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Engel des Todes

Der dritte Fall für Kriminalinspektor Paul Stainer. Kriminalroman
Buch
Gebundene Ausgabe, 384 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3805200617

ISBN-13: 

9783805200615

Auflage: 

1 (08.03.2022)

Preis: 

20,00 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3805200617

Beschreibung von Bücher.de: 

Leipzig, März 1920: Der Kapp-Putsch bricht aus. Frustrierte Reichswehrsoldaten haben die Regierung in Berlin für abgesetzt erklärt. In Leipzig, wie in vielen deutschen Städten, kommt es zu blutigen Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Putschisten. Die bürgerkriegsähnlichen Zustände halten Kriminalinspektor Stainer in Atem – auch innerhalb der »Wächterburg«, da die völkisch-nationalen unter Stainers Kollegen die Weimarer Republik zur Hölle und die Putschisten an die Macht wünschen.

Damit nicht genug, bemerkt Stainer unter den vielen Toten in den Straßen einzelne Opfer, die in auffälliger Manier erwürgt oder erstochen wurden. Jemand scheint die Gunst der Stunde zu nutzen, um seine Morde unter dem Deckmantel der Unruhen zu begehen.

Hinweise der Straßenbahnfahrerin Josephine König und ihrer Tochter Mona, die es sich in den Kopf gesetzt hat, Polizistin zu werden, lotsen Stainer und Junghans ins Theatermilieu – wo jemand seinen ganz eigenen Rachefeldzug führt …

Kriminetz-Rezensionen

Der Mensch in seinem Wahn

Das schrecklichste der Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn.

Leipzig im März 1920: Reichswehrsoldaten haben die Regierung in Berlin für abgesetzt erklärt. In Leipzig kommt es wie in vielen deutschen Städten zu blutigen Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Putschisten. Während in Leipzig Anarchie und Aufruhr herrscht, muss Kriminalinspektor Paul Stainer und seine Kollegen von der Wächterburg auch noch eine grausame Mordserie aufklären. Enthauptete Leichen und die aktuelle politische Lage bringen Stainer an die Grenze seiner Kräfte.

Der aktuelle Fall schließt unmittelbar an das Ende des zweiten Teils an, es war wirklich leicht ins Buch zu kommen. Lesefluss hat sich unmittelbar eingestellt. Starke Stilmittel hat der Autor gewählt. Mir hat es besonders gefallen, dass gleich zu Beginn ein Gedicht meines Lieblingsdichters Rilke abgedruckt ist. Auf Seite 122, erscheinen kursiv hervorgehoben und zur Handlung auch sehr passend, einige Verse aus Schillers »Lied von der Glocke«.

Das Werk umfasst 43 spannende Kapitel, die einen auf den Inhalt hinweisenden Titel tragen. Die Handlung beschreibt gleichzeitig die Dauer der Kämpfe des Kapp-Putschs und ist somit in 5 Teile aufgeteilt, die mit Datum versehen sind. Diverse Schriften beleben das Gesamtbild, eine Freude zu lesen und leicht zu differenzieren. Tageszeitungsartikel gedruckt in Fraktur, Telegramme in markanter Schrift, Behandlungsprotokolle kursiv abgebildet.

Ziebula hat die auktoriale Schreibweise gewählt, zu jeder Zeit an jeder Stelle im Buch konnte somit die Gesamtübersicht gewahrt werden. Hilfreich waren die Abbildungen der Karte von Leipzig in den 20er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts, so konnte ich die Straßenkämpfe und auch die Bewegungen des Täters immer mitverfolgen. Erfreut haben mich auch wieder veraltete Wörter, die ich noch von meinem Uropa kenne, Gaslaterne, Grammophon, Blitzbeutel zum Fotografieren, Bügelverschlüsse an Getränkeflaschen, da passt einfach alles, Zeitkolorit der Weimarer Republik, historisch authentisch, schafft Atmosphäre und zeugt von aufwendigen Recherchen. Gerade das macht die Stainer-Krimis für mich so interessant.

Der Einstieg ins Buch war sehr politisch und hat mich zu weiterem Stöbern im Netz über den Kapp-Putsch und die politischen Zusammenhänge veranlasst. Als dann die Mordserie begann, stieg die Spannung und endete in einem fulminanten Showdown. Bei Ziebula bekommt man nicht nur spannende Krimis, sondern auch Geschichtsunterricht. Die jeweilige Auffinde-Situation bedarf schon »abgebrühte« Leser. Ganz besonders beeindruckt haben mich die Kapitel aus Tätersicht, ganz tief lässt uns der Autor hier in die Seele des Mörders blicken. Die Figur von Paul Stainer und sein privates Umfeld halten auch wieder unerwartete Überraschungen bereit. Der Verlust seiner Frau und auch die posttraumatische Belastungsstörung sind noch lange nicht verarbeitet und die Beziehung zu seinem unmöglichen Vater könnte nicht schlechter sein. Gerne würde ich erfahren, wie es in Stainers Leben weitergeht.

