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Düster
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Beschreibung:
Stahl ermittelt wieder – es wird noch finsterer.
Ein Grandhotel, eine Insel – und ein Mord, der alles verändert
Auf der Nordseeinsel verschwindet eine junge Frau spurlos aus dem Grandhotel. Wenig später wird ihre Leiche am Leuchtturm aufgefunden – nackt, entstellt, mit fehlendem Auge.
Ein »Urlaub«; der keiner ist – und weitere grausame Morde
Ein Fall für Ex-Kommissar Stahl, der zu seiner neuen Lebenspartnerin Geli in den Odenwald gezogen ist. Da sich Geli schon lange nach einer gemeinsamen Auszeit sehnt, tarnt er den Auftrag als Luxusurlaub. Doch statt romantischer Erholung erwarten ihn grausam zugerichtete Leichen.
Eine Leiche ohne Auge. Zwei Kommissare ohne Spur. Und mehr Verdächtige, als man zählen kann.
Gemeinsam mit dem unerfahrenen Inselkommissar Böhm jagt Stahl den Täter. Sind sie einem bestialischen Serienkiller auf der Spur?
Stahl geht ans Fenster, schiebt den Vorhang zur Seite und blickt in den Hotelpark hinaus. »Man muss die Psyche des Mörders verstehen. Er wollte seinem Opfer ganz nah sein, bevor er es tötet. Stundenlang hat er unter ihrem Bett verharrt. Regungslos. Wie ein Skorpion.« Er dreht sich zur Hoteldirektorin um. »Ich kann es nicht mit hundertprozentiger Gewissheit sagen, doch wir müssen in Betracht ziehen, dass er Gefallen daran gefunden hat. Und es wieder tun könnte.«
Der neue düstere Pageturner des SPIEGEL-Bestsellerautors<
»Bereits mit seinem Debüt ›Als das Böse kam‹ hat der aus Darmstadt stammende Menger Leser und Kritik begeistert. Seine Spezialität: Völlig überraschende Wendungen, welche die komplette Handlung in einem neuen Licht erscheinen lassen.« Rhein-Neckar-Zeitung
»Der Kerl ist wirklich eine Bereichung für den deutschen Thrillermarkt.« Romy Hausmann
Der neue Fall für Hans Jörg Stahl, den Kommissar aus »Finster« – natürlich unabhängig lesbar.
Mit dem zweiten Band der Thriller-Reihe von Ivar Leon Menger, wird aus der Inselkulisse ein Schauplatz für einen packenden Psychothriller: Nordsee-Setting, 80er-Jahre-Atmosphäre, Serienmord-Spannung – Gänsehaut pur. Ein Thriller für alle, die das Böse schon immer fasziniert hat. Besonders die Frage: Gibt es das Böse von Geburt an oder hängt eine mörderische Entwicklung vom Umfeld ab?





















Wenn der romantische Insel-Urlaub zum Albtraum wird
**Inhaltsangabe Verlag:**
Liekenoog, 1987. Auf der Nordsee-Insel verschwindet eine junge Frau spurlos aus dem Grandhotel. Ein Fall für Ex-Kommissar Stahl, der zu seiner neuen Lebenspartnerin in den Odenwald gezogen ist. Da sich Geli schon lange nach einer gemeinsamen Auszeit sehnt, tarnt er den Auftrag als Luxusurlaub. Doch statt romantischer Erholung erwarten ihn grausam zugerichtete Leichen. Gemeinsam mit dem unerfahrenen Inselkommissar Böhm jagt Stahl den Täter. Sind sie einem bestialischen Serienkiller auf der Spur?
**Meine Inhaltsangabe:**
Geli, Lebensgefährtin von Ex-Kommissar Stahl, sehnt sich nach einem Urlaub zu zweit. Stahl, der Urlaubsreisen nicht mag, tarnt einen Auftrag, den er von der Direktorin des Grand Hotel auf Liekenoog erhält, als romantische Luxus-Auszeit und fährt mit Geli auf die Nordsee-Insel. Grund für seinen Auftrag: eine der Angestellten ist spurlos verschwunden und Stahl soll den jungen Insel-Kommissar Böhm, der noch grün hinter den Ohren ist, unterstützen. Doch bald entpuppt sich der Fall als wahrer Albtraum: offenbar treibt ein Serienmörder, der es auf junge Frauen abgesehen hat, auf der kleinen Insel sein Unwesen. Stahl und Böhm setzen alles daran, den Mörder zu stellen. Gar nicht so einfach, wenn man auch noch versucht, die Illusion eines Luxus-Urlaubs für Geli aufrecht zu erhalten.
