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Dein Schmerz wird meine Rache sein

Der vierte Fall für Libby Whitman
Buch
Taschenbuch, 277 Seiten

Verlag: 

ISBN-13: 

9798664073584

Auflage: 

1 (04.09.2020)

Preis: 

9,81 EUR
Schauplätze: 

Krimitags: 

Amazon Bestellnummer (ASIN): B08F6CG7H1
Beschreibung von claudi-1963

Amazon Kurzbeschreibung:

Die Polizei im kalifornischen San José sucht nach einem Serienmörder, den die Presse bereits zu einem Ritualmörder hochstilisiert: Nach ihrem Tod hat er seine Opfer nach einem bestimmten Muster verstümmelt. FBI-Profilerin Libby Whitman reist mit ihren Kollegen in ihre alte Heimat, um ein Profil des Täters zu erstellen und dabei erhalten sie Unterstützung von Libbys Mutter, der ehemaligen Profilerin Sadie Whitman.

Auf den ersten Blick scheint es keinen Zusammenhang zwischen den Opfern zu geben, doch die Profiler vermuten hinter all dem Hass einen tragischen Verlust, den der Täter möglicherweise erlitten hat. Während sie noch nach dem auslösenden Ereignis für die Mordserie suchen, verfolgt der Täter jedoch ein ganz spezielles Ziel. Welches das ist, wird den Profilern erst klar, als es bereits zu spät ist …

Kriminetz-Rezensionen

Macht Lust auf mehr!

In Libby Whitmans alter Heimat San José treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Der Täter verstümmelt seine Opfer auf eine ganz spezielle Weise und legt sie dann am Highway ab. Das BAU-Team wird von der örtlichen Polizei um Hilfe gebeten. Libby und ihr Team fliegen direkt nach San José und können dort noch zusätzlich auf die Unterstützung von Libbys Mutter Sadie bauen, die jahrelang als Profilerin für das FBI gearbeitet hat. Auf den ersten Blick können die Profiler keinen Zusammenhang zwischen den einzelnen Opfern finden, aber schnell vermuten sie, dass Rache ein Motiv sein könnte und so suchen sie nach einem auslösenden Ereignis für diese Taten. Währenddessen verfolgt der Täter ein ganz spezielles Ziel, als das den Profilern klar wird, scheint es schon zu spät zu sein …

»Dein Schmerz wird meine Rache sein« ist der vierte Teil der Libby-Whitman-Reihe von Dania Dicken.

Libbys neuster Fall führt sie in ihre alte Heimat, wo ein Serienmörder seine Opfer brutal verstümmelt und am Highway liegen lässt. Als Unterstützung ist Libbys Mutter, Ex-Profilerin Sadie mit an Bord. Dass Sadie hier mit dabei ist, hat mir gut gefallen, dabei tritt sie nie so weit in den Vordergrund, als dass man als Leser das Gefühl hat, dass Libby dadurch in den Hintergrund tritt. Auch erlebte man dadurch wieder ein klein wenig Familienleben im Hause Whitman, denn Libby lässt es sich natürlich nicht nehmen, ihr Lager bei der Familie aufzuschlagen. Die Kombination aus Familienleben, das für Libby hier auch noch eine Überraschung bereitet hält, die sie als Schwester fordern wird, und dem Fall empfand ich gut gelungen.

Der Fall ist spannend erzählt, da es neben den Ermittlungen auch immer Abschnitte und Rückblenden aus Sicht des Täters gibt. Diese Rückblenden haben mir ausgesprochen gut gefallen, dadurch bekam man als Leser nach und nach einen Einblick in die vergangenen Ereignisse und in das Seelenleben des Täters.

Für mich persönlich brauchte das Buch ein klein wenig, um in Fahrt zu kommen, dann gelingt es aber der Autorin gekonnt die Spannung aufzubauen und bis zum Finale voranzutreiben. Das Finale hatte für mich alles, was es braucht: Spannung, ein klein wenig Action und Emotionen, die einen mitreißen.

Mein Fazit:
Spannender vierter Teil der Reihe, der Lust auf mehr macht!

