Cover von: Freefall
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Freefall

Die Wahrheit ist dein Tod. Thriller
Buch
Broschiert, 432 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3423262397

ISBN-13: 

9783423262392

Erscheinungsdatum: 

27.12.2019

Preis: 

15,90 EUR
Schauplätze: 
USA
Amazon-Bestseller-Rang: 4.242
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3423262397

Beschreibung von Bücher.de: 

Wenn dein Leben eine Lüge ist, kann die Wahrheit dich töten.

Ein Flugzeug stürzt über einem unwegsamen Gebiet in den Rocky Mountains ab. Als Einzige überlebt die dreißigjährige Ally. Völlig auf sich gestellt, muss sie versuchen, sich durch die Wildnis zu kämpfen.

Doch jemand ist ihr auf den Fersen - jemand, der sicherstellen will, dass niemand das Unglück überlebt. Allys Kampf ums Überleben wird zu einem Wettlauf gegen einen mörderischen Verfolger.

Tausende von Kilometern entfernt will Allys Mutter Maggie nicht glauben, dass ihre Tochter tot ist. Jahrelang hatte sie keinen Kontakt mehr zu ihr. Jetzt setzt sie alles daran, die Wahrheit herauszufinden - und was sie über ihre Tochter erfährt, erschreckt sie zutiefst. Ally führte ein glamouröses Leben in der Welt der Reichen und Schönen, immer nah am Abgrund. Wie viel davon war echt und was war nur Fassade? Während sie dem gefährlichen Geheimnis, das Ally aufdecken wollte, immer näher kommt, gerät sie selbst in größte Gefahr.

Kriminetz-Rezensionen

Absturz in den Rockys

Ally überlebt als einzige einen Flugzeugabsturz in den Rocky Mountains. Sie muss sich alleine durch die Wildnis schlagen. Doch jemand ist ihr auf den Fersen, der keine Überlebenden haben will. Ally hatte schon lange keinen Kontrakt mehr zu ihrer Mutter Maggie. Als Maggie von dem Absturz erfährt, glaubt sie nicht an den Tod ihrer Tochter. Als sie mehr über Ally erfahren will, wird es auch für sie gefährlich.

Von Anfang an wurde ich von dieser Geschichte gepackt, denn ich wollte wissen, was hinter allem steckt. Warum darf Ally nicht überleben? Weshalb ist auch Maggie in Gefahr, die doch so lange keinen Kontakt zu Ally hatte?

Auch die Personen sind gut dargestellt. Mit Ally konnte ich gut mitfühlen, denn ihr wird doch einiges abverlangt. Aber was sie aus ihrem Leben gemacht hat, war nicht immer schön. Dass Maggie sich trotz der Konflikte um Ally sorgt, finde ich toll.

Durch die Perspektivwechsel erfährt man immer mehr aus der Vergangenheit, so dass sich ein umfassendes Bild ergibt.

Nachdem die Geschichte relativ ruhig begonnen hat, wird die Story richtig rasant. Immer neue Wendungen sorgen dafür, dass die Spannung hoch bleibt.

Mir hat dieser spannende Thriller gut gefallen.

Dieses Debüt ist spannend und absolut gelungen!

Ein Debüt-Roman, der sich sehen lassen kann!

Die junge Ally überlebt einen Flugzeugabsturz und kämpft sich durch die Wildnis. Doch sie ist nicht allein … ein Verfolger mit tödlichen Absichten ist auf ihren Spuren.

Zu Hause kann sich ihre Mutter nicht mit dem vermeintlichen Tod ihrer Tochter abfinden, sie spürt, dass Ally noch lebt und in Gefahr schwebt, doch ihre beharrlichen Nachforschungen bringen unglaubliche Dinge zutage. Es wird ein Wettlauf mit der Zeit um Leben und Tod …

Diese Geschichte ist äußerst spannend und raubt dem Leser den Atem. Kurze knappe Kapitel, die wechselseitig von Ally und ihrer Mutter Maggie handeln, offenbaren einen klug durchdachten und richtig gut erzählten Thriller, der Seite um Seite etwas Neues offenbart, und erst am Schluss erfährt der Leser die ganze Wahrheit.

Das ist auf jeden Fall eine Leseempfehlung wert!

