn man spürt, dass irgendetwas nicht richtig läuft, doch schon sehr bald ahnte ich, was hinter all dem steckt.

Juno und ihr Bruder Boy kennen kein anderes Leben als das streng reglementierte auf der Insel. Ihnen wird dauern erklärt, wie gefährlich außerhalb alles ist. Doch Juno ist auch neugierig und beginnt zu hinterfragen. Sie kommt einem zwar etwas naiv vor, was aber auch kein Wunder ist bei dem Leben, das sie führen. Als sie Luca begegnet, erwachen Gefühle in ihr. Boy dagegen ist nicht so risikobereit wie seine Schwester. Doch die Eltern sind paranoid und ihr Verhalten nicht vorhersehbar. Wenn nicht alles nach ihrem Willen geht, gibt es drastische Strafen. Mir taten Juno und Boy leid. Es war gefährlich für sie und ich hoffte, dass es ein gutes Ende nehmen würde.

Der Plot hat mir gefallen, aber für einen Thriller hätte es doch mehr Spannung und Thrill haben dürfen.

Packend!!!

Kaum zu glauben, dass es sich bei diesem Thriller um ein Debüt handelt!

Eine Familie mit zwei Kindern lebt isoliert in einem abgelegenen Haus auf einer kleinen Insel. Kontakte zur Außenwelt gibt es kaum, denn sie verstecken sich …

Die Atmosphäre ist von Anfang an beklemmend, und der Alltag der Familie wird interessant geschildert, sodass schnell klar wird: Hier stimmt etwas nicht! Nach und nach wird klarer, was hier vor sich geht, und das ist ungemein fesselnd umgesetzt!

Ich habe jeden Moment mit Charakteren mitgefühlt, denn die greifbare Gefahr ist wirklich bedrohlich!

Zum Ende hin gibt der Autor noch einmal alles und überrascht auf gelungene Art und Weise!!!

»Als das Böse kam« ist ein spannender, origineller Thriller, der mich durchweg packen konnte!

Spannend, extrem mit Sogwirkung

Eine außergewöhnliche Geschichte, die den Leser sofort hineinzieht und bis zum Ende nicht mehr loslässt.

Ein einsames Haus auf einer kleinen versteckten Insel. Hier lebt in völliger Isolation eine Familie mit ihren zwei Kindern. Es gibt kaum Kontakte mit Außenstehenden, denn niemand darf von ihnen wissen. Sie haben Angst vor den Bösen, die sie finden könnten, und vor deren Rache an dem Vater, dessen Taten ihn sein Leben lang verfolgen. Nur hier in der Einsamkeit können sie sich sicher fühlen … oder?

Beeindruckend geschrieben, lässt den Leser anfangs im Ungewissen, doch Seite um Seite steigt die Spannung und die Erkenntnis wird greifbarer, das mysteriöse Spiel verständlicher.

Tolles Debüt, unbedingt lesen!

Rasanter Thriller

Einmal im Monat, wenn der Vollmond hoch über den Wäldern steht, rudert Vater hinüber in das Dorf der Wächter auf die andere Seite des Sees, um Einkäufe zu erledigen. Die gefährlichsten Finstermänner Südlands wurden durch Vaters Zeugenaussage verhaftet und nun verstecken sie sich in der Blockhütte inmitten des Sees – Vater, Mutter, die 16-jährige Juno und ihr kleiner Bruder, der 12-jährige Boy. Die Wächter aus Nordland behüten sie, warnen sie bei Gefahr. Wenn die Sirene ertönt, müssen sie schleunigst in ihren Schutzraum unter der Erde.

Aus Junos Sicht wird dieser Thriller erzählt. Seit sie denken kann, lebt sie isoliert, hat keinerlei Möglichkeit, mit der Außenwelt zu kommunizieren. Die Insel zu verlassen ist unmöglich, Vater würde sie hart bestrafen und Boy gleich mit. Sie scheinen wie aus der Welt gefallen.

Ivar Leon Mengers Thriller-Debüt hat es in sich. Nachdem ich mich einigermaßen zurechtgefunden, die ersten Kapitel gelesen habe, dachte ich schon: Nett zu lesen, die Familie im Zeugenschutzprogramm, sollte das alles gewesen sein? Da gäbe es doch andere Möglichkeiten, als sich zeitlebens auf einer überschaubaren Insel abzuschotten. Was gibt die Story noch her? Und dann dreht sich alles, es kommen Dinge ans Licht, der geheimnisvolle Luca ist plötzlich da – gehört er wirklich zu den Guten? Ich habe so meine Zweifel. Die sieben Gebote, die sie alle verinnerlicht haben, müssen unbedingt einhalten werden – oder etwa nicht? Erschütterndes wird zutage gefördert, es wird zunehmend böse … bitterböse.

