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Engeltod in Pilsum

Kommissarin Femke Peters ermittelt zum dritten Mal

Seiten: 

200

Verlag: 

ISBN-10: 

3965863460

ISBN-13: 

9783965863460

Auflage: 

1 (18.03.2021)

Preis: 

3,99 EUR
Schauplätze: 

Krimitags: 

Amazon-Bestseller-Rang: 2.300
Amazon Bestellnummer (ASIN): B08Y81D73R
Beschreibung von Marcel Gröger

»Wir haben eine Tote! Beim Leuchtturm!« Kommissarin Femke Peters traut ihren Ohren kaum, als die Meldung ihres Kollegen Lars Brodersen hereinkommt. Denn gerade in diesem Moment kommt sie von einem Ausflug zum Pilsumer Leuchtturm zurück. Das auf dem dortigen Parkplatz verdächtig abseits stehende Auto hatte sie bemerkt, aber nicht geahnt, dass sich darin eine tote junge Frau befand.

Schnell steht die Todesursache fest: Pia Becker starb an einer Überdosis. Genauso wie schon zwei weitere junge Erwachsene aus der Region in den letzten zwölf Monaten. Alle drei Opfer hatten erfolgreich einen Drogenentzug hinter sich gebracht. Rückfall oder Mord? Geht ein Serientäter in Ostfriesland um, der es auf ehemalige Drogenabhängige abgesehen hat und ihnen das neue Leben nicht gönnt?

Die Motive sind rätselhaft, weshalb das Team der Kripo Aurich Pias gesamtes Umfeld unter die Lupe nimmt. Tragische Ereignisse kommen ans Licht, und die Jagd nach dem Täter wird zu einem reinen Nervenspiel …

Kriminetz-Rezensionen

Die Tote am Leuchtturm

Kommissarin Femke Peters hatte sich mit ihrer Tochter Eske den Sonnenuntergang beim Pilsumer Leuchtturm und dann die Ankunft des Weihnachtsmanns mit dem Krabbenkutter in Greetsiel angeschaut.

Kaum sind sie wieder zu Hause, ruft ihr Kollege Lars Brodersen sie zu einem Fall. Ausgerechnet am Leuchtturm wurde eine Tote aufgefunden. Ihr war der abseitsstehende Wagen zwar aufgefallen, aber sie konnte ja nicht ahnen, dass sich darin eine tote junge Frau befand. Sehr bald wissen sie, dass die Tote an einer Überdosis gestorben ist. Auffällig ist, dass es zuvor bereits zwei derartige Todesfälle gab. Alle Toten waren drogenabhängig, aber nach einer Therapie inzwischen clean. Warum also mussten sie nun sterben? Das Team von der Kripo Aurich untersucht das Umfeld der Toten und sieht Zusammenhänge. Was sie dann ans Licht bringen, ist sehr tragisch und die Jagd nach dem Täter hat gerade erst begonnen.

Dies ist nun der dritte Fall, in dem die Kommissarin Femke Peters mit ihrem Team von der Kripo Aurich ermittelt.

Der Autor Rolf Uliczka hat einen flüssigen und packenden Schreibstil.

Femke Peters hat sich nach dem Tod ihres Mannes, der bei einem Einsatz zu Tode kam, zu dieser Dienststelle versetzen lassen, denn hier hat sie bei der Betreuung ihrer Tochter die Unterstützung der Eltern. Sie ist eine sympathische Person und eine gute Ermittlerin. Aber auch das Team harmoniert gut zusammen, was nicht zuletzt auch an Femke liegt.

Nachdem sich herausstellt, dass es bei der Toten am Leuchtturm Mord ist und keine versehentliche Überdosis, müssen auch die anderen Fälle neu bewertet werden. Da ist viel Detailarbeit gefragt und Selbst über die Weihnachtstage lässt der Fall Femke nicht los.

