Cover von: Einsames Watt

Wenn Du über einen Link auf dieser Website kaufst, unterstützt Du Kriminetz, da wir dann eine kleine Provision erhalten.

Einsames Watt

Der zwölfte Fall für Hauptkommissar John Benthien. Nordsee-Krimi
Buch
Taschenbuch, 592 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

340419652X

ISBN-13: 

9783404196524

Auflage: 

1 (02.03.2026)

Preis: 

12,99 € (bei Erscheinen)
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 1.689
Amazon Bestellnummer (ASIN): 340419652X

Beschreibung: 

Auf Amrum wird ein herrenloses Segelschiff angetrieben. Von der Besatzung fehlt jede Spur.

Dann jedoch ziehen Fischer die Leiche einer Frau aus der Nordsee: Paula Lemmer. Sie war am Vorabend in See gestochen. An ihrem Hinterkopf eine tiefe Wunde, die von einem Schlag stammen könnte. Ein Mord ist somit nicht ausgeschlossen.

John Benthien übernimmt die Ermittlungen und entdeckt Parallelen zu einem ungelösten Fall einer 2005 ermordeten Frau. Damals suchte Benthien als junger Kommissaranwärter mit seinem Mentor Litmanen nach dem Täter. Litmanen verschwand im Zuge der Nachforschungen spurlos, sein Verbleib blieb ungeklärt.

John fragt sich, ob er damals einen Fehler beging, der seinen Kollegen das Leben kostete.

Kriminetz-Rezensionen

Zu langatmig mit wenig Spannung

Die Geschichte begann spannend mit einem Leichenfund auf Amrum,der Gemeinsamkeiten mit einem Cold Case hat.Der Ermittler John Benthien war damals ein Anfänger und hat zusammen mit seinem Mentor Cornelis Litmanen ermittelt.Dieser verschwand im Zuge der Ermittlungen und wurde bis heute nicht gefunden.
Schnell stellt sich heraus, dass es sich um Mord handelt und im Laufe der Ermittlungen ergeben sich immer mehr Spuren in die Vergangenheit….

Da es mein erstes Buch dieser Reihe war,fiel es zunächst nicht leicht,die verschiedenen Personen zuzuordnen,es gab sowohl beim Kriminalfall,als auch im privaten Bereich viele Verflechtungen.
Nach einiger Zeit zogen sich die Ermittlungen immer mehr in die Länge, der private Bereich nahm kontinuierlich mehr Raum ein, was zu Lasten der Spannung ging.Außerdem erschien mir die Polizeiarbeit oft sehr unlogisch.Ein inhaftierter Verdächtiger wird zu einem Ortstermin auf die Insel gebracht,wo ihm neben guter Verpflegung nach Wahl und einer komfortablen Unterkunft ,Strandspaziergängen,so einiges geboten wurde.Um seine Flucht zu verhindern, musste natürlich auch einiges an Personal aufgeboten werden. Ich hoffe nicht, dass im realen Leben so viel Verschwendung von Steuergeldern betrieben wird.
Die Auflösung am Schluss verbunden mit einem Cliffhanger,sollte wohl die Neugier auf die Fortsetzung wecken,ich werde es aber bei dem einen Buch belassen.
Bei der Sternevergabe habe ich lange überlegt,mich dann aber wohlwollend für die Vergabe von 3 Sternen entschieden.

