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Dunkelmann
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ISBN-10:
ISBN-13:
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Beschreibung:
Dieser hochaktuelle Bestseller und Insider-Thriller aus Dänemark zeigt Geheimdienstarbeit, wie sie wirklich ist: Autor Lars Findsen war jahrelang Chef des dänischen Nachrichtendienstes.
Kurz bevor eine chinesische Delegation in Kopenhagen eintrifft, entdeckt Daniel Hartmann, ein Analyst des dänischen Geheimdienstes, etwas Beunruhigendes: Ein Mitglied der Delegation möchte mit einer falschen Identität einreisen. Was hat der chinesische Delegierte zu verbergen?
Um der Sache auf den Grund zu gehen, wird die junge Agentin Maja Birk, die sich gerade erst von einem gefährlichen Einsatz erholt hat, auf den Fall angesetzt.
Nach und nach verdichten sich die Hinweise, dass die Abordnung besonders an einem Forschungsprojekt zum Nordpolarmeer vor Grönland interessiert ist. Doch warum? Und wie hängt das Ganze mit Majas letztem Auslandseinsatz zusammen?
Maja Birk und Daniel Hartmann ermitteln in ihrem ersten Fall.





















Ein hochbrisanter Agententhriller
Maja Birk und Daniel Hartmann ermitteln in ihrem ersten Fall. Sie ist Führungsoffizierin, er Analyst beim dänischen Geheimdienst, beide sind sie liiert, ihr Job erfordert jedoch Stillschweigen über ihre Einsätze, was ihren jeweiligen Partnerschaften nicht unbedingt zuträglich ist. Dieses Private schwingt immer wieder durch, der Focus aber liegt schon auf ihrer Arbeit.
„Dunkelmann“ ist in drei Teile gegliedert. Zunächst folgen wir Maja und Ramin, ihrem Informanten, zu einem gefährlichen Einsatz in die Türkei, den Maja gerade mal so übersteht. Was mit Ramin geschieht, weiß sie lange nicht. Der zweite Teil dann führt zurück nach Dänemark und beim letzten, finalen Abschnitt spitzt sich die Lage nochmal dramatisch zu.
Es gilt, eine chinesische Delegation unter die Lupe zu nehmen. Ein hochbrisantes, äußerst vielschichtiges Unterfangen, wie sich schon nach den ersten Seiten herausstellt. Es geht um falsche Identitäten - nicht nur ihre Gegner arbeiten damit. Und um die Umsetzung einer neuen Seidenstraße - die sogenannte Belt-and-Road-Initiative zielt darauf ab, China mit den einzelnen Kontinenten zu verbinden. Was auch die Arktis und damit Grönland mit einschließt.
Grönland weckt Begehrlichkeiten, wir wissen es. Nicht nur die USA wollen sich diese an Rohstoffen so reiche Insel einverleiben, auch andere Nationen sind durchaus interessiert, auch wegen der strategisch günstigen Lage.
Lars Findsen, der frühere Chef des dänischen Geheimdienstes, hat zusammen mit Jacob Weinreich diesen rasanten Agententhriller vorgelegt, der nicht nur mit Brisanz und Aktualität punktet, der auch dank des einnehmenden Schreibstils seine Leser nicht loslassen will. „Dunkelmann“ verlangt jedoch ein konzentriertes Lesen, auch der vielen Namen und der wechselnden Identitäten wegen. Die einzelnen Figuren sind anschaulich dargeboten, angefangen von den Hauptakteuren und den in Abstufungen vorkommenden Nebencharakteren, die mir bisweilen dann doch zu viele waren. Abgesehen davon hat mich dieser hochaktuelle Thriller bestens unterhalten und – ich bin gespannt auf weitere Fälle für Maja und Daniel im Agentenmilieu.
Spannung pur zwischen Identitäten und Intrigen
Dunkelmann“ von Lars Findsen hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Der Thriller startet rasant mit falschen Identitäten in der Türkei und entwickelt sich über Dänemark bis nach Grönland zu einer vielschichtigen, internationalen Spionagegeschichte rund um den Aufbau einer neuen Seidenstraße.