Ein grausames Rätselraten *****

Im vierten Teil »Dein Schmerz wird meine Rache sein« von Dania Dicken muss sich die FBI-Profilerin Libby mit einem Serienmörder auseinandersetzen, der in San José Menschen grausam verstümmelt und ihnen dabei Buchstaben auf den Bauch ritzt.

Die Polizei ist machtlos und bittet Libby und ihre Kollegen um Hilfe. Auch Sadie versucht, dem Team mit ihrer enormen Berufserfahrung als Profilerin zur Seite zu stehen. Das Ermittlerteam vermutet beim Täter als psychologischen Grund für die grausamen Verbrechen einen schlimmen Verlust, der mit starken Rachegefühlen verbunden sein muss. Als die auf den Opfern eingeritzten Buchstaben endlich ein Wort ergeben und obendrein ein Brief eintrifft, sind alle entsetzt. Jede Minute zählt nun.

Der Täter ist jung und intelligent. Er führt die Ermittler permanent an der Nase herum. Bis sich ein konkreter Verdacht abzeichnet, vergeht kostbare Zeit. Der Täter möchte jemandem seine eigene Schuld anhängen. Libby muss diesePerson warnen, schafft sie es noch rechtzeitig?

Es ist – wie bei allen Kriminalromanen von Dania Dicken – immer wieder einfach nur erstaunlich, wie spannend und einzigartig die einzelnen Episoden dieser Serie sind. So ist auch dieser Fall packend, von unvorhersehbaren Wendungen und erstaunlichen Entwicklungen geprägt.

Woher nimmt diese begnadete Autorin nur diese Tiefe und diesen Facettenreichtum her? Für mich, die ich schon alle Romane auch aus der Profiling-Serie rund um Sadie gelesen habe, ist dies ein echt schier unbegreifliches Phänomen! Nichts wiederholt sich. Alles ist »neu«. Keine Parallelen und kein vorhersehbares Schema. So ist auch dieser neue Roman sehr spannend und lässt seine Leser lange rätseln, wer diesmal der Verbrecher sein könnte. Diesmal ist der Täter ein Mann der mit seiner Schuld und seinem Leben nicht fertig wurde und nur durch Rache Linderung für seine Pein zu erreichen scheint.

Auch in diesem Fall baut Dania Dicken äußerst nervenaufreibende Momente ein, so dass sich erneut ein erstklassig spannender, Gänsehaut hervorrufender Psychothriller mit vielen Denkanstößen präsentiert, der den Leser bis zum Schluss miträtseln und mitknobeln lässt.

Doch die Romane von Dania Dicken sind weit mehr als nur packende Thriller: Das Privatleben der Protagonisten ist auf unterhaltsame Weise mit in die Handlung eingewoben. So freue ich mich, wie gut sich die Beziehung zwischen Libby und Owen entwickelt. Sie haben sich ganz offensichtlich fürs Leben gefunden, denn der eine ist für den anderen da; koste es was wolle. Auch lernen wir in dieser Episode den Bruder von Owen kennen, der so ganz anders als Owen ist. Ich glaube, mit ihm werden wir Leser noch viel Spaß haben.
Auch Julie erlebt eine Überraschung im positiven Sinn; schön, dass sie auch in diesen Teilen eine Rolle spielen darf.

Ein herzliches Dankeschön an Dania Dicken. Dieser neue Psychothriller ist mehr als empfehlenswert für alle, die gute und besonders interessante Kriminalromane mögen.

Hochspannung garantiert

Im kalifornischen San José übt ein Serienmörder brutale Rache, indem er seine Opfer verstümmelt. Das FBI-Team um Profilerin Libby Whitman wird angefragt, um der Polizei vor Ort behilflich zu sein. Da die Ermittlungen in Libbys alter Heimat stattfindet, wird auch Sadie Whitman angefragt. Das Profil des Täters ist relativ schnell erstellt, doch wen genau der Täter ins Visier nimmt, das wird den Ermittlern zu spät klar …

Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven, das wird schon im Prolog schnell klar. Doch schon auf den ersten Seiten wird die Neugier auf die Motivation des Täters geweckt und schon steckt der Leser in der Geschichte fest, man mag das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Der Plot entwickelt sich rasant von Drive zu Super-Drive und enthält auch einige Action-Szenen, die nicht von schlechten Eltern sind. Es gibt einige überraschende Wendungen, die die Spannung weiter steigern. Die Geschichte wirft auch einen Blick auf Libbys Privatleben, so dass sich ihre Entwicklung im Verlauf der Bände gut erkennen lässt.