Spannende Ermittlungen mit Längen

Die Flensburger Kripo um Lilly Velasco und John Benthien werden nach Amrum gerufen, da es dort einen Todesfall gibt, der Anzeichen eines Mordes hat. Die junge Paula Lemmer wird aus der Nordsee gezogen in den Nähe eines havarierten Segelboots und sie weist eine klaffende Kopfwunde auf, die sehr wahrscheinlich von einem Schlag herrührt. John erinnert sich an seine ersten Schritte als Kommissar mir dem erfahrenen Cornelis Litmanen zusammen, die sie zu einem Mord auf Amrum führte. Auch da war eine junge Frau ermordet worden, deren Mörder aber schnell gefunden schien. Anschließend verschwand Litmanen allerdings spurlos, da er noch etwas ohne John auf der Insel ermitteln wollte. Jetzt tauchen natürlich Fragen auf, ob die Fälle etwas gemeinsam haben, denn abschließend wurde nie geklärt, wer für den Mord im Jahre 2005 verantwortlich war.
Der Nordsee-Krimi „Einsames Watt“ von Nina Ohlandt/Jan F. Wiefelpütz behandelt zwei Mordfälle, die zwar zeitlich auseinander liegen, aber unter Umständen etwas gemeinsam haben. Das Cover weist auf jeden Fall auf eine Begebenheit hin, die im Krimi eine Rolle spielt. Ein havariertes Segelboot am Strand spielt eine wichtige Rolle. Das wird auf den erste Seiten schon klar. Die Hauptakteure sind die Kommissare der Flensburger Kripo, die in den vorherigen Romanen auch schon für die Ermittlungen tätig waren. Also ein eingespieltes Team, das hier ermittelt. John Benthiern kommt noch eine spezielle Rolle zu, denn er ermittelt zusätzlich in einem alten Fall an gleicher Stelle, in dessen Verlauf sein ehemaliger Kollege Litmanen spurlos verschwand. Es ist sehr interessant und spanend zu verfolgen, wie der alte Fall wieder aufgerollt wird, und mit dem neuen Fall verknüpft wird. Gleichzeitig wird noch der Mörder aus dem alten Fall in diesen Fall eingebaut. Das hört sich langatmig an, ist es an manchen Stellen auch. Das ist jetzt Kritik auf hohem Niveau, aber die Ermittlungen ziehen sich, fast so wie im echten Leben. Spannend ist es allemal sorgt aber manchmal für etwas Chaos im Kopf und stört so ein wenig den Lesefluss. Eine neue Hauptperson wird im Laufe des Krimis eingebaut. Dabei handelt es sich um Jaane, die Schwester einer ermordeten Staatsanwältin, der John versprochen hat sich um die Schwester zu kümmern. Das tut John natürlich gerne, gerade weil diese Schwester auch über exzellente IT-Fähigkeiten verfügt, die schon wichtig sind. Der Schreibstil gefällt mir gut, da er mein Kopfkino gut bedient und ich die Story gut nachverfolgen kann, bis auf die Phasen, wo es manchmal so aussieht, als wenn sich der Autor verzetteln würde. Der Spannungsbogen ist konsequent bis zu Ende durchgeführt worden, vielleicht ein bisschen zu gut nachvollziehbar, aber das liegt im Auge des Betrachters.
Ich habe mich von diesem Krimi sehr gut abgeholt gefühlt und auch die Beschreibungen von Amrum habe ich gerne zur Kenntnis genommen, ebenso wie das Thema des Buches. Abzüge gibt es für die Längen, die das Buch hat und das kleine Chaos, dass es angerichtet hat. Empfehlenswert ist es für mich trotzdem, da es sehr individuell ausgelegt werden kann. Die Realität von Ermittlungen kann manchmal viel chaotischer sein.

John Benthien ermittelt wieder

Auf Amrum wird nach einem Sturm ein gestrandetes Segelboot gefunden,kurz drauf die Leiche einer jungen Frau.Es ist Paula Lemmer, die am Vorabend raus auf See ist.Sie hat eine tiefe Wunde am Kopf und ein Mord scheint nicht auszuschloßen. KommissarJohn Benthien übernimmt die Ermittlungen und findet Parallelen zu einem ungelösten Fall vor zwei Jahrzehnten. Da suchte er mit seinem Mentor Cornelis Litmanen den Mörder der jungen Frau Maren Frahm. Sein Mentor Litmanen verschwand spurlos, der Fall wurde nie aufgeklärt.Mit dem Fall Paula Lemmer wird Kommissar Benthien nicht nur mit einem aktuellen Mordfall konfrontiert, sondern auch mit den Schatten seiner früheren Nachforschungen und dem Verschwinden von Cornelis Litmanen ….

