Cover von: Faule Fische fängt man nicht
Amazon Preis: 12,00 €

Faule Fische fängt man nicht

Der elfte Fall für Henner, Rudi und Rosa. Ein Ostfriesen-Krimi
Buch
Taschenbuch, 288 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3499011662

ISBN-13: 

9783499011665

Auflage: 

1 (13.02.2024)

Preis: 

12,00 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 13.301
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3499011662

Beschreibung von Bücher.de: 

»Es muss nicht Sylt sein, in Neuharlingersiel passiert doch auch genug.« Dora Heldt

Frühling in Neuharlingersiel: Bei einem Malkurs auf dem Steffenshof stellen die Teilnehmer zur Begrüßung ihr Lieblingsbild vor. Karin Müller hat ein Bild aus dem Hausstand ihrer Oma dabei, das verdächtig an Van Gogh erinnert. Eine Kopie? Denn eine Kunstsammlerin war Karins Oma nicht und vermögend schon mal gar nicht. Mitstreiter Conrad ist sich trotzdem sicher, dass es echt ist.

Doch bevor er das Bild einem Experten zeigen kann, ist Karin tot und das Bild verschwunden.

Rudi, Henner und Rosa wollen nicht an Zufall glauben, und sie haben recht: In Karins Blut wird Ketamin nachgewiesen. Und als kurz darauf auch Conrad an einem Herzanfall stirbt, ist das Trio in Alarmbereitschaft.

»Ich liebe diese Reihe!!!« Gisa Pauly

Kriminetz-Rezensionen

Faule Fische fängt man nicht

Inzwischen sind wir schon das elfte Mal in Neuharlingersiel und es ist jedesmal für mich wieder wunderschön Rosa, Rudi, Henner, Mudder und Vadder Steffens, Ludwig, Gudrun, Adelheid, Tante Hildegard und all die anderen wieder zu treffen. Die Steffens haben jetzt aus ihrem Hof so eine Art Ferienunterkunft gemacht, was Vadder gar nicht so gerne sieht, der ganze Trubel. Jetzt hat ein Malkurs für ein paar Tage hier sein Quartier aufgeschlagen, wo auch Rosa mitmacht. Knöllchen Gisela hat ein Bild ihrer Großmutter mitgebracht, mit einem Segelboot darauf. Der Kursleiter ist ganz begeistert von dem Bild, meint er doch einen echten van Gogh vor sich zu haben. Und dann überschlagen sich plötzlich die Ereigenisse. Es gibt Tote, umgebracht mit Ketamin. Niemand kann sich erklären, was hier geschieht. Rudi und sein Kollege Schnepel haben nun zu tun, um den Mörder dingfest zu machen, zumal ihr Chef Haueisen Druck macht. Natürlich mischt Rosa wieder mit, kommt durch ihre Neugier zu einigen Ergebnissen und Vorfällen, noch bevor die Polizei davon erfährt. Wir bibbern und zittern natürlich mit Rosa mit und begleiten sie auf ihre heimlichen Eskapaden. Doch der Mörder war nie und nimmer in unserem Fokus, wir sind mehr als überrascht und erstaunt über die Auflösung. Diese wird uns dann aber auch bestens interpretiert. Auch bei all den Vorgängerbände war der Täter immer eine Person, mit der wie nie gerechnet hätten, die wir nie beachtet haben. Die beiden Autorinnen verstehen es wirklich großartig, den Leser in die Irre zu führen und uns dann ganz am Schluß die Aufklärung vor Augen zu halten. Dies ist wie immer ein unblutiger Krimi, hier ist sehr viel Humor und Klamauk dabei, was das ganze Buch nicht so streng und böse macht. Die Sprache ist leicht verständlich, die einzelnen Kapitel nicht zu lang und die Akteure und ihre Charaktere treffend dargestellt, so dass man sich diese Personen wirklich bildhaft vorstellen kann. Wie üblich, ist am Ende des Buches ein Namensverzeichnis und dann ganz am Schluss die traumhaft guten Rezepte, deren Gerichte und Kuchen die Protagonisten verspeisen. Auch das Cover ist wieder mit strahlend blauem Himmel, das Meer, Seegras und eine Möwe mit Sonnenbrille. Man darf sich wirklich schon auf Band 12 freuen und gespannt sein, welcher Mordfall als nächstes Neuharlingersiel treffen wird,

Wer hat Karin ermordet?