Besonders überzeugt hat mich die Protagonistin Maja Birk, die gemeinsam mit Analyst Daniel Hartmann versucht, die Studentin Jia Ling für eine riskante Infiltration zu gewinnen. Die Handlung ist unvorhersehbar, teilweise brutal und bleibt bis zum Schluss spannend.
Auch die persönlichen Opfer der Figuren machen die Geschichte greifbar – ihr Privatleben leidet unter den Geheimnissen ihres Berufs, was sie sehr menschlich wirken lässt. Ich habe mit Maja mitgefiebert und mitgelitten.
Ein rundum gelungener Thriller, der Lust auf mehr macht!
Spannender Serienstart
Dunkelmann von Jacob Weinreich und Lars Findsen punktet mit erschreckend realitätsnaher Handlung und einer kontinuierlich vorhandenen Spannung. Maja Birk und Daniel Hartmann ermitteln für den dänischen Geheimdienst, ein Leben, das mit der “James Bond” Vorstellung nichts gemeinsam hat. Eigene Wünsche und Privatleben werden dem Job untergeordnet, Risiken für Leib und Leben an der Tagesordnung.
Findsen, als ehemaliger Chef des dänischen Geheimdienstes, gewährt dem Leser einige interessante Einblicke in die Arbeit der Geheimdienste.
Dieser politische Thriller kommt zum größten Teil ohne Gewalt aus. Die Spannung entsteht subtil im Hintergrund, da das Ziel lange im Dunklen bleibt.
Es werden mehrere Handlungsstränge kombiniert und die Leser durch die Türkei, Dänemark und Grönland geschickt.
Die Mischung aus wirtschaftlichen Interessen, authentischen Charakteren und aktuellen Bezügen ( Interesse an Grönland und der Aufbau einer neuen Seidenstraße) die macht diesen Thriller lesenswert.
Wer politische Thriller liebt, ist hier genau richtig. Von mir eine klare Empfehlung.
Komplexe Gefahr
Eine chinesische Delegation besucht Dänemark. Doch der Analyst des dänischen Geheimdienstes Daniel Hartmann bemerkt etwas Beunruhigendes. Denn ein Delegations Mitglied reist unter falschem Namen ein. Die Agenten in Dänemark werden auf den Fall angesetzt. Allen voran Maja Birk. Es stellt sich heraus, die Chinesen zeigen Interesse an einem Forschungsprojekt vor Grönland. Doch es ist alles sehr undurchsichtig und komplex. Maja und ihre Kollegen begeben sich auf intensive und sehr gefährliche Spurensuche, die keine Zeitverzögerung erlaubt.
Vielschichtig, spannend aber auch komplex. Ein Thriller der alle Facetten zeigt, mit Protagonisten die clever und unerschrocken ihre Ziele verfolgen, genau wie ihre Gegner. Eine Leseempfehlung!
gefährlicher Job
Der Titel “Dunkelmann” hat es in meinen Augen gut getroffen. Obwohl man hier sicher mehrere Interpretationen anbringen kann. Für mich ist es treffend, weil die Arbeit der Protagonisten aus dem Geheimdienst immer im Geheimen und sozusagen im “Dunkeln” des normalen Alltags stattfindet. Maja und auch Daniel agieren im Verborgenen und dürfen leider auch nichts an ihre Familien oder Freunde durchsickern lassen. Und das ist natürlich hier auch ein zentraler Punkt im Bezug auf ihre Beziehungen. Maja hat es in meinen Augen da schwerer. Sie ist Führungsoffizierin und darf nie sagen, wo sie gerade unterwegs ist. Ihr Freund Jonas empfindet das immer mehr als schwierig und es bringt ihre Beziehung in Gefahr. Ansonsten ist Maja eine fähige Agentin und wie man an ihrem Verhalten erkennt, geht sie auch mit Herz und Seele in diesem Beruf auf. Was sicher auch weiterhin für Probleme in ihrem Alltagsleben sorgen wird. Daniel hat es etwas einfacher. Seine Frau ist Journalistin und mit dem Metier besser vertraut. Denn auch sie kann und darf nicht immer ihre Arbeit vor Erscheinen der Artikel an David weitergeben. Gerade in diesem ersten Band um die Mitarbeiter des Geheimdienstes werden diese Problematiken klar dargestellt. Auch