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Das Ende der Welt

Claire DeWitt ermittelt: Der zweite Fall für die beste Ermittlerin der Welt
Buch
Broschiert, 368 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3426226375

ISBN-13: 

9783426226377

Erscheinungsdatum: 

01.03.2013

Preis: 

14,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 190.815
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3426226375

Beschreibung von Bücher.de: 

San Francisco. Claire DeWitts Ex-Freund Paul wurde in seiner Wohnung erschossen, seine wertvollen Gitarren gestohlen. Alles deutet auf einen Raubmord. Seltsamerweise verkraftet Pauls Ehefrau Lydia den Tod ihres Mannes besser als Claire. Zu viele Freunde hat die brillante Ermittlerin schon an den Tod verloren. Sie muss herausfinden, was wirklich geschah. Claires stetig steigender Drogenkonsum ist ihr Betäubung und geniale Ermittlungshilfe zugleich. Doch längst hat sie die Grenze überschritten, die sie vor einem tödlichen Absturz bewahrt.

Kriminetz-Rezensionen

Spacig - Das Ende der Welt

Selten ist mir eine Beurteilung so schwierig gefallen, wie bei Sara Grans "Das Ende der Welt". Einerseits verschließt sich die Autorin bewusst den gängigen massenkommensurablen Krimi-Mustern der heutgen Zeit. Andererseits scheint die neuartige Konstellation aus a) abweichender kriminologischer Lehre b) Esoterik und c) Drogenkonsum der Protagonistin Claire de Witt noch nicht bis ins letzte Detail ausgefeilt zu sein.
Der Fall ist schnell erzählt. Ein ehemaliger Liebhaber der Privatdetektivin de Witt wird ermordet. Der Roman spielt im heutigen San Francisco; in der Musik- und Bohemian-Szene. Die Parallelhandlung spielt einige Jahre früher in New York und beschreibt die Anfänge der Protagonistin als Detektivin. Bereits hier spielen Clubs, Drogen und illegale Aktivitäten eine bedeutende Rolle. De Witt verliert sich im Zuge ihrer Ermittlungen immer stärker in einem Drogenrausch, der ihre Wahrnehmung verschiebt und für den Leser nicht immer plausibel nachvollziehhbar ist. Manche Dimension scheint dabei der Wahrnehmung der Autorin Gran vorbehalten zu sein. Gleichzeitig kann sich de Witt aber durch das Konstruieren dieser Parallel-Realität immer mehr der Wahrheit annähern. Denn, das ist das Credo der Detetktivin, dass es nicht um Gerechtigkeit, sondern Wahrheit geht.
Gran durchbricht alte Leseroutinen und zwingt den Leser auf neue Pfade. Ob dies durchweg gelungen und ausgewogen ist, mag dahingestellt bleiben. In jedem Fall bietet das "Ende der Welt" einen neuen Ansatz in der allzu häufig verstaubten Krimilandschaft und ist schon alleine deswegen lesenswert. Außerdem erfährt der Leser viel über den heutigen American Way of Life in Großstädten.