Auch wenn es recht schnell einen Verdächtigen gab, so sind da immer wieder Wendungen, die dafür sorgen, dass man sich nicht gewiss sein kann und so die Spannung hochhalten. Doch am Ende klärt sich alles schlüssig auf.
Mir hat dieser Ostfrieslandkrimi gut gefallen, der spannend und tragisch zugleich ist.

Der 3. Fall und wieder spannend

Auch der 3. Fall von Femke Peters ist wieder sehr spannend und kurzweilig geschrieben. Es ist allerdings von Vorteil, wenn man auch die vorherigen Bücher kennt, da sich die Charaktere sehr schön weiter entwickeln und man auch den privaten Hintergrund von Femke und auch ihren Kollegen mitbekommt. Aber der Fall bleibt zu jeder Zeit im Vordergrund.

Engeltod in Pilsum

»Engeltod in Pilsum« ist für Femke Peters der dritte Fall, alle Einzelbände können eigenständig gelesen werden.

Rolf Uliczka zeichnet sich durch einen hervorragenden Schreibstil aus. Die Spannung ist zum Greifen nah und das hält sich bis auf den letzten Seiten. Man fliegt nur so durch die Seiten und mag das Buch nicht beiseitelegen. Auch das Setting ist toll beschrieben, vor allem Pilsum und Umgebung.

Die Charaktere sind in ihrer Verschiedenheit durch und durch gelungen. Mittlerweile kennt man Femke Peters und ihr komplettes Team und die eine oder andere private Geschichte der einzelnen Ermittler. Das gefällt mir in allen Ostfrieslandkrimis von Rolf Uliczka inkl. der Einbringung ostfriesischer Bräuche und Traditionen. Sehr originell das ostfriesische Menü, bei dem man das Dessert kurzerhand ausfallen lässt und gleich zum gemütlichen Teil mit ordentlich Korn übergeht.

Der aktuelle Fall, Hergang und Auflösung ist richtig gut ausgetüftelt, der Leser kann ordentlich miträtseln und wird bis zum Ende doch ziemlich falschliegen.

Insgesamt ist Rolf Uliczka wieder ein spannender und sehr unterhaltsamer Ostfrieslandkrimi gelungen. Ich kann diesen uneingeschränkt empfehlen und vergebe volle Punktzahl.

Dunkle Drogenvergangenheiten in der beschaulichen Krummhörn

Nach einem Ausflug zum Pilsumer Leuchtturm am Abend des Greetsieler Weihnachtsmarktes wird Femke ausgerechnet dort hin zurückbeordert, weil ein vermeintliches Drogenopfer gefunden wurde.

Der Wagen, in dem das Opfer gefunden wird, hatte schon zuvor kurz ihr Interesse geweckt, wegen des Besuchs des Marktes hatte Sie aber nicht nachgesehen.

Komisch nur innerhalb der letzten Monate ist Sie nicht die Erste, und alle waren seit geraumer Zeit clean, was ist da los?

Das letzte Opfer wurde vom Expartner beobachtet, um gegebenenfalls reagieren zu können bei einem Rückfall in die Sucht, dieser konnte auch jähzornig werden.

Alle hatten die gleiche Sozialbetreuerin – ist hier das Motiv, der Zusammenhang zu suchen?

Oder sind wir da auf dem Holzweg?

Wer wissen möchte, wieso, weshalb, warum und wer so alles »Leichen im Keller« hat – das Buch lohnt sich auf alle Fälle. Fängt man einmal an zu lesen: Schwupps ist man am Ende der Geschichte angelangt, weil man einfach weiterermitteln muss.

Spannende und unvorhersehbare Ermittlungen!!

Femke ist eine sehr sympathische und interessante Frau und Ermittlerin, die ich schnell in mein Leserherz geschlossen habe. Sie hat gute Instinkte, was ihre Arbeit angeht und versucht bestmöglich für ihre junge Tochter da zu sein. Und das, obwohl sie selbst mit den Schatten der Vergangenheit zu kämpfen hat.

