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Im Flachgau wartet der Tod

Der zweite Fall für Raphael Aigner. Kriminalroman
Buch
Taschenbuch, 336 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3740813253

ISBN-13: 

9783740813253

Erscheinungsdatum: 

14.10.2021

Preis: 

13,00 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3740813253

Beschreibung von Bücher.de: 

Ein herrlich schräger Krimi aus dem Salzburger Land.

Mitten in der Flachgauer Raunacht geschieht ein Mord, der das beschauliche Örtchen Koppelried in den Ausnahmezustand versetzt – und mit ihm den Dorfpolizisten Raphael Aigner, der das Opfer nur allzu gut kannte. Mit Unterstützung alter Kollegen nimmt Aigner die Fährte auf und trifft bei der Suche nach dem Täter nicht nur auf überhebliche Pfaffen, windige Geschäftsmänner und kauzige Dorfbewohner, sondern kommt auch einem dunklen Familiengeheimnis auf die Spur.

Kriminetz-Rezensionen

Ein sehr gelungener, wunderbar schräger Regio-Krimi.

Dorfpolizist Raphael Aigner trifft es dieses Mal schwer. Seine Mutter Liesl kommt aus den USA zurück nach Koppelried. Über 30 Jahre hat Raphi seine Mutter nicht gesehen.

Mitten in den Flachgauer Raunächten passiert ein Mord. Liesl ist brutal ermordet worden. Aigner ist nicht nur eine große Hilfe bei den Ermittlungen, er muss sich auch mit einem neuen Halbbruder und einem alten Familiengeheimnis auseinandersetzen.

Auch wer den ersten Band nicht gelesen hat, kommt problemlos rein. Der amüsante, lockerer, lebendige Schreibstil gepaart mit einem wunderschönen Dialekt gibt diesem Krimi das gewisse Extra. Die Figuren sind bis in die Nebenrollen liebevoll gezeichnet, dass man ganz schnell Sympathien oder auch Antipathien hegt. Man merkt, dass die Autorin viel Herzblut in ihre Geschichte gepackt hat, Land und Leute kennt und vor allem liebt!

Durch ihren authentischen und atmosphärisch mitreißenden Erzählstil sorgt sie für ein originelles und humorvolles Leseerlebnis. Der Spannungsbogen ist gekonnt gesetzt. Natascha Keferböck lässt den Leser bis zuletzt im Dunklen tappen. Es gibt zahlreiche Wendungen und auch falsche Fährten. Der am Anfang erzeugte Spannungsbogen bleibt erhalten bis zum überraschenden Ende.

Auch der 2. Band gibt die österreichische Lebensart wunderbar wieder. Der Wortwitz und die Situationskomik ist wieder wunderbar skurril, temporeich und gespickt mit köstlich witzigen Dialogen.

Ich habe mich mit diesem Buch sehr gut unterhalten gefühlt, habe mit rätseln können und ein tolles Kopfkino gehabt. Ein sehr gelungener, wunderbar schräger Regio-Krimi. Eine Leseempfehlung. Erwähnenswert ist noch das Glossar am Ende des Buches.

Vergnüglicher Regionalkrimi

»Im Flachgau wartet der Tod« ist ein Kriminalroman von Natascha Keferböck, der 2021 im Emons Verlag erschienen ist.

Zum Autor:
Geschichten zu erzählen hat für Natascha Keferböck, Jahrgang 1969, schon als Kind eine wichtige Rolle gespielt. Mit dem Aufschreiben hat sie allerdings erst später begonnen. Sie ist seit vielen Jahren beruflich in der Technik- und Finanzwelt zu Hause. In ihren Flachgauer Krimis rund um das fiktive Dorf Koppelried bei Salzburg zollt die Autorin ihrer Liebe zum Salzburger Land und seinen Menschen humorvoll Tribut.

Meine Meinung:
Dieses Buch kann man völlig zu Recht eine Krimödie nennen. Es ist zudem ein Regionalkrimi aus dem Flachgau mit reichlich Dialekt, der mir als Niederrheiner anfänglich ein paar Verständnisprobleme bereitet hat. Diese haben sich aber schnell gelegt und für die harten Fälle findet sich im Anhang ein Glossar.

Der Protagonist Raphael Aigner, aus dessen Sicht die Geschichte vorwiegend erzählt wird, ist ein eigenwilliger Charakter, der für manche Überraschung gut ist. Im humorigen Gewand kommt eine Geschichte daher, die eher traurig stimmt. Beziehungsprobleme und Familienstreitereien sind ein wichtiges Thema, aber auch Liebe und Verbundenheit. All dies wird mit viel Wortwitz und teils auch deftigem Humor versetzt. Der Unterhaltungsfaktor ist hoch und es bleibt bis zum Ende spannend. Der Mord wird sauber aufgeklärt, allein auf der Beziehungsebene bleiben Fragen für eine Fortsetzung offen.