Für die spannenden Lesestunden mit diesem Buch empfehle ich es sehr gerne weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

Kann man Mitleid mit einem Täter haben?

Im vierten Thriller um Libby Whitman »Dein Schmerz wird meine Rache sein« zeigt Dania Dicken uns Leser*innen, wie ein unbearbeitetes Trauma einen Menschen in einen Sadisten verwandeln kann. Und dies selbstverständlich mit dem von der Autorin bekannten Spannungsbogen, der mich zur letzten Seite gepackt hatte.

Diesmal hat die Autorin einen neuen Aufbau ihres Romans gewählt: Wir kennen von vornherein den Täter, in Rückblicken erhalten wir Einblick in seine Vergangenheit – und ja: zwischenzeitlich empfand ich Mitleid mit ihm … Aber dies Gefühl hielt nicht lange an, es verflüchtigte sich schnell, als sich zeigte, dass er ein fanatischer, verblendeter und uneinsichtiger Mensch geworden war, der keinerlei Reue zeigte und sprichwörtlich »über Leichen geht«.

Libby und Owen haben sich an der Ostküste eingelebt, ihre Beziehung ist tragfähig und stabil, sie sprechen über die gemeinsame Lebensplanung: Ehe, Familie, Kinder – aber doch lieber erst zu einem späteren Zeitpunkt …

Da wird Libbys Profiler-Team von der Polizei aus dem kalifornischen San Jose (Libbys Heimatstadt) angefordert: Es gibt bereits drei Leichen, denen der Täter Augen, Zunge und Ohren entfernt hat, außerdem hat er den Leichen jeweils zwei geheimnisvolle Buchstaben in die Körper geritzt. Die Polizei bittet ausdrücklich um Libbys Anwesenheit, kenne sie sich doch in der Stadt besonders gut aus. Libbys Team fliegt nach Kalifornien, zu ihnen gesellt sich auch Sadie, Libbys Mutter. Sie ist eine erfahrene Profilerin und alle empfinden sie als Verstärkung. Aber es lassen sich kaum Ansatzpunkte finden, die Profiler suchen eine »Nadel im Heuhaufen« …

Zu diesem Zeitpunkt wissen wir Leser*innen mehr als die Polizei (das erhöhte für mich die Spannung) und wir hoffen, dass sie die entscheidenden Hinweise finden und die richtigen Rückschlüsse ziehen. Langsam verdichtet sich der Verdacht, dass Libby im Fokus des Täters steht und eine atemberaubende Jagd beginnt … Aber mehr verrate ich jetzt hier nicht!

Dania Dicken hat ihrem Buch ein Zitat von William Shakespeare vorangestellt: »Ein Feuer brennt ein andres nieder, ein Schmerz kann eines andren Qualen mildern« – das scheint mir in der Tat ein passendes Motto zu sein!

Dieser vierte Band hat mir wieder einmal aufregende und fesselnde Lesemomente verschafft, in denen ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Man merkt immer wieder, dass Frau Dicken intensive Recherchen betreibt und sich sehr bemüht, sich in ihre handelnden Personen hineinzuversetzen – und der flüssige und angenehme Schreibstil erhöhen das Lesevergnügen!

Aus diesem Grund – oh, welch eine Überraschung – kann ich auch diesen Band uneingeschränkt weiterempfehlen!

Ein Highlight der Libby-Reihe

In diesem Band geht es ordentlich zur Sache.

In San José, Kalifornien werden schrecklich verstümmelte Leichen gefunden. Bald zeichnet sich ab, dass es sich hier nur um einen Serienmörder handeln kann, der auf besonders grausame Weise seine Opfer foltert. Aus diesem Grund wird das FBI angefordert, deshalb fliegt Libby in die alte Heimat, um dort mit ihren Profiler-Kollegen von der BAU zu ermitteln. Zur Unterstützung mit dabei auch Sadie Whitman, ehemalige FBI-Profilerin und Libbys Mutter.