sonst erfährt man einiges über die Arbeitsweise. Auch die unterschiedlichen Spionagedienste des Landes lernt man hier kennen und natürlich die Rivalitäten und unterschiedlichen Aufgabengebiete derselben. Das fand ich auch sehr spannend. Dabei lernen wir die unterschiedlichsten Personen und ihre charakterlichen Eigenschaften kennen. Es gibt die “Bösen” und die “Guten” darunter und wie immer, ist sowas natürlich sehr subjektiv. Aber man findet natürlich die unterschiedlichsten Nationen mit ihren politischen Bestrebungen sehr gut dargestellt. Es ist alles sehr authentisch und vor allen Dingen ziemlich aktuell. Dieser Thriller ist abwechslungsreich, spannend und voller überraschenden Wendungen, interessanter Personen und wechselnden Orten. Es geht überhaupt alles immer sehr schnell und man muss schon aufmerksam dabei bleiben. Mir hat er jedenfalls sehr gut gefallen. Langweilig wird es jedenfalls nie und man kann sich durch die detailreichen und aufmerksamen Beschreibungen immer alles gut vorstellen. Egal ob es nun in der Hitze der Türkei oder in der Kälte von Grönland ist, man erlebt alles hautnah mit. Es ist gefährlich für unsere Protagonisten und man erlebt gefahrvolle Momente mit. Es war einfach ein sehr spannendes und abwechslungsreiches Lesevergnügen. Ich bin mal gespannt, wie es auch im Privatleben unserer Protagonisten weitergeht. Dieser Auftakt der Serie ist in meinen Augen gelungen und ich freue mich auf den nächsten Auftrag für unsere Agenten.
Packend und erschreckend realitätsnah
Mit „Dunkelmann“ legen Jacob Weinreich und der ehemalige dänische Geheimdienstchef Lars Findsen ihren ersten gemeinsamen Insider-Thriller und Auftakt der Reihe um die Geheimdienstagenten Birk und Hartmann vor, auf den ich sehr gespannt war.
Kurz vor dem Besuch einer chinesischen Delegation in Kopenhagen stößt der Geheimdienst-Analyst Daniel Hartmann auf eine Unstimmigkeit. Ein Delegationsmitglied benutzt eine falsche Identität. Daniel erreicht eine nähere Untersuchung der verdächtigen Delegation, um herauszufinden was der Mann zu verbergen hat. Die junge Agentin Maja Birk, die gerade erst einen gefährlichen Einsatz hinter sich hat, soll ihm dabei helfen. Schnell verdichten sich die Hinweise, dass die Chinesen ein besonderes Interesse an Grönland und einem Forschungsprojekt zum Nordpolarmeer haben. Als sie der Delegation bis nach Grönland folgen, spitzt sich die Situation plötzlich zu.
Das Buch thematisiert eine Bedrohungslage, die aktueller nicht sein könnte. Denn erst vor Kurzem erhob der amerikanische Präsident Anspruch auf Grönland, das autonomer Bestandteil von Dänemark ist. Im Buch ist es die Großmacht China, die Interesse an Grönland zeigt. Gerade diese geopolitische Bedrohungslage verleiht dem Thriller eine beklemmende Aktualität. Was diesen Thriller besonders macht, ist die spürbare Authentizität. Man merkt sofort, dass hier das Insiderwissen des ehemaligen Geheimdienstchefs Findsen eingeflossen ist. Als Leser erhält man so einen realistischen Einblick in die Arbeitsweise und Abläufe beim dänischen Geheimdienst. Die Schilderung der Geheimdienstarbeit wirkt präzise und erschreckend realistisch, fernab von übertriebenen Action-Klischees typischer Agententhriller.
Mich hat das Buch von der ersten Seite an gepackt, denn der Einstieg und die erste 100 Seiten, in denen es um Majas gefährlichen Auslandseinsatz geht, sind sehr spannend erzählt. Der flüssige Schreibstil sorgt dabei für einen angenehmen Lesefluss. Danach entwickelt sich die Handlung zunächst etwas ruhiger, gewinnt aber wieder zunehmend an Intensität. Der Mittelteil hätte dabei aber etwas mehr Tempo vertragen können.