Eine ungewöhnliche Ausgangslage, es beginnt vielversprechend. Der Alltag der vier Inselbewohner war zunächst etwas langatmig, um dann an Tempo zu gewinnen. Auch wenn immer mehr offenbart wird, man hinter die Kulissen blickt, so war ich mir bis zuletzt bei einer Person nicht sicher, auf welcher Seite sie wirklich steht.

»Das Böse ist näher als du glaubst« – wie wahr, auch wenn die Wahrheit hier eher nicht an vorderster Stelle steht. Ein rasanter Thriller, den ich im Ganzen verschlungen habe.

Rezension zu Als das Böse kam

Die sechzehnjährige Juno lebt mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder völlig isoliert auf einer kleinen bewaldeten Insel in einer Blockhütte. Das Festland ist in der Ferne kaum auszumachen. Ihre Tage verbringen die Geschwister mit Fischfang, Kuchenbacken, Lernen und den sonntäglichen Gesellschaftsspielen mit den Eltern. Doch ihr Leben ist auch von Angst geprägt, denn auf der anderen Uferseite lauert das Böse. Jederzeit könnten Fremde auf der Insel auftauchen und Rache üben für etwas, was ihr Vater vor langer Zeit getan haben soll, sie werden dann die ganze Familie auslöschen. Zum Schutz seiner Familie hat er einen geheimen Schutzraum gebaut, in dem sie sich sicher fühlen können, noch …

»Als das Böse kam« stammt aus der Feder von Ivar Leon Menger.

Juno lebt isoliert mit ihrer Familie auf einer einsamen Insel, denn draußen wartete das Böse auf sie. Ihr Vater hat was getan, wofür die ganze Familie getötet werden soll. Ihr Leben besteht aus friedvollen, naturverbundenen und familiären Phasen und aus Phasen, in denen Angst und Bedrohung vorherrschen, denn ihre Eltern bereiten sie und ihren Bruder auf die Gefahren vor.

Der Thriller wird aus Junos Sicht erzählt, so erlebt man sie wirklich sehr intensiv und begleitet die 16-Jährige durch die Geschichte. Am Anfang empfand ich die Geschichte etwas beschaulich, denn alles erscheint so friedvoll. Juno scheint ein gesunder, normaler Teenager zu sein, der etwas unbedarft und durch die Isolation ein wenig weltfremd ist. Aber sie hat einen wachen Geist, der irgendwann dann, beginnt sich Fragen zu stellen, und Juno nimmt nicht mehr alles so hin, was ihr die Eltern erzählen. So nach und nach merkt man als Leser mit Juno zusammen, dass irgendwas nicht stimmen kann und von da an packte mich die Geschichte. Junos Leben gerät mehr und mehr aus den Fugen. Es war wirklich interessant, ihren Gedankengängen, Gefühlen und Handlungen zu folgen und mit ihr das Böse zu erkennen.

Der Autor schafft es trotz der beschaulichen, friedlichen und familiären Atmosphäre ganz langsam bei mir ein ungutes Gefühl zu erzeugen. Irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht und meine Neugierde war angestachelt. Der Spannungsbogen entwickelt sich langsam aber stetig und fesselt mich immer mehr an die Geschichte, und die Wendung, die der Autor gekonnt eingebaut hat und alles auf den Kopf stellt, hat mir richtig gut gefallen. Aufgelockert wurde es für mich manchmal durch Junos weltfremde und unerfahrene Art, die schon komisch wirken konnte.

Das Finale ist spannend und hat eine düstere und manchmal auch beklemmende Atmosphäre, die mich gefangen nahm. Das Finale hat mich wirklich an die Seiten gefesselt und auch das Ende hat mir gut gefallen.

Mein Fazit:
Ein gelungenes Thriller-Debüt, das mich mit seiner Geschichte, der Atmosphäre und dem Spannungsbogen wirklich überzeugen konnte.

Und doch ist alles anders als es scheint

Die Ich-Erzählerin Juno ist 16 Jahre und lebt mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder Boy vollkommen isoliert auf einer Insel mitten in einem See. Einmal wöchentlich bekommen sie Post durch Onkel Ole und einmal im Monat – bei Vollmond – fährt der Vater aufs Festland, um Lebensmittel zu kaufen.

