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Celeste bedeutet Himmelblau

Frank Liebknecht ermittelt zum erste Mal. Kriminalroman
Buch
Taschenbuch, 352 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

380259388X

ISBN-13: 

9783802593888

Auflage: 

1 (03.04.2014)

Preis: 

9,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 629.889
Amazon Bestellnummer (ASIN): 380259388X

Beschreibung von Bücher.de: 

Als im kleinen Örtchen Vielbrunn im Odenwald ein Bauer tot auf einem Feld gefunden wird, geht die Polizei zunächst von einem Unfall aus. Doch der junge Polizist Frank Liebknecht entdeckt sehr schnell Ungereimtheiten. Weil ihm niemand glauben will, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln - und gerät schon bald in einen Mahlstrom aus Verrat, Mord und fanatischer Verblendung ...

Kriminetz-Rezensionen

So la la ...

Frank Liebknecht ist ein Ermittler, der durch Jugend und Unerfahrenheit auffällt. Seinen mangelnden Erfahrungsschatz gleicht er mit Beharrlichkeit aus. Er sieht mehr in dem vermeintlichen Unfall des Bauern Theodor Brettschneider.

Und davon lässt er sich auch nicht von dem Kollegen der Kriminalinspektion abbringen. Dessen Desinteresse wirkt sehr aufgesetzt, weil damit klar sein soll, dass für die Kriminalpolizei das Freizeitvergnügen wichtiger ist als ihre Arbeit.

Liebknecht findet heraus, dass eine Frau auf dem Hof gelebt hatte. Aber nirgends gibt es einen Hinweis auf die Existenz dieser Frau. Die Mutter des Bauern, Johanna Brettschneider, und ihr Mann sind schon lange tot und die Ehefrau des Opfers, Marie, ist spurlos verschwunden. Liebknecht ermittelt eigenmächtig, obwohl er nicht zuständig ist. Seiner Chefin, der Dorfpolizistin Brunhilde Schreiner, sagt er davon nichts. Doch so richtig kommt Liebknecht bei seinen Nachforschungen nicht voran. Die Dorfbewohner schweigen, sie wissen angeblich nichts über die Familie Brettschneider. Skeptisch beäugen sie den neuen Dorfpolizisten aus Darmstadt. Doch dann taucht ein Erbe aus Paderborn auf, der zu einer Religionsgemeinschaft gehört, die wie eine Sekte funktioniert. Da wird sein Misstrauen geweckt.

Die Autorin Brigitte Pons schafft es durch verschiedene Erzählperspektiven, die Neugier auf die Auflösung des Falles zu erhalten. Doch leider lässt sie Liebknecht auf einer Basis ermitteln, die für mich nicht glaubhaft ist. Vieles konnte ich nicht nachvollziehen – vor allem, da es sich am Schluss auf etwas ganz Großes zubewegte. Das wirkte auf mich konstruiert und dick aufgetragen, obwohl in Anhang Erklärungen zu den realistischen Begebenheiten gegeben werden. Die Hintergründe des Todes von Theodor Brettschneider wirken dadurch eher unwahrscheinlich als überraschend. Da wäre weniger mehr gewesen.