Die beiden Protagonisten sind vielschichtig gezeichnet und haben beide Probleme in ihren jeweiligen Beziehungen, die durch ihren schwierigen und gefährlichen Job bedingt sind. Das macht sie menschlich und nahbar. Ihr Privatleben spielt keine untergeordnete Rolle was den beiden zwar zusätzliche Tiefe verleiht, stellenweise aber leider auch die Spannung bremst.
Wer einen actionreichen Agententhriller erwartet, könnte enttäuscht sein, denn es gibt zwar durchaus packende Szenen, der Schwerpunkt liegt aber eher auf dem geopolitischen Hintergrund und der sehr authentisch geschilderten Geheimdienstarbeit. Für den nächsten Band würde ich mir ein noch strafferes Erzähltempo wünschen.
Fazit: „Dunkelmann“ überzeugt vor allem durch seine Aktualität und die authentischen Einblicke in die Geheimdienstarbeit. Für einen Thriller fehlt es allerdings an durchgängiger Spannung. Insgesamt ein gelungener Auftakt der neuen dänischen Geheimdienst-Reihe mit viel Potenzial. Ich freue mich auf weitere Einsätze von Birk und Hartmann.
Ohne viel Action
Eine chinesische Delegation soll nach Kopenhagen reisen, doch der Geheimdienstanalyst Daniel Hartmann entdeckt, dass ein Delegierter unter falschem Namen einreisen will. Um herauszufinden, was dahintersteckt, wird die noch angeschlagene Agentin Maja Birk auf den Fall angesetzt. Bald zeigt sich, dass die Delegation ein besonderes Interesse an einem Forschungsprojekt im Nordpolarmeer hat. Maja erkennt, dass diese Mission möglicherweise mit ihrem letzten gefährlichen Auslandseinsatz verknüpft ist und dass mehr auf dem Spiel steht, als zunächst sichtbar war.
"Dunkelmann" ist der Auftakt in eine neue Spionagethriller-Reihe mit den Geheimdienstagenten Daniel Hartmann und Maja Birk.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich daher recht angenehm lesen, sodass man auch mühelos durch die einzelnen Kapitel gleitet. Die Handlung wird aus wechselnden Perspektiven der einzelnen Protagonisten erzählt und wechselt auch relativ oft die einzelnen Handlungsorte. Das bringt Abwechslung, aber trägt nicht so wirklich zur Handlung bei. Insgesamt bleibt die Handlung über ziemlich weite strecken sehr ruhig und es plätschert mehr vor sich hin.
Durch die vielen beteiligten Parteien ist es recht undurchsichtig und man bekommt kaum einen Überblick. Die Zusammenhänge bleiben sehr lange verworren. Das erzeugt zwar eine gewisse Geheimdienst‑Atmosphäre, lässt aber kaum Raum zum Miträtseln, weil man wenig Hinweise bekommt, die man selbst zusammensetzen könnte. Erst auf dem letzten Drittel wird es spürbar spannender aber Nervenkitzel will leider auch dann nicht so recht aufkommen.
Sehr gut gemacht sind auf jeden Fall die realistischen Einblicke in die Arbeit der Geheimdienste. Auch das politisch brisante Thema rund um Großmacht China und Interesse an Grönland verleiht dem Buch Relevanz und Tiefe.
Die Figuren sind gut gezeichnet, mit klaren Charakterzügen und glaubwürdigen Einblicken in ihr privates Leben. Allerdings nehmen die Beziehungsprobleme der beiden Hauptfiguren so viel Raum ein, dass sie den Thrillerfluss immer wieder ausbremsen und teilweise als echter Spannungskiller wirken. Ein bisschen unrealistisch fand ich zudem, dass Maja so angeschlagen nach ihrem vorherigen Auslandseinsatz direkt wieder so intensiv eingesetzt wurde.
Mein Fazit:
Unter diesem Spionage- / Agententhriller hatte ich mir ein wenig mehr Spannung erhofft. Es war zwar sehr undurchsichtig und das Motiv und das Ziel nicht wirklich klar, aber dennoch fehlte mir der Durchblick in der ganzen verworrenen Handlung und dadurch kam nicht so wirklich die Spannung auf.
