Cover von: Das Gift des Bösen
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Das Gift des Bösen

Der zweite Fall für Florence Lovelady. Thriller
Buch
Taschenbuch, 480 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3442488745

ISBN-13: 

9783442488742

Auflage: 

1 (17.02.2020)

Preis: 

10,00 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3442488745

Beschreibung von Bücher.de: 

Das Böse in dieser Stadt ist niemals verschwunden …

Ein schauderhafter Fund führt Florence Lovelady, die ranghöchste Polizeibeamtin Großbritanniens, zurück in ihre Heimat: In der englischen Kleinstadt Sabden sind in der Nähe des ehemaligen Waisenhauses vier Kinderskelette aufgetaucht. Nach offizieller Verlautbarung sind sie uralt. Doch Larry Glassbrook, verurteilter Mörder und berüchtigtster Sohn der Stadt, vertraut Florence an, dass hier etwas vertuscht wird. Um das Böse endgültig aus Sabden zu vertreiben, muss Florence sich ihrer eigenen Vergangenheit stellen - und sich in tödliche Gefahr begeben …

Der zweite Fall für Florence Lovelady: Hochspannung von der »Königin des Thrillergenres« (Huffington Post)

Kriminetz-Rezensionen

Spannend, aber reichlich kompliziert

Grundsätzlich ist »Das Gift des Bösen« keine zweiter Band, sondern eher der Vorgänger von »Der Schatten des Bösen«. Es ist ein bisschen wie die diversen »Star Wars«-Trilogien – auch da wurde ja quasi die Vorgeschichte erst später verfilmt. Was bei den Filmen für mich einigermaßen funktioniert hat, wirft mich bei diesen Büchern allerdings etwas aus der Bahn.

Verwirrung pur
Schon der Einstieg in »Das Gift des Bösen«, in dem Florence Lovelady den Mörder Larry Glassbrook im Gefängnis besucht, hat mich reichlich verwirrt. Im letzten Band war sie ja zu Larrys Beerdigung nach Sabden gereist – wieso besucht sie ihn jetzt? Es folgen noch diverse, für mich unlogische, Zeitsprünge, die mich immer wieder verwirren.

Ein vollständigeres Bild
Der eigentlich wirklich spannende Handlungsstrang findet 1969, also dreißig Jahre vorher, statt. Wieder geht es um die Kindermorde, wie bereits in dem anderen Band – allerdings wird das Geschehen dieses Mal um etliche Details ergänzt. So erhalte ich, sofern ich mich noch wirklich gut an den ersten Band erinnern kann, ein viel vollständigeres Bild des Geschehens.

Im Regen
Wenn man allerdings, so wie ich, den ersten Band nicht mehr zur Hand hat, steht man ein bisschen im Regen. Ich hatte ständig das Gefühl, mir fehlen grundsätzliche Fakten, die aber zur Lektüre dieses Buches vorausgesetzt werden. So wirklich viel Spaß hatte ich mit »Das Gift des Bösen« deswegen nicht. Ich habe mich irgendwann auf den Erzählstrang aus dem Jahr 1969 konzentriert und den Rest nur noch quergelesen.

Spannende Vergangenheit
Ohne den Vorgänger zu kennen oder ohne zu wissen, dass es einen Vorgänger gibt, hätte dieses Buch mir glaube ich besser gefallen und weniger verwirrt. Aber da ich das nun wusste, konnte ich die Tatsache nicht ignorieren – so bin ich halt :-) Der Handlungsstrang rund um die Geschehnisse aus der Vergangenheit waren spannend, der Rest für mich eher frustrierend. Einen dritten Teil werde ich sicherlich nicht lesen.

Mein Fazit
»Das Gift des Bösen« von Sharon Bolton hatte viele spannende Szenen und Geschehnisse – aber mindestens ebenso viele verwirrende und unlogische Seiten. Wenn ich den ersten Band einer Serie zum Nachschlagen quasi daneben legen muss, um die Dinge zu verstehen, dann nervt mich das einfach.