Fazit:
Dieses Buch schafft den Spagat zwischen durchaus ernster Thematik und humorvoller Verpackung vor allem dank seiner Hauptfigur Raphael Aigner vorzüglich. Deshalb bewerte ich das Buch mit fünf von fünf Sternen (90 von 100 Punkten) und spreche eine Leseempfehlung aus.

Lässt das Dorfleben lebendig werden

Inhalt:
Koppelried ist in Aufruhr. Da geschieht doch tatsächlich in dem kleinen Ort ein Mord. Daran können nur die Raunächte schuld sein. Haben die im Rieglerbräu wirklich und wahrhaftig Bettwäsche zum Trocknen rausgehängt. Jeder weiß doch, dass sich in dieser Zeit die bösen Geister darin verfangen. Und nun haben sie dort eine Leiche. Für Dorfpolizist Raphael Aigner schwierige Ermittlungen. Schließlich gilt er als befangen …

Leseeindruck:
»Im Flachgau wartet der Tod« ist der zweite Band mit den Koppelriedern und Dorfpolizist Raphael Aigner. Aber auch wer den Vorgänger nicht kennt, wird seinen Spaß haben. Schließlich lässt die Autorin das Dorfleben in diesem Krimi lebendig werden. Gleich zu Beginn wird man mitten hineinkatapultiert nach Koppelried und erlebt die Figuren sozusagen ungeschminkt. Da ist bei mir gleich das Kopfkino angesprungen. Einige Dialoge sind in Dialekt gehalten. Was dem Ganzen einen authentischen Touch gibt. Tratsch darf natürlich auch nicht fehlen und vor allem die Alteingesessenen wissen viel. Was natürlich den Ermittlungen zugutekommt. Apropos. An diesen kann man durch die Ich-Form aus Raphaels Sicht hautnah teilnehmen.

Je weiter die Geschichte fortschreitet, umso spannender wird der Fall. Ich habe mit meinen Tipps bezüglich des Täters jedenfalls vollkommen daneben gelegen. Die Kapitel sind in Tage gegliedert, weshalb sie etwas länger sind. Durch den unterhaltsamen Schreibstil fällt das aber kaum auf. Etwas Gemeines gibt es aber. Das Ende hört im Privaten mit einem Paukenschlag auf. Und habe ich im Epilog etwa erfahren, wie es weiter geht? Nein. Das heißt, ich muss jetzt geduldig auf Band 3 warten, der hoffentlich erscheinen wird.

Fazit:
Für mich hatte »Im Flachgau wartet der Tod« alles, was ein Regionalkrimi braucht. Figuren, die agieren und ich dadurch ihre Charaktere gut kennenlernen konnte. Dialoge, die teilweise in Dialekt gehalten sind und trotzdem zu verstehen sind. Wer dennoch Schwierigkeiten hat, dem steht am Ende ein Glossar zur Verfügung. Zudem gibt es einen Fall, der mich überraschen konnte. Ich hatte jedenfalls vergnügliche und unterhaltsame Lesestunden und empfehle den Krimi gerne weiter.

Toller Regionalkrimi

Dorfpolizist Raphael Aigners Mutter kehrt nach 30 Jahren aus USA nach Koppelried zurück. Raphaels Frau ist gestorben und an einer neuen Beziehung hat er kein Interesse. Sehr zum Leidwesen seines Sohnes Felix. An Interessentinnen mangelt es bei der Hälfte der Einwohnerinnen nicht – aber bei Raphael eben nicht.

Dann geschieht in der Flachgauer Reifnacht ein Mord – Liesl ist brutal ermordet worden. Und Raphael hat sie nur mehr wie gut gekannt.

Eine große Hilfe ist er im Moment nicht, denn er muss sich mit seinem neuen Halbbruder und mit alten Familiengeheimnissen auseinandersetzen. Aber Raphael bekommt Hilfe und Unterstützung von alten Kollegen und kauzigen Dorfbewohnern …

Die Autorin Natascha Keferböck hat einen fließenden und bildhaften Schreibstil. Die Charaktere hat sie liebevoll in Szene gesetzt und der Dialekt gibt dem Krimi noch das gewisse Extra.

Es ist bereits der zweite Band der Reihe, was aber nichts macht – man kann die Bücher unabhängig voneinander lesen.

Sehr gerne 5 Sterne und mehr von dem Dorfpolizisten Raphael Aigner.