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Friesenpoker

Der neunzehnte Fall für die Inselkommissare Mona Sander und Enno Moll. Ostfrieslandkrimi
Buch
Taschenbuch , 200 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3965863215

ISBN-13: 

9783965863217

Auflage: 

1 (25.02.2021)

Preis: 

11,99 EUR
Schauplätze: 

Krimitags: 

Amazon Bestellnummer (ASIN): 3965863215
Beschreibung von Marcel Gröger

Ein Pokerturnier auf Borkum wird zum mörderischen Albtraum!

Vier bekannte Pokerstars und zwei Newcomer spielen in einer der typischen Gastrobuden am Strand um 30.000 Euro. Die mediale Aufmerksamkeit und die Vorfreude auf der Ostfriesischen Insel sind groß, doch schon während der Anreise auf der Fähre erhält Katja Beck alias Full House Kate eine unzweideutige Morddrohung.

Die Inselkommissare Mona Sander und Enno Moll beschließen daher, zum Schutz der populären jungen Kartenspielerin der Veranstaltung beizuwohnen. Den Mord können sie jedoch nicht verhindern. Allerdings liegt kurz vor Beginn des Turniers nicht Full House Kate erstochen am Boden, sondern der Kartengeber Adrian Molen. Zudem ist das Preisgeld wie vom Erdboden verschluckt. Die letzten Worte des Opfers führen die ostfriesischen Ermittler zu einem weiteren »Pokermord«, der vor einigen Monaten für Schlagzeilen sorgte …

Kriminetz-Rezensionen

Auch der 19. Fall hat meinen Geschmack getroffen

Katja Beck alias Full House Kate, professionelle Pokerspielerin, ist mit der Fähre nach Borkum zu einem Pokerturnier unterwegs, als ein schwarz gekleideter Mann sich ihr gegenüber mit der Hand über den Hals fährt. Eine Morddrohung? Katja fasst das so auf und begibt sich geradewegs zur Polizeistation. Die Inselkommissare Mona Sander und Enno Moll nehmen die Sache ernst und überwachen die Pokerspielerin. 

Als dann kurz vor Beginn der Pokerrunde der Kartengeber Adrian Molen erstochen auf dem Boden des kleinen Kabuffs liegt, wo er sich auf die Spiele vorbereiten wollte, haben die Kommissare ein Problem. Was nicht kleiner wird, als der Sterbende Mona zweimal das eine Wort ins Ohr flüstert: Amsterdam. Aber es gibt nun nicht nur diesen Toten. Auch das Preisgeld in Höhe von € 30.000,00 ist weg.

In ihrem neuen Buch nimmt mich Autorin Sina Jorritsma mit zu einem Ausflug in die Welt der Pokerspieler, ihres Spiels und einen kurzen Ausflug nach Ansterdam. Ich war schon ein paar Mal im Casino und habe bei diesem Spiel begeistert zugesehen. Ermordet wurde dabei niemand.

Anders als in diesem Fall. Da fällt der Dealer, wie der Kartengeber im Fachjargon genannt wird, einem Anschlag zum Opfer. Und auch das Preisgeld hat den Besitzer gewechselt.

Die beiden Inselkommissare Mona Sander und Enno Moll habe ich bereits bei ihrem Fall »Friesenbrauer« kennen- und schätzen gelernt. Auch diesmal gehen sie ihrem Handwerk akribisch nach und beleuchten einen Verdächtigen nach dem anderen. Auch privat habe ich sie wieder etwas näher kennengelernt. Erstaunt war ich, wie sportlich und spritzig Mona daher kommt, wenn es mal wieder wo »brennt«. Natürlich wird auch dieser Fall wieder zu meiner vollsten Zufriedenheit von den beiden gelöst.

Aber bis dahin war es doch ein etwas weiterer Weg. Bei diesem verschachtelte Fall, den die Kommissare hier zu lösen haben, habe ich diesmal auch einiges übers Pokern gelernt. Ich habe mitgerätselt, mitermittelt und habe mich auf falsche Fährten locken lassen. Stückerlweise bin ich dem Täter oder besser den Tätern auf die Spur gekommen. Den allerletzten Beweis hat Mona unten in einem Kleiderschrank gefunden. Aber mehr verrate ich hier nicht.

