Cover von: Du.Sollst.Nicht.Morden
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Nicolas Koch (Hrsg.)

Du.Sollst.Nicht.Morden

Die härtesten Kriminalfälle der Bibel
Buch

Mit Beiträgen von: 

Gebundene Ausgabe, 224 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3865065287

ISBN-13: 

9783865065285

Auflage: 

1 (30.09.2013)

Preis: 

14,95 EUR
Amazon-Bestseller-Rang: 1.958.328
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3865065287

Beschreibung von Bücher.de: 

Kein Buch der Welt deckt so ungeschönt menschliche Schattenseiten auf wie die Bibel: Da ermordet ein Bruder aus Neid den anderen, ein König tötet seinen Nachbarn, weil er scharf auf dessen Frau ist, und der nächste tötet, weil ihn die Gier nach dem Nachbarsgrundstück verzehrt Die Anthologie »Du.

Sollst.

Nicht.

Morden« versammelt 12 Kriminalfälle der Bibel und versetzt sie - mehr oder weniger eng am Original bleibend - in die Gegenwart: Da werden Könige zu Abteilungsleitern, Weinbergbesitzer zu Hotelerben oder Maria wird zur Hartz IV-Empfängerin.

Kriminetz-Rezensionen

Mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Die härtesten Kriminalfälle der Bibel übertragen auf die Gegenwart. Von diesem Buch habe ich mir viel versprochen, da ich Krimis gerne mag und die Bibel die Grundlage des christlichen Glaubens ist. „Du.Sollst.Nicht.Morden“ enthält XII Kurzkrimis.

Eine sehr bewegende und schreckliche Geschichte ist „Lea lügt nicht“. Hier geht es um ein Kind welches durch häusliche Gewalt bei den Zieheltern umkommt. Die Geschichten ist an „Der verschwundene Leichnam Jesu (Lukas, Kapitel 23 und 24) aus der Bibel angelehnt. Das erfährt man, wenn man als Leser ganz hinten in dem Buch nachsieht, Seite 139.

Ich hätte es besser gefunden, wenn die Bibelstellen direkt nach der Geschichte angegeben wären und auch etwas ausführlicher nicht nur als Bibelzitat. Das hätte den Bezug zur Geschichte in der Bibel deutlicher gemacht. Ich habe zwar mal die Bibel gelesen und kenne einige biblische Geschichten, aber nicht mehr alle im Detail. So sagte mir die Bibelstelle „Judiths Mord an Holofernes (Das Buch Judith)“ zu der Geschichte „Der Finger Gottes“ erst mal gar nichts. Die Geschichte erzählt von einer alten Dame, die vor ihrem Tod immer wieder vom „Finger Gottes“ spricht. Für den Sohn klärt sich alles nach ihrem Tod auf als er in ihrem Vermächtnis Briefe findet. Hier konnte ich den Bezug zur Bibel nicht herstellen.

Ansonsten sind die 12 Geschichten recht unterschiedlich, mal traurig, mal spannend, mal humorvoll oder mal nachdenklich.

Der Titel des Buches macht auf jeden Fall neugierig und bietet Gesprächsanlass wie ich im Freundeskreis feststellen konnte.

Ich gebe dem Buch 3,5 Sterne. 3 Sterne, weil ich mir einen ausführlicheres Bibelzitat direkt hinter der Geschichte gewünscht hätte und 4 Sterne, weil der Titel dieses Buch reges Interesse und ein paar Diskussionen im Freundeskreis ausgelöst hat