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Grenzfall - Ihr Schrei in der Nacht

Der zweite Fall für Oberkommissarin Alexa Jahn und Chefinspektor Bernhard Krammer. Kriminalroman
Buch
Taschenbuch, 350 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3596705460

ISBN-13: 

9783596705467

Auflage: 

1 (26.01.2022)

Preis: 

10,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3596705460

Beschreibung von Bücher.de: 

Sie könnten unterschiedlicher nicht sein und müssen doch gemeinsam einen Mörder jagen – der zweite Fall für das deutsch-österreichische Ermittlerteam Alexa Jahn und Bernhard Krammer.

Nichts geht mehr in der Grenzregion Karwendel, heftige Schneefälle bringen über Nacht alles zum Erliegen. Mitten im Chaos verschwindet in der Jachenau eine junge Frau auf dem Weg zu ihrem Elternhaus. In Innsbruck kommt es zu einem Zwischenfall in einem Studentenwohnheim, zwei Studentinnen werden seither vermisst.

Alexa Jahn und Bernhard Krammer haben alle Mühe, unter den erschwerten Bedingungen grenzübergreifend zusammenarbeiten, als zwei weitere Vermisstenmeldungen eingehen. Ein Zufall ist nun ausgeschlossen, die Fälle müssen zusammenhängen.

Bald beschleicht Bernhard Krammer eine ungute Ahnung, er fühlt sich an einen alten Fall erinnert. Doch noch bevor er Alexa Jahn einweihen kann, macht sie einen folgenschweren Fehler.

»Mein Fazit: Besser kann man einen Krimi nicht schreiben.« Deutschlandfunk Kultur, Mike Altwicker zu »Grenzfall – Der Tod in ihren Augen«

»Ein fulminanter Reihenauftakt, den man nicht verpassen sollte – düster, fesselnd, nicht aus der Hand zu legen.« Ursula Poznanski zu »Grenzfall – Der Tod in ihren Augen«

»Anna Schneider ist ein Rising Star für mich, definitiv ein ›Label to watch‹.« Elisabeth Herrmann

Band 2 der packenden Krimiserie in der Grenzregion Deutschland – Österreich.

Kriminetz-Rezensionen

Deutsch-österreichische Zusammenarbeit

Schauplatz ist wie im ersten Band das Grenzgebiet zwischen Weilheim und Innsbruck.

Aktuell herrscht Schneegestöber und auf beiden Seiten werden junge Frauen vermisst. In Deutschland kam ein Mädel nicht wie erwartet in ihrem Elternhaus an und kurze Zeit später wird ein Pärchen vermisst, das sich erst kürzlich getrennt hat. In Österreich sind in einem Studentenwohnheim zwei junge Frauen überfallen worden und jetzt verschwunden.

Es ermitteln in Deutschland Alexa Jahn und ihr Team. In Innsbruck Chefinspektor Bernhard Krammer und seine Mitarbeiterin Roza Szabo. Jede Behörde ermittelt vor sich hin, ohne von dem Zusammenhang etwas zu ahnen. Als ein gestohlenes Fahrzeug aus Weilheim in Innsbruck entdeckt wird, erkennt man eine Verbindung und nun wird an einem Strang gezogen und der Fall kann gemeinsam erfolgreich gelöst werden.

Die Autorin hat bereits mit ihrem ersten Fall einen spannenden Krimi abgeliefert und konnte das fortsetzen. Durch die vermissten Personen steht das Team unter einem Zeitdruck, weil man hofft, sie noch lebend zu finden, und die Story wird temporeich vorangetrieben. Das Schneechaos wurde lebhaft geschildert und als Leser konnte man es sich gut vorstellen.

Die bereits bekannten und sympathischen Figuren wurden weiterentwickelt, was mir sehr gut gefiel. Alexa hat sich mittlerweile in ihrem neuen Umfeld gut eingelebt und die Zusammenarbeit mit ihrem Kollegen Florian Huber klappt nunmehr einwandfrei, ja geradezu freundschaftlich. Anfängliches Konkurrenzdenken um die Nachfolge des Chefs sind erst mal zur Seite gelegt. Alexa und ihr Vater Bernhard stecken noch in einer gewissen Annäherungsphase und man darf davon ausgehen, dass es damit positiv vorwärtsgeht. Bernhard seinerseits drängt sich ein alter Fall aus seiner Zeit in Wien immer wieder ins Gedächtnis und damit verbunden erinnert er sich an einen »alten Bekannten« bzw. Gegenspieler.

