Cover von: Festa Mortale
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Bücher.de Preis: 14,00 €

Festa Mortale

Hellweg-Krimi
Buch
Taschenbuch, 319 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3954752204

ISBN-13: 

9783954752201

Auflage: 

1 (20.11.2020)

Preis: 

14,00 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3954752204

Beschreibung von Bücher.de: 

Das italienische Fest - in Unna freut man sich auf fünf Tage voller mediterranen Flairs mit Musik, Essen und fröhlichen Menschen in der kunstvoll beleuchteten Innenstadt.

Der kleine Torben will sich zusammen mit seiner Mutter alles von oben ansehen. Als ihre Gondel hoch über dem Festplatz schwebt, glaubt er unten seinen Vater zu sehen, der von der Mutter getrennt lebt. Ungeduldig wartet er, bis er aussteigen kann, und rennt davon, um zu ihm zu eilen. Die Mutter verliert ihn aus den Augen und Torben bleibt verschwunden, trotz intensiver Suche, auch durch die Polizei.

Dann findet das Team um Maike Graf und Max Teubner einen Toten. Es wird nicht der einzige bleiben. Nach und nach kristallisiert sich heraus, dass Torben das Verbindungsglied zwischen den Mordopfern ist. Was verschweigt seine Mutter?

Kriminetz-Rezensionen

Ermittler-Krimi mit viel Lokalkolorit

Auf dem italienischen Fest in Unna verschwindet ein Zehnjähriger. Am nächsten Tag findet die Polizei ihn in der Kanzlei seines Vaters gefesselt und betäubt. Sein Entführer brachte ihn zurück und erschoss seinen Vater.

Darauf baut Frau Plötner einen originellen Krimi auf, den sie gekonnt erzählt. Gerne folgte ich den Ermittlern bei der Lösung des Falls, die bis zum Schluss spannend bleibt und stimmig aufgeht. Im Grunde erzählt die Autorin eine Geschichte enttäuschter Liebe, die zu Hass wird. Das Ganze reichert sie mit genügend Lokalkolorit an, um mich neugierig auf Unna zu machen. Sollte ich die Stadt eines Tages besuchen, hat sie es Frau Plötner zu verdanken.

Spannender Regional Krimi

Von dem italienischen Fest in Unna hat Kriminalhauptkommissarin Maike Graf nicht viel. Eine Mutter vermisst ihren 10-jährigen Sohn Torben – sie vermutet, dass ihr Ex ihn entführt hat. Die Suche nach dem Jungen beginnt, man findet ihn am nächsten Tag betäubt und gefesselt neben einem Toten. Zeugen wollen Torben mit einem Mann gesehen haben – aber sein Gesicht war verdeckt. Behutsam versucht die Hauptkommissarin den Jungen zu befragen. Aber er kann ihr nicht helfen, es bleibt auch nicht bei einem Toten …

Die Autorin Astrid Plötner hat einen sehr spannenden Regional-Krimi geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und voll Spannung vom Anfang bis Ende. Ich als Leser hatte immer das Gefühl, als wenn ich dabei wäre. Viel zu schnell war das Buch zu Ende – 5 Sterne. Bitte noch mehr so spannende Regional-Krimis.

Lichtspiele

Es ist Festa Italiana in Unna und die Stadt ist voller Besucher. Und dann ist große Panik: Ein Kind ist verschwunden. Seine Mutter sucht Torben verzweifelt – auch bei seinem Vater, der von der Mutter getrennt lebt. Die Polizei sucht ihn mit einem großen Aufgebot, es beteiligt sich auch das Team Maike Graf und Max Teubner, die zufällig auch auf dem Fest sind. Doch Torben bleibt verschwunden. 

Am nächsten Tag findet die Polizei Torben bewusstlos in der Praxis seines Vaters und der liegt erschossen auf seinem Schreibtisch. Das Team der Kommissare aus Unna verstärkt das Sonderkommando der Polizei aus Dortmund. Die Ermittlungen ergeben, dass Andrea nicht die leibliche Mutter von Torben ist, sondern dass sie das Kind angenommen haben. Es dauert einige Zeit, bis seine Mutter ausfindig gemacht wird. Es handelt sich um Jessika Waas, die zu der Zeit in einem Bordell gearbeitet hat und mit einem Jens Müller ein Kind gezeugt und es über ihren Zuhälter verkauft hat. 

Das Lichterfest in Unna geht weiter, doch der Mörder arbeitet weiter im Schatten und ist noch nicht fertig mit seiner Aufgabe.