Erster Satz: »In einer Stadt, in der das höchste Gebäude das Arbeitsamt ist, steht ein Junge am Fenster und beobachtet den knochigen Mann unter der Straßenlaterne, für den er heute zum elften Mal unter der Matratze verschwinden muss.«
**Mein Eindruck:**
Als ich gehört habe, dass es einen 2. Band zu FINSTER geben wird, war klar: muss ich haben! Und ja: es hat sich wieder gelohnt! Was für eine düstere Story voller Atmosphäre, Spannung und Wow-Wendungen das wieder ist! Sie spielt diesmal zwar nicht in Katzenbrunn, dafür auf der fiktiven Nordsee-Insel Liekenoog, was für eine ganz besondere Stimmung sorgt und ziemlich bedrohlich wirkt. Wir sind in den 80er Jahren und dieses Flair kommt wunderbar rüber. Zudem gibt es einige Rückblicke in die 60er Jahre, die dafür sorgen, dass einem Schauer über den Rücken kriechen. Ich mag es, dass die Hauptfigur Stahl bereits um die 70 Jahre alt ist und damit eben kein junger, fitter Überflieger. Die Liebesgeschichte zwischen ihm und Geli wird dadurch zuckersüß und sehr charmant. Im Vordergrund stehen aber natürlich die Morde an den jungen Frauen. Und die sind nichts für sanfte Gemüter, absolut nicht. Was mir da serviert wird, geht unter die Haut, ist unheimlich und ja, DÜSTER. Ich möchte über die Handlung, die Wendungen etc. gar nicht so viel schreiben. Das musst du einfach selbst eintauchen. Kenntnis des Vorgängerbandes ist übrigens nicht notwendig, geht auch wunderbar ohne (allerdings versäumst Du dann eine weitere tolle Geschichte). Für mich definitiv 5/5 Sterne und ich würde mich freuen, wenn die Reihe noch ein bisschen weitergeht. Ich möchte Hans J. Stahl gern noch das eine oder andere Mal begleiten bei seinen Fällen. Wer sehr gut zu lesende Thriller zum Wegsuchten und mit überraschenden Wendungen mag, wird DÜSTER lieben.
Ex-Kommissar Stahl goes Kult
Ex-Kommissar Hans J. Stahl konnte mich bereits in „Finster“ begeistern. Mit „Düster“ legt der Autor Ivar Leon Menger nun also den zweiten Fall für den ehemaligen Kommissar vor.
Auf der Nordseeinsel Liekenoog ist die Angestellte eines Grand Hotels verschwunden. Die Hotelbesitzerin macht sich große Sorgen und bittet Stahl um seine Hilfe. Dem noch unerfahrenen Inselkommissar Böhm traut sie die Ermittlungen allein nicht zu. Da sich Geli, Stahls neue Lebenspartnerin, schon lange einen Urlaub wünscht, tarnt Stahl die Reise auf die Insel als Luxusurlaub. Doch kaum angekommen, wird die vermisste Angestellte tot aufgefunden. Schon bald jagen Stahl und Böhm einen Serienkiller.
Erzählt wird die Handlung aus vielen verschiedenen Perspektiven. So entwickelt sich nach und nach ein gutes Gesamtbild und es wird nie langweilig. Zudem gibt es Rückblicke auf die Kindheit des kleinen Berti, die im Jahr 1965 beginnen und dem Leser an seiner schweren Kindheit teilhaben lassen. Doch wer könnte dieser Berti sein? Menger schickt hier jede Menge Bertis ins Rennen, die alle irgendwie verdächtig erscheinen. Man kann also herrlich miträtseln wer der Täter sein könnte. Mehrere Wendungen runden die spannend erzählte Geschichte ab. Auch die Kapitel sind angenehm kurz, sodass man immer das Gefühl hat, doch noch schnell eins oder zwei lesen zu können.
Wie schon „Finster“ ist auch „Düster“ in den späten 80er Jahren angesiedelt. Der Autor schafft es perfekt den Zeitgeist und die Atmosphäre der kultigen 80ern einzufangen. Geschickt werden Songs und Fernsehsendungen, die damals angesagt waren, aber auch aktuelle Ereignisse in die Handlung miteingebunden. Natürlich finden auch die Ermittlungen auf einer anderen Ebene als heute statt, das Münztelefon lässt grüßen. Die Auflösung selbst war wirklich verblüffend und konnte absolut bei mir punkten.
Insgesamt eine spannend erzählte Fortsetzung des ersten Bandes mit Hans J. Stahl. Das Buch lässt sich auch ohne Vorkenntnisse lesen. Über weitere Fälle mit dem Ex-Kommissar würde ich mich sehr freuen.