Flugzeugabsturz und ein starker Überlebenswille

Von Anfang an mitten im Geschehen und sehr spannend geschrieben, entwickelt sich dieser Roman mit vielen Details. Thriller ist vielleicht zu viel – aber ein sehr unterhaltsamer Krimi ist es in jedem Fall. Doch zur …

Geschichte:
Ein abgestürztes Privatflugzeug in den Rocky Mountains, eine Überlebende (Allison, 30 Jahre) und ein toter Pilot. Doch Allison weiß, dass ihre Verfolger immer noch auf ihrer Spur sind und macht sich – angeschlagen aber mit unbändigem Überlebenswillen – auf die Flucht und auf den Weg zurück in die Zivilisation …

Faszinierend, wie das Buch aus zwei Sichtweisen geschrieben ist: Die von Allison und auf der anderen Seite der ihrer Mutter Maggie, die nach einem Streit vor längerer Zeit keinen Kontakt mehr zu ihrer Tochter hat und die natürlich keine Ahnung hat, dass ihre Tochter den Absturz überlebt hat. Maggie forscht auf ihre Art nach und Allison kämpft auf ihre Art ums Überleben. Rückblenden in die Vergangenheit legen immer weitere Details offen und halten die Geschichte sehr spannend. Der Schreibstil ist wunderbar und lässt mich die Seiten verschlingen.

Die Charaktere füllen alles mit Leben und sind glaubwürdig. Vielleicht ein wenig zu viel in Schwarz und Weiß aufgeteilt. Einziger Kritikpunkt und Abzug eines Sterns: Das Ende ist voraussehbar! Das Buch ist wirklich gut geschrieben aber zu einer überragenden Wertung, hätte noch etwas mehr Überraschung gutgetan. Doch an dieser Stelle wird nicht mehr verraten.

Fazit:
Es ist aber ohne Wenn und Aber ein sehr unterhaltsamer Roman, der nicht den Eindruck hinterlässt, dass sich die verbrachte Zeit nicht gelohnt hat. Für mich eine Empfehlung aber das Wort Thriller ist mir zu hoch angesetzt, dennoch ein solider Krimi, der einfach Spaß macht.

Typisch amerikanisch

Zum Inhalt:
Maggie erfährt durch einen befreundeten Polizisten, dass ihre Tochter Ally bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist. Da Allys Leiche fehlt, gibt sich Maggie der Hoffnung hin, dass ihr Kind aller Wahrscheinlichkeit zum Trotz überlebt hat. Und sie hat recht: Ally kämpft sich durch die Wildnis. Verfolgt von ihrer Vergangenheit, in der nicht alles so goldig war, wie es glänzte.

Mein Eindruck:
Jessica Barrys Thriller ist typisch amerikanische Kost: Alle sind schön oder streben diese Schönheit an, alle können schießen und Väter bringen ihren Kindern bei, wie man in der Wildnis überlebt, so dass selbst ein Flugzeugabsturz mit angeknacksten Knochen eine Kleinigkeit ist. Und daran krankt für einen mitteleuropäischen Leser das ganze Konstrukt: Viel zu unwahrscheinlich ist die Rettung. Immer, wenn es wirklich unmöglich erscheint, dass Ally überlebt, kommt von irgendwo eine Quelle, eine Hütte mit Verpflegung oder ein rettender Engel her. Niemand stellt Fragen, als eine verwahrloste Frau mit einem Riesenbrilli auftaucht, natürlich wird ein Beweisstück gerettet und erst dann als solches erkannt, als es für einen Showdown unersetzlich ist. Das zweite, was nervt, ist die Oberflächlichkeit: Einerseits rettet ein wahrer Märchenprinz Ally vor einem Leben in Prostitution, andererseits schenkt er ihr Kleider, die zwei Nummern zu klein sind. Da stellt man sich doch die Frage, warum er Ally überhaupt ausgesucht hat, wenn sie nicht seinem Schönheitsideal entspricht – ihre inneren Werte hat er bei Besäufnissen in der Bar garantiert nicht kennengelernt. Und so sind sämtliche Personen holzschnittartig dargestellt, Spannung kommt so gut wie nie auf.

Letztendlich bleibt also nur eine Enttäuschung über einen gewollten Tiefgang (Pharmaskandal, tote Kinder! Tote Mütter!! Krebstoter Vater!!!) und sehr viele Logiklöcher in einer wenig fesselnden Geschichte.

Mein Fazit:
Verschenkte Zeit durch eine absurde Geschichte.

Spannend von Beginn bis Ende

Allison, genannt Ally, überlebt als einzige einen Flugzeugabsturz einer Privatmaschine. Man geht nicht davon aus, dass es Überlebende gibt und so wird Ally für tot erklärt, während sie in der Wildnis ums Überleben kämpft. Sie scheint auf der Flucht zu sein. Doch vor wem? Ihre Mutter Maggie, mit der Ally seit Jahren keinen Kontakt mehr hat, glaubt nicht, dass ihre Tochter tot ist. Sie beginnt, auf eigene Faust nachzuforschen.