Die Familie ist aus Südland geflüchtet, weil der Vater in Rimini vor Gericht eine Aussage gemacht hat und daraufhin die Familie untertauchen musste, aus Angst vor der Rache der Beschuldigten. So hat es der Vater Juno erklärt.

Im Keller hat er ein Versteck gebaut, in das die Familie bei Probealarmen flüchten muss. Ansonsten unterrichtet die Mutter die Kids und stellt sog. Trosttabletten her. Das Leben der Kinder wird vor allem von Verboten bestimmt. Mittlerweile sind sie aber in einem Alter, in dem man Fragen stellt und auch schon mal rebelliert. Deshalb planen sie jetzt einen heimlichen Ausflug mit dem Boot, allerdings durften sie nie schwimmen lernen. Und jetzt steigt die Spannung spürbar – wie gehts wohl weiter? Und was war mit ihrer Schwester Ruth? Über sie wird nicht gesprochen, die Geschwister kommen nur täglich an deren Grabstein vorbei.

Der Autor kommt aus dem Jugendbereich, dies ist sein erstes Buch für Erwachsene. Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen, er ist auf jeden Fall packend geschrieben, man will immer weiter lesen, um zu erfahren, wie es ausgeht. Die Figuren, die Insel und die Atmosphäre fand ich lebendig und gut dargestellt. Bei den Kindern war es oft erstaunlich, was sie trotz der Abgeschiedenheit für Gedanken und Wissen hatten. Hier denke ich vor allem an die Drohne, Handys und den Umgang damit. Aber auch die Vorgehensweise von Juno mit ihrem zuckenden Finger muss man verdauen. Die Mutter hingegen könnte man sehr gut als Furie bezeichnen. Den unerwarteten Twist, den der Autor im letzten Teil eingebracht hat, fand ich sehr gut.

Ich fühlte mich bestens unterhalten und empfehle es gerne weiter!

Ein leiser Thriller mit extremer Sogwirkung – Pageturner par excellence

Juno (16) lebt mit ihrem Bruder Boy (12) und ihren Eltern auf einer Insel. Nur sie vier. Es herrschen strenge Regeln (die sieben Gebote), die die Eltern zum Schutz der Kinder aufgestellt haben. Denn nur so kann verhindert werden, dass die Fremdlinge aus Südland auf die Insel kommen und die Familie töten. Jeder Tag ist geregelt, jeder hat seine Aufgaben. Brechen die Kinder eines der sieben Gebote, werden sie bestraft oder müssen ins Loch, den geheimen Schutzraum unterm Esszimmertisch.

Doch Juno fragt sich immer öfter, was außerhalb ihrer Insel ist und hinterfragt das Verhalten ihrer Eltern. Eines Tages deckt Juno Schreckliches auf und ihre Welt ist nicht mehr die, die sie zu sein schien. Hin- und hergerissen zwischen Angst und dem Wunsch, der Insel zu entkommen, versucht Juno, einen Weg zu finden, der sie aus ihrem Dilemma befreit.

Holla die Waldfee! Dieses Buch ist der Hammer! Kein Actionkracher mit Blut und Geballer, sondern still und leise geht es hier zu, was alles nur noch eindrücklicher macht. Der Schreibstil ist phänomenal: direkt, geradeheraus und dennoch detailliert und bildhaft. Kein Wort zu viel, keins zu wenig. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Juno. Der Autor schafft es perfekt, ihre Gefühle, ihre Zerrissenheit, ihre Ängste und Hoffnungen aufs Papier zu bringen und dadurch unmittelbar auf mich zu übertragen. Ich habe mich dabei ertappt, wie ich völlig angespannt den Atem anhielt, wenn Juno in einer gefährlichen Situation war, wie ich genau das fühlte, was dieses 16-jährige Mädchen fühlt. Bei einer Szene, die mit einer Tür und einem Finger zu tun hat, habe ich es körperlich gespürt … irre! Anfangs hatte ich ungefähr 1 Million Szenarien im Kopf, was Sache sein könnte, es hat in mir drin echt gerattert. Dann kam eine Wende und ich war platt! Damit hätte ich nicht gerechnet. Von Seite 1 bis zur letzten Seite war ich komplett gefangen von der Story, konnte nicht aufhören mit Lesen und musste wissen, wie es weitergeht. Der Aufbau, der Spannungsbogen, die Charaktere – brillant! Und das alles mit einer Schreibe, die so »einfach« und ergreifend, so direkt und authentisch ist. Als hätte Juno mir ihre Geschichte selbst erzählt. Umwerfend!

Ganz klar 5/5 und ein Zusatz-Highlightsternchen! Ganz großes Blockbusterkino!