Mir hat der 3. Fall wieder sehr gefallen und mich bestens unterhalten. Es ist möglich, »Engel des Todes« als Einzelband zu lesen, aber wieso sollte man sich die vorangegangenen Teile entgehen lassen? Lese- und Kaufempfehlung für die gesamte Reihe. Fünf Sterne.

Atmosphärischer Kriminalroman vor spannendem historischen Hintergrund

Am 13.03.1920 versuchten Putschisten die gewählte Regierung zu stürzen. Auch Leipzig wird von den Auswirkungen nicht verschont. Die Stadt ist nicht nur bürgerkriegsähnlichen Zuständen ausgesetzt, auch ein Serienmörder treibt sein Unwesen, der seine Opfer nicht nur tötet, sondern sie anschließend auch noch köpft und ihrer Zungen beraubt.

Der dritte Band der Reihe um den aus Kriegsgefangenenschaft heimgekehrten Polizisten Paul Stainer findet vor dem realen historischen Hintergrund des Kapp-Putsches statt. Thomas Ziebula gelingt es dabei nicht nur, die historischen Geschehnisse in seinen Kriminalroman einzubinden, sondern auch die Atmosphäre, die damals geherrscht haben muss, greifbar zu machen. Nicht nur Stainer, auch andere Charaktere, die man bereits aus den Vorgängerbänden kennt, wie Rosa Sonntag und Mona König, erleben hautnah die Auswirkungen, die über Leipzig hereingebrochen sind.

Ein paar interessante neue Charaktere werden eingeführt, wie der – mir sehr sympathische – Oberst der Reichswehr, August von Herzberg, der eigentlich beabsichtigte, aus dem aktiven Dienst auszusteigen. Valerie Schwarz ist Tänzerin, deren Auftritte teilweise recht skandalös sind und die mit von Herzberg verlobt ist. Ihr Verhalten gegenüber von Herzberg ist mir schnell auf die Nerven gegangen, ihre Hingabe zu ihrer Kunst dagegen hat mir gefallen.

Auch den Täter lernt man schnell kennen, nach und nach offenbart sich auch sein Motiv. Dass man als Leser:in schon relativ früh weiß, wer hinter den Morden steckt, macht den Roman nicht weniger spannend, denn Stainer und sein Team muss es ja erst noch herausfinden, und zudem tragen die Hintergrundereignisse viel zur Spannung bei.

Mir hat sehr gut gefallen, wie gelungen Thomas Ziebula die Gedanken und Emotionen seiner Charaktere eingebunden und mir nahe gebracht hat. Stainers Privatleben bekommt ebenfalls wieder seinen Anteil an der Geschichte, wenn auch etwas weniger als in den Vorgängerbänden. Ich bin gespannt, wie es sich in den Folgebänden entwickeln wird.

Durch den interessanten historischen Hintergrund konnte ich Neues erfahren und wurde dazu animiert, selbst weiter zu recherchieren.

Leider gibt es wieder kein Nachwort des Autors, was ich sehr schade finde, dafür aber eine Karte des Leipzigs jener Zeit.

Auch der dritte Band der Paul-Stainer-Reihe konnte mich wieder überzeugen, dem Autor ist es gelungen, nicht nur den spannenden historischen Hintergrund, sondern auch lebendige Charaktere und viel Atmosphäre in seinen Roman einzubinden. Ich vergebe gerne volle Punktzahl und eine Empfehlung für die ganze Reihe, die man am besten mit Band 1 beginnt.

Ermittler Paul Stainer

Leipzig im März 1920: In Berlin hat der Kapp-Putsch begonnen und es gibt in verschiedenen Städten Ausschreitungen. Auch in Leipzig spüren die Menschen die Ausschreitungen. Die Menschen gehen auf die Straße und demonstrieren gegen die Putschisten. Auch für ein demokratisches Deutschland wird demonstriert.

Mitten in diesen Unruhen betreibt ein Mörder sein perfides Spiel, seine Opfer verstümmelt er grausam. Er köpft sie und schneidet ihnen anschließend ihre Zunge raus.

Der Hauptmann Westhof wird so getötet und verstümmelt aufgefunden. Kriminalinspektor Paul Steiner, der gerade aus der Kriegsgefangenschaft heimgekehrt ist, soll die Ermittlungen leiten.

Wie es scheint, ist es ein Rachefeldzug, dem der Mörder nachgeht …

Der Autor Thomas Ziebula hat einen fließenden und spannenden Schreibstil.

