Amazon Preis: 10,99 €

Brennen soll Amerika

Der zehnte Fall für Libby Whitman. Thriller
Buch
Taschenbuch, 299 Seiten

Verlag: 

ISBN-13: 

9798472506298

Auflage: 

1 (12.11.2021)

Preis: 

10,99 EUR
Schauplätze: 

Krimitags: 

Amazon Bestellnummer (ASIN): B09LGQSF6H
Beschreibung von claudi-1963

Amazon Kurzbeshreibung:

Vor der Union Station in Washington, D.C. wird eine investigative Journalistin durch eine Autobombe getötet. Als wenige Tage später auch ein CIA-Mitarbeiter durch eine Bombe den Tod findet, versucht FBI-Profilerin Libby ihrem Mann Owen und den ermittelnden Kollegen von der Polizei bei der Suche nach dem Motiv zu helfen.

Weil keine Verbindung zwischen den Opfern zu existieren scheint, entwickeln Libby und ihre Kollegin Julie die Theorie, dass es gar nicht um die beiden Opfer ging, sondern um etwas viel Größeres. Eine Vermutung, die traurige Wahrheit wird, als ein weiterer Anschlag die amerikanische Hauptstadt erschüttert und Libbys Befürchtung bestätigt, dass die Terroristen gerade erst begonnen haben …

Kriminetz-Rezensionen

Tod den Ungläubigen!

Kurz hintereinander explodieren Autobomben an exponierten Orten in Washington. Die Polizei vermutet einen Racheakt an den Fahrern. Da die Ermittler aber ansonsten im Dunklen tappen, werden Libby und Julie von der BAU hinzugezogen. Sie sollen helfen, ein Täterprofil zu erstellen. Gerade als sich Fahndungserfolge abzeichnen, bricht die Hölle über Washington herein. Tote, Verletzte, Chaos und Libby kann Owen nicht erreichen, der als Polizist in Washington arbeitet.

In dieser Folge nimmt sich die Autorin zweier hochaktueller Themen an. Da ist zum einen die ständige Bedrohung durch islamistische Terroranschläge. Ohne vorherige Ankündigung treffen sie unbeteiligte Personen und verbreiten unnötig Tod und Leid. Die Autorin arbeitet das sehr gut heraus, indem sie Libby um das Leben ihres Mannes Owen bangen lässt. Mein persönlicher Höhepunkt war das Gespräch zwischen Libby und einer Terroristin, das die Sinnlosigkeit und Verblendung der Täter, aber auch deren eigenen Verletzungen deutlich macht.

Parallel dazu machen sich Libby und Owen große Sorgen um Owens Bruder Byron, der seit vielen Jahren drogenabhängig ist. Die Autorin gibt die Verhaltensweisen und Gefühlslagen beider Seiten sehr realistisch wieder.

Beide Handlungsstränge sind packend geschrieben. Gut gefallen hat mir zudem, dass die Autorin keine Patentlösungen anbietet und versucht, allen Beteiligten gerecht zu werden.

Ein spannender zehnter Teil

Durch eine Autobombe wird an der Union Station in Washington D.C. eine Journalistin getötet. Nur wenige Tage später stirbt durch eine weitere Bombe ein CIA-Mitarbeiter. FBI-Profilerin Libby versucht ihren Mann und seinen Kollegen bei der Suche nach dem Täter und dem Motiv zu unterstützen. Da es zwischen den Opfern anscheinend keine Verbindung gibt, glauben Libby und ihre Kollegin Julie das es bei den Bombenanschlägen um etwas Größeres geht. Schon bald wird ihre Vermutung bittere Wahrheit, als ein weiterer Anschlag die amerikanische Hauptstadt erschüttert. Libbys Befürchtung das die Terroristen gerade erst begonnen haben, haben sich bestätigt …

»Brennen soll Amerika« ist der zehnte Teil der Libby Whitman-Reihe von Dania Dicken.

Autobomben erschüttern Washington D. C., die Opfer scheinen nur im ersten Moment eine Verbindung zu haben. Owen gehört der Einsatzgruppe an, die in den Fällen ermitteln. Libby und ihre Kollegin Julie möchten Owen unterstützen. Die beiden entwickeln die Theorie, dass die Autobomben nur der Anfang sind und die Täter etwas viel Größeres vorhaben. Leider behalten Libby und Julie recht.

Libby und Owen und haben die Ereignisse um Bailey mittlerweile ziemlich gut verarbeitet und können sich und ihre Ehe wieder richtig genießen. Die Bombenanschläge nehmen Owen, der zur Ermittlungsgruppe gehört, ziemlich in Anspruch. Gerne möchte ihn Libby unterstützen. Ihre Theorie fällt aber erstmal nicht so wirklich auf fruchtbaren Boden, aber schnell ist klar, dass sie recht behalten hat, und so sind die beiden wieder in einem spannenden Fall verstrickt. Dazu macht sich Libby Sorgen um Owens Bruder Byron.

Den Fall um die Terroristen fand ich wirklich spannend, da die Autorin hier auch wieder psychologische Seiten beleuchtet. Die Szenen zwischen den Terroristen, und die Verhöre haben mir besonders gefallen, sie waren spannend und zeigten deutlich den Fanatismus auf. Diese Abschnitte habe ich regelrecht inhaliert. Auch die Hintergründe, wie Menschen so fanatisch werden, werden erklärt, auch wenn man sowas nur schwer bis gar nicht nachvollziehen kann. Aber es gibt wohl Persönlichkeiten und Lebenssituationen, die Menschen für solches Gedankengut offen und angreifbar machen.

Owen und Libby werden wieder tief in den Fall hineingezogen und geraten in Gefahr, ich persönlich hätte dies hier für die Spannung nicht gebraucht, mir hätte es gefallen, wenn die beiden mal nicht wieder selbst so betroffen gewesen wären. Dagegen hat mir der persönliche Anteil um Owens Bruder sehr gefallen, die unterschiedlichen Reaktionen von Libby, Owen und Byron fand ich gut und realistisch beschrieben.

Mein Fazit:
Ein spannender zehnter Teil, der trotz meines kleinen Kritikpunktes von der Thematik her genau meinen Nerv getroffen und mir mit der Umsetzung spannende Lesestunden bereitet hat.