Schon der Beginn des Buches, die Zeit nach dem Absturz, war unglaublich spannend und hat mich derart gefesselt, dass ich unbedingt weiterlesen musste. Ally wirkt sehr abgebrüht, Survivalerprobt. Man bewundert sie unweigerlich für die Ruhe an der Unfallstelle. Ich wäre völlig durchgedreht. Normalerweise mag ich keine Bücher, die aus verschiedenen Handlungssträngen bestehen, weil man meist an spannenden Stellen aus der einen Handlung in die andere Handlung geworfen wird und fast schon genervt vom Wechsel ist. Hier aber passt es mehr als perfekt zum Buch und stört den Lesefluss keineswegs. Für etwa ¾ des Buches waren diese verschiedenen Handlungsstränge auch recht nützlich, da das ganze Buch so spannend ist, dass man unbedingt weiterlesen muss, aber beim Wechsel der Figuren kurz innehalten kann, um profane Dinge wie essen, schlafen, arbeiten zu erledigen. Die letzten 100 Seiten habe ich allerdings in einem Rutsch lesen müssen.

Es gefällt mir, dass der Leser direkt in die Geschichte geworfen wird. Die Figuren sind am Anfang noch recht oberflächlich gezeichnet, gewinnen aber immer mehr an Tiefe. Sowohl Ally als auch Maggie sind zwar sympathisch, aber keine wahren Sympathieträger, die man sofort in sein Herz schließt. Das gefällt mir gut, denn niemand ist nur sympathisch. Das Buch ist wie eine Zwiebel, die es zu schälen gilt. Seite für Seite offenbart es mehr von seinem Innersten. Der Leser lernt am Anfang vor allem die Protagonisten kennen, ihr Leben, ihre Probleme und taucht dann in die Hintergründe der Geschichte ein, die sich dann viel besser einordnen lassen. Kurze, prägnante Kapitel in einer bildhaften Sprache geschrieben, fesseln den Leser von der ersten Seite an und lassen ihn nicht mehr los. Je mehr man in die Geschichte und ihre Hintergründe eintaucht, desto spannender wird es und am Ende erwartet uns ein besonders spannender Showdown. Ich konnte vieles erahnen, wurde durch anderes aber völlig überrascht und habe mich von der ersten bis zur letzten Seite unglaublich unterhalten gefühlt. Ein wirklich tolles, sehr empfehlenswertes Buch und ein Debütroman, der es in sich hat. Wir werden garantiert noch viel von Jessica Barry hören.

Erstlingswerk mit kleinen Mängeln

Klappentext:
Wenn dein Leben eine Lüge ist, kann die Wahrheit dich töten.

Als Einzige überlebt die 30-jährige Ally einen Flugzeugabsturz in den Rocky Mountains. Völlig auf sich gestellt kämpft sie sich durch die Wildnis. Doch jemand ist ihr auf den Fersen – jemand, der sicherstellen will, dass niemand das Unglück überlebt. Tausende von Kilometern entfernt kann Allys Mutter Maggie nicht glauben, dass ihre Tochter tödlich verunglückt sein soll. Jahrelang hatte sie keinen Kontakt zu ihr, jetzt setzt sie alles daran, mehr über ihre Tochter zu erfahren: Ally führte ein glamouröses Leben – aber wie viel davon war echt? Während sie in die Vergangenheit ihrer Tochter eintaucht, gerät Maggie selbst in größte Gefahr.

Meine Meinung:
Die Autorin hält sich nicht lange mit Vorreden auf, sondern wirft den Leser unmittelbar in die Handlung. Die Geschichte wird im Wechsel aus der Sicht von Allison, der Überlebenden des Flugzeugabsturzes, und ihrer Mutter Maggie erzählt, die nicht glauben will, dass ihre Tochter tot ist. Nach und nach erfährt man Einzelheiten darüber, warum Allison in dem Flugzeug saß und was in ihrer Vergangenheit passiert ist.

Der Schreibstil ist kurz und knapp, teilweise fand ich ihn etwas abgehackt. Außerdem wechselten in jedem Abschnitt mehrmals die Zeiten, hier hätte ich mir eine deutlichere Abgrenzung erhofft, zum Beispiel durch ein anderes Schriftbild.

Obwohl die Geschichte nicht langweilig war, hielt sich die Spannung über weite Strecken in Grenzen. Zum Schluss überschlugen sich die Ereignisse dann förmlich und es kam zu einem überraschenden Ende.

Fazit:
Ein recht gelungenes Erstlingswerk, jedoch mit deutlich Luft nach oben. Die Bezeichnung als Thriller ist etwas hoch gegriffen.