Der von mir gelesene Hellweg-Krimi ist ein spannender Roman mit sehr viel Lokalkolorit. Die Story ist sehr interessant und eingebunden in ein Stadtfest, das diese Geschichte nachvollziehbar macht, jedenfalls zu Beginn. In der Folge gibt es Wendungen, die dieser Geschichte sehr guttun. Die Story, die hier aufgebaut wird, nimmt sehr viel Wendungen und die Spannung bleibt sehr schön bis zum Ende erhalten. 

Es ist schon sehr ungewöhnlich, dass eine Prostituierte bewusst ein Kind mit einem Freier zeugt, um aus dem Bordell zu entkommen. Doch die Brisanz liegt in der Beziehung der beiden zueinander. Das finde ich sehr originell und gekonnt, mal etwas Außergewöhnliches zu entwickeln. Sehr originell finde ich auch, diese Geschichte in ein regionales Fest einzubinden. Sehr gelungen auch das Cover, das das Besondere dieses Festes verdeutlicht: Licht und volle Gassen. Lange im Dunkeln bleiben der Mörder und das Motiv. Geschickt wird der Mörder immer wieder im Prolog und in kursiv geschriebenen Absätzen eingebunden. Das erhöhte zu Beginn die Verwirrung bei mir total, aber lädt auch ein, um mit den Kommissaren zu ermitteln. Die Hauptpersonen, das Team Unna um Maike und Max, ermittelt fleißig und geht vielen Spuren nach, tappt aber lange im Dunkeln. Sie folgen zusammen mit den Kollegen aus Dortmund vielen Spuren und finden dann auch nach und nach die entscheidenden Spuren.

Ich finde den Schreibstil in diesem Krimi sehr flüssig zu lesen und die Autorin Astrid Plötner lädt auch immer wieder ein ihr auf das Fest und in die Stadt, die sie gernhat, zu folgen. Da ich selbst in Unna lebe, kann ich das auch gut nachempfinden. Mir hat das Buch sehr viel Spaß gemacht, nicht nur wegen des Lokalkolorits, sondern auch wegen des sehr spannenden Inhalts. Ich kann es nur empfehlen.

Spannender Regio-Krimi

In Unna ist es wieder so weit, das sehr geschätzte italienische Fest steht an und alle freuen sich auf fünf Tage mediterranen Flairs in der Innenstadt. Aber die besinnliche und ausgelassene Stimmung wird vom Verschwinden des kleinen Torben überschattet. Alle Bemühungen von Kommissarin Maike Graf und Max Teubner bleiben zunächst erfolglos, es gibt keine Spur von Torben. Kurze Zeit später wird aber die Leiche eines Mannes entdeckt und sie soll nicht die letzte sein. Was steckt hinter den Morden, die nach weiteren Recherchen durchaus im Zusammenhang stehen könnten? Ein kniffliger Fall für das Ermittler-Duo Graf und Teubner …

»Festa mortale« ist mittlerweile der dritte Band des Unnaer Kommissaren-Duos. Der erste Teil hat mir schon sehr gut gefallen, so dass ich mich auf ihren neuen Fall gefreut habe und mit einer hohen Erwartungshaltung in das Buch gestartet bin. Astrid Plötner hat mich auch schnell wieder mit ihrem temperamentvollen und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil in die westfälische Stadt Unna entführt. Ihre Kriminalromane haben einen sehr authentischen und wohldosierten Lokalkolorit, der der Reihe um Maike Graf und Max Teubner einen besonderen Charme verleiht. Der aktuelle Fall wird in die Geschehnisse um das auch in der Realität stattfindende »Festa Italiana« gebettet, welches alljährlich das italienische Lebensgefühl nach Westfalen bringt. Der Spannungsbogen wird mit dem Verschwinden des Jungen gut aufgebaut und über die folgenden Ereignisse samt Ermittlungen voller Überraschungen auf einem hohen Niveau gehalten. Der Leser bekommt im Verlauf aufgrund vieler Wendungen immer wieder die Möglichkeit, auf der Suche nach dem Täter und den Tathintergründen mitzurätseln. Ein gut nachvollziehbares Finale rundet diesen Regionalkrimi aus meiner Sicht gelungen ab.

Insgesamt ist »Festa mortale« für mich eine gelungene Fortsetzung einer Kriminalroman-Reihe, die mit sympathischen Protagonisten, einem gelungenen Lokalkolorit und einem atmosphärischen Schreibstil der Autorin überzeugen kann. Ich empfehle das Buch daher sehr gerne weiter und bewerte es mit den vollen fünf von fünf Sternen.

Ein Buch, das sich zu lesen lohnt

Wieder ein supergut geschriebener Krimi der Autorin. Dies ist bereits Band drei über das Ermittlerteam Graf/Teubner. 

