Cover von: Böse Seele
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Bücher.de Preis: 11,99 €

Böse Seele

Thriller
Buch
Taschenbuch, 248 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3969669626

ISBN-13: 

9783969669624

Auflage: 

1 (09.07.2021)

Preis: 

11,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3969669626

Beschreibung von Bücher.de: 

Ein Kommissar, der einen verurteilten Serienmörder als Vater hat, ist der Mittelpunkt dieses hochspannenden Thrillers. Immer, wenn er mit einem Fall nicht weiterkommt, besucht er seinen Vater, um diesen um Rat zu fragen.

Gerade als seine Kollegin und er einen aufregenden Fall gelöst haben, passieren mehrere Morde und als dann auch noch eine mysteriöse Frau auftaucht, bricht die Hölle über die beiden herein.

Kriminetz-Rezensionen

Fesselnder Thriller

In diesem Thriller von Ariana Lambert geht es um wirklich brutale Mordfälle. Das Berliner Ermittlerteam Martyn Becker und Milly Rostow werden zu einem Toten gerufen, bei dem der Täter wirklich gewalttätig vorgegangen ist. Dem Opfer wurden die Genitalien abgeschnitten und in den Rachen gestopft. Martyn hat einen Verdacht und sucht seinen Vater, einen verurteilten Mörder in der JVA auf. Dieser kann ihm tatsächlich Hinweise geben und schon bald gerät Martyn ins Visier seines Vorgesetzten. Milla erweist sich als loyal und hält ihm den Rücken frei.

In diesem Thriller gibt es mehrere Opfer, gut ausgearbeitete Charaktere, eine gut entwickelte Story, die letztendlich zum Täter führt und vor allem einen Spannungsbogen, der den Leser wirklich fesselt. Vom Prolog bis zum überraschenden Ende konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Die Verwicklungen des Protagonisten in der Geschichte sind gelungen, die Beziehungen haben emotionale Tiefe, die bewegt. Martyn und Milla gehen einen eigenen Weg in den Ermittlungen und haben Erfolg.

Die Autorin hat einen angenehmen, leicht lesbaren Schreibstil, die Länge des Thrillers mit 250 Seiten liefert die Grundlage für eine wirklich spannende Story, die sich nicht in unnötigen Längen verliert, aber alles bietet, was ein guter Thriller braucht. Ich gebe diesem Buch 5 Sterne und eine Leseempfehlung für Liebhaber von Spannung und einer kleinen Gänsehaut.

Im Dunkel der Vergangenheit

Kommissar Martyn Becker hat einige Geheimnisse, von denen seine Kollegin Milla Rostow nichts weiß. Er wurde als Teenager adoptiert. Seine Kindheitserinnerungen liegen im Nebel. Sein Vater sitzt als überführter Mörder im Gefängnis. Martyn kommt gut durchs Leben, bis ein neuer Fall wie ein Scheinwerfer auf Martyns Vergangenheit strahlt.

Sein Vater scheint eine zentrale Rolle zu spielen. Drahtzieher oder Opfer? Milla, die ihrem Partner Martyn bisher bedingungslos vertraut hat, fühlt sich von ihm hintergangen. Auf Fragen nach seinem Vater und die Vergangenheit reagiert er ausweichend. Kennt er den Täter und will er ihn aus persönlichen Gründen decken?

Und wer ist Johanna, die im Hintergrund einige Fäden zieht? Martyn muss sich seiner persönlichen Hölle stellen.

Der Einstieg in die Handlung war zu Beginn etwas verwirrend. Es gibt parallele Handlungsstränge und ich erhalte viele verschiedene Informationen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Erst im Laufe der Handlung erkennt man langsam ein Muster.

Martyn war mir am Anfang nicht besonders sympathisch. Durch seine Verschlossenheit und sehr brüske Art gegenüber Milla war es für mich schwer, ihn zu verstehen. Das ändert sich erst, als ich mehr über seine Vergangenheit erfahren habe. Bei Milla habe ich bewundert, wie sehr sie Martyn trotz ihrer Vorbehalte unterstützt. Aber auch Milla hat dunkle Flecken auf der Seele und zeitweise habe ich befürchtet, sie könnte das richtige Ziel aus den Augen verlieren.

Martyns Vater war mir trotz seiner Vergangenheit sympathisch. Ich habe ihn nie als Bedrohung empfunden.

Johanna ist ein sehr undurchschaubarer Charakter. Sie ist zielstrebig und skrupellos, aber ihre Motive bleiben lange Zeit im Dunkeln.

Der Krimi ist in meinen Augen packend geschrieben und wartet mit einigen überraschenden Wendungen auf. Dank des Buches hatte ich einige fesselnde mit Gänsehaut versehende Lesestunden.

Dafür 5 Sterne!

Ein spannender Thriller

Es ist Hochsommer in Berlin, Martyn Becker und Milla Rostow sind bei der Mordkommission Berlin ein eingespieltes Ermittlerteam. Martyns leiblicher Vater sitzt als Serientäter im Gefängnis – er kann in dem aktuellen Fall Martyn einige wichtig Hinweise und Informationen geben.