Durch seine Erzählung bin ich an der Seite von Kriminalinspektor Paul Stainer und seinem Team in das alte Leipzig 1920 gereist und habe an seiner Seite den spannenden Fall verfolgt. Es war eine spannende Zeitreise, die mir einen Einblick in die politischen wie historischen Zeit gab.

Ein wieder mal spannender Krimi-5 Sterne gerne dafür.

Blutiger März

Die junge Republik ist in Aufruhr. Kapp hat durch einen Putsch in Berlin die Macht übernommen. Auch in Leipzig kommt es zu Gegendemonstrationen der Arbeiter, die in Straßenkämpfe ausarten. Die rechten Kräfte innerhalb der Ordnungsmächte nutzen ihre Chance, die Linken in ihre Schranken zu weisen.

Die kriegsähnlichen Ereignisse lösen bei Stainer erneut überwunden geglaubte Traumata aus. Und dies zu einem Zeitpunkt, in dem Stainer alle Sinne beisammen haben muss, um einen brutalen Mörder zu stellen. Jemand tötet auf bestialische Weise Mitglieder der Fliegerstaffel, der auch der Rote Baron angehörte. Stainer muss den Täter unbedingt finden, bevor es weitere Opfer gibt.

Mit diesem Krimi hat mich der Autor überrascht. Dieses Mal stehen die aufgeheizte Stimmung nach dem Putsch und die Person des Täters im Mittelpunkt und weniger die polizeiliche Ermittlungsarbeit.

Der Autor hat mich durch die aufgepeitschte, fiebrige Atmosphäre, die er treffend und erlebbar schildert, dennoch emotional gefangen genommen.

Ich habe mit Stainer gelitten, der erneut seine traumatischen Kriegserfahrungen durchlebt, was dazu führt, dass er sich immer wieder in der Vergangenheit verliert und sich nicht auf die aktuellen Ereignisse konzentriert.

Interessant fand ich die Einblicke in die Psyche des Mörders, die bei mir Mitleid für seine Person hervorriefen, weil ich ihn auch als Opfer begreifen konnte.

Mit Wut erfüllt hat mich das Verhalten der Ordnungskräfte, die sich aus mehreren Gruppierungen zusammensetzen. Anstatt die Situation zu deeskalieren, haben Teile von ihnen durch Schüsse auf die Demonstranten und übertriebene Gewalt unschuldige Opfer zu verantworten.

Eine Figur, die mich sehr berührt hat, ist der Oberstleutnant der Reichswehr von Herzberg. Er verkörpert für mich das Ideal eines verantwortungsvollen Militärs. Doch leider ist er der Rufer in der Wüste.

Am Ende löst Stainer den Fall, aber der Satz, die Gerechtigkeit hat gesiegt, will nicht recht passen.

Mich hat der Krimi sehr bewegt. Die Handlung war packend und hat mich mitgerissen. Was ich aber noch viel stärker empfunden habe, der Krimi ist in meinen Augen eine Anklage gegen den Krieg, der im Grunde die Ursache für all die sinnlose Gewalt ist.

Packender historischer Kriminalroman vor dem Hintergrund des Kapp-Putsches im Jahr 1920

In diesem historischen Kriminalroman lässt der Autor Thomas Ziebula seinen Ermittler Paul Stainer zum dritten Mal im Leipzig der 20er-Jahre ermitteln und bietet dabei nicht nur viel Spannung und Dramatik, sondern darüber hinaus auch noch eine atmosphärisch dichte Geschichte, die den damaligen Zeitgeist gut transportiert.

Obwohl die Geschichte fast unmittelbar an den zweiten Band anknüpft, kann man das Buch auch ohne Vorkenntnisse problemlos lesen und nachvollziehen. Alle dazu erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören. Um die Entwicklung der Figuren und die eine oder andere eingestreute Anspielung auf frühere Ereignisse in Gänze genießen zu können, empfiehlt es sich aber schon, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Diesmal spielt die Geschichte vor dem realen Hintergrund des Kapp-Putsches in Berlin, der auch in Leipzig zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen führt. In diesen Wirren begibt sich ein unheimlicher Mörder auf einen brutalen Rachefeldzug. Als Paul Stainer und sein Kollege Siegfried Junghans die Ermittlungen aufnehmen, geraten sie schnell zwischen die Fronten der immer stärker ausufernden Unruhen.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran und lässt dabei das immer noch von den Folgen des 1. Weltkrieges gezeichnete Leipzig der 20er-Jahre vor unseren Augen auferstehen. Mit jeder Seite konnte mich der Autor tiefer in den Bann des facettenreichen Geschehens ziehen. Wie er die einzelnen Erzählfäden dabei immer mehr ineinander übergreifen lässt und am Ende zu einem überzeugenden Gesamtbild verknüpft, ist schon große Klasse.

Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen, die vielfach bereits aus den vorherigen Bänden bekannt sind. Die neuen Figuren fügen sich zudem hervorragend in das sehr gut aufeinander abgestimmte Ensemble ein. Dass der Autor sorgfältig für die Hintergründe seiner Geschichte recherchiert hat, merkt man dem Buch jederzeit an. So sprengt es auch immer wieder die Grenzen des Kriminalromans und stellt darüber hinaus ein rundherum gelungenes Sittengemälde der damaligen Zeit dar. Dass diesmal die Ereignisse um die Unruhen einen breiteren Raum einnehmen als der Kriminalfall, tut der Spannung keinen Abbruch, ganz im Gegenteil.

Wer auf historische Kriminalromane steht, wird hier bestens bedient und unterhalten. Mich konnte das Buch auf jeden Fall erneut auf ganzer Linie überzeugen und begeistern. Auf den nächsten Band der Reihe bin ich nun schon sehr gespannt.

Paul Stainer ermittelt in den Wirren des Kapp-Putsches...

Dies ist der 3. Band von Thomas Ziebula um den Kriminalinspektor Paul Stainer (1. Band: »Der rote Judas«, 2. Band: »Abels Auferstehung«). Die Zeiträume zwischen den einzelnen Bänden sind erstaunlich kurz, so dass sie zeitlich fast nahtlos ineinander übergehen.

Diesmal sind es die Tage im März 1920 während des Kapp-Putsches …

Ja, ich wusste, es gab den Kapp-Putsch, der die junge deutsche Demokratie fast zum Scheitern gebracht hätte – und das wars auch schon …

Aber der Autor nimmt uns gekonnt mit in diese Zeit: Wir erleben die verschiedenen Gruppierungen »hautnah« mit, sei es durch die Schimpftiraden von Paul Stainers Vater, der das »verfluchte rote Schweinepack besonders herzhaft zur Hölle« (S.36) wünscht, sei es, dass wir mit Mona, Fine und Rosa fast in eine Schlägerei zwischen Spartakisten und Weißgardisten geraten, wir nehmen an Demonstrationen teil – kurz: Wir erleben deutsche Geschichte mit – besser, deutlicher und näher geht es nicht! Hier sei dem Autor ein großes Kompliment ausgesprochen, dass er die komplizierte und vielschichtige historische Situation so plastisch, verständlich und nachvollziehbar beschrieben hat, Chapeau, Herr Ziebula!

Schon allein deswegen lohnt sich die Lektüre dieses Buches, aber es gibt ja auch noch einen anderen Strang: Anscheinend nutzt ein Serienmörder das Chaos der Zeit, um wahrlich bestialische Morde zu begehen. Kriminalinspektor Stainer und seine Abteilung ermitteln unter Druck, wie und wo ergibt sich eine Verbindung zwischen den Ermordeten?

Da wissen wir Leser*innen immerhin schon etwas mehr: Wir dürfen verschiedene Behandlungsprotokolle lesen, in denen wir einiges über den Täter erfahren …

Zuerst ahnen wir es nur, langsam verdichtet sich der Verdacht – und wir haben auch so unsere Vermutungen, wer noch gefährdet sein könnte …

In der Zwischenzeit ermitteln Paul und sein Assistent Siegfried Junghans in verschiedene Richtungen, da ihnen der »rote Faden« fehlt …

So, aber nun genug über den kriminalistischen Inhalt geschrieben …

Auch die »Verzahnung« der beiden Stränge ist gut gelungen!

Ich habe mich gefreut, Paul, seine Kollegen und seine Freunde wiederzutreffen, das mag ich an gut durchdachten Reihen: Wir erleben die Entwicklungen der Menschen mit, können an ihrem Lebensweg teilnehmen – und werden hier noch mit einer besonderen Überraschung konfrontiert!

Aber der wirklich große Verdienst von Thomas Ziebula ist, wie liebevoll er auch scheinbar nebensächliches »Menscheln« detailliert beschreibt, ich war z.B. ganz gerührt von einer Szene, in der ein kleiner Junge während einer Demonstration auf einmal seine Eltern nicht mehr wiederfinden konnte und wie »unbürokratisch« ihm einer der Protagonisten geholfen hat …

Gefallen hat mir auch, dass der Autor die Begrifflichkeiten benutzt, die damals verwendet wurden: Mona verdient einen Teil ihres Einkommens in einer »Schwachsinnigenschule« – klar, im ersten Moment hält man inne und stutzt, aber das war eben der damalige Sprachgebrauch (und es gab sicherlich noch »bösere« Worte!).

Kurz: ein großartiges Buch, von dem ich begeistert bin, was ich sehr gern weiterempfehle – und ich freue mich schon heute auf den nächsten Band!