Spannend und aktuell
Maja Birk, Agentin des dänischen Geheimdienstes, ist mit einem Auftrag in der Türkei unterwegs. Durch einen möglichen Anschlag werden sie und ihr Informant Ramin Pahlavi verletzt. Während Maja im Krankenhaus landet und schließlich heimlich nach Hause geholt wird, landet Ramin im Gefängnis und muss selbst dafür sorgen, in Sicherheit zu kommen.
Kaum ist Maja zurück in Dänemark, wird sie in den nächsten Fall verwickelt. Manche der Mitglieder einer chinesischen Delegation, die sich besonders für Grönland interessiert, scheinen verdächtig, wie der Analyst Daniel Hartmann feststellen muss. Außerdem ist ein chinesischer Killer unterwegs.
Schon in der Oxen-Reihe war ich mit dem dänischen Geheimdienst bekannt geworden, dort war es der PET, der auch hier eine Rolle spielt, jedoch ist es hier vorrangig der FE, der Auslands-Nachrichtendienst, dem Maja und Daniel angehören. Anders als bei Oxen ist hier weniger Action im Spiel, obwohl es natürlich auch lebensgefährliche Situationen gibt, hier erleben wir auch die diplomatische Seite und hier wie dort erfahren wir auch manches über das Privatleben der Protagonist:innen, denn Geheimhaltung ist nicht immer gut für das Familienleben.
Spannend ist „Dunkelmann“ natürlich trotzdem, am meisten habe ich tatsächlich mit Ramin gezittert, der alleine auf sich gestellt klar kommen muss, aber auch Daniel und Maja kamen mir nahe. Erzählt wird aus mehreren Perspektiven, nicht nur aus denen der drei gerade erwähnten. Auch eine chinesische Studentin spielt zum Beispiel eine größere Rolle und lässt die Lesenden einen Blick auf das Denken in China werfen. Die chinesischen Antagonisten erhalten, außer im Prolog, keine eigene Perspektive.
Der Roman ist nicht nur sehr aktuell, einer der Autoren ist als ehemaliger Geheimdienstchef Kenner der Materie. „Dunkelmann“ könnte der Beginn einer Reihe sein, ich würde gerne weitere Romane um Maja und Daniel lesen.
Mir hat dieser politische Thriller sehr gut gefallen, er ist aktuell und spannend, die Charaktere kamen mir nahe und ich hätte Lust die Protagonist:innen in weiteren Bänden wiederzutreffen. Wer gerne politische Thriller liest, sollte zugreifen.
Spannender Spionage-Thriller
Dunkelmann ist ein packender Insider‑Spionage‑Thriller, das Besondere daran ist, dass einer der Autoren, Lars Findsen, früher selbst Chef des dänischen Geheimdienstes war. Dieses spürt man an vielen Stellen, sei es am politischen Hintergrund, an den Details zur Geheimdienstarbeit oder am permanentem Druck.
Im Zentrum stehen Maja Birk, operative Mitarbeiterin des dänischen Nachrichtendienstes, und Daniel Hartmann, ein brillanter, aber eher ruhiger Analyst. Beide werden auf eine chinesische Delegation angesetzt, deren auffälliges Interesse an Grönland sofort Alarmglocken schrillen lässt. Besonders brisant: Ein Mitglied der Delegation versucht, unter falscher Identität einzureisen.
Der Roman ist in mehreren Handlungsstränge an drei unterschiedlichen Schauplätzen aufgebaut, die sich nach und nach zu einem großen Ganzen verweben. Diese Struktur sorgt für Tempo und Spannung. Gleichzeitig gewährt das Autorenduo Einblicke in das Privatleben der Protagonisten. Diese wirken noch etwas distanziert, was für mich jedoch stimmig ist, da es sich um den ersten Fall von Birk und Hartmann handelt und ihre Beziehung zueinander sich erst noch aufbauen muss.
Das Interessse der Großmächte an Grönland und einer interkontinentale Netzwerkinfrastruktur, der sogenannten Neue Seidenstraße, machen diese Story nicht nur spannend, sondern auch hochaktuell. Die Autoren verbinden überraschende Wendungen und glaubwürdige Verknüpfungen, zu einem fesselnden und atmosphärischem Thriller.