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Die Festung
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Beschreibung:
Bonnie kommt auf einer abgelegenen Festung vor der Küste Englands an, um an einer mysteriösen Reality-TV-Show teilzunehmen. Im Wettbewerb mit sieben Fremden muss sie eine Reihe von Rätseln lösen, um das Preisgeld zu gewinnen. Die Spannung zwischen den Kandidaten steigt. Wer wird am Ende mit Ruhm und Reichtum die Festung verlassen?
Zugleich wird Bonnie das schleichende Gefühl nicht los, dass sie und ihre Mitspieler nicht allein in der Festung sind.
Dann wird die erste Teilnehmerin tot aufgefunden, und Bonnie beginnt eine dunkle Wahrheit zu verstehen: Es gibt einen Mörder in der Festung, und jeder könnte der Nächste sein. Wenn Bonnie entkommen will, muss sie gewinnen …





















Kampf gegen das Böse
Zum Inhalt:
Acht Menschen stellen sich einem Escape-Game, das sie schnell an ihre Grenzen bringt. Denn die Festung in der Nähe der Isle of Wight erweist sich als mörderisch und das Spiel um eins um ihr Leben.
Mein Eindruck:
Dieses Buch lässt auch auf die Makellosigkeit ihrer Fingernägel bedachte Menschen an jenen kauen. Selten gab es in letzter Zeit eine spannendere Lektüre, man hofft und bangt mit den Figuren (selbst mit denen, die sich als weniger sympathisch entpuppen) und mag nicht glauben, dass die im Podcast eingestreuten Bemerkungen über das fehlende Überleben wirklich in Gänze wahr sein sollen. Überhaupt der Podcast! Die Autorin schafft mit einem Einstreuen der Episoden dort, dem Zeitenwechsel und den Bewerbungssituationen ihrer Kandidaten eine zusätzliche Möglichkeit, den Pegel des Adrenalins bei ihren Lesern auf gesundheitsgefährdendem Niveau zu halten. Bis zum bitteren Ende, das ebenfalls perfekt passt!
Mein Fazit:
Ein thrillertechnisches Meisterwerk!
Nichts ist, wie es scheint
Acht Personen werden ausgewählt, um in einer Seefestung an einem Wettbewerb teilzunehmen. Das Spiel ist ein Reality-TV-Format und im Stil eines Escape Room gehalten.
Die Rätsel sind komplex und die einzelnen Charaktere so vielseitig, wie man es aus den diversen TV Formaten kennt. Nicht alle sind sympathisch, aber das sollen sie ja auch nicht sein. Schnell wird klar, dass der Spielcreator auch noch andere Absichten verfolgt. Das Buch verlagert sich auf eine psychologische Ebene, bei der die Frage im Vordergrund steht, wer wird überleben?
Die Kapitel werden unterbrochen durch Ausführungen des sogenannten Direktors und Social Media Beiträgen. Diese spiegeln den Ton wieder, der inzwischen in diesem Medium herrscht.
Die Geschichte ist spannend, clever erzählt und regt am Ende zum Nachdenken an.
Sicher ist die Story nicht in allen Punkten glaubwürdig, muss sie auch nicht. Sie lebt von unerwarteten Twists und falschen Schlussfolgerungen.
Wer gute, spannende Unterhaltung sucht, ist hier richtig.
Tödliches Escape-Spiel
Bonnie nimmt an einer mysteriösen Reality-TV-Show teil. Gemeinsam mit sieben anderen Teilnehmern, die sie zuvor noch nicht kannte, kommt sie auf einer abgelegenen Festungsinsel vor der englischen Küste an. Es ist ein Wettbewerb und sie müssen Rätsel lösen, um das Preisgeld zu gewinnen. Die Spannung unter den Kanditaten steigt. Wer wird am Ende gewinnen? Bonnie hat das Gefühl, dass sie nicht allein in der Festung sind. Kurz darauf wird der erste Mitspieler tot aufgefunden. Ein Mörder scheint unter ihnen zu sein. Um zu gewinnen ist Bonnie klar.. sie muss die Festung verlassen...
Zu Beginn war es etwas schwierig, die verschiedenen Protagonisten auseinanderzuhalten, da viele Charaktere auf einmal auftreten und einige von ihnen sehr ähnlich klingende Namen hatten. Das kann den Einstieg etwas erschweren, ist aber im Verlauf gut zu bewältigen.