Die Zusammenarbeit der beiden Behörden begann leider erst im letzten Drittel und endete mit einem actionreichen Finale. Wie auch im ersten Band war mir das persönlich etwas überzogen. Ansonsten habe ich von Gruppierungen erfahren, die mir fremd waren, und durch diese wird das Geschehen von viel Gewalt und Brutalität begleitet. Der Täter war einem Krimileser schon nach ca. der Hälfte bekannt, es war nur noch die Frage, wer die Fäden im Hintergrund zieht.

Mit den erwähnten Einschränkungen empfehle ich diesen Fall gerne weiter und bei Band 3, der am 25.01.2023 erscheint, bin ich bestimmt mit dabei!

Beklemmender Fall

Der zweite Grenzfall um die Kommissare Alexa Jahn und Bernhard Krammer. Für mich war es die erste Begegnung mit den beiden Ermittlern, aber die fehlenden Informationen aus Band 1 haben mich nicht gestört.

Die beiden Ermittlerpaare gefallen mir sehr gut. Während Krammer und Sabo ein gut eingespieltes Team sind, tun sich Alexa und Florian noch etwas schwer im harmonischen Zusammenspiel.

Die persönlichen Entwicklungen und Verwicklungen der Protagonisten sind gut dosiert und lassen die Krimihandlung nicht in den Hintergrund treten.

Der Schreibstil ist flüssig und die kurzen Kapitel mit wechselnden Perspektiven und Handlungsfortsetzungen halten die Spannung, über das ganze Buch hin, hoch.

Zum Fall. Zeitgleich verschwinden in Innsbruck (Krammer) und in der Jachenau (Alexa) mehrere Menschen. Die Motive für die Verbrechen sind erschreckend und die Autorin sorgt mit ihrer Beschreibung der Atmosphäre, vor allem in der Jachenau, für zusätzliche Beklemmung.

Die eingestreuten Kapitel aus Sicht der Entführten lassen einen mit diesen mitleiden.

Eine gemeinsame Ermittlung findet erst spät statt, was die Handlung für mich aber sehr glaubwürdig macht.

Das Ende bietet offene Fragen, teils aus dem persönlichen, teils aus beruflicher Bereich und lässt mich mit Spannung auf den 3. Teil warten.

Gerne vergebe ich 5 Sterne.

Mehrere Verschwundene

Die Grenzregion Karwendel wird in Schnee gehüllt, nichts geht mehr. Mitten in diesem Schneetreiben verschwindet in der Jachenau eine junge Frau. Doch sie soll nicht die einzige Verschwundene in dieser Nacht bleiben. Auch in Innsbruck sind zwei Studentinnen nach einem Zwischenfall in einem Studentenwohnheim vermisst gemeldet. Alexa Jahn und Bernhard Krammer müssen unter diesen erschwerten Bedingungen wieder grenzübergreifend arbeiten. Als dann noch zwei weitere Vermisstenmeldungen eingehen, ist schnell klar, dass die Fälle zusammenhängen. Krammer beschleicht eine dunkle Ahnung …

»Grenzfall – Ihr Schrei in der Nacht« ist der zweite Fall des deutsch-österreichischen Ermittlerteams Alexa Jahn und Bernhard Krammer. Neulinge der Reihe können auch mit diesem Teil starten, ihnen fehlt lediglich nur die Vorgeschichte von Alexa und Bernhard.

Ich kenne die beiden Hauptprotagonisten bereits aus dem Vorgängerband. Ihre Geschichte wurde super wieder aufgegriffen, gut in die Story eingewoben und über die fortlaufende Handlung toll weiterentwickelt. Ein wirklich sympathisches Ermittlerteam.

Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Auf der deutschen Seite ermittelt Alexa in der Jachenau an dem Vermisstenfall. In der zweiten Handlungsperspektive begleiten wir Bernhard Krammer auf der österreichischen Seite bei seinen Ermittlungen. Dann gibt es noch eine dritte Perspektive aus Sicht der Opfer, wo man als Leser wirklich um sie bangt. Was mir im Vergleich zum ersten Teil gefehlt hat, war die Zusammenarbeit von Alexa und Krammer. Sie haben sehr viel für sich jeweils auf der eigenen Seite ermittelt statt grenzübergreifend.

