Cover von: Cyrus Doyle und die Kunst des Todes
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Cyrus Doyle und die Kunst des Todes

Der dritte Fall für DCI Cyrus Doyle. Kriminalroman
Buch
Broschiert, 377 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3746634180

ISBN-13: 

9783746634180

Auflage: 

1 (15.06.2018)

Preis: 

9,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 667.224
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3746634180

Beschreibung von Bücher.de: 

Gefährliche Strände und eine tote Frau.

In der malerischen Rocquaine Bay wird eine tote Frau gefunden. Auf ihrer Haut hat der Mörder eine zynische Botschaft hinterlassen. Cyrus Doyle und seine Kollegin Pat Holburn stehen vor einem Rätsel. Immer mehr Zeugen verstricken sich in Widersprüche. Und was verschweigt der Strandwächter, der zur Tatzeit in der Bucht war? Welches »schwarze Ungeheuer« glaubt er im Meer gesehen zu haben? Als von ganz oben in die Ermittlungen eingegriffen wird, geht Cyrus Doyle auf eigene Faust vor.

Ein packender Kriminalroman mit Chief Inspector Cyrus Doyle.

Kriminetz-Rezensionen

Spannend mit viel Lokalkolorit

In der malerischen Rocquaine Bay wird eine nackte tote Frau gefunden, die mit ihrem BH erdrosselt wurde. Außerdem hat der Mörder eine Nachricht auf ihrem Körper hinterlassen. Die Ermittlungen sind nicht einfach für Cyrus Doyle und seine Kollegin Pat Holburn, denn die Zeugenaussagen sind voller Widersprüche und niemand scheint ihren Tod zu bedauern, nicht einmal ihr Ehemann. Aber auch höhere Stellen scheinen ihre ganz besonderen Interessen an dem Fall zu haben. Der seltsame und alkoholkranke Strandwärter, der Zeuge war, hat vor irgendetwas Angst und dann ist auch er tot.

Ich habe bereits die Vorgängerbände „Cyrus Doyle und der herzlose Tod“ und „Cyrus Doyle und das letzte Vaterunser“ gelesen und mag diese Krimis um Cyrus Doyle. Der Schreibstil ist sehr schön flüssig zu lesen. Die Örtlichkeiten sind sehr schön und bildhaft beschrieben, so dass man Lust auf einen Guernsey-Urlaub bekommt.

Cyrus Doyle ist ein sympathischer Ermittler, den private Gründe wieder auf die Insel gebracht haben. Er hat aber auch kleine Schwächen: Schnelle Sportwagen und Frauen. Aber auch die Kollegen gefallen mir gut, allen voran die sympathische Pat Holburn. Es knistert immer noch ein wenig zwischen Pat und Cyrus.

Der Fall ist interessant und die Handlung spannend, denn die Geschichte entwickelt sich in eine unverhoffte Richtung. Aber vor allem lebt diese Krimi-Reihe von ihren Protagonisten. Es war wieder einmal ein Buch, das ich in einem Zug durchgelesen habe. Ein spannender Krimi mit ganz besonderer Guernsey-Atmosphäre, den ich sehr gerne gelesen habe.

Cyrus Doyle und die Kunst des Todes

Ein weiterer Band um den Ermittler Cyrus Doyle und seiner Kollegin Pat Holburn auf der Insel Guernsey.

Eine junge Frau wird tot am Strand aufgefunden. Die ersten Spuren führen zu einem einsam gelegenen Haus mitten im Wald, dessen Bewohner die Polizisten mit einer Schrotflinte bedroht. Doch im Laufe der Ermittlungen geraten immer mehr Leute in Verdacht, die mit dem Mordopfer zu tun gehabt haben und so mancher von ihnen hat hinter seiner heilen Fassade etwas zu verbergen. Es wird von einem schwarzen Ungeheuer gesprochen, von einem versunkenen Schatz auf der Black Hawk. Eine junge Polizistin wird vom Dienst suspendiert. Die Ermordete soll einen sehr lockeren Lebenswandel geführt haben.