Inhalt:
Rosa nimmt in Neuharlingersiel an einem Mal-Workshop auf dem Steffens-Hof teil. Jeder der Teilnehmer soll zur Inspiration ein Bild mitbringen. Karin hat ein Ölgemälde dabei, dass schon jahrelang bei ihrer Oma in der Küche hängt. Kursleiter Conrad zeigt ein auffallendes Interesse an dem Kunstwerk. Am nächsten Tag ist Karin Tod. Hat das etwas mit dem Bild zu tun? Polizist Rudi und sein Team ermitteln. Aber auch Rosa und Dorfpostbote Henner halten die Augen offen......

Leseeindruck:
"Faule Fische fängt man nicht" ist der 11. Band der Reihe um Dorfpolizist Rudi, Lehrerin Rosa und Postbote Henner. Ich kannte die Vorgänger nicht, bin aber trotzdem gut in die Geschichte gestartet. Ein bisschen Schwierigkeiten hatte ich beim Zuordnen der Figuren. Erst nach und nach habe ich ihre Charaktereigenschaften kennengelernt. Hilfreich war dabei ein Personenregister am Ende, welches auch die Protagonisten kurz vorgestellt hat. Wenn man die Reihe von Anfang an verfolgt, hat man es bestimmt einfacher. Gut gefallen haben mir der lebendige Schreibstil und der feine Humor. Zudem merkt man am agieren der Figuren, dass man es mit einem Dorf zu tun hat. Für mich immer wieder ein Garant guter Unterhaltung. So war ich mittendrin, statt nur dabei und konnte mit Rudi, Rosa und Henner rätseln. Denn je mehr man über die Tote erfährt, desto mehr Verdächtige gibt es. Erst kurz vor Schluss kam mir eine Idee wer der Täter sein könnte. Das Motiv war mir jedoch nicht klar und hat mich überrascht.

Fazit:
"Faule Fische fängt man nicht" konnte mich gut unterhalten. Der Fall war spannend und hat mich am Ende überrascht. Es gab durch die vielen Verdächtigen einiges zu rätseln. Die Figuren haben unterschiedliche Charaktere. So wurde es nie langweilig. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

Ein Malkurs bei Muddern und Vaddern auf dem Steffens-Hof

Es ist Frühling in Neuharlingersiel und auf dem Steffens-Hof,dem Ferienhof von Muddern und Vaddern Steffens findet ein Malkurs statt.Rosa Moll und acht weitere Teilnehmer haben sich dazu angemeldet.Kursleiter Conrad Gravenstein hat sie alle gebeten, ein Bild-Lieblingsbild mitzubringen.Und auch Karin Müller kommt zu dem Kurs. Die ist wegen ihrer gnadenlosen Strafzettel für Falschparken in Neuharlingersiel auch als „Knöllchen-Karin“ bekannt.Siehat ein Gemälde dabei, das seit vielen Jahren bei ihrer Oma in der Küche hängt.Der Kursleiter ist ganz begeistert von dem Bild, meint er doch einen echten van Gogh vor sich zu haben.Karin amüsiert sich über seine Expertise, denn ihre Großeltern sind einfache Leute, etwas so Wertvolles besitzen sie nicht.Dann ist Karin plötzlich tot -wie es sich raus stellt wurde sie mit Ketamin umgebracht.Nicht lange und auch Kursleiter Conrad Gravenstein ist tot,alle sind endsetzt.Und die Begleitung von Conrad Jette will nichts wie weg.Hat sie etwas mit den Todesfällen zu tun?Rudi und sein Kollege Schnepel müssen den Mörder finden zumal ihr Chef Haueisen Druck macht.Wie immer mischt Rosa wieder mit und sie kommt durch ihre Neugier zu einigen Ergebnissen und Vorfällen, noch bevor die Polizei davon erfäht.Henner ist wieder eher unfreiwillig mittendrin im Geschehen. Und Rudi versucht, die Hinweise seiner Freunde und seine Arbeit für die Polizei unter einen Hut zu bringen…..