Durch die verschiedenen Perspektiven wurde auf jeden Fall Spannung aufgebaut und für Abwechslung gesorgt. Mit dem schönen, flüssig lesbaren Schreibstil wurde das Buch auch schnell zu einem Pageturner.

Lediglich das Ende endete mir zu schnell. Dadurch, dass so über die Handlung hinweg die Spannung aufgebaut worden ist, hätte ich mir einen heikleren Showdown gewünscht.

Mein Fazit:
Wirklich spannender Krimi in der deutsch-österreichischen Grenzregion. Mit detaillierten Beschreibungen wurde eine trübe, düstere Atmosphäre geschaffen, in der ich richtig abtauchen konnte. Absolute Leseempfehlung!

4 von 5 Sternen.

Spannende Fortsetzung der Grenzfall-Reihe

In der Jachenau verschwindet in einem Schneesturm eine junge Frau auf dem Weg zu ihrem Elternhaus. In Innsbruck werden zwei Studentinnen vermisst. Alexa Jahn ermittelt in Deutschland und Bernhard Krammer versucht in Österreich vorhandene Spuren zu deuten. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen?

Nach »Grenzfall – Der Tod in ihren Augen« ist dies der zweite Fall der Ermittler Alexa Jahn und Bernhard Krammer, die auch hier wieder grenzüberschreitend ermitteln. Anna Schneider schafft mit ihrem packenden Schreibstil einen spannenden Krimi vor der malerischen Kulisse des Karwendel-Gebietes.

Die Charaktere werden sowohl bildlich als auch authentisch gut in Szene gesetzt, sodass sie vor meinen Augen lebendig wirken. Auch die Ermittlungsarbeit hat mir sehr gut gefallen. Puzzlestück für Puzzlestück setzt sich die Handlung zusammen und lädt zum Miträtseln und Kombinieren ein. Die eingestreuten Kapitel aus Sicht der Opfer, die über ihre Qualen berichten, sorgen zusätzlich für Nervenkitzel und dieses Wissen gibt dem Leser ein Vorsprung vor den Ermittlungen der Kommissare.

Das gewählte Thema der Tathintergründe rief bei mir Fassungslosigkeit hervor und schuf eine böse und beklemmende Atmosphäre.

Die Story war bis zum Schluss ein wahres Lesevergnügen. Ich vergebe hierfür 4,5 Sterne und freue mich schon auf nächstes Jahr, wenn Alexa und Bernhard wieder gemeinsam ermitteln.

Nicht ganz so gelungene Fortsetzung

Das erste Buch der Serie hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat sich auch nicht geändert: Der Schreib- und Erzählstil ist weiterhin flüssig und nicht zu kompliziert, die Beschreibung der handelnden Personen und der Umgebung ist ausreichend, so dass man sich ein genaues (Kopf-)Bild machen kann, dabei aber nicht zu ausschweifend und raumgreifend.

Aber … Alexa hat sich geändert. War sie im ersten Buch noch richtiggehend »menschlich« mit Schwächen nicht nur im privaten, sondern auch im beruflichen Alltag und Selbstzweifeln, obwohl keine angebracht sind, so wirkt sie dieses Mal irgendwie abgeklärter und zudem auch sehr regelkonform. Schade eigentlich, denn sie hat mir im ersten Buch als Person mit eigenem Dickkopf wirklich gut gefallen.

Zu Beginn des Buches war ich zunächst irritiert, da die Handlung eine Woche nach Ende des ersten Falles spielt, was sehr ungewöhnlich ist (normalerweise vergeht auch zeitlich in den Büchern das »Schreibjahr«) und was zudem die Wandlung von Alexa auch für mich unerklärlich macht.

Wie im ersten Teil springt auch hier die Handlung zwischen Deutschland und Österreich hin und her. Dadurch wird der Spannungsbogen immer auf recht hohem Niveau gehalten, denn an den spannendsten Stellen wird wieder das Land gewechselt. Allerdings hatte ich schon nach etwa 1/3 des Buches eine Ahnung, worum und um wen es gehen könnte. Für mich persönlich viel zu früh.

Auch war dieses Mal fast keine gemeinsame Ermittlung vorhanden. Diese fing – für mich persönlich – viel zu spät an. Mich hat zudem irritiert, dass alle Angaben, an welchem Tag sich die Ermittler gerade befanden, fehlten. Dadurch konnte ich die Kapitel mit der Überschrift »einige Stunden vorher« nicht richtig zuordnen, wobei es gegen Ende des Buches mehr als »einige« Stunden sein müssten.