Die Autorin Nina Ohlandt die leider im Dezember 2020 verstarb und wo Jan F. Wielpütz die Reihe fortgesetzt,hat einen fließenden und spannenden Schreibstil.Bildhaft nimmt sie den Leser mit nach Amrum,an die Seite von KommissarJohn Benthien .Es gaben sich einige überraschende Wendungen-die denNordsee-Kriminoch spannender machten-sehr gerne 5 Sterne.

Zwei Mordopfer und ein Cold Case Fall

"Einsam stirbt der Mensch; ebenso einsam fühlt er sich auch in seinem inneren Leben." (Leo Tolstoi)
Ein verlassenes Schiff wird kurz vor Amrum entdeckt, aber von der Crew fehlt jede Spur. Fischer entdecken kurz darauf die Leiche von Paula Lemmer in der Nordsee. Zunächst ist die Todesursache unklar. Ihre Wunde am Hinterkopf könnte von einem Schlag stammen, aber ebenso gut von einem Unfall in der letzten Sturmnacht. Für diesen Fall wird John Benthien nach Amrum geschickt, wo alte Erinnerungen wieder aufleben. Er hatte vor mehr als zwei Jahrzehnten bereits einmal zusammen mit seinem Kollegen und Mentor Cornelis Litmanen einen Fall aufklären müssen. Maren Frahm wurde damals getötet, erging es Paula ebenso? Litmanen ist seitdem verschwunden. Als Benthien mit der Fähre abfuhr und er allein auf der Insel zurückblieb, wusste danach niemand, was mit ihm geschah. Was ist mit Litmanen passiert, hatten sie damals den falschen Mörder und er kam ihm auf die Schliche? Haben sie den Fall damals zu früh aufgegeben? Für John wird dieser Fall zu einer persönlichen Spurensuche.

Meine Meinung:
Der mittlerweile zwölfte Band dieser Krimi-Reihe um John Benthien hat erneut ein Cover, das passend zu dem inhaltlichen Kriminalfall ist. Diesmal stehen jedoch nicht nur zwei Fälle zur Diskussion, wie wir es von dieser Reihe gewohnt sind. Ebenfalls kommt der Cold-Case Fall von Cornelis Litmanen hinzu, der für Benthien von entscheidender Bedeutung ist. Bis heute macht er sich nämlich Vorwürfe, weshalb er seinen Mentor damals allein auf der Insel zurückgelassen hat. Für alle war der Mord von Maren Frahms jedoch gelöst, da inzwischen ein Täter ermittelt und festgenommen wurde. Nur Litmanen war sich nicht sicher, ob dieser tatsächlich Maren Frahm getötet hat. Sein Verschwinden danach war für alle ein Schock. Benthien ist überzeugt, er auf den Täter gestoßen ist. Benthien und Fitzen kümmern sich um den Tod von Paula Lemmer, während Lilly Velasco und Juri ebenfalls nach Amrum müssen. Der bisherige Serientäter und Mörder von Maren Frahm hat plötzlich Zweifel, sie getötet zu haben. Er möchte jedoch seine Erinnerungen am Tatort noch einmal auffrischen. Ausgrabungen auf Amrum fanden damals wie heute statt. Paula Lemmer war Teil eines dieser Teams. Steht ihr Tod im Zusammenhang mit diesen Ausgrabungen? Wie in bisher jedem Buch dieser Reihe haben wir es mit unterschiedlichen Handlungen zu tun. Nur dieses Mal kommt eben noch der Vermisstenfall von Litmanen hinzu. Ich fand diesen Krimi diesmal etwas zu verwirrend und unstrukturiert. Man musste sehr aufpassen, damit man überhaupt noch wusste, um wen es gerade ging. Auch fand ich, dass diese Fälle zu oft durch private Angelegenheiten der Ermittler unterbrochen wurden. Natürlich war das schon immer so, aber dieses Mal fand ich es etwas zu geballt. Obwohl die Ereignisse rund um die Ausgrabungen interessant und sicherlich gut recherchiert wurden, waren sie manchmal auch recht anstrengend. Es überraschte mich nicht, dass Lilly erneut Gefühle für John entwickelt. Das Ende überraschte nicht nur in diesem konkreten Fall, sondern auch in Bezug auf die Zukunftspläne von Sannas Schwester. Ob sie dieser Herausforderung gewachsen ist, wird sich herausstellen. Ich fände es jedenfalls in Ordnung, wenn der nächste Fall wieder etwas spannender und nicht so kompliziert wäre. Deshalb gibt es dieses Mal leider nur 3 1/2 Sterne.