Die beiden Autorinen Christiane Franke und Cornelia Kuhnert haben wieder einen tollen Ostfriesen-Krimi geschrieben.Flüssig und bildhaft nahmen sie mich mit,den nach nur wenigen Seiten war ich wieder neben Rosa,Henner und Rudi.Es war spannend und an einigen Stellen lustig.Auf Muddern und Vadderns Hoff wäre ich gar zu gerne.Super gerne 5 Sterne-aber mal ehrlich ich hätte auch noch viele Sterne mehr gegeben.

Mörderischer Malkurs

Langsam hält der Frühling Einzug in Neuharlingersiel an der Nordsee. Mutter Steffens vermietet seit einiger Zeit Zimmer auf ihrem Hof und so hat sie diesmal 7 Menschen zu Gast, die bei Kursleiter Conrad Gravenstein das Malen lernen oder ihre Kenntnisse intensivieren wollen. Da jeder Schüler sein Lieblingsbild vorstellen soll, hat Teilnehmerin Karin Müller ein Bild aus der Küche ihrer Oma dabei, das Conrad sehr an einen van Gogh erinnert. Karin, die in Neuharlingersiel nur als Knöllchen-Karin bekannt ist, ist am nächsten Tag tot. Wie die Rechtsmedizin schnell herausfindet wurde sie ermordet. Da auch Conrad einen Ausflug nach Spiekeroog nicht überlebt, steht für Rosa, Henner und Rudi fest, dass dies kein Zufall sein kann. Klar, dass Rudi nun ermitteln muss. Und Spürnase Rosa geht der Sache natürlich auch auf den Grund…

Ich habe mich riesig darauf gefreut nun schon zum 11. mal bei Rosa, Henner und Rudi in Neuharlingersiel zu Gast sein zu dürfen. Für mich ist es fast, wie Freunde zu besuchen und auf dem Steffens-Hof fühle ich mich schon richtig zuhause.
Für alle, die zum ersten mal nach Neuharlingersiel reisen: Da jeder Fall in sich abgeschlossen ist, kann auch dieser Band ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Am Ende des Buches finde ich sogar eine Aufstellung der Menschen, die ich hier immer wieder treffe. Für mich persönlich finde ich es aber schöner, wenn ich die Entwicklung der Figuren hautnah miterleben kann.
Ich finde diesen Fall ganz besonders knifflig, da ich bis zum Schluss nicht die leiseste Ahnung hatte, wer wie in diesen Fall verstrickt sein könnte. Es gibt einige Verdächtige und dadurch, dass Knöllchen-Karin nicht sonderlich beliebt war, auch einige Motive. Aber irgendwie fehlte immer das letzte Puzzleteilchen um den Fall abzuschließen. Dies findet sich dann per Zufall ganz zum Schluss und hat mich mit dem wie und dem warum vollkommen überzeugt.
Christiane Franke und Cornelia Kuhnert haben neben dem Kriminalfall wie immer auch andere interessante Themen integriert. So erfahre ich ein bisserl was zu einem Kunstraub aus 1979 in der DDR und dass ein bestimmtes Medikament gegen ADHS nicht nur Segen bedeutet.
Auch bringen sie das Flair der Nordseeküste in und um Neuharlingersiel und auch der Insel Spiekeroog sehr gut rüber. Die Insel steht nun auch auf meiner „Dort-will-ich-mal-hin“-Liste.
Die meisten Menschen, die ich bei diesem Fall treffe, kenne ich bereits und freue mich auch diesmal wieder einiges Neues von ihnen zu erfahren. Auch die Leute aus dem Malkurs, dem auch Rosa angehört, kann ich mir dank der bildhaften Beschreibungen gut vorstellen. Und natürlich ist auch mein ganz spezieller Freund wieder mit von der Ermittler-Partie. Immer wenn die Sprache auf KOK Helmut Schnepel kommt oder er wieder eine seiner 100-prozentigen Theorien oder haltlosen Verdächtigungen raus haut, bekomme ich Gänsehaut und Schnappatmung. Kann dem Mann nicht mal jemand seine Grenzen aufzeigen?
Natürlich gibt es gerade bei Mudder Steffens wieder die leckersten Gerichte zu essen und mir läuft beim lesen das Wasser im Mund zusammen. Einige der Rezepte finde ich am Schluss des Buches sogar zum nach kochen.

Mit „Faule Fische fängt man nicht“ wurde ich wieder bestens unterhalten. Und leider dauert es nun erst mal wieder eine Zeit bis ich meine „Freunde“ in Neuharlingersiel wiederlese.