Cover von: Der Fluch von Aarau
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Der Fluch von Aarau

Der sechste Fall für Andrina Kaufmann. Kriminalroman
Buch
Taschenbuch, 288 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3740802847

ISBN-13: 

9783740802844

Erscheinungsdatum: 

15.03.2018

Preis: 

11,90 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 86.764
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3740802847

Beschreibung von Bücher.de: 

Der 6. Fall für Andrina Kaufmann.

Andrina gerät in ernsthafte Schwierigkeiten: Nachdem sie und ihr Verlobter Marco Feller, Leiter der Kripo Aarau, eine Beziehungspause eingelegt haben, wird sie bewusstlos neben der Leiche einer jungen Frau gefunden. Als Andrina erwacht, kann sie sich an nichts erinnern. Ist sie die Täterin? Als sie verzweifelt versucht, ihre Erinnerung zurückzuerlangen, überlebt sie nur knapp einen Mordanschlag. Wer ist hinter ihr her? Und vor allen Dingen: Warum?

Kriminetz-Rezensionen

Ein spannender Kriminalroman mit viel Gefühl

Die Verlagsangestellte Andrina wird bewusstlos neben der Leiche einer jungen Frau gefunden, die ebenfalls aushilfsweise im Verlag gearbeitet hat. Andrina kann sich, so sehr sie sich auch bemüht, an nichts erinnern. Neben den Selbstzweifeln an ihrer eigenen Person gerät sie natürlich auch in den Fokus der ermittelnden Beamten. Hat sie mit dem Tod der jungen Frau etwas zu tun? War sie selber Opfer des Täters? Die Fragen beschäftigen Andrina tagein, tagaus und die Beziehungspause zu Marco Feller macht ihre Situation nicht angenehmer.

"Der Fluch von Aarau" ist nun der mittlerweile sechste Band um die Verlagsangestellte Andrina. Wie in den vorherigen Bänden konnte mich die Autorin Ina Haller mit ihrer lebendigen und sehr flüssig zu lesenden Schreibweise an das Buch fesseln. Den besonderen Charme erhalten die Bücher von der Hauptprotagonistin Andrina Kaufmann. Sie wird als sympathische und engagierte Frau beschrieben, die aber mit ihren privaten Problemen zu kämpfen hat. Gerade in diesem Buch geht es auch um ihre Selbstzweifel und Klärung ihrer Gefühle, die der Geschichte eine besondere Tiefe und zusätzliche Spannung verleihen. Die Tatsache, dass die Ermittlungsarbeiten nur am Rande stattfinden, da der Fokus nicht auf einen ermittelnden Beamten gerichtet ist, unterscheidet die Bücher von vielen anderen des Genres. Die Spannung, auch aus kriminalistischer Sicht, kommt aber auch nicht zu kurz. Gekonnt wird mit der unklaren Situation um Andrinas Bewusstlosigkeit und dem Tod der jungen Frau der Spannungsbogen aufgebaut und im Verlaufe des Buches auch auf einem hohen Niveau gehalten. Auch die nachvollziehbare und spannende Auflösung im Finale konnte mich überzeugen. Es bleibt mir daher nur zu hoffen, dass die Geschichte um die sympathische Lektorin Andrina noch nicht zu Ende erzählt ist ...

Insgesamt handelt es sich aus meiner Sicht bei "Der Fluch von Aarau" um einen sehr gelungenen und etwas anderen Kriminalroman mit einem angenehmen Lokalkolorit der schönen Schweizer Bergwelt. Ich kann das Buch daher guten Herzens weiterempfehlen und bewerte es mit den vollen fünf von fünf Sternen!!!

Der Fluch von Aarau

Andrina Kaufmann liegt bewusstlos neben einer Leiche. Als sie wieder im Krankenhaus zu sich kommt, kann sie sich an nichts mehr erinnern. Sie leidet an einer Amnesie. Sie hat das Gefühl, dass die Polizei sie verdächtigt, die Mörderin zu sein.

Seit der Trennung von ihrem Verlobten Marco Feller lebt sie nun bei ihrer Schwester Seraina. Diese will Andrina von der Umwelt abschotten, insbesondere verbietet sie ihr den Besuch eines Psychologen. Doch dann wird auf Andrina ein Mordanschlag verübt. Man wollte sie ertränken und eine weitere tote Frau wird aufgefunden. Andrina hat Angst, mit den Morden etwas zu tun zu haben und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Dies ist der 6. Band der Aargaureihe über Andrina Kaufmann. Auch dieses Buch ist bis zur letzten Seite wieder voller Spannung. Die Autorin hält sich nicht mit Nebensächlichkeiten auf, macht keine langweiligen Ausschweifungen. Man fühlt sich derart vertraut mit vielen der im Buch vorkommende Personen, sei es Seraina, Gabi, Marc oder Susanne. Aber auch wenn man die Vorgängerbände nicht kennt, hat man keine Schwierigkeiten, bei den einzelnen Bänden in die Materie hineinzukommen.

Am Ende des Buches ist wie gewohnt das Glossar, das uns die schweizerischen Begriffe auf Deutsch übersetzt. Gut gelungen finde ich auch die jeweiligen Natur- oder Ortsbeschreibungen. Denn als Leser meint man, selbst an den Schauplätzen dabei zu sein. Auch das schlichte Titelbild passt hervorragen, eben wie man die Cover vom Emonsverlag gewohnt ist. Ich war wie immer begeistert von diesem Krimi.