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Das gefälschte Lächeln

Kriminalroman
Buch
Taschenbuch, 313 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3839220319

ISBN-13: 

9783839220313

Auflage: 

1 (08.03.2017)

Preis: 

11,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3839220319

Beschreibung von Bücher.de: 

Carl Werner Mackenbach wird tot in seiner Villa aufgefunden, offensichtlich erschlagen mit einer Kopie der »Mona Lisa«. Für Kommissar Unger passt etwas nicht ins Bild: Warum hängt in der Sammlung des angesehenen Kunstliebhabers eine Reproduktion? Oder handelt es sich etwa um das Original? Unger und sein Team stoßen bei ihren Ermittlungen unter anderem auf den über 100 Jahre zurückliegenden Raub des Gemäldes aus dem Louvre. Hängt dort etwa seit einem Jahrhundert eine Fälschung?

Kriminetz-Rezensionen

Original und Fälschung

Carl Werner Mackenbach, ein Unternehmer mit Sinn für die Kunst, wird tot in seiner Villa aufgefunden. Er wurde scheinbar mit dem berühmten Gemälde der Mona Lisa erschlagen. Der ermittelnde Kommissar Unger wundert sich aber über die Kopie des bekannten Gemäldes in der wertvollen Sammlung des Opfers. Handelt es sich bei der Tatwaffe wohlmöglich um das Original und im Louvre ist lediglich eine Kopie zu bewundern? Die Ermittlungen gehen somit in die Vergangenheit zurück, um den Hintergrund der Tat ans Licht zu bringen. Dabei tun sich plötzlich viele Verdächtige auf, die durchaus einen Grund gehabt haben können, Carl Werner Mackenbach zu töten ...

Kay Jacobs verarbeitet in seinen Kriminalromanen sehr gerne historische Gegebenheiten. In "Das gefälschte Lächeln" setzt er sich mit dem vermeintlichen Raub des berühmten Gemäldes im Jahre 1911 auseinander und präsentiert um dieses Geschehen eine spannende Kriminalgeschichte. Die Story ist gut konzipiert und gibt dem Leser aufgrund vieler Verdächtiger gute Möglichkeiten Spekulationen bezüglich der Täterschaft anzustellen. Die Spannung wird gut aufgebaut und anhand der durch die Recherchen aufgedeckten Wendungen immer auf einem hohen Niveau gehalten. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und Kay Jacobs gelingt es mit seiner bildreichen Sprache, die damalige Zeit greif- und erlebbar zu machen. Sehr gut gelungen ist ihm aus meiner Sicht der Wechsel in den Zeiten, gerade die Rückblenden verleihen dem Roman ihren Charme und eine gute Portion Authentizität. Die historischen Fakten wirken sehr gut recherchiert.

Insgesamt hat mir "Das gefälschte Lächeln" gut gefallen und ich habe einen Einblick in die Kunstwelt mit den scheinbar dazugehörigen Fälschungen erlangen können. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter und bewerte es mit vier von fünf Sternen.