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Düsteres Tal
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ISBN-10:
ISBN-13:
Erscheinungsdatum:
Preis:
Beschreibung:
Bist du bereit, deine Liebsten zu opfern, um dich selbst zu retten?
Clara Lofthus glaubt, dass sie ihren alten Sünden entkommen ist.
Sie liebt das Leben in Nairobi, wo sie ein Hilfsprojekt leitet und mit ihrem Lebensgefährten Axel und ihren zwei Söhnen lebt. Während eines Terroranschlags vollbringt sie eine Heldentat. Die Medienaufmerksamkeit ist enorm, und sie wird zur Heldin in Norwegen. Zurück in Oslo bietet der Ministerpräsident ihr den Posten als Justizministerin an – endlich ihre Chance auf Macht.
Doch dann taucht eine Leiche auf. Eine Podcast-Redaktion recherchiert und kommt der Justizministerin und ihrer dunklen Vergangenheit auf die Spur. Clara erkennt, dass viele etwas über sie wissen. Vielleicht kann sie niemandem trauen, nicht einmal ihrer Familie?





















Macht, Lügen und ein düsteres Geheimnis
Leider habe ich erst beim Lesen gemerkt, dass Düsteres Tal bereits der dritte Teil der Reihe um Clara Lofthus ist. Ich habe mich wegen des schönen Covers beworben – na ja, manchmal greift man einfach zu.
Erzählt wird die Geschichte der Politikerin Clara Lofthus, die nach außen hin perfekt wirkt, aber hinter der Fassade skrupellos agiert. Wer ihr im Weg steht, wird eiskalt beseitigt – erschreckend, aber in der Welt der Macht wohl nicht ganz unrealistisch.
Nach Jahren in Nairobi, wo sie mit ihrer Familie lebt und für UNICEF den Aufbau einer Schule leitet, gerät Clara nach einem Terroranschlag erneut ins Rampenlicht. Als Heldin gefeiert, kehrt sie nach Oslo zurück und wird wieder Justizministerin – obwohl sie längst in einem Netz aus Lügen, Intrigen und dunklen Taten gefangen ist.
Podcaster Erik Heier kommt ihr langsam auf die Spur, und Stück für Stück werden Claras grausame Geheimnisse sichtbar. Das Ende ist schockierend, abgründig und hat mich noch lange beschäftigt.
Ein überzeugendes Finale
Inzwischen lebt Clara Lofthus mit ihren Söhnen und dem Lebensgefährten Alex in Nairobi, wo sie ein Hilfsprojekt leitet. Als sie nach einem Terroranschlag wieder die Aufmerksamkeit der Medien auf sich zieht, wird ihr erneut der Posten der Justizministerin angetragen. Sie nimmt an. Doch dann taucht eine Leiche auf, was Auswirkungen auf Claras Leben hat, denn der Podcaster Erik Heier kommt Claras dunkler Vergangenheit immer näher
Mir haben die Vorgängerbände „Tiefer Fjord“ und „Dunkler Abgrund“ sehr gut gefallen, daher wollte ich natürlich auch das Finale miterleben. Es empfiehlt sich, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, auch wenn es für das Verständnis nicht unbedingt erforderlich ist.
Der Schreibstil ist packend und lässt sich flüssig lesen. Eindrucksvoll und atmosphärisch wird die Landschaft in Norwegen beschrieben. Erzählt wird diese Geschichte wieder aus unterschiedlichen Perspektiven und gibt dabei Einblicke in die Psyche der Beteiligten. Dabei tun sich menschliche Abgründe auf.
Die Charaktere sind vielschichtig und authentisch dargestellt. Clara Lofthus liebt die Macht und agiert eiskalt und skrupellos, was sie aber nach außen gut zu verstecken weiß. Ihre dunkle Vergangenheit hat sie versucht geheim zu halten. Nun aber droht durch die Recherche von Heier alles ans Tageslicht zu kommen. Mir war Clara die ganze Zeit über unsympathisch, was sich sogar noch verstärkt hat. Axel tat mir nur leid.
Dieses Buch beginnt etwas langatmig, doch die Spannung nimmt immer mehr zu. Die Auflösung ist überzeugend
Ein düsterer und spannender Thriller, der mir gut gefallen hat.
Die dunkle Seite einer Frau im Rampenlicht
Clara Lofthus ist eine Frau im Rampenlicht. Als UNICEF-Mitarbeiterin in Nairobi rettet sie Kinder, als ihre Vorzeigeschule von Terroristen überfallen wird. Zurück in Oslo übernimmt sie als gefeierte Heldin erneut den Posten der Justizministerin, den sie schon einmal innehatte. Sie ist Mutter zweier Söhne und hat einen Partner, der ihr bedingungslos den Rücken freihält. Doch schnell wird klar, dass diese Lichtgestalt auch dunkle Seiten hat.
