Cover von: Eisige Dornen
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Eisige Dornen

Der vierte Fall für Nathalie Svensson. Kriminalroman
Buch
Taschenbuch, 464 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3548291244

ISBN-13: 

9783548291246

Erscheinungsdatum: 

31.01.2020

Preis: 

9,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3548291244

Beschreibung von Bücher.de: 

Eine Mordserie hält ganz Schweden in Atem: Der vierte Fall für Nathalie Svensson.

In Ystad wird der Fußballstar Hendrik Borg tot in seinem Sommerhaus gefunden - auf seiner Brust liegt eine blaue Rose. Es scheint fast, als wäre er friedlich eingeschlafen.

Doch ein natürlicher Tod kann schnell ausgeschlossen werden. Innerhalb von einer Woche kommt es zu weiteren Todesfällen. Der Täter hat alle Opfer mit einer blauen Rose versehen. Psychiaterin Nathalie Svensson soll mit ihren Kollegen von der Spezialeinheit die Jagd nach dem unkalkulierbaren Serienmörder aufnehmen. Was hat die Toten zu Lebzeiten miteinander verbunden? Warum mussten sie sterben? Und vor allem: Wo wird der Killer als nächstes zuschlagen?

Kriminetz-Rezensionen

Klasse!

Zum Inhalt:
Mehrere Tote werden über Schweden verteilt aufgefunden. Alle scheinbar friedlich eingeschlafen, alle mit einer blau gefärbten Rose in den gefalteten Händen, alle einander unbekannt. Fieberhaft versucht eine Gruppe der schwedischen Polizei den Zusammenhang zwischen den Opfern zu ermitteln, denn die Vorstellung eines Serienmörders, der einfach quer durch das Land reist, um völlig voneinander unabhängige Menschen zu töten, ist schwer fassbar.

Mein Eindruck:
„Eisige Dornen“ ist zwar das vierte Buch um die Psychiaterin Nathalie Svensson, lässt sich aber problemlos ohne Kenntnis der drei Vorgänger lesen.

Und dabei ist dieses Buch wirklich ein Pageturner, der sich nur schwer aus der Hand legen lässt. Denn auch wenn das Motiv des Mörders irgendwann einmal klar ist, versteht es der Autor Jonas Moström wunderbar, seine Leserschaft zittern zu lassen – und zwar nicht nur mit den ermittelnden Menschen (Polizisten, Psychologin), sondern auch mit dem Mörder, dessen Taten fast verständlich sind und der sie absolut gekonnt und meisterhaft zelebriert. Zwar kann sich auch Moström nicht der Sucht entziehen, seinen Ermittlern einige zwischenmenschliche Probleme auf den Rücken zu packen (Untreue, Schwierigkeiten innerhalb der Patchwork-Familie, ADHS, Tablettensucht, unerfülltes Verlangen, Verdacht auf Demenz), durch die interessanten Wendungen innerhalb des Falles sind sie aber eher Füllmaterial als ausufernde Nebenstory und damit gut zu verzeihen.

Ein prägnanter Schreibstil und die Kunst, diverse Schauplätze mit möglichen Verdächtigen und Straftaten abseits der Mordserie zu gestalten, halten den geneigten Leser bis zum Schluss bei der Stange. Dieses Ende ist fulminant, bietet einen boshaften Cliffhanger und füttert die Leserschaft gekonnt auf den nächsten Krimi an.

Mein Fazit:
Zwischen Gut und Böse kann man fast nicht unterscheiden. Die Aussage „Dieser Krimi ist gut“ fällt jedoch leicht.

Spannend mit Luft nach oben

Über das ganze Land verteilt werden Leichen gefunden. Bei allen sieht es nach Selbstmord aus. Das Einzige, das die Opfer verbindet, ist eine blau gefärbte Rose in ihren Händen. Das Team um Nathalie Svensson übernimmt die Ermittlungen, als klar wird, dass es sich hierbei um Mord handelt.

Das Cover ist schon mal ein Hingucker. Wäre ich im Laden unterwegs gewesen, wäre es mir auf jeden Fall ins Auge gestochen. Bereits die ersten Teile der Serie sind mir bekannt.

Ob die Vorgeschichte für das Geschehen also von Belang ist, kann ich nicht beurteilen, ich denke aber eher nicht.

Der Fall ist spannend und die Motivation des Mörders finde ich sehr spannend, da es auch ein kontroverses und aktuelles Thema ist, zu dem sicher jeder eine eigene Meinung hat.