Was geschah von zwanzig Jahren wirklich?

„Einsames Watt“ von Jan F. Wielpütz, der nach dem Ableben von Nina Ohlandt im Jahr 2020 die Reihe mit Kommissar John Benthien als Ermittler fortführt, ist der nunmehr zwölfte Fall. Das Buch erschien 2026. Für mich war es das erste Buch dieser Reihe. Als Quereinsteiger kommt man zwar problemlos in den eigentlichen Fall hinein, verspürt aber gewisse Lücken, was die Vorgeschichte bzw. die Beziehungen der Protagonisten anbelangt.

Das Cover stimmt auf den Schauplatz ein, auf die Nordsee mit ihren Inseln. Das Lokalkolorit, Landschaft, Stimmung, Meer und Wetter auf Amrum wird anschaulich geschildert. Der Schreibstil ist flüssig, teils zu detailreich, was stellenweise zu Längen führt und die Spannung bremst. Die Kapitel sind jeweils mit dem Namen desjenigen übertitelt, aus dessen Sicht erzählt wird, denn John Benthien und Lilly Velasco ermitteln meist getrennt. Der Mordfall erweist sich als komplex, denn er weist Parallelen zu einem zwanzig Jahre zurückliegenden Frauenmord auf, im Zuge dessen seinerzeit Kommissar Litmanen spurlos verschwand. Zu dem Cold Case gibt es Rückblenden. Diese Zeit-, Perspektiven- bzw. Ortswechsel gestalten die Handlung zwar abwechslungsreich, doch verlieren sich zeitweise die einzelnen Fäden. Denn es stehen nicht nur die Frauenmorde und das rätselhafte Verschwinden von Johns ehemaligen Kollegen im Fokus, sondern über ausgiebige Passagen auch die Suche im Watt nach antiken Fundstücken. Weitere Nebenhandlungen erschienen mir ebenfalls entbehrlich.

Stoff zum Miträtseln ist von Anfang an reichlich vorhanden, gibt es doch etliche Personen, die sich eigenartig benehmen, die offenbar etwas verheimlichen, sich in irgendeiner Weise verdächtig machen. Doch das Ermittlerteam kommt nur langsam voran. Je mehr sie in der Vergangenheit und im Privatleben der Verdächtigen herumstöbern, desto komplizierter werden die Zusammenhänge und Mordmotive. Die Suche nach dem oder den Tätern bringt John und Lilly in so manche prekäre Situation, wo man um sie bangt. So richtig spannend wird der Roman jedoch erst im letzten Drittel, je näher John und Lilly Lösung und Täter kommen. Da überraschen unerwartete Wendungen, es überschlagen sich die Ereignisse. Bis letztlich entscheidende Hinweise zur Lösung aller drei Fälle führen.

Das Ermittlerteam, primär bestehend aus John und Lilly, Tommy und Juri, ist sehr sympathisch, wirkt authentisch und lebendig. Es sind Charaktere mit Ecken und Kanten und sie zeigen Gefühle, Ängste und Zweifel. Der Beziehungsstatus ist komplex und sicher besser verständlich, wenn man den roten Faden stets verfolgt hat. Ich konnte als Newcomer Lillys Gefühlschaos zwischen Ex-Freund John und Ehemann Juri nicht ganz nachvollziehen. Im Großen und Ganzen fand ich, dass das Privatleben der Protagonisten etwas zu ausführlich thematisiert wurde bzw. zu viele Familienmitglieder mit einbezogen wurden.