Ebenso war der Showdown, der eher an einen Actionfilm erinnert hat, nicht meins. Auch die Auflösung hat mich dieses Mal leider nicht überzeugt.

Ich hoffe jetzt auf das dritte Buch, in dem Vater und Tochter hoffentlich wieder mehr miteinander zu tun haben und Alexa zu ihrer »ich mach das so, wie ich das für richtig halte« Art zurückfindet.

Junge Frauen verschwinden

Inhalt:
Eine junge Frau verschwindet spurlos in der Jachenau. Zuletzt wurde sie am Bahnhof gesehen, wie sie in ein Taxi stieg. Aber zu Hause bei ihren Eltern kam sie nie an. Alexa Jahn und ihr Kollege Huber beginnen zu ermitteln. Was sich als schwierig erweist. Denn obwohl es bereits April ist, haben heftige Schneefälle eingesetzt.

Zeitgleich verschwinden auch in Innsbruck zwei Studentinnen aus einem Wohnheim. Bernhard Krammer und seine Kollegin Roza Szabo finden ein Zimmer vor, in dem eindeutig ein Kampf stattgefunden hat. Krammer packt dabei eine innere Unruhe. Erinnerungen an einen alten Fall, der ihm persönlich nahe ging, kommen bei ihm hoch.

Noch wissen Alexa als auch Krammer nicht, dass sie sich schneller wieder begegnen, als ihnen lieb ist, denn auch privat gibt es zwischen den beiden einiges zu klären …

Leseeindruck:
»Grenzfall – Ihr Schrei in der Nacht« ist Band 2 mit Alexa Jahn und Bernhard Krammer. Wie der Titel erahnen lässt, ist das Setting in der deutsch-österreichischen Grenzregion Karwendel angesiedelt. Der Einstieg in den neuen Fall der beiden ist sanft. Man bekommt einen kurzen Überblick zu den Figuren, ihren Eigenarten und wie sie zueinander stehen. Sowohl gut für Neueinsteiger als auch für »Wiederholungstäter«.

Dieses Mal ermitteln Alexa und Krammer getrennt voneinander. Krammer in Österreich, Alexa in Deutschland. Mir als Leser war sofort klar, dass die Fälle zusammenhängen müssen. Zu sehr ähneln sie sich. Natürlich können das die Kommissare zu einem so frühen Zeitpunkt noch nicht wissen. Bei ihrer letzten Zusammenarbeit kam zudem im privaten Bereich der beiden etwas zum Vorschein, worüber sich beide erst klar werden müssen und sie deshalb erst einmal Abstand halten möchten.

Zwischendurch gibt es immer wieder Kapitel, die mit »Einige Stunden zuvor« betitelt sind. Hier erfährt man etwas über die entführten jungen Frauen und wie es ihnen ergeht. Irgendwann mal hatte ich den Überblick verloren, wer denn nun die entführten aus Österreich sind und wer die aus Deutschland. Zurückgeführt habe ich das auf mein schlechtes Namensgedächtnis. Das war bestimmt auch ausschlaggebend. Jedoch hatte ich am Ende ein Aha-Erlebnis dazu und mir wurde einiges klar.

Den Fall selbst habe ich als spannend empfunden. Der Showdown gibt noch einmal alles. Trotzdem hatte ich mich schnell auf einen Täter eingeschossen. Da gab es nämlich diese eine Szene … Aber ob ich recht hatte, verrate ich nicht. Jedenfalls kommt die Auflösung mit etwas daher, was ich bis dato noch nie gehört hatte. Alexa aber auch nicht. Was mich ungemein beruhigt.

Fazit:
Auch »Grenzfall – Ihr Schrei in der Nacht« hat mir wie schon Band 1 spannende und unterhaltende Lesestunden beschert. Wer erst hier einsteigt, kein Problem. Verpasst hat man aber etwas.

Den Krimi habe ich als schöne Mischung zwischen spannendem Fall, Privatem und atemberaubender Landschaft empfunden. Die Auflösung ist logisch, wenn auch ein bisschen zu plötzlich. Nichts hatte vorher in diese Richtung hingedeutet. Ein paar Dinge kamen für mich eher wie aus dem Nichts. Aber …ich mag die Art, wie Anna Schneider schreibt und hatte kurzweilige Lesestunden. Deshalb von mir eine dicke Leseempfehlung.