Das Team ist sehr vielseitig, wobei das Augenmerk klar auf Nathalie Svensson liegt. Auch das Privatleben spielt eine Rolle, aber es steht nicht im Vordergrund, wie es oft bei anderen Thrillern der Fall ist.

Anfangs habe ich etwas schwer ins Buch gefunden, aber nachdem die Zusammenhänge der einzelnen Personen klar geworden waren, war das Buch sehr fesselnd.

In meinen Augen ist es nicht der beste Teil der Serie, aber trotzdem ein spannendes und gutes Buch.

Ein sehr interessantes und seit langem aktuelles Thema

Mysteriöse Mordfälle erschüttern ganz Schweden. In den verschiedensten Städten quer durchs Land werden Leichen gefunden, die alle eine blau eingefärbte Rose auf der Brust liegen haben. Was haben diesen Menschen gemeinsam? Auf den ersten Blick gar nichts.

In diesem 4. Band um die sympathische Psychologin Nathalie Svensson, die immer wieder vom Zentralkriminalamt Stockholm angefordert wird, wenn es um operative Fallanalysen geht, haben es die Ermittler nicht leicht. Ingemar Grandstam, Angelica Hübinette, Maria Sanchez, die neu zur Truppe gestoßen ist, Tim Walter und Johann Axberg, der aus seiner Elternzeit geholt wird, ermitteln in alle Richtungen. Viele Ermittlungsansätze laufen in falsche Richtungen bzw. verlaufen im Sande. Aber auf was Nathalie Svensson dann stößt, das hat mich sprachlos gemacht. Damit habe ich gar nicht gerechnet.

Für mich ist es der erste Krimi, den ich von Jonas Moström lese. Aber ich hatte nie das Gefühl, dass mir irgendwelche Informationen zu den Protagonisten fehlen. Da mir der Erzählstil des Autors und die Personen recht gut gefallen, habe ich mir vorgenommen, mich auch noch den ersten drei Büchern des Autors zu widmen.

Ich hätte nicht gedacht, dass die über 500 Seiten des Buches so schnell durch meine Finger rinnen würden. Aber auch wenn sich die Ermittlungen hinziehen, die Spannung ist und bleibt hoch und ich wollte einfach wissen, wie sich das alles auflöst und wie sich die verschiedensten Fäden schlussendlich verbinden bzw. was die Gemeinsamkeit der vielen Todesopfer ist. Die Cliffhanger sind so gut gesetzt, dass sie die Spannung stetig noch weiter erhöhen.

Zu dem Hauptthema, den verschiedenen Todesfällen, sind auch einige Nebenhandlungen eingebaut. Da geht es um Drogenhandel, um Fußballtransfers und um Prostitution. Aber alles passt irgendwie zur Gesamtgeschichte, lockt mich nur immer wieder auf falsche Fährten.

Die Rückblenden, die hier und da einfließen, haben sich erst ganz zum Schluss in mein Bild eingefügt und alles noch schlüssiger gemacht.

Ein sehr interessantes Thema, über das sich sehr gut diskutieren lässt und zu dem bestimmt Jeder seine eigene Meinung hat oder haben wird. Spannungsgeladen ab der ersten Seite, alles nachvollziehbar aufgeschlüsselt. Einfach ein sehr guter, mit einigen unerwarteten Wendungen aufwartender Krimi.

„Treu bis in den Tod“

Im Prolog erfährt der Leser von einem Pärchen, das durch den Zusammenprall ihres Autos mit einem Elch schwer verletzt wurde. Die junge Frau war anschließend sogar querschnittsgelähmt.

Die Schauplätze dieses Krimis sind über ganz Schweden verteilt. Es werden insgesamt vier Leichen gefunden, allesamt im Bett, äußerlich unverletzt und mit einer blau gefärbten Rose auf der Brust. Blau, die Farbe der Treue bis in den Tod.