Der Autor führt den Leser durch verschiedene Handlungsstränge immer auf die falsche Spur. Man meint, jetzt den Mörder zu haben, doch dann taucht schon wieder ein anderer Verdächtiger auf.

Trotz all dem Verbrechen wird auf die Schönheit der Insel hingewiesen. Die Sonnenuntergänge, die raue See.

Das Buch ist bis zum Schluss spannend, so dass man es nicht aus der Hand legen kann aus lauter Angst, etwas zu verpassen. Dies ist zwar schon der dritte Teil dieser Kriminalserie, aber man kann jedes Buch für sich alleine lesen, ohne dass man den Anschluss verlieren würde.

Cyrus Doyle und sein Team werden nicht nur als harte Ermittler dargestellt, sondern wir bekommen auch Einblick in deren Privatleben mit all ihren Sorgen und Problemen.

Das Cover zeigt uns einen wilden Strand mit strahlend blauem Himmel und azurblauem Meer. Am Beginn des Buches ist eine Karte von Guernsey eingezeichnet und ein Stadtplan von St. Peter Port, so dass sich der Leser immer orientieren kann.

Tod in der Bucht

In der pittoresken Rocquaine Bay liegt eine tote Frau am Strand. Nackt, mit vielen Stichen getötet und mit Farbe verunstaltet, „Hure“ lautet die zynische Botschaft des Mörders. Eine Beziehungstat? Lizzy Somers war eine attraktive Frau und ihr Mann wohl zu Recht eifersüchtig, er und seine Schwester nehmen die Todesnachricht unterkühlt und seltsam unbeteiligt auf.

Cyrus Doyle und seine Kollegin Pat Holborn haben die schwere Aufgabe den Mörder zu finden. Den Fund der Leiche meldet Peter Laforet, der Juniorchef von „Gold und Silver“, dort hatte die Tote auch ihren aus Strandfunden gefertigten Schmuck und Dekostücke verkauft. Aber der Zeuge scheint nicht sehr glaubwürdig. Er verschweigt etwas. Genau wie der alte Strandläufer und Einsiedler Carney, der im Dauerrausch von einem schwarzen Meerungeheuer faselt, das er gesehen hat. Aber bevor Doyle den Alten vernehmen kann, das Ausnüchtern im Krankenhaus dauert länger, wird der von einem hohen Militär abgeholt. Offensichtlich gibt es Interessen von ganz oben, die Cyrus Ermittlungen tangieren.

Auch bei seinen Mitarbeiten gibt es Auffälligkeiten. Was ist mit Constable Jasmyn Alisette, die offensichtlich etwas vertuschen will.

Mit der Kanalinsel Guernsey hat der Autor Jan Lucas einen besonders malerischen Handlungsort für seine Krimireihe um Cyrus Doyle ausgesucht. Sehr kenntnisreich und mit viel Liebe zum Detail beschrieben, wird diese Landschaft zu einem wichtigen Teil des Krimis. Man erfährt sehr viel über die Geschichte der Insel und immer spielt ihre Vergangenheit auch eine Rolle bei den Fällen.

Cyrus ist nicht nur ein geschickter und schlagkräftiger Ermittler, er ist auch ein attraktiver Guernsey Man. Wenn er mit seinem exotischen Sportwagen über die Insel fährt, kann man sich schon seine Wirkung auf Frauen vorstellen. Das führt immer wieder zu Irritationen bei Kollegin Holborn, die Doyle schon Jahre kennt und als junge Frau auch sehr verliebt in ihn war. Diese kleinen privaten Details ergeben einen amüsanten Sidekick.

Spannende Ermittlungen für Cyrus, der nach dem Ausbremsen von ganz Oben auf eigene Faust weitermachen muss und das ist nicht immer ungefährlich. Diese Mischung macht den Reiz der Guernsey-Krimis von Lucas aus, es fehlt nicht an Action und gut beschriebener Polizeiarbeit, aber auch das Drumherum kommt nicht zu kurz.

Auch dieser Band hat mir wieder sehr gut gefallen und ich freue mich schon weitere Fälle mit Cyrus Doyle.