Ein der ehemalige Mithäftling von Christoph Kutter wird ermordet aufgefunden. In seinem Rachen befindet sich sein Geschlechtsteil, was ihm abgeschnitten worden ist. Immer mehr Opfer kommen dazu – unabhängig vom Geschlecht.

Bald stellt Martyn fest, dass sein Vater der Mittelpunkt im Geschehen ist …

Die Autorin Ariana Lambert hat einen spannenden Thriller geschrieben – mit ihrem Schreibstil hat sie mich von Anfang bis Ende gefesselt. Die Charaktere sind realistisch geschildert.

Viel zu schnell war das Buch gelesen – 5 Sterne gerne für das Buch.

Außergewöhnliches Ermittlerduo und viele Tote

Berlin, 30 Grad. Eine männliche Leiche wird gefunden, mit abgeschnittenen Genitalien, die ihm in den Rachen geschoben wurden.

Kurz darauf wird eine Mitarbeiterin der Straffälligenhilfe mit durchgeschnittener Kehle auf einem öffentlichen WC aufgefunden.

Beide standen in Verbindung zum Vater des Ermittlers Martyn Becker, der in der JVA Moabit wegen mehrfachen Mordes einsitzt.

Und dann taucht eine mysteriöse Frau auf; weitere Tote pflastern den Weg; und Spuren an einer Leiche führen zu Martyn …

Meine Meinung:
Die Idee eines Ermittlers, der einen verurteilten Serienmörder als Vater hat, fand ich faszinierend. Niemand außer Milla weiß davon, denn Martyn ist behütet in einer Pflegefamilie aufgewachsen.

Martyn und Milla befragen seinen Vater um Rat, doch er gibt nur kleine Bruchstücke von sich. Wie hängen die Toten mit ihm bzw. Martyn zusammen? Die Ermittlungsarbeit mitzuverfolgen, fand ich extrem spannend.

Leider konnte ich dennoch irgendwie nicht so ganz warm werden mit diesem Thriller. Einerseits ist der Schreibstil ein wenig holprig; auch, dass einige Dinge über Martyn und Milla lange Zeit nur angedeutet, aber nicht ausgesprochen wurden.

Andererseits waren kleine Dinge unlogisch in meinen Augen. Und die beiden Ermittler waren mir aufgrund deren Verhalten leider auch nicht wirklich sympathisch, auch weil sie sich gegenseitig so viel verschweigen.

Parallel lernt der Leser noch Johanna kennen, von der man recht schnell einiges erfährt, die jedoch für die Ermittler lange Zeit eine Unbekannte bleibt, und man fragt sich: Was ist deren Motivation? Und wie hängt alles zusammen?

Eine der Wendungen gegen Schluss war mir von Anfang an klar – die andere Wendung hat mich jedoch richtig überrascht und war für mich total unvorhersehbar!

Fazit:
Blutige Morde im heißen Berlin. Außergewöhnliche, aber gewöhnungsbedürftige Ermittler; authentische Ermittlungsarbeit; überraschender Plottwist; konnte mich jedoch aus einigen Gründen nicht so ganz überzeugen. 3,5 Sterne.

Das Böse in uns

Der Vater von Kommissar Martyn Becker ist ein verurteilter Serienmörder und sitzt in Berlin ein. Als eine Reihe von Morden Berlin erschüttert, sucht Martyn immer wieder seinen Vater auf, wenn er nicht weiter kommt. Zusammen mit seiner Partnerin Milla Rostow stößt er auf eine Gemeinsamkeit der Opfer. Sie alle stammen aus dem Umfeld von Martyns Vater. Was hat er damit zu tun und wie hängt das alles zusammen? Als eine mysteriöse Frau auftaucht, wird Milla noch tiefer in den Fall gezogen, als ihr lieb ist.

Mit dem recht einfachen Schreibstil habe ich sehr schnell und leicht in die Handlung gefunden. Durch die bildhaften Beschreibungen wie der Hitzewelle und dem darauffolgenden Unwetter wurde eine düstere und spannende Atmosphäre geschaffen.

Als Leser ist man der Kripo etwas voraus. Die Täterin ist von vornherein bekannt. Nur was man noch nicht weiß, ist das Motiv und was dahintersteckt. Es war zwar auch so spannend, aber ich habe es meistens lieber, wenn der / die Täter noch nicht bekannt sind, dass ich noch ein bisschen mitraten kann.

Es wurden einige Cliffhänger eingebaut, die zum Weiterlesen angeregt haben, aber die leider auch recht schnell ins Leere gingen, weil sofort aufgelöst worden ist.

Die eigentlichen Mordfälle wurden eher uninteressant dadurch, dass eben die Täterin schon bekannt war, aber dafür wurde dann die Vergangenheit der beiden Protagonisten Martyn Becker und Milla Rostow viel interessanter. Beide Hauptprotagonisten hatten eine schwere Kindheit und haben daher auch ihre Ecken und Kanten, die sie interessant machen.

Mein Fazit:
Ein gelungener Thriller, der sich nicht nur mit Mordermittlung beschäftigt, sondern auch darüber hinaus die Motive, die zu den Verbrechen führen. Ich hatte unterhaltsame Stunden mit dem Thriller und deswegen empfehle ich es auch gerne weiter. 4 von 5 Sternen.