Das Ermittlerteam mit der Psychiaterin Nathalie Svensson kann auf den ersten Blick keinen Zusammenhang bzw. keine Gemeinsamkeit zwischen den einzelnen Fällen erkennen. Henrik Borg war ein Fußballstar, Mikael Tornerud ein Pilot, Tina Eriksson eine Tänzerin und Hedvig eine alte Frau. Folgendes konnte herausgearbeitet werden: Sie hatten alle eine Einstichstelle im Arm und überall fehlen das Handy und teilweise die Rechner. Im sozialen Umfeld der Toten ergeben sich schlussendlich zwar Verdächtige und Motive, aber so richtig bringen sie die Ermittler nicht weiter. Dann, nach zwei Dritteln des Buches, kommt die plötzliche Wendung und alles erscheint in einem neuen Licht. Können die Ermittler den Täter stoppen und wie passt der Prolog zur Story?

Es handelt sich bei dem Krimi um den 4. Band der Reihe um Nathalie Svensson. Für mich war es das erste Buch der Reihe und des Autors. Aber auch als Neueinsteiger hatte man keine Probleme mit dem Kennenlernen des Teams. Ein ausführliches Personenverzeichnis zu Beginn des Buches hilft dabei. Das Team ist facettenreich angelegt und wird gut charakterisiert, auch private Verwicklungen sind ein Thema. Der Autor schreibt spannend und der Schreibstil lässt sich flüssig lesen. Die Beschreibung der Arbeitsweise, das Zusammenführen der Informationen, die ständige Kommunikation und ihre Konferenzen fand ich sehr interessant. Das Motiv der Morde und damit das Thema des Buches sind aktuell und würde sich sehr gut für Diskussionen eignen. Weiter ins Detail möchte ich nicht gehen, das sollte jeder selbst lesen.

Von mir erhält das Buch eine Leseempfehlung!

Eine Krimireihe mit Suchtfaktor!

Diese Krimireihe von Jonas Moström ist herausragend!

In seiner unnachahmlichen Art entwirft der Autor komplexe, spannende und vielschichtige Handlungsstränge, die den Leser fesseln und an die Geschichte binden.

Das operative Ermittlerteam um Natalie und ihre Kollegen bekommt es in diesem Roman mit mehreren mysteriösen Morden zu tun, deren Opfer scheinbar nichts gemeinsam haben … außer einer blaugefärbten Rose auf der Brust. Gewohnt akribisch und aufmerksam beginnt die sensible Gruppe zu ermitteln, mit Erfolg?

Der Autor versteht es, den Leser in die Ermittlungen einzubeziehen, die vielen verschiedenen Spuren mitzuverfolgen und die Spannung bis zum Ende immer mehr zu steigern.

Chapeau für diese lesenswerten Kriminalromane!

Tödlicher Rosenkavalier

Ich kannte noch keinen Krimi von Jonas Moström. Das ist also der allererste und kaum hab ich angefangen, schon hat mich das Buch in sich hineingezogen. Es war von Anfang an bis zum Ende super lesenswert und spannend. Eigentlich ist es ein aktuelles Thema, aber dazu später.

Es werden viele Leichen – in den verschiedensten Städten immer eine Leiche – gefunden und jede hatte eine blau eingefärbte Rose auf der Brust liegen. Was haben alle diese Leiche gemeinsam außer dieser Rose, auf den ersten Blick wahrscheinlich nichts, aber wenn man tiefer gräbt, findet man es heraus. Zum erfahrenen Ermittlerteam, zu dem die sympathische Psychologin Nathalie Svensson immer wieder hinzugezogen wird, gehören auch Ingemar Grandstam, Angelica Hübinette, Tim Walter und Johann Axberg, der aus seiner Elternzeit geholt wird, und noch eine Neue, Maria Sanchez. Diese ermitteln in alle Richtungen. Einige der Ermittlungen verlaufen leider auch im Sande, aber einige halt auch nicht.

Aber was dann Nathalie Svensson nach einiger Zeit herausfindet, ist echt unfassbar und unglaublich. Ich lag sehr oft mit meinen Vermutungen daneben und wurde natürlich auf falsche Fährten gelockt.

Das Ende war jedenfalls sehr spannend und aktuell. Mich hat es echt sehr fasziniert, es hat sich total gut gelesen.

Mysteriöse Mordserie

Alles beginnt mit dem mysteriösen Tod von Henrik Borg, dem Fußballprofi, der tot in seinem Haus gefunden wird, mit einer blauen Rose in den Händen. Es gibt keine äußeren Anzeichen eines gewaltsamen Todes. Das stellt das Ermittlerteam vor große Rätsel. Es wird in alle Richtungen ermittelt, da von Mord ausgegangen wird. Und dann geschieht ein zweiter Mord nach dem gleichen Muster: Ein Pilot wird gefunden mit einer blauen Rose in den gefalteten Händen, auch hier keine eindeutigen Spuren. Es werden aber Einstichspuren bei beiden Toten gefunden und ein Kissen liegt in erreichbarer Nähe. Noch während der Untersuchungen wird eine dritte Tote nach gleichem Muster gefunden. Der Beginn einer Mordserie? Und was hat der mysteriöse Unfall aus dem Prolog damit zu tun?