Die Autorin Ruth Lillegraven zeigt einen mitreißenden Schreibstil. In kurzen Kapiteln und mit wechselnder Perspektive begegnen wir Clara als Ich-Erzählerin, ihrem Partner Axel und dem Journalisten Heier jeweils aus der Perspektive eines personalen Erzählers. Dadurch ergibt sich eine mehrdimensionale Sichtweise und ein interessanter Spannungsbogen. Die Charaktere sind allerding zumindest in diesem dritten Teil doch recht eindimensional. „Düsteres Tal“ ist nämlich das Finale einer Triologie um Clara Lofthus. Der Roman lässt sich dennoch auch ohne Vorkenntnisse gut lesen. Ich hätte mir trotzdem gewünscht, die anderen Teile vorab zu kennen. Vielleicht wären mir die Beweggründe und Abgründe der Titelheldin und der anderen Protagonist*innen dann noch verständlicher gewesen. So erscheint Clara kalt und skrupellos und Axel leichtgläubig und aufopferungsvoll bis zur Selbstaufgabe, ohne dass klar wird, warum das so ist.
„Düsteres Tal“ wird vom List-Verlag als Thriller vermarktet, ist aus meiner Sicht aber eher ein Spannungsroman mit den typischen Merkmalen eines Nordic Noir Krimis. Lillegraven lässt uns hinter die Maske einer scheinbar perfekten Politikerin blicken, und was wir dort sehen, ist düster. Untermalt wird dunkle Atmosphäre, insbesondere im letzten Teil des Buches, durch die norwegische Landschaft. Titel und Cover des Buches passen perfekt zum dunklen Geschehen. Die Autorin stellt unter Beweis, dass es keiner blutdurchtränkten Seiten oder unrealistischer Actionszenen bedarf, um pure Spannung zu erzeugen.
Mein Fazit: Ein schnell gelesener Pageturner, den ich weiterempfehle und mit 4,5 Sternen bewerte. Vielleicht wären es mit Kenntnis der Vorgängerbände glatte 5 Sterne geworden.
Super spannend und fesselnd
Clara Lofthus lebt mit ihren Zwillingssöhnen Andreas und Nikolai und ihrem Lebensgefährten Alex in Nairobi, wo sie ein Hilfsprojekt leitet.Dort baut sie für UNICEF eine Schule auf,während eines Terroranschlags stirbt der norwegische Entwicklungshilfeminister .Clara rettet die meisten Kinder,Clara kehrt darauf als Heldin nach Oslo zurück.Die Ministerpräsidentin bietet ihr den Posten als Justizministerin an, den sie schon einmal bekleidete.Sie nimmt den Posten an,es taucht plötzlich eine Leiche auf.Die hat Auswirkungen auf Claras Leben, den der Podcaster Erik Heier kommt Claras dunkler Vergangenheit immer näher……
Die Autorin Ruth Lillegraven hat einen fließenden und spannenden Schreibstil.Die Charaktere und die Schauplätze sind sehr gut und authentisch beschrieben,man meint dabei zu sein.Für mich war es das erste Buch der Reihe,was aber nichts machte ich bin gut in die Geschichte gekommen.Das Cover zeigt ein alleinstehendes Haus in einem Tal mit einem düsteren Himmel -es passte super zu dem Thriller.Und war sehr spannend erzählt -5 Sterne.
total interessant
Das Cover sieht schon richtig unheimlich aus und passt natürlich genau zum Titel. Aber auch der Inhalt hat es in sich und ist super interessant. Jedes Kapitel wird aus der Sicht eines anderen Protagunisten erzählt. Das finde ich immer gut, denn so bekommt man jeweils eine andere Sichtweise auf die Ereignisse. Die Protgonisten sind in meinen Augen sehr interessante und nicht leicht zu durchschauende Personen. Besonders Clara ist einfach genial. Sie ist mir eigentlich sehr sympathisch und ihr Werdegang nun sehr außergewöhnlich. Aber auch die anderen Personen haben so ihre guten und schlechten Seiten. Aber langweilig ist niemand von ihnen. Die Ereignisse sind alle ziemlich krass und es passiert sehr viel in kurzer Zeit. Spannung ist angesagt und man kommt kaum hinterher. Ich habe vor diesem letzten Band noch schnell die beiden ersten Bände der Serie gelesen. Man muss sie nicht unbedingt gelesen haben, aber mir hat es doch einiges gebracht. Man kann die Personen viel besser einschätzen. Es ist ein ungewöhnlicher Krimi, denn man fragt sich echt, ob die Morde gerechtfertigt sind oder nicht. Jedenfalls kommt alles irgendwie so authentisch rüber, dass ich jedenfalls die Motivationen dahinter verstehen konnte. Aber nicht jeder Charakter im Buch ist einfach und klar nachvollziehbar. Jeder Mensch ist eben anders und möchte seine Ideen durchsetzen. Manchen ist eben der Weg dorthin egal. Mir hat aber das Buch auch sehr gut im Bezug auf die Beschreibungen der Landschaft gefallen. Ich konnte die Orte sehr gut vor Augen sehen. Und Emotionen gibt es auch sehr viele. Trauer und Liebe sind hier nah beieinander. Man wird gefühlsmäßig jedenfalls sehr gefordert.
Es ist wirklich ein fesselnder Thriller mit interessanten Protagonisten.