Die Menschen, denen ich hier begegne, egal ob es die Pokerspieler sind, Hanno Bakkstra und seine Frau mit ihrer Milchbude, sein Freund Peet Lieken oder Joris Ahler – alle haben ihre unverwechselbaren kleinen Identifikationsmerkmale und ich kann sie mir gut vorstellen. Sie kommen sehr menschlich und nahbar rüber. Befreundet sein möchte ich mit den meisten von ihnen aber nicht.

Urlaub würde ich auf der Insel, die mir nun wieder etwas näher gekommen ist, schon gerne mal machen. Mir die Strandkioske ansehen, in der Bismarckstraße einen Cocktail trinken und mir den Wind um die Nase wehen lassen. Die Beschreibungen machen Lust auf Meer.

Mir hat dieser Krimi, der ohne großes Blutvergießen auskommt, der eher mit leisen Tönen punktet und seinen Spannungsbogen durchgehend hochhält, sehr gut gefallen.

Ein abgekartetes Spiel

»Friesenpoker« von Sina Jorritsma, Klarant-Verlag, habe ich als E-Book mit 159 Seiten gelesen, die in 21 Kapitel eingeteilt sind. Im Anschluss gibt es noch eine Leseprobe von »Friesenflirt« und einen Kurz-Ostfrieslandkrimi.

Auf Borkum soll in der Milchbude von Hanno Bakkstra ein Pokerturnier stattfinden. Dabei sind vier Profis und zwei neue Spieler. Im Vorfeld bekommt die Spielerin Katja Beck eine Morddrohung, die sie gleich nach ihrer Ankunft auf Borkum der Polizei anzeigt. Daher geben ihr die Kommissare Mona Sander und Enno Moll Geleitschutz für das Turnier. 

Doch bevor dieses beginnen kann, wird der Kartengeber Adrian Molen tot aufgefunden und das Preisgeld ist verschwunden. Die letzten Worte des Opfers führen die Ermittler zu einem weiteren Fall im Pokermilieu. Mona und Enno ermitteln in alle Richtungen, wobei es doch zu einigen Überraschungen kommt.

Die beiden sind ein super Team. Mona ist oft impulsiv, ungeduldig und verbal etwas aggressiv. In Enno hat sie ihren Gegenpol gefunden, der sie immer wieder erdet. Er ist ein gemütlicher und gutmütiger Typ, trotzdem als Polizist nicht zu unterschätzen. Mit seinem Feingefühl und ihrer harschen Art lösen sie auch diesen Fall.

Auch die anderen Charaktere waren sehr authentisch dargestellt, der dümmliche Peet ebenso wie der unter dem Pantoffel seiner eifersüchtigen Ehefrau stehende Hanno. Von den anderen Pokerspielern lernt man eigentlich nur Ottmer näher kennen.

Charmant fand ich, dass ein Verdächtiger schon mal zu Fuß zur Wache gebracht wurde, weil sich der Weg mit dem Auto nicht lohnt und dass Befragungen auf einem Leuchtturm oder am Strand stattfanden. Das geht eben nur auf einer kleinen Urlaubsinsel und hat mir sehr gefallen.

Auch dieses Buch der Autorin hat mir wieder sehr gut gefallen. Mit viel Lokalkolorit, sympathischen Ermittlern und einem spannenden Fall ist ihr erneut eine tolle Geschichte gelungen.

Das Cover ist ebenfalls wieder sehr schön und passend.

Pokern auf Borkum

Zum Inhalt:
Die Profi-Pokerspielerin und Influencerin Katja wird auf dem Weg nach Borkum, wo sie an einem Poker-Turnier teilnehmen will, von einem Unbekannten bedroht. Hilfesuchend wendet sie sich an Mona und Enno, die Katja unbürokratischen Polizeischutz gewähren. Kurz nach Beginn der Veranstaltung geschieht tatsächlich ein Mord – doch das Opfer ist ein anderes.