Mittlerweile wird ein Profilerteam eingesetzt, da die Morde über ganz Schweden verteilt sind. Auch der Profiler Jo soll an dem Fall beteiligt werden, ist aber gerade im Elternurlaub. Bei dem Besuch bei seiner kranken Großmutter geschieht in der Nacht ein weiterer Mord in dem Zimmer seiner Großmutter. Hat seine Großmutter den Mörder gesehen? Diese Frage treibt auch Jo um und er wird jetzt dem Team zur Verfügung stehen. Wann wird der Mörder wieder zuschlagen und wann macht er den ersten Fehler oder hat er ihn bereits gemacht? Was hat die Abkürzung ASJ mit dem Fall zu tun, den die Ermittler bei der dritten Toten gefunden haben? Fragen über Fragen, die das Team zu klären hat, aber sie sind dem Mörder auf der Spur.

»Eisige Dornen« von Jonas Moström ist ein außergewöhnlicher Kriminalroman, der von der ersten bis zur letzten Seite spannend und fesselnd geschrieben ist. Man möchte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Super unterhaltend!

Streitbares Mordmotiv

Zum Inhalt
In Ystad wird der Fußballstar Hendrik Borg tot in seinem Sommerhaus gefunden – auf seiner Brust liegt eine blaue Rose. Es scheint fast, als wäre er friedlich eingeschlafen. Doch ein natürlicher Tod kann schnell ausgeschlossen werden. Innerhalb von einer Woche kommt es zu weiteren Todesfällen. Der Täter hat alle Opfer mit einer blauen Rose versehen. Psychiaterin Nathalie Svensson soll mit ihren Kollegen von der Spezialeinheit die Jagd nach dem unkalkulierbaren Serienmörder aufnehmen. Was hat die Toten zu Lebzeiten miteinander verbunden? Warum mussten sie sterben? Und vor allem: Wo wird der Killer als Nächstes zuschlagen?

Meine Meinung
Das Buch ist der 4. Teil um die schwedische Psychiaterin und das Team der OFA. Positiv fand ich das Personenverzeichnis am Anfang des Buches.

Leider kam bei mir durchgängig nicht die Spannung, auf die ich mir erhofft habe. Mir persönlich waren es zu viele Schauplätze und zu viele Ermittler – dadurch bin ich schwer in das Buch hinein gekommen. Auch das persönliche Umfeld der Protagonisten wurde für meinen Geschmack zu sehr ausgeweitet und die Charaktere konnten mich nicht wirklich erreichen. Das Mordmotiv ist sicher ein aktuelles und streitbares, mehr möchte ich an der Stelle nicht schreiben.

Fazit
Ein Krimi der bei mir keine Spannung hervorrufen konnte.

Der Rosenmörder

Auch wenn das Cover und teilweise auch der Titel leider eher das Klischee des typischen, schwedischen Krimis bedienen, handelt es sich bei »Eisige Dornen« um einen spannenden und unterhaltsamen Krimi. Da es sich um den 4. Band der Reihe um die Psychiaterin Nathalie Svensson handelt, ist es zwar nicht zwingend notwendig, aber deutlich von Vorteil, wenn man die Vorgängerbände kennt. Nur so erschließt sich manche Andeutung oder scheinbare Nebenhandlung.

In Ystad wird der Fußballstar Hendrik Borg tot aufgefunden. Allem Anschein nach handelt es sich um Selbstmord, es sieht aus, als wäre Hendrik Borg friedlich entschlafen, mitsamt einer blauen Rose auf der Brust. Doch sehr bald stellt sich heraus, dass es sich um Mord handelt. Und schon kurz darauf kommt es zu ganz ähnlichen Todesfällen, die Leichen einer depressiven Tänzerin, eines sehr attraktiven Piloten und einer krebskranken alten Frau werden ähnlich inszeniert aufgefunden.