Der Fall, in dem die Kripo hier ermittelt, ist alles andere als eindeutig. Zunächst scheint alles auf den Einsatz des goldenen Schusses zu deuten. Aber schnell wird klar, dass hier viel weitreichender ermittelt werden muss und nichts so ist, wie es auf den ersten Blick aussieht.

Schon nach wenigen Seiten befindet man sich mitten im Geschehen und die Entwicklung der Geschichte vollzieht sich immer schneller, das Tempo wird deutlich gesteigert. Trotzdem kommen zunächst einmal mehr und mehr Rätsel und offene Fragen ans Tageslicht, mit denen die Kommissare umgehen müssen. Auch ich stand vor nicht nur einem Rätsel und fieberte die ganze Zeit über mit, was nun passiert sein könnte. Immer wieder hat Rolf Uliczka es geschafft, mich durch Wendungen in der Geschichte zu überraschen. Der wunderbar flüssige und bildliche Schreibstil machte es mir möglich, dass ich mir die Ereignisse gut vor Augen halten konnte.

Keine besinnliche Weihnachtszeit

Vorweihnachtszeit in Ostfriesland. Femke Peters will mit ihrer Tochter Eske zum Weihnachtsmarkt nach Greetsiel. Vorher machen sie einen kleinen Halt am Pilsumer Leuchtturm und genießen einen traumhaft schönen Sonnenuntergang.

Noch ahnt Femke nicht, dass ausgerechnet hier auf dem Parkplatz ein verlassenes Auto mit einer toten jungen Frau steht. Sie starb an einer Überdosis Drogen.

Als Femke davon erfährt, erinnert sie sich, dass es in diesem Jahr schon zwei ähnliche Todesfälle in der Gegend gab. Doch ihr Vorgänger hatte nichts unternommen und es als Tod durch Selbstverschulden zu den Akten gelegt.
Femke und ihr Kollege Lars glauben nicht an einen Zufall. Für die beschauliche Gegend um Emden, das nicht unbedingt als Hotspot für Drogen bekannt ist, sind drei Drogentote in einem Jahr schon ungewöhnlich.

Der dritte Fall für die sympathische Kommissarin und ihr Team stellt sich bald komplex und recht rätselhaft heraus.

Die Geschichte, die Rolf Uliczka gekonnt und flüssig erzählt, ist vielschichtig und gewinnt durch unerwartete Wendungen permanent an Spannung. Ihm gelingt es mühelos, die vielen Fäden der Handlung in der Hand zu behalten und zu einer den Leser fesselnden Erzählung zu verknüpfen.

Dabei stellt sich bald heraus, dass das Opfer Pia kein Unschuldsengel war. Durch ihre Vergnügungs- und Drogensucht geriet sie bald an falsche Freunde. Doch ist hier das Mordmotiv zu finden?

Immer tiefer ermitteln Femke und ihr Team in der Vergangenheit und stoßen bald auf mehr als eine Überraschung. Doch der Lösung des Falls  oder der Fälle kommen sie nicht näher.

Lange ahnt man als Leser nicht, wohin die verschiedenen Spuren führen, als am Weihnachtstag ein weiterer Mord geschieht. Doch wie hängt der Tod von drei jungen Menschen und ihrer Betreuerin zusammen?

Das Ermittlerteam zeigt in einem dramatischen und spannungsgeladenen Finale seine gesamte Kompetenz bei der Aufklärung der Ereignisse.

Die Kriminalgeschichte ist gut durchdacht und in sich schlüssig gelöst. Die Personen sind authentisch und ihre Handlungsweisen nachvollziehbar. Der flotte Schreibstil liest sich ausgezeichnet. Dabei ist das ostfriesische Lokalkolorit nicht zu vergessen, welches auch diesen Krimi auszeichnet. Immer wieder wird Tee mit Sahne und Kluntjes getrunken, was auch den Leser entspannt und ihm Zeit für eigene Überlegungen gibt.