Der Plot und das Konzept, ein lebendiges Escape-Spiel zu veranstalten, hat mir richtig gut gefallen. Die Rätsel sind gut ausgetüftelt, haben alle einen nachvollziehbaren Sinn und wurden sehr gut in die Story eingearbeitet. Sie verleiten den Leser zum Miträtseln. Als Außenstehender fällt es dann nur etwas schwierig auf die Lösung zu kommen, da man die örtlichen Begebenheiten nicht so vor Augen hat und es recht schnell aufgelöst wird.
Passend zu dem Plot war natürlich das Setting mit der abgelegenen Festungsinsel. Das sorgt regelrecht für eine lebendige und realistische Atmosphäre, die einen förmlich in den Bann ziehen kann.
Die Story wird mit einem hohen Tempo erzählt, sodass man nie das Gefühl hat, dass die Story stagniert. Der flüssige Schreibstil trägt ebenso dazu bei. Der Wechsel in den Erzählweisen zwischen Podcasts, Posts der Zuschauer und den Protagonisten in der Festung sorgt für eine spannende und abwechslungsreiche Erzählstruktur. Die Story ist zudem wendungsreich, was die Handlung unvorhersehbar macht und einen immer wieder überracht.
Das Ende der Story ist logisch aufgebaut, aber hatte für mich kleine Stellen. Bspw. fehlte mir das "Warum" dahinter. Also eine klare Erklärung für die Hintergründe und Motive, die die Ereignisse in der Festung antreiben. Das hätte dem Finale noch mehr Tiefe verliehen. Außerdem wirkte das Ende zu offen, was mir für einen Stand-Alone zu unvollständig ist.
Mein Fazit:
Das Ende hatte für mich noch Luft nach oben, deswegen muss ich an der Stelle leider ein Stern abziehen. Ansonsten hat mich der Plot, mit dem lebendig gestalteten Escape-Spiel, voll in den Bann gezogen und ich war total gefesselt und gespannt, was als Nächstes passiert. Dennoch würde ich dem Buch eine Leseempfehlung aussprechen.
Spiele um dein Leben
Zum Inhalt:
Bonnie kommt auf einer abgelegenen Festung vor der Küste Englands an, um an einer mysteriösen Reality-TV-Show teilzunehmen. Im Wettbewerb mit sieben Fremden muss sie eine Reihe von Rätseln lösen, um das Preisgeld zu gewinnen. Die Spannung zwischen den Kandidaten steigt. Wer wird am Ende mit Ruhm und Reichtum die Festung verlassen? Zugleich wird Bonnie das schleichende Gefühl nicht los, dass sie und ihre Mitspieler nicht allein in der Festung sind. Dann wird der erste Teilnehmer tot aufgefunden, und Bonnie beginnt eine dunkle Wahrheit zu verstehen: Es gibt einen Mörder in der Festung, und jeder könnte der Nächste sein. Wenn Bonnie entkommen will, muss sie gewinnen...
Meine Meinung:
Ich liebe ja Reality-Fernsehen und da war der Klappentext für mich natürlich sehr interessant Reality-Fernsehen als Buch. Der Einstieg viel mir leicht, der Schreibstil war flüssig und obwohl nicht super spannend geschrieben, wollte ich doch wissen wie es weitergeht. Es wird immer aus der Sicht von Bonnie erzählt und dazwischen gibt es Kapitel von einem Podcast was passend ist und noch mehr Fragen aufkommen lässt. Die Charaktere waren verschieden so wie sich das beim Reality-Fernsehen gehört von superschlau,über heißer Typ ( nicht meine Ansicht ) usw. Zuerst ist es natürlich Friede Freude Eierkuchen, aber dann ändert sich die Dynamik zwischen den Teilnehmern als der erste Tote auftaucht und es entstehen Grüppchen etc. Sympathie zu dem ein oder anderen Charaktere hatte ich,genauso aber auch nicht Sympathie für manch anderen. Ob nun Bonnie gewinnt oder wie es weitergeht bei dem Spiel, dazu möchte ich jetzt nichts schreiben, da ich sonst spoilern würde. Soviel nur es wird noch interessanter und es spielt nicht nur auf der Insel. Das Ende und das Motiv waren mir persönlich ein bisschen zu wenig erklärt, dazu hätte ich mir mehr gewünscht, aber dennoch ist es okay.
Bis auf paar Kleinigkeiten, hat mir das Buch gefallen und ich hatte Spaß beim Lesen.