Mein Eindruck:
Zum mittlerweile 19. Mal lässt Sina Jorritsma ihr ungleiches Polizistenpaar ermitteln und bringt für dieses Buch die weite Pokerwelt nach Borkum. Und wieder ist die Liebe der Autorin zur Insel wunderbar spürbar. Fast hört man den Wind rauschen und die Kluntjes im Tee klickern. Der Kriminalfall ist deshalb nur Beiwerk, welches mit einigen falschen Fährten und (leider) vielen Ungereimtheiten ausgestattet wird, um es den Leser/innen nicht ganz einfach zu machen. Denn warum ein Sterbender ominöse Hinweise gibt, wenn er ganz genau weiß, wer für seine missliche Lage verantwortlich ist, oder sich zwei Menschen erst spinnefeind sind, um wenig später aufeinander Gelüste zu bekommen, weiß wohl nur die Autorin … oder der steife, ostfriesische Wind …

Des Weiteren – aber das ist echte Geschmackssache – sind zu viele Charaktere erschreckend charakterschwach – manipulativ, dämlich, engstirnig, jähzornig – und zum Glück gibt es wenigstens Enno, den Fels in der Brandung, der wie ein gemütlicher Balu (auf seine Leibesfülle wird immer wieder verwiesen) die Wogen glättet.

Doch durch das durchweg lesenswerte Lokalkolorit ist »Friesenpoker« eine amüsante Reiselektüre – und genau so sollte es sein, wenn man sich am Strand ein passendes Buch einverleibt. Gerne auf Borkum.

Mein Fazit:
Wo ist der nächste Strandkorb?

Sander & Moll 19 - Ein großer Bluff

Auf Borkum findet ein Pokerturnier statt. Die einzige Frau meldet sich bei Sander und Moll, da sie auf der Fähre bedroht wurde. Zum Schutz der Pokerspielerin begleiten die beiden sie dorthin. Doch sie finden schließlich den erstochenen Dealer Adrian Molen, der Mona nur noch »Antwerpen« zuflüstern kann, bevor er stirbt.

Das Cover des Buches passt zu einem ostfriesischen Krimi und ist sehr gut gelungen.

Der Schreibstil der Autorin ist hervorragend; die Charaktere werden wunderbar herausgearbeitet. Dasselbe gilt auch für die Ortsbeschreibungen.

Obwohl es bereits der 19. Band um die beiden Ermittler ist, war es für mich erst der zweite, dies fiel aber nicht ins Gewicht, denn man kann das Buch perfekt als Einzelband lesen.

Die Ermittler sind der Hammer; einerseits die impulsive Sander, auf der anderen Seite der schwergewichtige Moll – ein tolles, ungleiches Paar, das trotzdem perfekt harmoniert.

Der Fall selbst ist gut inszeniert; von mir als geübten Krimi-Leser wurde aber der Täter schon am Beginn als Hauptverdächtiger festgemacht. Trotzdem war die Spannung auf hohem Niveau.

Fazit: Solider Lokal-Krimi; für mich definitiv nicht der letzte der Reihe. 5 von 5 Sternen.

Ohne Moos nix los

»Friesenpoker« aus der Feder von Sina Jorritsma ist bereits die 19. Fortsetzung der im Klarant-Verlag erscheinenden Ostfriesland-Krimireihe »Mona Sander und Enno Moll ermitteln«.

Auf der Insel Borkum ist ein Event der besonderen Art angesagt – ein Poker-Turnier wird stattfinden. Der Austragungsort ist zwar nicht spektakulär, es ist die Milchbude von Hanno Bakkstra, doch das Interesse bei Einheimischen und Gästen ist hoch, genau wie das Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro.