Psychiaterin Nathalie Svensson soll mit ihren Kollegen von der Spezialeinheit für besonders schwere Fälle die Suche nach dem Serienmörder aufnehmen. Zunächst scheint die Toten nichts miteinander zu verbinden. Außer der blau gefärbten Rose gibt es keinerlei Hinweise. Doch der Abstand zwischen den Taten verkürzt sich von Mal zu Mal, sodass es zu einem Wettlauf mit der Zeit kommt. Mit ins Team wird auch Kriminalhauptkommissar Johan Axberg gerufen, obwohl dieser sich eigentlich in Elternzeit befindet. Doch Axberg und Nathalie Svensson verbindet mehr als nur die beruflichen Parallelen …

Das Motiv des Rosenmörders kristallisiert sich allmählich heraus, die eigentlichen Zusammenhänge werden aber erst zum Schluss offensichtlich, sodass man trotz aller Vorahnungen mitfiebern kann. Der Wechsel der Schauplätze und der Perspektiven gestaltet die Lektüre abwechslungsreich und spannend. Allerdings muss man es auch mögen, dass das Privatleben der Ermittler einen relativ breiten Raum einnimmt. Für Kenner der Reihe ist dies eher ein Plus, da sich die Figuren und ihre Lebensgestaltung jedes Mal ein bisschen weiterentwickeln.

Pageturner

Ein bekannter Fußballer wird tot in seinem Bett aufgefunden, eine blaugefärbte Rose auf der Brust. Was zunächst nach Selbstmord aussieht, bekommt eine ganz andere Bedeutung, als weitere Tote, auf gleiche Weise arrangiert, gefunden werden. Die OFA (Operative Fallanalyse) um Ingmar Granstam ermittelt.

Nathalie Svenssons Leben verläuft immer noch nicht in geregelten Bahnen, ihre Kinder sind viel lieber beim Papa, dessen Freundin sie vergöttern. Und auch Johan Axberg hat private Probleme, Freundin Carolina möchte unbedingt ein zweites Kind und ein eigenes Haus, zu beidem ist er aber nicht bereit. Eigentlich ist er gerade in Elternzeit, die er nicht unterbrechen möchte, doch dann wird der Fall für ihn persönlich.

Auch zwischen den beiden OFA-Mitgliedern gibt es Spannungen, die sie beiseiteschieben müssen, um erfolgreich zusammenarbeiten zu können. Auch andere Mitglieder der OFA haben so ihre Probleme, die sie ebenfalls erfolgreich verdrängen müssen und können, um den Fall zu lösen, und womöglich weitere Opfer zu vermeiden.

Ich mag die Romane der Reihe sehr, und auch dieser war für mich ein wahrer Pageturner, den ich kaum aus der Hand legen mochte. Ich mag es auch, dass ich nicht nur beim Ermitteln, sondern auch im Privaten dabei sein kann. Der Autor erzählt spannend, die Perspektivwechsel und durch sie bedingte kleine Cliffhanger tragen sehr dazu bei.

Der Fall ist interessant und lässt einen mitraten, vor allem, weil es auch Szenen gibt, die zunächst nicht zugeordnet werden können. Am Ende passt alles zusammen. Lange ist unklar, wo das Motiv der Taten liegt, der Roman bietet hier einen überraschenden Twist, der in einer nachvollziehbaren Auflösung mündet.

Jonas Moström ist wieder ein spannender Roman gelungen, der mit einem interessanten Fall aufwartet. Dass das Privatleben der Charaktere eine recht große Rolle spielt, muss man mögen, mir gefällt das gut. Ich vergebe gerne volle Punktzahl und eine Leseempfehlung für die ganze Reihe.

Gut konstruiert mit Fokus auf der Polizeiarbeit

In Schweden beginnt eine Reihe von Morden mit dem Tod des Fußballstars Hendrik Borg. Er wird in seinem Sommerhaus aufgefunden. Obwohl es aussieht, als sei er friedlich entschlafen, steht fest, dass es sich um Mord handelt. Der Täter hat eine blaue Rose auf seiner Brust hinterlassen. Auch die weiteren Fälle werden so gekennzeichnet. Psychiaterin Nathalie Svensson soll ihre Kollegen von der Spezialeinheit unterstützen. Die Zeit drängt, denn immer mehr Menschen sterben.

Dies ist der vierte Band aus der Reihe, von der ich zuvor nur „Mitternachtsmädchen“ gelesen habe. Der Autor Jonas Moström bringt die typisch skandinavisch düstere Stimmung gut herüber. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig. Wir lernen die Handlung aus unterschiedlichen Perspektiven kennen.