Dieses Mal hat mich das gesamte Buch dermaßen gefesselt und unterhalten, dass ich jede freie Minute zum Weiterlesen genutzt habe. Die Heftigkeit und Grausamkeiten, die schon im Prolog geschildert werden, sind eigentlich nicht mehr zu überbieten. Der Leser sollte hier schon hart gesotten sein.

Die Spannung beginnt unglaublich hoch und D. Dicken hat es geschafft, dies über das gesamte Werk zu halten. Ungeahnte Wendungen haben mich immer wieder verblüfft und Plotwists auf falsche Fährten gelockt. Es war einfach unglaublich aufregend. Dazwischen sind immer wieder ruhige Phasen zum Herunterkommen eingebaut, das hat mir ganz besonders gefallen.

Die detaillierten Beschreibungen der Charaktere sind der Autorin hervorragend gelungen, tief lässt sie die Leserschaft wieder in die Abgründe der menschlichen Seele blicken und zeigt, wozu ein Psychopath fähig ist, besonders in den Kapiteln aus Tätersicht. Dadurch, dass Mutter und Tochter an diesem Fall arbeiten, wird beim Leser eine tiefe Verbundenheit zu den Ermittlerinnen aufgebaut, die der Reihenleser sehr genießt.

Mich fasziniert ganz besonders, dass die Reihe auf die vorangegangene Reihe über die Profilerin Sadie, Libbys Stiefmutter aufbaut. Die meisten Charaktere sind mir vertraut und über die Reihen hinweg lieb geworden, manchmal muss ich mir zwischendurch bewusst machen, dass es sich hier um fiktive Figuren handelt. Und trotzdem können die einzelnen Akteure immer wieder überraschen.

Auch über reale Serienmörder, die denselben Modus Operandi für ihre Verbrechen gewählt haben, habe ich durch weiterführende Recherchen wieder einiges gelernt.

Band vier finde ich bisher den besten Band der Reihe, ständig wurde ich aufs Neue überrascht. Ein Buch, das man nicht eher aus der Hand legt, bevor der letzte Satz gelesen ist.

Leseempfehlung für die gesamte Libby-Reihe und für Band vier ganz besonders. Dafür 5 Sterne!

Von Rache zerfressen

Im vierten Band der Reihe bekommen es Libby und ihre Kollegen in San José mit einem Serienmörder zu tun, der schon bald als Freewaykiller in aller Munde ist. Er folgt einem bestimmten Muster, nicht nur bei den Orten, an denen er die Leichen ablegt, sondern auch bei der Verstümmelung seiner Opfer. Aber was ist der Grund und was ist der Zusammenhang zwischen den Toten?

Schon beim Prolog merkt man, dass dieses Buch nichts für schwache Nerven ist. Sehr detailreich wird hier beschrieben, wie der Killer seine Opfer verstümmelt. Man ist sozusagen hautnah dabei, was eine das Blut in den Adern gefrieren lässt.

Relativ schnell lernen wir den Täter kennen. Der Charakter ist so angelegt, dass er durchweg polarisiert. Die einen haben Mitleid, die anderen finden ihn einfach nur abartig. Aber was sind seine Hintergründe? Was ist sein Motiv? Lange tappen alle Beteiligten im Dunkeln, bis sich die Lage dramatisch zuspitzt und der Leser wieder um das Leben des ein oder anderen fürchten muss. Dabei werden geschickt einige Wendungen eingebaut, die der Leser so nicht erahnen kann und ihn mit staunen zurücklässt.

Durch die gut recherchierten Hintergründe zu gewissen Themen kann auch noch einiges gelernt werden.

Wie in allen bis jetzt von mir gelesenen Bänden gibt es auch in diesem Buch zwischen den ganzen grausamen Szenen einiges Herzerwärmendes. Seid gespannt …

Kleine Notiz am Rande: Bei diesem Teil merkt man ganz deutlich, dass es sich um eine Reihe handelt. Es wird sich nicht nur auf den vorherigen Teil bezogen, sondern wir treffen auch einige altbekannte Protagonisten wieder. Als Quereinsteiger dürfte das vielleicht etwas für Verwirrung sorgen.