Ich kann dieses Buch - die ganze Serie - mit einem guten Gewissen weiterempfehlen.
Spannung und Abwechslung sind immer gegeben und man wird gebannt das Buch lesen.
Gelungener Abschluss einer spannenden Reihe
Ich war schon sehr gespannt auf den finalen Band der Clara-Trilogie und sehr neugierig wie es endet. Meine Empfehlung ist allerdings die ersten beiden Bände vorher zu lesen. Man kann der Handlung zwar auch so folgen, aber um Clara und ihre Handlungen besser zu verstehen ist es wichtig die Vorgeschichte zu kennen.
Die Handlung beginnt ein paar Jahre nach den Geschehnissen des zweiten Bands. Clara Lofthus lebt inzwischen mit ihren Söhnen und ihrem Lebensgefährten Axel in Nairobi, wo sie für UNICEF ein Hilfsprojekt leitet. Als sie während eines Terroranschlags mutig handelt, ist das Medieninteresse groß und Clara wird in ihrer Heimat als Heldin gefeiert. Zurück in Norwegen wird ihr zum zweiten Mal der Posten der Justizministerin angeboten, ihre Chance auf Macht und die Verwirklichung ihres Kinderschutzgesetzes. Doch dann taucht eine Leiche auf. Der Journalist Erik Heier, der an einem Podcast arbeitet, beginnt zu recherchieren und kommt allmählich der Justizministerin und ihrer dunklen Vergangenheit auf die Spur. Clara muss erkennen, dass viele zu viel über sie wissen und sie niemandem vertrauen kann.
Ruth Lillegraven hat mich erneut mit ihrem fesselnden Schreibstil gepackt. Der Einstieg ist noch gemächlich aber mit dem Terroranschlag setzt ein Sog ein, der bis zum Ende nicht mehr abreißt. Wechselnde Perspektiven von Clara, Axel und Heier sorgen auch hier wieder für Dynamik und Spannung. Ihr gelingt es sehr gut die inneren Abgründe von Clara zum Leben zu erwecken, ebenso wie die beeindruckende norwegische Landschaft. Clara ist eine vielschichtige, ambivalente Protagonistin, eine Anti-Heldin. Einerseits die gefeierte, intelligente Politikerin, andererseits lauern dunkle menschliche Abgründe in ihr. Clara war mir in den ersten beiden Bänden trotz allem noch sympathisch, in diesem jedoch agiert sie zunehmend skrupellos und eiskalt, um ihre dunklen Geheimnisse zu schützen. Allerdings konnte man über drei Bände hinweg verfolgen, welchen Einfluss Claras Vergangenheit auf ihre Taten hatte. Selten fand ich eine Protagonistin so faszinierend. Aber auch die Nebenfiguren sind sorgfältig ausgearbeitet, was die Geschichte lebendig und glaubwürdig macht. Gut gefallen hat mir auch der Journalist/Podcaster Erik Heier der hier die Rolle des Ermittlers übernimmt und Claras dunkle Vergangenheit ausgräbt. Durch seine Hartnäckigkeit kommt alles erst ans Licht.
Das Ende hat mich überrascht aber ich fand es überzeugend und glaubwürdig.
Ich kann die Clara Lofthus- Reihe nur allen Fans von Nordic Noir empfehlen, die psychologisch tiefgehende und atmosphärische Thriller schätzen, die ohne viel Blut und Action auskommen. Die Anti-Heldin Clara Lofthus wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben.
Eine Serienmörderin in einem politischen Ambiente
Der 1.v on drei Teilen dieses Thrillers spielt in Nairobi und endet mit einem Terroranschlag auf den norwegischen Entwicklungsminister. Die unerschrockene Hauptfigur Clara Lofthus wird in ihrem Heimatland als Heldin nach diesem Attentat gefeiert. Zurück in Olso, erneut in machtvoller politischer Position, holen diese Ich-Erzählerin ihre skrupellosen Taten aus 2 Vorgängern dieser Trilogie ein, während ihr Gesetzentwurf zum Kinderschutzgesetz nur relativ kurz Erwähnung finden. Ihr Partner Axel und Erik Heier, investigativer Journalist, sorgen aus ihrer Perspektive abwechselnd für weitere spannungsvolle Momente. Wird der Charakter von Axel als naiv, schwach und gelangweilt gezeichnet, erscheint Erik Heier mit seinen Potcasts engagiert und zielstrebig zu sein. Im 2. Teil zeigt sich Clara weiterhin als emotionslose Karrierefrau, die erneut mit mörderischem Kalkül vorgeht. Schließlich konzentriert sich der Plot im 3. Teil auf Clara Lofthus als furchtlose Psychopathin, deren Spuren sich in Westnorwegen schließlich verlieren. Dieses Mysterium um sie wird nicht entschlüsselt. Das offene Ende mag nicht jedem Leser gefallen, einige Fragen zur Widersprüchlichkeit von Claras Charakter – hier soziales Engagement für Kinderschutz und zu Frauenrechten, dort manipulative, emotionslose Racheakte - mögen keine klare Antworten finden.
Insgesamt ein Thriller mit moderatem Spannungsbogen. 3*