Die Charaktere sind gut beschrieben und jeder hat so seine mehr oder weniger großen privaten Probleme. Nathalie Svensson ist beruflich kompetent, aber ihre privaten Probleme lassen ihr keine Ruhe. Auch Kriminalhauptkommissar Johan Axberg, der ein fähiger Ermittler ist, hat private Schwierigkeiten. Darüber hinaus läuft es im Team nicht ganz rund, aber das wird wegen der Ermittlungen erst einmal beiseitegeschoben.

Die Handlung ist gut konstruiert und der Fokus liegt auf der Polizeiarbeit, die genau beschrieben wird. Darüber hinaus gibt es immer wieder Wendungen, die für Spannung sorgen und Motiv und Täter nicht erkennen lassen. So kommt es zu einem überraschenden Ende.

Dieser Kriminalroman hat mir gut gefallen.

Ein klassischer Schwedenkrimi rund um ein heiß diskutiertes Thema

Die Einheit für operative Fallanalyse des schwedischen Kriminalamts ist zum vierten Mal aktiv: Nathalie, Johan, Ingemar, Angelica, Tim und Maria jagen in besten Skandinavien-Krimi-Manier einen Serienmörder. Die Opfer scheinen nichts gemeinsam zu haben. Abgesehen von ihrem Mörder und seiner verstörenden Inszenierung.

Zahlreiche illustre Figuren, Verbrecher und Unschuldige, säumen den Weg, der zur Lösung führt. Der Leser bekommt Rückblicke aus den Augen des Täters vorgesetzt, die aber so kryptisch sind, dass er selbst keinen extrem großen Ratevorteil hat.

Ermittler Johan Axberg und Psychiaterin Nathalie Svensson (zwischen denen irgendwie nie und dann doch was läuft?) werden auch wieder persönlich in die Sache hineingezogen, wenn auch nicht so extrem wie schon früher in dieser Serie.

»Eisige Dornen« ist Band 4, nach »So tödlich nah«, »Dominotod« und »Mitternachtsmädchen«. Die Titel der Bände, die ich nun kenne, haben gemein, dass sie immer direkt mit den Opfern oder deren Erscheinung beziehungsweise der Tat oder den Taten an sich zu tun haben. Dennoch spoilern sie in keinster Weise.

Kurze Kapitel laden dazu ein, »nur noch schnell eines« zu lesen, daher ist man mit diesem Krimi recht flott durch, obwohl er mit 516 Seiten der bisher dickste Band ist. Ein unterhaltsamer, spannender Plot, der keine Fragen offenlässt.

Todesfälle mit blauen Rosen

Der Tod des Fußballstars Hendrik Borg sieht zunächst aus wie ein Selbstmord, auf seiner Brust liegt eine blaue Rose. Doch als noch mehrere Todesfälle mit blauer Rose aufgefunden werden, wird klar, dass diese in irgendeiner Art zusammenhängen müssen. Psychiaterin Nathalie Svensson wird zu den Ermittlungen hinzugezogen. Was haben diese Toten gemeinsam, warum mussten sie sterben? Und wo wird der Killer als Nächstes zuschlagen?

Dies ist bereits der vierte Fall mit der Psychiaterin Nathalie Svensson, die zu den Ermittlungen der Polizei hinzugezogen wird. Und so ist zwar der Fall in sich abgeschlossen, es wird aber schnell klar, dass zwischen den Ermittlern bereits in den vorhergehenden Bänden einiges gelaufen ist. Während ich mich mit dem Vorgängerband sehr schwergetan hatte, fiel es mir diesmal leichter, in die Geschichte hineinzufinden. So war es ein Vergnügen, mit den Ermittlern nach den Motiven des Täters zu suchen, vor allem in Verbindung mit der Geschichte aus der Vergangenheit, die an den Anfang des Buches gestellt ist und im Verlauf der Seiten immer wieder weiter verfolgt wird. Die Verwicklungen sind glaubwürdig dargestellt, zum Schluss führen alle Ergebnisse zu einem überraschenden Schluss. Manches war zwar auch etwas langatmig geraten, insgesamt aber ergibt sich ein ordentlicher Krimi, dem ich gerne 4 von 5 Sternen gebe und den ich gerne weiterempfehle. Am besten aber liest man die Reihe in chronologischer Reihenfolge.