In Unna findet das jährliche italienische Fest statt. Alt und Jung sind hier unterwegs, um den italienischen Flair zu genießen. Auch der 10-jährige Torben ist hier und macht mit seiner Mutter eine Fahrt mit dem Riesenrad. Beim Aussteigen meint er, seinen Vater gesehen zu haben. Er springt ihm nach und wird von da an nicht mehr gesehen und seine Mutter meldet ihn als vermisst.

Das Kind wird am nächsten Tag neben einem Toten gefunden. Aber das Morden geht weiter und es handelt sich dabei um Personen, die irgendwie mit dem Jungen eine Verbindung haben. 

Die Autorin beschreibt die Protagonisten derart lebensnah und man meint, diese Personen selbst zu kennen. Von den ersten Seiten an ist die Spannung voll da, erhöht sich von Kapitel zu Kapitel. Meint man, auf der richtigen Fährte zu sein, erweist sich das dann schon bald wieder als falsch und man hat einen neuen Verdächtigen. 

Der Schreibstil ist sehr gut, man liest schnell, denn die Ausdrucksweise ist sehr lebendig. Man zittert mit und kann sich von dem Buch keinesfalls mehr losreißen. Auch das Privatleben der Ermittler wird beschrieben und es sind Menschen wie Du und ich und keine Supermänner wie James Bond. Sehr gut habe ich die Einschübe in kursiver Schrift gefunden, denn hier äußert der Täter seine Gefühle und Gedanken. 

Das Cover zeigt Unnas überfüllte Straßen auf dem Fest in Vogelperspektive. Ein Buch, das sich zu lesen lohnt und voller Spannung warte ich auf den vierten Band.

Liebe, Hass und ein italienisches Fest in Unna

»Festa Mortale« ist der dritte Fall von Hauptkommissarin Maike Graf und ihrem Kollegen Max Teubner. Der Leser trifft die beiden und ihre Kollegen auf der Festa Italiana in Unna. Das Fest findet alle zwei Jahre statt und dauert fünf Tage. Genau in dieser Zeitspanne spielt der neue Hellweg-Krimi von Astrid Plötner – vom Eröffnungsabend vor Christi Himmelfahrt bis zum abschließenden Sonntag.

Tausende bunte Lichter, Vino, Pasta und Prosecco zaubern beim Un(n)a Festa Italiana eine einzigartige Atmosphäre in der Innenstadt von Unna. 

Doch lange können die Polizisten das Fest nicht genießen, denn ein kleiner Junge, Torben, ist verschwunden und wird von seiner Mutter fieberhaft gesucht. Sofort erklären sich Maike und ihre Kollegen bereit,  die uniformierten Kollegen zu unterstützen.

Eine erste Spur führt zum geschiedenen Mann der Mutter, einem Rechtsanwalt. Doch kurze Zeit später wird er erschossen in seiner Kanzlei aufgefunden.

Die komplexe Handlung, die sich Astrid Plötner ausgedacht hat, macht den Leser mit weiteren interessanten Personen bekannt, die man zunächst in keinen direkten Zusammenhang mit Torben und seiner Mutter Alessia bringen kann. Noch ahnt man nicht, welche Verbindungen es zwischen einem jungen glückliche Paar, einem Stadterklärer, einem Fußballtrainer und zwei Pflegern aus einer Einrichtung für schwerbehinderte Kinder gibt.

Doch plötzlich geschehen kurz hintereinander zwei weitere Morde und fordern alles vom Ermittlerteam. Torben ist noch immer nicht gefunden und das Schlimmste wird befürchtet.

Es ist spannend den unterschiedlichen Spuren zu folgen. Alles wird flüssig und gut erzählt. Die Verbindung zum Privatleben der Opfer wird geschickt mit der Handlung verbunden und das italienische Fest im Hintergrund bildet einen starken Kontrast zu den Morden. Damit verdichtet sich die Atmosphäre. Der Leser wird gefesselt und zum Mitdenken gefordert. Bis zum Schluss ahnte ich nicht, wer hinter den Morden steckt.

Astrid Plötner gelingt es, die Spannung bis zu einem dramatischen Finale konstant zu halten und den Leser mit einer schlüssigen Lösung zu überzeugen. Der Bezug zum Prolog, dem Tod infolge eines Sturzes wird hergestellt. Der Krimi zeigt, wie menschliche Abgründe und tragische Ereignisse verkettet sind.

Fazit:
Aus meiner Sicht eine klare Leseempfehlung für alle, die einen Krimi mit einer gut durchdachten Handlung und spannenden Ermittlungen von sympathischen Polizisten mögen. Die Personen und ihr Umfeld sind gut beschrieben und glaubhaft dargestellt. Alle Nebenhandlungen sind passend und in angemessenem Umfang zu den Untersuchungen und Recherchen eingebunden.

Ich hoffe bald wieder Hauptkommissarin Maike Graf und ihren Kollegen Max Teubner bei einem neuen Fall zu begleiten.