Fazit:
Ein kurzweiliger Krimi mit viel Lokalkolorit, der von Beginn an fesselt und mit einigen unerwarteten Wendungen punkten kann. »Engeltod in Pilsum« ist gelungen und Lesevergnügen pur. Spannend und unterhaltsam – deshalb vergebe ich gern 5 Sterne und empfehle das Buch allen Freunden von guten Ostfrieslandkrimis.

Weihnachten in Ostfriesand.

Alle sind in Feiertagsstimmung und freuen sich auf ein besinnliches Weihnachtsfest.

Aber leider kommt es anders als erwartet. »Das Verbrechen kennt weder Sonn- noch Feiertage …« und so müssen Femke Peters und ihr Team auch an Weihnachten ermitteln. Tod durch Überdosis oder doch Mord?

Femke und ihr Team sind authentisch, bodenständig und sehr kompetent. Die Mischung aus Polizeiarbeit und Privatleben der Protagonisten machen den besonderen Reiz dieser Reihe aus. Man fühlt sich wie zu Hause.

Der Schreibstil des Autors glänzt durch gute Recherche, Ortsbeschreibungen, ostfriesischen Traditionen und einem gelungenen Spannungsbogen.

Besonders toll finde ich, dass der Autor seinen Figuren regionale Namen gibt, das macht den ostfriesischen Hintergrund noch glaubwürdiger.

Ich warte schon gespannt auf den nächsten Fall!

Ermittlungen zwischen den Feiertagen

Femke Peters und ihr Team freuen sich auf das anstehende Weihnachtsfest, da wird eine Tote am Pilsumer Leuchtturm gefunden. Es wird wieder in alle Richtungen ermittelt und ein Verdächtiger steht auch schon im Fokus der Ermittler …

Rolf Uliczka versetzt seine Leser diesmal in ostfriesische Weihnachtsstimmung. Trotzdem kommen die Ermittlungen nicht zu kurz. Man erfährt wieder viel über die örtlichen Begebenheiten und spürt beim Lesen das Nordseefeeling. Einblicke in das private Umfeld der Ermittler runden das Ganze ab.

Die Krimis sind nicht sehr lang, aber dafür vollgepackt mit Spannung, Informationen und jeder Menge Lesespaß! Ich warte immer gespannt auf die Fortsetzungen!

Mörderisches in der Vorweihnachtszeit

Mord in der Weihnachtszeit: Am Pilsumer Leuchtturm wird eine Tote in einem Auto aufgefunden. Kommissarin Femke Peters merkt schnell, dass dieser Mord in Zusammenhang mit zwei weiteren Toten steht. Alle drei starben an einer Überdosis, obwohl sie inzwischen clean waren und eine gute Prognose hatten. Femkes Team bohrt ein bisschen nach und kommt einigen tragischen Ereignissen auf die Spur.

Bereits zum dritten Mal darf Kommissarin Femke Peters ermitteln. Schnell findet der Leser in die Geschichte hinein, egal ob er die Reihe bereits kennt oder nicht. Es gibt bald einen ersten Verdächtigen, doch ob das diesmal wirklich so einfach geht? Und natürlich gibt es noch ein paar weitere Verdächtige, was jedoch ist das Motiv zu den Morden? Trotz Vorweihnachtszeit bleiben die Ermittler an der Sache dran und finden die wahren Zusammenhänge heraus.

Ein bisschen Nordseeflair weht um die Geschichte: Wer die Gegebenheiten kennt, wird sicher einiges wieder erkennen. Dass die Kommissarin ein gutes Händchen bei den Ermittlungen hat wie auch im Umgang mit ihrem Team, zeigt sich auch in diesem Buch auf eine gute Art und Weise.

Ich kenne bereits einige Bücher des Autors Rolf Uliczka und bin jedes Mal davon begeistert, wie spannend die Geschichten aufgebaut sind. Jedes seiner Bücher hat meine Sehnsucht nach Ostfriesland geweckt, jede Geschichte konnte mich gut unterhalten. Sehr gerne empfehle ich auch dieses Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.