»Doch schon während der Anreise auf der Fähre erhält Katja Beck alias Full House Kate eine unzweideutige Morddrohung. Die Inselkommissare Mona Sander und Enno Moll beschließen daher, zum Schutz der populären jungen Kartenspielerin der Veranstaltung beizuwohnen.« (aus der Inhaltsangabe des Verlages)

Doch zur Überraschung aller Anwesenden kann das Turnier nicht beginnen, denn der Kartengeber, in Poker-Kreisen Dealer genannt, wird erschlagen in einem verschlossenen Nebenraum gefunden. Seine letzten Worte, die Mona noch vernehmen kann, lauten »Antwerpen, Antwerpen«. Dann stellt sich heraus, auch die 30.000 Euro sind verschwunden.

Mona und Enno, dieses gegensätzliche, aber ungemein sympathische Polizistenduo, hat jetzt nicht nur einen Mord, sondern auch einen Raub aufzuklären. Enno, der die Inselbewohner und die Örtlichkeiten bestens kennt, hat schon eine Idee. Schnell ist geklärt, wer das Geld gestohlen hat, aber den Mörder zu finden ist gar nicht so einfach.

Sina Jorritsma erzählt eine komplexe, sehr gut durchdachte Geschichte. Ihr Schreibstil ist flüssig und liest sich ausgezeichnet. Ihre Personenbeschreibungen sind nicht nur präzise, sondern auch humorvoll. So kann man sich die Pokerspieler, die ins Visier der Ermittlungen geraten, sehr gut vorstellen, genau wie die Einheimischen.

Dabei kommt auch in diesem Krimi der ostfriesische Humor nicht zu kurz und Mona muss mehr als einmal ihr lockeres Mundwerk in den Griff bekommen. Dennoch wird in alle Richtungen ermittelt, auch wenn der Chef auf das Tempo drückt. Gewissenhaft verfolgt man auch die Spur nach Belgien, weil es bei einem Turnier in Antwerpen ebenfalls einen Mord gab, der noch immer nicht restlos aufgeklärt ist.

Schließlich verdichten sich Spuren und erste Puzzleteile fügen sich zusammen, als ein weiterer Mord geschieht. Die scharfsinnige Mona zählt eins und eins zusammen und kann mit Enno den Täter überführen. Die Lösung ist in sich absolut stimmig und schlüssig.

Aus meiner Sicht ist das Buch eine klare Leseempfehlung für alle, die einen humorvollen, spannenden und ungewöhnlichen Ostfrieslandkrimi lesen wollen.

Mein Dank geht an den Klarant-Verlag, der mir kostenlos ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Meine ehrliche Lesermeinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Tolle Reihe!

Hat wieder Spaß gemacht diesen Krimi zu lesen. In dieser Serie ermitteln Mona Sander und Enno Moll auf Borkum. Guter und leichter Schreibstil, keine unnötigen Dinge oder private Probleme werden hier beschrieben. Die Inselkommissare sind mit dem Mordfall beschäftigt. Die Spannung bleibt bis zum Schluss.

Zu hoch gepokert

»Friesenmord« ist der 19. Band der beliebten Ostfrieslandkrimireihe »Mona Sander und Enno Moll ermitteln«. Alle Einzelbände sind eigenständig zu lesen.

Der Schreibstil lässt sich leicht und flüssig lesen und ist von Anfang an mit einem hohen Maß an Spannung versehen. Mona Sander und Enno Moll haben einen außergewöhnlichen Fall und müssen sogar die ein oder andere Sonderschicht schieben, um ihre »Schäfchen« auf Borkum zu schützen.

Der Handlungsverlauf bzw. Tathergang empfand ich sehr geschickt inszeniert und man weiß mitunter kaum, wie die Verdächtigen zum Opfer bzw. Motiv passen. Sina Jorritsma entführt uns außerdem ins Pokermilieu, welches ich sehr interessant fand.

Die einzelnen Figuren sind dabei wieder exzellent gelungen, das betrifft sowohl die Altbekannten als auch die mit dem Kriminalfall involvierten Personen.

Insgesamt konnte ich den Krimi in einem Rutsch lesen und wurde super unterhalten. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung und volle Punktzahl.