Der Krimi ist zwar kein Pageturner, aber die Zusammenhänge zwischen dem aktuellen Mord und den Geschehen in der Vergangenheit sind interessant verwoben und das Ermittlerteam hat sich in mein Herz geschlichen. Ich wüsste nun gerne, wie alles begann – mit John und Lilly … Abgesehen davon, dass ein fieser Cliffhanger neugierig auf den Folgeband macht.

Gelungene Fortsetzung

Buchmeinung zu Nina Ohlandt & Jan F. Wielpütz – »Einsames Watt«

»Einsames Watt« ist ein Kriminalroman von Nina Ohlandt & Jan F. Wielpütz, der 2026 bei Lübbe erschienen ist. Dies ist bereits der zwölfte Band um John Benthien und seine Kollegen.

Zum Autor:
Nina Ohlandt, ausgebildete Sprachlehrerin, arbeitete in vielen Berufen, bis sie zu ihrer wahren Berufung zurückfand: dem Krimischreiben. Ihre Nordsee-Krimireihe mit John Benthien als ermittelnden Kommissar war sensationell erfolgreich. Nina Ohlandt starb im Dezember 2020.
Die Krimireihe der 2020 verstorbenen Autorin Nina Ohlandt wird von Jan F. Wielpütz fortgesetzt, der als Verlagslektor Krimi- und Thrillerautoren betreute und - teils unter Pseudonym - mehrere Bücher veröffentlichte, die auf der SPIEGEL-Bestsellerliste standen.

Zum Inhalt:
Auf Amrum wird ein herrenloses Segelschiff angetrieben und Fischer ziehen die Leiche einer Frau aus der Nordsee. John Benthien fühlt sich an einen alten Fall mit ähnlichen Merkmalen erinnert. Im Zuge der damaligen Ermittlungen verschwand sein Mentor Litmanen spurlos.

Meine Meinung:
Ich kannte diese Serie bereits und meine Erwartungen wurden zu großen Teilen erfüllt. Thematisiert werden archäologischen Suchen und Schatzfunde im Wattenmeer. Neben den Kriminalfällen spielen auch Probleme im Privatleben der Ermittler eine umfangreiche Rolle. Die Figuren sind wie gewohnt mit Ecken und Kanten gezeichnet und bieten Raum für einige überraschende Wendungen. Es gibt mehrere Handlungsstränge, die sich getrennt entwickeln und erst spät wird ihr Zusammenhang deutlich. Manche Aktionen der Ermittler sind grenzwertig und dürften in der Realität so kaum vorkommen, sind für mich aber akzeptabel und nachvollziehbar. Durch die verschiedenen Perspektiven werden die Eigenheiten der Figuren und auch ihre Gefühle deutlich. Die Krimispannung baut sich langsam auf und nimmt im Verlauf deutlich zu. Die Ermittlergruppe funktioniert als Team auf beeindruckende Weise, auch wenn nicht jeder Beteiligte in Bestform ist. Dadurch wirken die Figuren realistisch und sympathisch. Es bedarf vieler Ermittlungsschritte bis sich dank der Hartnäckigkeit der Ermittler ein vollständiges Bild abzeichnet. Am Ende stehen zwei vollständig und nachvollziehbar gelöste Fälle und auch die Vorgänge um das Verschwinden von Kommissar Litmanen werden geklärt. Mein Lesevergnügen war auch dank der atmosphärischen Schreibweise hoch und die gelungene Mischung aus Fall und privaten Themen konnte mich wieder überzeugen.

Fazit:
Auch wenn es sicherlich nicht der beste Roman der Serie ist, so konnten mich John Benthien und seine Kollegen gut unterhalten. Figurenzeichnung und Plot sind überdurchschnittlich und haben mich zum Fan der Serie gemacht. Deshalb bewerte ich den Titel mit vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkten) und spreche eine Leseempfehlung aus.